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Kundenrezensionen

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The Raven
Format: Audio CDÄndern
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2003
Lou Reed arbeitete mit Robert Wilson (Wilson arbeitete zuvor mit Tom Waits oder Philip Glass)zusammen, dabei kam POE-try heraus, ein Theater-Opus dass sich mit Edgar Allan Poe auseinandersetzt. Die aus dieser Arbeit resultierende vorliegende CD hinterlässt im Fall der Limited Edition -Variante einen zwiespältigen Eindruck. Diese Doppel-CD enthält zum einen die Musik, die auf der normalen CD erhältlich ist, aber auch die Spoken-word Beiträge, die teils von Reed oder auch anderen Musikern mit Sounds untermalt wurden. Und dies in scheinbar einer zunächst losen und zufälligen Reihenfolge. Für Hörer, die Probleme mit der englischen Sprache haben, sind diese Spoken-Word Beiträge sicherlich nur schwer nachzuvollziehen, zumal kein Libretto oder ein Textheft beiliegt. Dennoch bestechen vor allen Willem Dafoe, Steve Buscemi und Elisabeth Ashley als Erzähler, sie können mitreißen und vermitteln teils die entsprechenden Stimmungen. Dennoch entsteht bei der Limited Edition (für mich)leider kein zusammenhängender akustischer Gesamteindruck des Konzeptes. Betrachtet man die Songs und Musik alleine fällt sicherlich auf, dass Reed besonders stimmlich sehr inspiriert klingt. Allerdings wirken kurioserweise die Songs alleine auch nicht wie ein zusammenhängendes Konzept, sondern stehen für sich allein als Fragmente dar - aber das erstaunlich gut. Erstaunlich gut gefällt mir, dass sich Reed hier verstärkt anderen Musikern öffnet. Z.B. das von Antony gesungene „Perfect Day" klingt völlig anders und neu, und das war wohl auch von Reed so beabsichtigt. Musikalische Höhepunkte sind allerdings die von Reed gesungenen Songs (die 90% ausmachen), wie das fantastische „I wanna know", das lyrische „Who am I" oder der wundervolle Abschluss „Guardian Angel". Ein Album, das zunächst so oder so eine etwas ratlosen Eindruck hinterlässt. Der Käufer muss sich selbst entscheiden, ob der die nackte Musik-CD erwirbt, oder die Limited Edition mit den Spoken-Word Beiträgen. Wirklich geschlossen klingt keine der beiden der Versionen, aber vielleicht sollte es das auch gar nicht. Oder vielleicht entsteht dieser Eindruck erst, nach mehreren Wochen intensiven Hörens. Fakt ist, dass mir als Reed-Fan die hier zu hörenden neuen Songs auf alle Fälle Spaß machen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2002
Tja, diese Platte wird wohl auf geteiltes Echo stoßen. Enthält sie doch viele Songs und Gedichte bzw. Erzählingen, die in dem Theaterstück/Musical "Poetry" auftauchten, und bei der Premiere im Januar 2000 sowohl verissen als auch gefeiert wurden.
Die Band um Reed ist dieselbe wie schon auf den letzten Platten und ist zusammen auch live erprobt, also haben wir wieder einen genialen Sound aus einem Guß. Ergänzt wird das Ganze u.a. durch Mitwirken von Willem Dafoe, David Bowie und Laurie Anderson. Produziert hat wie zuletzt Hal Willner.
Das alles ist gefüllt mit Spoken Poetry nach und frei nach Edgar Allen Poe. So spricht Willem Dafoe z.B. "The Raven". Beide CDs enthalten Songs, die auf Poes Werk basieren, aber auch auf Songs ,die einen entfernteren Bezug haben.
Auch wenn durch Overtüre zu Beginn ein wenig der Eindruck von Geschlossenheit geweckt wird , wirkt es insgesamt ein wenig sperrig und eignet sich nur zum konzentrierten Hören, wenn man sich nicht nur die Songs programmiert.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich will nicht lange über das wie und warum schwadronieren, die Kunstexegese ist hier ja schon zur Genüge betrieben worden.
