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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn der Sohn nicht ausziehen will, dann müssen die Eltern halt das Mobben anfangen
Tanguy soll raus aus der edlen Pariser Stadtwohnung seiner Eltern. Wieso? Sicherlich nicht, weil er sich schlecht benehmen würde, denn Tanguy ist eine Art Gutmensch. Von seinen chinesischen Weisheiten getragen, ruht der 28jährige Franzose in sich. Nur seine Eltern sind alles andere als ruhig. Ihr Sohn geht ihnen gehörig auf die Nerven. Tanguys Mama...
Vor 18 Monaten von Glimmerfee veröffentlicht

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen langatmig und z.T. abstrus
Neben ein paar wenigen lustigen Szenen und Dialogen ist der Film vor allem eines: zu lang! Irgendwann hat man kapiert, dass der Witz des Filmes darin liegen soll, dass Eltern ihren Nesthocker mit allen Mitteln versuchen loszuwerden. Dazu hätte man nicht über eine Stunde lang nach z.T. abstrusen Beispielen dafür suchen müssen.
Vor 15 Monaten von V. Knüppel veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn der Sohn nicht ausziehen will, dann müssen die Eltern halt das Mobben anfangen, 27. Juni 2013
Von 
Glimmerfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker (DVD)
Tanguy soll raus aus der edlen Pariser Stadtwohnung seiner Eltern. Wieso? Sicherlich nicht, weil er sich schlecht benehmen würde, denn Tanguy ist eine Art Gutmensch. Von seinen chinesischen Weisheiten getragen, ruht der 28jährige Franzose in sich. Nur seine Eltern sind alles andere als ruhig. Ihr Sohn geht ihnen gehörig auf die Nerven. Tanguys Mama läuft sogar schon zum Psychologen, weil sie in Träumen ihrem Sohnemann etwas antut und immer Magenprobleme bekommt, wenn Tanguy nur den Raum betritt.
Als Tanguy dann doch nicht nach Peking ziehen will und den Auszug erneut verschiebt, da beginnen seine Eltern ihm das Leben unbequem zu machen.

Ein wunderbar skurriler, lustiger und ausgefallener Film über die Probleme von Eltern mit ihren Nesthockern.
In diesem Film werden die Probleme amüsant geschildert, die Eltern mit dem allzu anhänglichen Nachwuchs haben können. Wenn das Nest zu bequem gemacht wurde, warum sollte dann der Sohn sich eine eigene Bleibe suchen? Das Hotel Mama und Papa hat doch alles zu bieten was man braucht. Edith und Paul wollen ihrem Sohn ja nichts böses, aber so langsam verlieren sie die Nerven und die Kontrolle über sich. So wird das Leben für Tanguy gefährlich. Edith und Paul werden natürlich von Schuldgefühlen geplagt, aber was sollen sie denn machen, wenn der Sohn alle Widrigkeiten mit einem Lächeln hinnimmt.
Typisch französisch, böse und skurril, liefern sich hier die Eltern einen Kampf gegen den in sich ruhenden Sohn. Da werden dann die Freundinnen verschreckt, das Zimmer ungemütlich gemacht und sogar die Aufschläge beim Tennis werden um einiges härter.
Der Film zeigt ein fantastisches Zusammenspiel von Sabine Azéma (Edith), André Dussollier (Paul) und Eric Berger ( Tanguy).
Besonders hat mir Hélène Duc als Großmutter Odile gefallen. Mit ihren bissigen Kommentaren, dem leichten Zwinkern im Auge und ihrer Weitsicht, ist sie das Salz in der Suppe.
Einziger Minuspunkt war, dass sich die Geschichte, ab einem gewissen Zeitpunkt, kurz in einen für mich nicht mehr nachvollziehbaren Wahn steigerte.

Der Film richtet sich an alle Fans des französischen Kinos. Wer den Humor der Franzosen mag und einen Faible für abgedrehte Geschichten hat, wird sich sicherlich in den Film verlieben können.
Auch alle Nesthocker, sowie die ab genervten Eltern, werden ihre Freude haben, solange sie einen Funken Selbstironie in sich tragen.

