Kundenrezensionen


38 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (7)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sic semper tyrannis!
Eines sei gleich vorausgeschickt: Eine historisch authentische Darstellung des Lebens des C. Julius Caesar ist Uli Edel mit seinem zweiteiligen Fernsehfilm "Julius Caesar" (2002) natürlich nicht gelungen, aber dafür sind auch Mommsen und der Lateinunterricht zuständig. Statt dessen zeichnet Edel mit gewaltigen Pinselstrichen, unterstützt von einer...
Veröffentlicht am 27. März 2011 von Tristram Shandy

versus
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Asterix ist anspruchsvoller...
Kriterium meiner Bewertung ist die historische Genauigkeit
Man muss schon eher von einem Fantasyfilm reden, als von einem Historienfilm. Es kann nicht als Vorteil angesehen werden, dass sich ein Film "von den Fesseln der Historie befreit", wie an anderer Stelle lobend hervorgehoben wurde, dann hätte man "Star Wars" auch mit geänderten Namen als...
Veröffentlicht am 12. Januar 2003 von Vöcking


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sic semper tyrannis!, 27. März 2011
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Eines sei gleich vorausgeschickt: Eine historisch authentische Darstellung des Lebens des C. Julius Caesar ist Uli Edel mit seinem zweiteiligen Fernsehfilm "Julius Caesar" (2002) natürlich nicht gelungen, aber dafür sind auch Mommsen und der Lateinunterricht zuständig. Statt dessen zeichnet Edel mit gewaltigen Pinselstrichen, unterstützt von einer beeindruckenden Schauspielerriege - unter anderem der große Richard Harris und Christopher Walken als Cato - und nicht minder beeindruckenden Kulissen, ein faszinierendes Bild von einem machtbesessenen Visionär.

Der Zweiteiler beginnt mit dem Einzug Sullas (meisterhaft gespielt von Richard Harris, für mich dem eigentlichen Star dieses Films) in die Stadt Rom, wo sich der Tyrann sogleich daran macht, mit seinen politischen Gegnern tabula rasa zu machen. Auch Caesars (Jeremy Sisto) Schwiegervater ist auf der Liste der Verfemten, und als Caesar seinem Verwandten gegen die Häscher des Tyrannen zur Seite steht, gerät er selbst in das Visier Sullas, der ihm Leben und Freiheit verspricht, wenn er sich von der Tochter seines politischen Gegners scheiden lasse. Caesar weist dieses Ansinnen ab, und nur durch die Fürsprache des Pompeius (Chris Noth) läßt Sulla scheinbar Gnade walten. Kaum ist Caesar weggegangen, befiehlt Sulla Pompeius indes, den jungen Mann hinterrücks zu töten ("He has a big heart; bring it to me tonight."), doch Pompeius täuscht den alten Mann, indem er ihm ein Schweineherz kredenzt.

Hier ist bereits alles enthalten, was der Film - mit mehr Details und Ausschmückungen - später über Caesar erzählt. Harris spielt Sulla als einen charismatischen Führer, der von sich behauptet, das Volk zu vertreten, auf das der Senat nur herabgeblickt habe, und der dabei mit kauziger, lauernder Willkür seine Umgebung in Angst und Schrecken versetzt. Sulla ist nur scheinbar ein Mann des Volkes, in Wirklichkeit wird er von Mißtrauen und Verfolgungswahn zerfressen, und als Pompeius seinem Befehl, einen Beamten, den er für unredlich hält, mit eigner Hand zu erdrosseln, nicht nachkommt, ereifert er sich so sehr über die mutige Standhaftigkeit seines Gehilfen, daß er an einem Blutsturz stirbt. Dieses Ende des Lucius Cornelius Sulla entspricht zwar nicht den historischen Tatsachen, unterstützt aber anschaulich den Gedanken des Filmes, daß Tyrannen gegen individuellen Mut machtlos sind, da sie willfährige Vollstrecker benötigen.

Im Schatten des Pompeius steigt nun auch Caesar auf, doch bald schon gelüstet es diesen nach mehr. Er bedingt sich von Pompeius als Einwilligung zur Heirat Pompeius mit seiner Tochter Julia das Kommando über die Armeen seines Freundes aus, um auf diese Weise das bislang noch unbesetzte Gallien zu unterwerfen. Edel läßt die beiden Männer während dieser Hochzeitsverhandlungen einen Übungskampf führen, und treffender hätte er diese Unterredung wohl nicht inszenieren können.