Ich möchte lediglich bemerken, dass dieses Album ganz mächtig gut klingt. Ungewöhnliche Melodien, schwere Texte, mächtig durchdachte Arrangements können zwar beeindrucken, aber das wichtigste an zu hörender Kunst ist ja, dass sie mehr berührt, als den Intellekt.
Reed berührt. Und wie. Er zerrt, streichelt, schubst, ärgert und tröstet. Eine wunderschöne Doppel-CD, die einmal gekauft, nie ihren Wert verlieren wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 4. Juli 2003
Puristen werden die Hände über dem Kopf zusammen schlagen - Lou Reed hat sich für seine neue CD "The Raven" Edgar Allen Poes angenommen und dabei von seiner künstlerischen Freiheit Gebrauch gemacht. Nicht zum ersten Mal: Schon für das Theaterereignis "POEtry", das Robert Wilson im Februar 2000 in Hamburg auf die Bühne brachte, lieferte Reed neben der Musik auch Texte, für die er Poe modernisierte und mit eigenen Zeilen anreicherte. So geht er auch bei "Raven" vor - der Hörspielversion der Hamburger Inszenierung. Prominente Gäste wie William Daffoe, Steve Buscemi, David Bowie oder Laurie Anderson steuern einige Sprechparts bei. Musikalische Unterstützung erfährt er u.a. von den "Blind Boys Of Alabama", die ihn beim seelenvollen "I Wanna Know" begleiten, Ornette Coleman steuert einige Saxophon-Parts bei und Anthony Johnson liefert eine geisterhafte Version des Reed-Klassikers "Perfect Day". Die komplette Session kann man auf der Doppel-CD hören, die einfache CD konzentriert sich auf den musikalischen Teil der Hommage. Ein weiterer spektakulärer Abschnitt in Reeds Diskographie.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2003
Tja, diese Platte wird wohl auf geteiltes Echo stoßen. Enthält sie doch viele Songs, die in dem Theaterstück/Musical "Poetry" auftauchten, und bei der Premiere im Januar 2000 sowohl verissen als auch gefeiert wurden.
Die Band um Reed ist dieselbe wie schon auf den letzten Platten und ist zusammen auch live erprobt, also haben wir wieder einen genialen Sound aus einem Guß. Ergänzt wird das Ganze u.a. durch Mitwirken von Willem Dafoe, David Bowie und Laurie Anderson. Produziert hat wie zuletzt Hal Willner.
Eine CD ist Spoken Poetry von Edgar Allen Poe. So spricht Willem Dafoe z.B. "The Raven". Die zweite CD enthält Songs. Wir stoßen hier auf Songs basierend auf Poes Werk, aber auch auf Songs ,die einen entfernteren Bezug haben
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Januar 2003
Lou Reed arbeitete mit Robert Wilson (Wilson arbeitete zuvor mit Tom Waits oder Philip Glass)zusammen, dabei kam POE-try heraus, ein Theater-Opus dass sich mit Edgar Allan Poe auseinandersetzt. Die aus dieser Arbeit resultierende vorliegende CD hinterlässt im Fall der Limited Edition -Variante einen zwiespältigen Eindruck. Diese Doppel-CD enthält zum einen die Musik, die auf der normalen CD erhältlich ist, aber auch die Spoken-word Beiträge, die teils von Reed oder auch anderen Musikern mit Sounds untermalt wurden. Und dies in scheinbar einer zunächst losen und zufälligen Reihenfolge. Für Hörer, die Probleme mit der englischen Sprache haben, sind diese Spoken-Word Beiträge sicherlich nur schwer nachzuvollziehen, zumal kein Libretto oder ein Textheft beiliegt. Dennoch bestechen vor allen Willem Dafoe, Steve Buscemi und Elisabeth Ashley als Erzähler, sie können mitreißen und vermitteln teils die entsprechenden Stimmungen. Dennoch entsteht bei der Limited Edition (für mich)leider kein zusammenhängender akustischer Gesamteindruck des Konzeptes. Betrachtet man die Einzel-CD und die Songs und Musik alleine fällt sicherlich auf, dass Reed besonders stimmlich sehr inspiriert klingt. Allerdings wirken kurioserweise die Songs alleine auch nicht wie ein zusammenhängendes Konzept, sondern stehen für sich allein als Fragmente dar - aber das erstaunlich gut. Erstaunlich gut gefällt mir, dass sich Reed hier verstärkt anderen Musikern öffnet. Z.B. das von Antony gesungene „Perfect Day" klingt völlig anders und neu, und das war wohl auch von Reed so beabsichtigt. Musikalische Höhepunkte sind allerdings die von Reed gesungenen Songs (die 90% ausmachen), wie das fantastische „I wanna know", das lyrische „Who am I" oder der wundervolle Abschluss „Guardian Angel". Ein Album, das zunächst so oder so eine etwas ratlosen Eindruck hinterlässt. Der Käufer muss sich selbst entscheiden, ob der die nackte Musik-CD erwirbt, oder die Limited Edition mit den Spoken-Word Beiträgen. Wirklich geschlossen klingt keine der beiden der Versionen, aber vielleicht sollte es das auch gar nicht. Oder vielleicht entsteht dieser Eindruck erst nach mehreren Wochen intensiven Hörens. Fakt ist, dass mir als Reed-Fan die hier zu hörenden neuen Songs auf alle Fälle Spaß machen.