Ich mochte den Film auch noch beim zweiten Mal sehen und kann ‚Tanguy‘ mit reinem Gewissen empfehlen.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk französischen Humors, 14. Januar 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker (DVD)
Mit "Tanguy" ist Etienne Chatiliez ein kleines Meisterwerk gelungen. Mehr noch als seine bissige Komödie "Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss" amüsiert "Tanguy" durch ein Feuerwerk zum Teil höchst grotesker Situationen. Das an sich ernste Thema der Lösung des Kindes aus der behüteten Welt des Elternhauses wird hier aus der Perspektive der Eltern betrachtet, die ihren verwöhnten und extrem anhänglichen Sohn endlich los werden wollen. Der sich zuspitzende Kampf der Eltern um ihr Recht auf Freiheit ist vielerorts zum Schreien komisch; doch mitunter fragt sich der Zuschauer angesichts der manifesten Aussichtslosigkeit ihres Bemühens, wo die Geschichte enden soll. Und selbst in der Schlusssequenz fällt Chatiliez noch eine kleine köstliche Wendung ein, die sich so ganz und gar in das Bild einfügt.
Dieser Film, der wie so manch anderer beweist, dass das französische Kino nicht nur in der Vergangenheit Meisterliches schuf - leider nimmt dies der deutsche Kinobesucher angesichts der Übermacht Hollywoods viel zu wenig zur Kenntnis -, verdient sicher die Aufmerksamkeit all derjenigen, die unter Humor nicht nur schenkelklopfende Heiterkeit verstehen. In meiner DVD-Sammlung wird er, sobald er verfügbar ist, neben der "Fabelhaften Welt der Amélie" einen besonderen Platz bekommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Geheimtipp der guten Unterhaltung, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker (DVD)
Normalerweise sehe ich mir sehr ungerne und sehr selten Komödien an. Normalerweise sind sie nicht ganz mein Fall. Als dieser Film im Fernsehen lief, konnte ich jedoch wie gebannt nicht umschalten. Der Film ist einfach witzig, unterhaltsam und dabei nicht zu albern!

Ich wünschte mir, es gäbe mehr solche intelligenten, komödianten Filme!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skuril, komisch und abgründig: ein meisterhafter Film, 16. Februar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker [VHS] (Videokassette)
Wer das Wort 'Nesthocker' hört, der denkt automatisch an einen lebensfernen 'Computernurd' oder ein 'Mamasöhnchen', das lediglich bei Frauen über 60 Chancen hat... Nichts davon ist Tanguy, der dem Klischee einerseits widerspricht und andererseits doch archetypischer nicht sein könnte. Der attraktive, erfolgreiche und von jungen Damen leidenschaftlich begehrte Sinologie-Doktorand ist nämlich ein Vertreter der im Sicherheitsnetz der 70er Jahre aufgewachsenen 'Generation Golf', die den Höhepunkt ihres Wohbefindens bkanntlich nicht etwa durch weltverändernde Taten oder gar Revolutionen erreicht, sondern durch den Genuß eines Fruchtzwergs vor dem elterlichen Fernseher...Diese Idylle könnte wohl ewig dauern, hätten es die Eltern Tanguys (ausgesprochen lässige, für alles Verständnis aufbringende alt 68er) nicht langsam satt, ihr Leben auf den Sohn einzustellen und auf die täglich von dem 28 jährigen Tanguy gestellte Frage zu antworten: "Hast Du mich lieb Mama? Hast Du mich lieb Papa?"
Wer nicht freiwillig geht, muss gegangen werden, dies erscheint den Eltern als einzige Lösung, um selbst nicht psychich zerrüttet zu werden...Und so beginnt eine fein ausgeklügelte Aktion der Verteibung, die vor fast nichts zurückschreckt und immer auch wieder Einblicke in die familiäre Tragik des Zeitphänomens des 'alten Kindes' eröffnet. Das Finale des Films ist meisterlich und setzt ein ausgesprochen zynisches Ende unter die vielleicht beste Komödie des letzten Jahres!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanguy, 22. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker (DVD)
Ein Meisterwerk ! Ein genialer schwarzer Humor ! Meiner Meinung nach : einer der besten französischen Filme !
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4.0 von 5 Sternen Krieg im Hotel Mama, 25. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker (DVD)
Gegenüber seinen Mitmenschen ist er voll konfuzianischer Weisheiten. Selbst ist er hochbegabt, aber lebensunfähig: der 28-jährige Sinologiestudent Tanguy hat sich um im Hotel Mama arrangiert und will partout nicht ausziehen. Seinen Eltern passt dies gar nicht. Tanguys Mutter vermeidet die Konfrontation und lässt sich psychotherapeutisch behandeln. Die Eltern entwickeln Kreativität um ihm das Leben im Elternhaus zu verleiden, aber der Nesthocker hat den Code Civil im Rücken: er erstreitet sein Bleiberecht vor Gericht.