In Gallien sehen wir zum ersten Mal - Edel spart frühere Verbrechen Caesars wie das Massaker an den Tenkterern und Usipeten aus - die Gnadenlosigkeit des eigentlich für seine Milde gerühmten Herrschers, wenn er die Frauen, Alten und Kinder der Gallier im Belagerungsring um die Stadt Alesia kalten Blicks verhungern läßt. Edels Dramaturgie richtet es so ein, daß er zur gleichen Zeit die Nachricht vom Kindbettstod seiner Tochter bekommt - eine Meldung, die ihn in tiefste Verzweiflung stürzt, während der tausendfache Tod von Frauen und Kindern vor seinen Augen und auf seine Veranlassung keinerlei Regung bei ihm hervorruft.

Hier ist sicher nicht der Ort, weitere Stationen dieses Filmes zu analysieren, zumal es ja auch ein ausgesprochen langer Film ist und die Stationen im Leben Caesars an anderer Stelle nachgelesen werden können. Festzuhalten bleibt, daß Edel, nachdem er die Korruption eines Menschen durch Macht am Beispiel des Sulla kurz veranschaulicht hat, den Aufstieg und Fall des Julius Caesar nutzt, um dieses Motiv zu voller Entfaltung zu bringen.

Edels "Julius Caesar" läßt Geschichtspuristen sicherlich pikiert die Nase rümpfen, doch insgesamt bietet der Film ein eindringliches Beispiel dafür, wie Macht korrumpieren kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Asterix ist anspruchsvoller..., 12. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Kriterium meiner Bewertung ist die historische Genauigkeit
Man muss schon eher von einem Fantasyfilm reden, als von einem Historienfilm. Es kann nicht als Vorteil angesehen werden, dass sich ein Film "von den Fesseln der Historie befreit", wie an anderer Stelle lobend hervorgehoben wurde, dann hätte man "Star Wars" auch mit geänderten Namen als Caesar-Verfilmung präsentieren können. Hier nur eine kleine Auswahl dieser "Befreiungen":
- Es fehlen Crassus und Cicero (fast unglaublich, aber wahr!).
- Sulla starb nicht während seiner Herrschaft.
- Wie auch schon in "Der Gladiator" falsch dargestellt, wird hier implizit suggeriert, Senatoren wären vom Volk gewählt und würden es vertreten, oder sollten dies zumindest. Das ist natürlich blanker Unsinn! Senatoren vertraten im Regelfall ihre Adelsfamilien, daneben gab es noch Senatoren, welche vorher führende Staatsbeamte gewesen waren.
- Sulla war in Wirklichkeit Anhänger der Senatspartei, er hat das Recht der niederen Stände zurückgedrängt und den Senat deutlich aufgewertet. Dies ist im Film völlig falsch dargestellt worden.
- Caesar hat in Wirklichkeit mit der Legion XIII, und nicht, wie im Film auf dem Aquillium deutlich zu lesen, mit der Legion XIV den Rubikon überschritten.
- Die Gattin unseres über alles geliebten Kanzlers wird ihn zu Hause wohl kaum mit "Schröder" anreden. Genau so wenig glaubhaft wirkt die Anrede "Caesar" im trauten Familienkreis.
- Spartakus wurde in Wirklichkeit von Crassus geschlagen, Pompeius vernichtete nur die letzten fliehenden Reste in Norditalien. Im Film völlig verzerrt und falsch dargestellt.
Diese Liste lässt sich fast beliebig lange fortführen. Wer nur an guter Unterhaltung ohne historischen Anspruch (mit seinen bösen Fesseln) interessiert ist, schaue sich lieber "Asterix" an.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen LEST LIEBER EIN BUCH!!, 29. Dezember 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Ganz Ehrlich ich hatte mich echt drauf gefreut, doch die Enttäuschung ließ nicht lang auf sich warten!!!
Zwar lockt die Verfilmung mit Namen wie Christopher Walken, Christopher Noth und Heino Ferch , doch keiner der Schauspieler wird in seiner Darstellung den historischen Persönlichkeiten gerecht , die hier dargestellt werden!!
Auch Jeremy Sisto, den einige vielleicht aus der Serie " SIX FEET UNDER " kennen, kann dem großen Cäsar nicht einen Hauch von Persönlichkeit verleihen!
Uli Edels Verfilmung macht ganz und gar keinen Spaß und wer sich tatsächlich gedacht hat hier etwas lernen zu können, sollte lieber ein gutes Buch lesen. Edel wollte angeblich ein Portrait Cäsars zeichnen, dass nicht nur dem Feldherren und Staatsmann sondern auch der Person Gaius Julius Cäsar gerecht wird. Wenn dies tatsächlich die Absicht dieser Verfilmung war, so ist Edel übel gescheitert. Viel schlimmer ist jedoch, dass hier ein historisch vollkommen falsches Bild gezeichnet wird. Hätte Cäsar sich tatsächlich so verhalten, wie der Film es zeigt, wäre er wohl schon viel früher auf der Strecke geblieben. Nicht einmal zeigt Edel seine Figur als brillianten Strategen, oder Staatsmann, um die korrekten historischen Hintergründe hat sich eh keiner geschert, wie mir scheint.
Da war ja sogar die " Cleopatra" Verfilmung mit Billy Zane und Timothy Dalton näher an der geschichtlichen Wahrheit .....
Ich kann jeden nur vor dem Kauf dieses peinlichen und total langweiligen Films abraten!!! Ich weiß nicht was mieser ist - dieser Film oder das was Uli Edel aus Marion Zimmer Bradleys Meisterwerk " Die Nebel von Avalon " gemacht hat !
Ich kann nur hoffen, dass der arme Julius die letzte historische Gestalt war, derer Uli Edel sich angenommen hat!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Abtritt, -oder das Ende von der Auferstehung der Sandale, 30. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Julius Caesar schade
Viele Monumental-Film Fans sind zu recht enttäuscht.
Endlich kommt mal ein interessantes historisches Thema.
Doch leider ist wieder einmal ein großes Thema verhunzt, und im
Einheitsbrei der TV-Drehbuch-Logik verwurstet.
Was wollte uns dieser Zweiteiler überhaupt sagen ?
War es eine Liebesgeschichte ?
eine Lektion in Geschichte, oder gar Politik ? Man konnte sich wohl nicht recht entscheiden.
In drei Stunden hätte man genügend Zeit gehabt die Charaktere und Handlungsstränge aufzubauen.
Die Personen und Begebenheiten werden lieblos aneinandergeklatscht. - Zudem auch noch in historisch falscher Reihenfolge ( besonders 1. Teil ). Aber selbst dem Nicht-Caesar Fachmann fällt auf, das ein zwanzig jähriger wohl kaum eine Tochter von 8 Jahren haben kann.