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am 16. November 2013
Eine sehr ausgefallen CD - aber als E.A.Poe Fan sehr interessant!! Und dazu tolle Gastsänger auf der CD. !! und ausgefallene Arrangements !!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Januar 2003
diese beiden CDs setzen den Edgar Allen Poe Klassiker "The Raven" akustisch um, und das sehr gelungen und vorallem ohne jegliche Kompromisse. Lou Reed biedert sich mit dieser Scheibe nun wirklich nicht dem Hit-Publikum an, sondern fordert ein genaues Hinhören. Wer sich aber die Zeit nimmt und dieses Werk sich in aller Ruhe zu Gemüte führt, der wird mit einem vielschichtigen Album mit Velvet-Underground-Gitarrenrock sowie Spoken Word Poetry belohnt. Auch die Gästeliste hat es in sich: David Bowie, The Blind Boys Of Alabama, Laurie Anderson, William Dafoe etc..
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am 20. Februar 2013
Sehr interessante CD mit viel harten Sound und auch einigen Sprach Einlagen.
Wer auf Edgar A Poe steht ist hier voll richtig dunkel laut düster und einfach nah. Die Musik die lou Reed hier macht sollte eigentlich noch viel mehr beachtet werden . Sie ist nicht leicht aber wenn man sich die Zeit nimmt die Stücke öfters zu hören findet man sie jedesmal besser.
Eine Cd die man wahrscheinlich immer wieder raus gramt.
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15 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2003
Meine Güte! Die Geschichte der Rock- und Jazzmusik verzeichnet einige Versuche, dem vielschichtigen, dunklen, scharfsinnigen Werk Edgar Allen Poes gerecht zu werden, dies hier ist einer der uninspiriertesten Versuche! Die beteiligten Musiker - von Laurie Anderson bis Ornette Coleman - haben schon manche Großtat vollbracht, hier kommen sie nicht über Statistenrollen hinaus. Auch Hal Willner hat schon überzeugendere Produktionen zuwege gebracht. Es ist einfach der knorrige, einfallslose Lou Reed, der sich hier in literarsichen Posen aufplustert, dabei anscheinend seine 3-Akkord-Songs für zeitlos hält und die vom üblichen Rockklischee abweichenden Arrangements für besonders raffiniert. Leider ist das ein Irrtum! Ich bin ein Edgar Allan Poe-Fan und stöbere immer wieder mal in meiner schönen alten Werkausgabe, finde Inspirationen in seinen Essays, tollkühne Bilder in seinen Gedichten und erlebe immer noch manchen Schauer, wenn ich den "Dopppelmord in der Rue Morgue" neu lese. Aber in dieser prätentiösen, hüftsteifen und verkrampften Kunstaufführtung verlieren sogar die originalen Texte an Ausdruckskraft. Wie spannend man Edgar Allen Poe vertonen kann, hat Heiner Goebbels vor Jahren auf seinem Meisterwerk "Shadow/Landscape with Argonauts" (ECM Records) bewiesen.
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