Étienne Chatiliez' französische Komödie aus dem Jahr 2001 ist voller Situationskomik. Sie dreht sich um die Generation Uni im Hotel Mama und um gescheiterte Kommunikation. Sabine Azéma und André Dussollier in der Rolle der Eltern sowie Eric Berger als ihr Filmsohn füllen die skurillen Rollen herrlich aus. Mit gutem Timing und gekonntem Schauspiel sorgen sie für fast zwei Stunden Unterhaltung.

Edith und Paul Guetz sind genervt: ihr achtundzwanzigjähriger Sohn Tanguy macht es sich im Sinologiestudium gemütlich und genießt den Komfort im Hotel Mama. Vor allem seine Mutter hat nicht den Mut, ihre Abneigung auszusprechen, Wenn Tanguy die Situation offen anspricht, verneint sie dass er im Weg ist. Und entwickelt nervösen Schluckauf, der sie in die Gesprächstherapie bringt. „Er lässt Klamaotten fallen wie ein Hund seine Haufen, ich kann ihn nicht mehr ausstehen“, klagt die ihr Leid. Nur direkt will sie es ihrem Sohn nicht sagen.

Der ewige Student bekleidet ein Lehramt, ist Dozent für Philopsophie und Japanologie und Magister der Sinologie. Er arbeitet an seiner Dissertation, fühlt sich aber noch nicht dazu bereit: mehr als ein weiteres Jahr im Hotel Mana kündigt sich an.

„Er muss weg“, sind sich die Eltern einig, und entwickeln Kreativität, um das Leben ihres Sohnes zuhause unbequem zu machen: versteckte Fischabfälle verpesten die Raumluft. Die elterlichen Autos werden entzogen, eine eine bewusst herausgedrehte Schraube in der Teppichleiste führt zu Verletzungen. Einer Freundin ihres Sohnes suggerieren sie, dass die Mutter eine lesbische Leidenschaft für die wechselnden Bekanntschaften Tanguys hegt. Leider vergraulen die Eltern danach auch die junge Frau, die mit Tanguy in eine eigene Wohnung ziehen wollte.

Ihre Verzweiflung treibt sie weit: als ein Flug ihres Sohnes nach Peking annuliert wird, zahlt der Vater mehr als 30.000 Francs für einen First Class-Flug. Um wenigstens für acht Tage Ruhe zu haben.

Die Eltern mieten Tanguy eine Wohnung und arrangieren eine Haushälterin. Doch schon in der ersten Nacht endtdeckt Tanguy das Telefon als Direktverbindung in die neu gewonnene intimität der Eltern. Als sein Vater die störenden Anrufe beendet, erleidet sein Sohn eine Panikattacke und wird mit massiver Atemnot notfallmedizinisch behandelt.

Kurzerhand klagt er, der 25.000 Francs im Monat erhält, auf Unterkunft. Artikel 203 des Code Civil gibt ihm das Recht. In einer Verhandlungspause erwähnt der Richter gegenüber dem Vater auf der Toilette, dass er ein paar Leute kennt die Tanguy „die Fresse einschlagen“ könnten.

Es folgen weitere Attacken der Eltern auf die Geduld ihres beharrlichen Sohnes. Sie bestellen eine Kleinkinderausstattung für sein Zimmer und engagieren eine Nanny, während sie ihn vor seinen Studenten bloßstellen wollen. Doch nichts kann die Ruhe ihres konfuzianisch geprägten Sohnes beeinträchtigen.

Als Tanguys Oma nach einem Sturz zu einem Pflegefall wird und sich auf Artikel 205 des Code Civil beruft, der ihr ebenfalls das Recht auf Unterkunft garantiert, stellt sich bei Tanguy eine überraschende Wendung ein...

Ausserhalb des Mutterlandes steht das französische Kino häufig im Schatten Hollywoods. „Tanguy“ ist ein weiterer Beleg dafür, dass sich Filme aus dem westlichen Nachbarland häufig lohnen. Die Produktion zeichnet sich durch ein humorvolles Drehbuch und gekonnte Situationskomik aus. Das Ende ist schön geschrieben und setzt einen humorvollen Schlussakkord unter die schöne Komödie.