Wie kann ein Film mit Tobias Moretti und Christopher Walken
schlecht sein, fragt man sich. - Doch es geht , wenn man sie als Statisten einsetzt, und sie nur engagiert um zugkräftige Namen zu haben.
Wenn sich das Fahrwasser von "Gladiator" weiter so verdünnt, ist es um die Auferstehung der Sandale bald geschehen.
Um dem geneigten Zuschauer nicht mit historischen Fakten zu überfordern ( aber nur so kann im Grunde die Biographie Caesars verstanden werden ) lässt man möglichst viel Hintergrund weg . Wird dennoch aus der Geschichte Gebrauch gemacht stimmt es nicht ( Wann war Caesar nochmal Consul ??? ) . Dies ist mit Sicherheit nicht auf kinematografische Erfordernisse zurückzuführen. An das bei PC-Spielen längst verbreitete Computerdesign muss sich der Zuschauer bei Massenszenen wohl gewöhnen, aber nicht an Sätze wie "mit 40.000 Komparsen" .
Vielleicht sollte es ein Film werden der keinen vergräzt, aber auch keinen richtig begeistert . Ein Film für die ganze Familie.
Wenn man nichts falsch machen will , macht man nichts richtig.
Ich bewerte hier den Film, denn die DVD werde ich mir nach dem TV Auftritt nicht kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein guter Versuch..., 7. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Ich halte es für filmtechnisch nicht machbar das Leben Caesars wirklich bis ins kleinste Detail authentisch zu Verfilmen. Vieles ist für den heutigen Zuschauer einfach nicht mehr nachvollziehbar. Deshalb halte ich diesen Film für einen wirklich guten Versuch - mehr aber auch nicht. Die Charaktere wirken insgesamt nicht sehr ausgereift - warum Pompeius vom Caesarförderer zu seinem Gegner wird, kommt nicht heraus. Wirklich wichtige Details wurden weggelassen, zum Beispiel die Person des Crassus oder auch Sullas Tod ist frei erfunden. Aber manche Sachen sind auch wirklich gelungen - Pompeius Ende in Ägypten (ok-in Wirklichkeit NICHT vor dem Palast sondern am Strand), wunderbar auch die Person des Cato, der sich in Utica schließlich das Leben nimmt. Ganz nett zum Anschauen, aber, wenn man sich ein bischen auskennt, stellt man fest, dass der Versuch einfach gescheitert ist...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historisch ungenau, aber trotzdem gut, 26. Januar 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Das Leben eines der wohl bekanntesten Feldherren der Geschichte in einem Zweiteiler darzustellen ist wahrscheinlich eine Aufgabe, die nicht zu schaffen ist.