Das Bild bringt nicht die Schärfe und Dynamik heutiger Produktionen mit, geht für einen Film von 2001 aber in Ordnung. Im räumlichen Ton der synchronisierten Fassung sind die Dialoge gut zu verstehen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstlich!!, 14. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker (DVD)
Selten hab ich so gelacht!! Der Film ist einfach absolut TOP! Was die anfangs noch so ruhigen Eltern sich alles ausdenken, um ihren Sohn endlich loszuwerden. Genial! Es werden Grenzen überschritten, die man im wahren Leben vermutlich nie ankratzen würde, aber in dieser überspitzten Komödie passt alles so herrlich zusammen! Ein MUSS für alle Fans von Alltagskomödien und schwarzem Humor.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist Generationel, 18. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Tanguy [UK Import] (DVD)
Mehr und mehr Kinder bleiben bei deren Eltern stecken. Vor allem Jungen. Wer kennt das nicht? Es ist Generationel.

Aber was können den Eltern machen? Sie lieben ihren Kindern schon. Aber nach 28 Jahre andauernde Pflege, möchten sie wieder ein wenig Freiheit geniessen. So sehr, dass sie physisch darunter leiden.

Die Eltern von Tanguy sind keine schlechte Menschen und keine schlechte Eltern. Aber sie haben deren Grenze erreicht. Wie sollen sie nun das klar machen? Sollen sie einfach abwarten, bis es endlich mal so weit ist? Reicht es einfach ihm zu bieten dass es geht?

Na ja, sie werden hier mit mehr als eine (böse) Überraschung konfrontiert! Vor allem mit der weise Einstellung deren Sohnes, der seine Ausgewogenheit der Chinesische Kultur entnimmt. Aber mit noch mehr Lebensechte Realitäten.

Ich glaube genau das ist es, was diesen Film so lustig macht: die realitätsnah Situationen. Das Leben schreibt selber die beste Komödie. Und sie ist in diesem Film mit wunderbaren Emotionen ins Szene gesetzt.

Zum anschauen und zum bitter Lachen. Es ist einfach generationel.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Schreien komische, bitterböse Komödie, 28. September 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker (DVD)
Etienne Chatiliez läßt sich zwischen seinen Filmen leider immer sehr viel Zeit. Vielleicht erinnert sich noch jemand an seinen besten Film, den 1990 erschienenen "Tante Daniele" bzw. "Tatie Danielle". Schon damals habe ich im Kino geschrien vor Lachen (Und ich lache laut!). Vielleicht liegt das auch daran, dass Etienne Chatiliez oft auf Schadenfreude und ähnliche Instinkte abzielt und diese hemmungslos bedient. Wer also sehr erwachsen und gesetzt ist ("Das macht man nicht!") oder aber ein sehr harmoniebetonter Familienmensch, für den sind Etienne Chatiliez-Filme nichts. Wer sich aber an geistvollen Bosheiten erfreut und einen eher schwarzen, manchmal kindlichen Humor hat, der kann auch bei "Tanguy" wieder bedenkenlos zugreifen. Thema ist bei Chatiliez immer wieder die Unfähigkeit, Dinge offen auszusprechen oder Grenzen zu ziehen. Herrlich, wie die viel zu lieben Eltern des 28-jährigen Nesthockers sich abquälen, um das "Küken" in die Selbstständigkeit zu treiben. Wunderbar, wie Tanguy seine Eltern manipuliert. ("Ich liebe Dich Mama!" "Ich Dich auch, mein Schatz." "Ich liebe Dich, Papa!" "Hmmm."). In regelmäßigen Abständen sehe ich mir "Tanguy" immer mal wieder an, und meine Lachmuskeln werden jedesmal wieder aufs Neue strapaziert.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Weise geht - Tanguy bleibt und bleibt und bleibt, 8. Mai 2007
Von 
RockBrasiliano (Costa Banana) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tanguy - Der Nesthocker (DVD)
Ja, Tanguy ist echt ein witziger Film. Der Stubenhocker fällt einem in seiner ganzen Art schon ziemlich auf die Nerven und man kommt richtig ins Mitfiebern, wenn die Eltern versuchen, ihn zunehmend unsanft aus dem Nest zu befördern. -Na später steigert es sich sehr ins Groteske und der Gute kann einem schon fast wieder leid tun..auch wenn er sich die so gewonnen Sympathien durch allerhand chinesische Weisheiten zu verderben weiß. Der Film ist authentisch gemacht und sprüht vor frischem Witz. Kaum Längen. Sympathische Darsteller. Ich glaube, das sollte man nicht versäumen..
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Tanguy - Der Nesthocker
Tanguy - Der Nesthocker von Sabine Azéma (DVD - 2003)
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