Der Film ist historisch in vielen Dingen nicht korrekt.
Ein genauer Abriss Gaius Julius Caesars Leben ist zugegebener Maßen allerdings auch recht schwierig. In seinem Leben spielen viele interessante und vielschichtige Personen eine große Rolle, dazu kommen die doch recht schwierigen Verhältnisse in Rom, die komplizierte Römische Gesellschaft und und und. Ganz klar, dass also an vielen Stellen Dinge ausgelassen werden, um den Zuschauer nicht zu sehr zu verwirren. Ein Film ist schließlich immer auf eine breitere Masse ausgelegt, als nur auf eine Hand voll Historiker.
Wer sich über Caesars Leben informieren möchte, sollte auf jeden Fall in der Literatur nachlesen.

Ich sehe über die historischen Ungenauigkeiten hinweg.
Der Film zeigt einige emotionale Szenen. angefangen bei Cornelias Tod bis hin zu Caesars ermordung wird der Zuschauer immer wieder durch einschneidende Ereignisse gepackt. Tolle Kulissen, tolle Kostüme, gute Musik. Alles in allem fühle ich mich in das alte Rom zurück versetzt. Auch die Schauspieler sind für mich in ihren Rollen durchaus authentisch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf halber Strecke stehengeblieben, 26. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Die Macher des Films haben sich ja durchaus viel vorgenommen, z.B. wurde das Forum Romanum jener Tage penibel rekonstruiert, die Stimmung des alten Rom wurde einigermaßen gut getroffen, jedoch schlichen sich auch so viele Fehler ein, dass einem der Spaß an einem Historienschinken vergehen kann. Von den fehlenden Personen über falsche Reihenfolge von Ereignissen bis zu einer schlicht historisch bewußt unkorrekten und falschen Darstellung. Ein Leben wie das des Julius Caesar in 3 Stunden zu vermurksen ist eben schon anstrengend genug, wie will man da auch noch historische Genauigkeit erwarten können? Nun, es gibt Leute, die hätten sich durchaus mehr erhofft, der Ansatz war ja ganz gut, nur wie gesagt, irgendwo wurde eben aufgehört, eingespart oder ganz gestrichen. Vielleicht wurde zuviel Geld in die Rekonstruktion der Kulissen gesteckt, vielleicht beruht es aber auch auf einer meisen Note in Geschichte gepaart mit einem miesen Drehbuch und zuvielen namhaften Stars, die man als Zugpferde unbedingt drinhaben wollte.
Und wo ich gerade schon bei den Schauspielern bin: Viele der "Zugpferde" scheinen einfach nur hineingeworfen in die Menge. Sie machen zwar ihre Rolle ganz gut, doch im Rahmen des Durcheinanders, der drehbuchmässig um sie herum abgeht, wirken sie wie hoffnungslose Rettungsanker in einer Umgebung, die sich nie so recht entscheiden kann, was sie darstellen will.
Auch die "menschliche" Seite Caesars, die der Film darstellen will, ist etwas merkwürdig geraten. Nun weiß ja keiner mehr, wie Caesar nun wirklich drauf war, aber scheint mir die im Film gezeigte Fassung mehr aus einen verklärten und durch beschönigende Sichtweisen verfremdeten Blick entstanden zu sein.
Wie auch immer, in gewisser Weise gut gemacht, aber nachdem das Budget und wohl die Einwände der Produzenten berücksichtig werden mussten, auf halber Strecke zum platten Fernsehfilm mutiert stellt der Film ein eher dürftiges Vergnügen dar, das man sich allenfalls ansieht, weil einen das Thema interessiert und man einige schöne Darstellungen bekommt. Ansonsten ziehe ich jederzeit Caesars geschriebene originale solchen eigentlich immer irgendwie lieblosen Filmen vor. Die Bücher enthalten einfach mehr für wissbegierige Menschen, der Rest geht an die Fantasie des Lesers und ist deshalb immer besser als jeder Film. Es sei denn, man besitzt keine Fantasie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Veni, vidi, perdidi, 23. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
Ich kam, sah - und verlor. So muß das Resümee zu diesem Film in einem Satz lauten. Da gibt es leider wirklich nichts zu beschönigen. Der Film ist voller Kitsch und strotzt nur so vor historischen Fehlern und Inkorrektheiten, sowohl bei den Ereignissen als auch den auftretenden Personen. Wer mit diesem Film sein Wissen über Cäsar erweitern möchte, der ist mit Asterix & Obelix weit besser beraten, denn dort wird er mehr Wahrheit finden. Dieser Film unterbietet qualitativ sogar die neue Napoleon-Verfilmung mit Christian Clavier - und das will was heißen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Regisseur wusste nicht, was er zeigen will..., 12. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
...die Liebesgeschichte von Cäsar, sein Lebens-Leidensweg oder seine militärischen Siege. Alles in allem: Einige der geschichtlichen Fakten stimmen schlicht _nicht_. Die Logik des Drehbuches verwirrt des öfteren den Zuschauer. Man erfährt in der Tat einiges mehr über Cäsar, wenn man in einem Lexikon nachschlägt. Hier zeigt es sich deutlich, dass der Regisseur es nicht verstand, den historischen Hintergrund faktisch korrekt und dennoch unterhaltsam zu transportieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine super Leistung mit wenigen Fehlern, 15. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Julius Caesar (DVD)
am anfang sollt eman vielleicht sagen,dass es eine ziemliche leistung ist,das leben caesars in einen zweiteiler zu packen.dass dabei einiges verloren gehen muss,ist ja klar.es gab auch einfach zu viele wichtige personen in seinem leben,um auf alle einzugehen.aber uli edel hat es geschafft,fast alle wichtigen ereignisse in caesars leben zu zeigen und das für sich ist schon eine großartige leistung.
jeder,der den film kritisiert,soll erst mal versuchen,es besser zu machen.
Hulius Caesar ist meiner meinung nach einer der faszinierendsten männer,die je gelebt haben und mit durch meine liebe zum lateinischen hab ich auch meine liebe zu ihm entdeckt.
caesar war so vieles.er hat die welt verändert und war doch eigentlich nur ein einzelner mann.
jeremy sisto verkörpert genau das.in jedem moment merkt man,dass in ihm eine übermenschliche kraft ist,aber die last selbst für seine schultern irgentwann zu groß wird.überzeugend auch hier,dass caesar auch als mensch rüberkommt.er ist nich nut gnadenloser feldherr und tyrann,sondern auch ein liebender vater und leidenschaftlicher liebhaber.so muss ein caesar sein!!
einige fehler haben sich leider trotzdem in den film eingeschlichen.aber letztendlich dient der film ja auch dazu,menschen ohne jede vorkenntnis zu informieren,auf details kommt es nicht immer an.und schon gar nicht,ob es früher oder später war.
schade finde ich nur,dass im film sehr wenig auf seine beziehung zu kleopatra eingegangen wird,die eigentlich eine sehr viel wichtigere rolle in seinem leben spielt,als ihm ein kind zu gebähren.kleopatra war auch sicher nicht eine verführerin wie sie hier dargestellt wird.das mädchen hatte keine erfahrung und caesar wirkt anfangs nicht interessiert an ihr.und dann plötzlich nach ein paar worten küssen sie sich?-leider verwirrend und unlogisch.und dass sie den teppich weggelassen haben(oder zumindest bettzeug)-mein persönlicher lieblingsmoment-nehm ich ihnen auch übel.
caesar's gallienfeldzüge und de schlacht um alesia sind gut recherchiert und umgesetzt worden.internationale stars verleihen dem film noch einen hauch hollywood ohne überladen zu wirken.

FAZIT: ich gebe dem film 5 sterne.er ist informativ und beeinhaltet alle wichtigen ereignisse ins einem leben.die schlachten sind gut dargestellt und caesar's persönlichkeit wird von allen seiten beleuchtet.natürlich gibt es einige fehler,aber das ist keing rund ihn zu kritisieren.mein tipp an alle kritiker: versucht es doch einfach mal selbst!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa6e1203c)

Dieses Produkt

Julius Caesar
Julius Caesar von Uli Edel (DVD - 2003)
EUR 11,81
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen