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Dinner at Eight
Format: Audio CDÄndern
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am 6. September 2003
... Elvis im Dezember 1975.
Im Sommer des Jahres hatte der King noch mehrere sensationelle Tourneen absolviert, die Ausstrahlung der 1970er Doku "Elvis: That's The Way It Is" im amerikanischen TV hatte ihn noch einmal zu Höchstformen auflaufen lassen! Er sah mit seinen 40 Jahren blendend aus, das Show-Repertoire war außergewöhnlich und Spaß bei den Shows garantiert. Im August legte er in Vegas noch einmal nach. - Auch diese Shows gingen als legendär in die Erinnerungen der Fans ein. Elvis hatte vor Showbeginn eine Wunschbox umherreichen lassen und zog dann wahllos Zettel heraus und sang so selten live dargebotene Perlen wie "Young And Beautiful", "Loving You" oder "Crying In The Chapel". Nach wenigen Tagen mußte er das Engagement aber wegen gesundheitlicher Probleme abbrechen. Im Dezember des Jahres holte er die ausgefallenen Shows nach. "DINNER AT EIGHT" stammt aus diesem Nachhol-Engagement.
Was soll man zu der Show sagen? Sie bietet einige Perlen für Elvis Fans, die wertvollste ist ohne Zweifel die LIVE-Version von "Wooden Heart" - "Muß I Denn". Unglaublich, wie gut sich Elvis 15 Jahre später noch an den deutschen Text erinnern konnte! Hier beweist sich die Aussage der Vielen, die Elvis ein fotographisches Gedächtnis für Musik nachsagen!
Derjenige Hörer, der noch nicht so tief in das Elvis-Universum eingetaucht ist, wirrt verwirrt sein über die Tonqualität und die Atmosphäre. Das Konzert klingt, als befänden sich außer Elvis und der Band nur etwa 20 Leute im Showroom. Doch das täuscht gewaltig. Was der interessierte Hörer hier auf die Ohren bekommt, ist ein sogenannter Mischpultmitschnitt. Eine simple Monitor-Aufnahme, etwas, was vielleicht für Elvis selbst oder für den Colonel zu Kontrollzwecken aufgenommen wurde, aber nie zu Veröffentlichungszwecken gedacht war. Eine private Aufnahme für einen Künstler, der Qualitätskontrolle betreibt. Natürlich geht so einiges an Stimmung verloren. Zweite Auffälligkeit: Elvis klingt während seiner Monologe leise, fast andächtig, müde. Letzteres trifft wahrscheinlich zu. Der King war ein ausgesprochener Nachtmensch, lief erst zur Mitternachtsshow zur Hochform auf. Bereits im August 1970 wandte sich Elvis während der Dinner-Show an seinen Pianisten Glen Hardin: "Wie geht's Dir, Glen? Ich bin voll müde. Ist noch verdammt früh!" ... Die Show ist daher eher straight, ohne große Schnörkel, man darf sogar soweit gehen und von Standardprogramm sprechen.
Was diese Show aber auszeichnet, ist genau das: ihre Alltäglichkeit. Shows wie sie Elvis im Madison Square Garden oder auf Hawaii gab, waren außergewöhnliche Events, Las Vegas dagegen war Alltag. 52 Shows in knapp 30 Tagen! Zwei Mal ON STAGE pro Tag. Erleben Sie Elvis also bei seinem normalen Tagewerk, erleben Sie dabei aber auch die großartige Stimme des Königs in Reinform, ohne das Jubelgeschrei der tausenden Fans. Hören Sie den Sound, den Elvis auf der Bühne hörte. ---- kleiner Tip: unter Elvis Fans begehrt ist eine Bootleg mit dem Titel "Just Pretend". Diese CD beinhaltet die Midnight-Show des 13. Dezember 1975. Also genau die Show, die nur eineinhalb Stunden nach dieser Show hier startete.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2003
Vom 01. bis 15. Dezember 1975 trat Elvis wieder einmal im Hilton Hotel in Las Vegas auf. Sein Engagement im August brach er nach drei Tagen wegen Krankheit ab. Doch im Dezember ist er wieder in Topform, das Publikum ist begeistert. Elvis gab täglich um 20 Uhr eine Show (die sogenannte Dinnershow), Samstags auch noch eine um Mitternacht. Eine Vielzahl lustiger Geschichten ranken sich um dieses Engagement: Elvis, der auf der Bühne Skateboard fährt; Elvis, der sich nach „Polk Salad Annie" völlig außer Atem auf die Bühne legt um von einem weiblichen Fan per „Mund-zu-Mund-Beatmung" wiederbelebt zu werden; Elvis, der seine Jojo-Künste präsentiert; Elvis, der versucht die italienische Originalversion seines Hits „It's Now Or Never" („O sole mio") zu singen ...
Die Show (Dinnershow vom 13.12.1975) beginnt - jedenfalls auf der CD - damit, dass Elvis das Intro zu „See See Rider" abbricht - „Also sprach Zarathustra" fehlt wieder einmal. Nachdem Elvis einen kurzen Seitenhieb auf Jackie Kahane (ein Komiker aus dem Vorprogramm seiner Show) losgelassen spielt die Band erneut die ersten Töne zu dem Song, mit dem Elvis (fast) alle Konzerte der 70er Jahre eröffnete. Er ist gut drauf, das hört man! Und auch das Medley „I Got A Woman/Amen" klingt nicht einfach dahingesungen. Atemberaubend auch J.D. Sumner („die tiefste Bassstimme der Welt"), mit dem Elvis kurz herumspaßt. Und das Elvis gut gelaunt ist wird auch während der Begrüßung des Publikums deutlich. Mit „Love Me" - Elvis „imitiert" kurz Elton John - endet schließlich der Eröffnungsblock.
Auf besonderen Wunsch der Eltern seiner Lebensgefährtin Linda Thompson singt Elvis nun das selten live dargebotene „Help Me Make It Through The Night". Eine wunderschöne Fassung! Diese überbietet er aber noch mit einer bluesigen Version von „Trying To Get To You" - um Längen besser als seine Studioversion von 1955!
Mit „And I Love You So", einer wunderschön vorgetragenen Ballade, präsentiert Elvis aktuelles Material, bevor er einen kurzen (nur knapp über drei Minuten langen) Oldieblock beginnt. Nach einem kurzen „All Shook Up" stimmt er ein etwas längeres Medley „Teddy Bear/Don't Be Cruel" an.
Was nun folgt kann man als eine kleine Sensation bezeichnen! Nachdem Elvis ein wenig mit dem Publikum geplaudert hat singt er „etwas für die kleinen Kinder im Publikum", unter anderem seine Tochter: „Wooden Heart"! Er ist nicht ganz textsicher - erinnert sich dann aber schließlich sogar an die deutsche Zeile „Muss i denn..."!
Nun greift Elvis wieder auf aktuellere Songs zurück. Den Beginn macht ein absolut stark vorgetragenes „You Gave Me A Mountain". Und schon ertönt Jerry Scheffs Bass, der damit „Polk Salad Annie" einleitet. Leider ohne das gesprochene Intro - sonst aber sogar besser als die Versionen von 1970! Die anschließende Verschnaufpause nutzt Elvis, um seine Backgroundsänger und die Mitglieder seiner Band vorzustellen. James Burton (Gitarre) bekommt die Gelegenheit für ein starkes und absolut hörenswertes Solo, er spielt „Johnny B. Goode". Es folgen wahnsinnige Soli von Ronnie Tutt (Schlagzeug), Jerry Scheff (Bass) und Glenn D. Hardin (Piano). Und schließlich darf auch noch das Joe Guercio Orchestra „Long Live Rock And Roll" zum Besten geben.
„How Great Thou Art" wurde, so Elvis Ansage, oft gewünscht. Also bringt er diesen Gospelsong, für dessen Livedarbietung er im Vorjahr einen Grammy gewonnen hatte. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen - die von Elvis locker erfüllt werden!
Eigentlich war von RCA gewünscht worden, dass Elvis während der Konzertreihe einige neue Songs präsentiert, mit, gemischt mit Studioaufnahmen, auf einem neuen Album veröffentlicht werden sollten. Doch diese Pläne wurden verworfen - und Elvis übernahm nur zwei der von ihm geprobten Songs ins Programm. Der erste ist „Softly", der von Sherrill Nielsen gesungen wird. Elvis rezitiert lediglich die einzelnen Zeilen. Der zweite folgt gleich darauf: „America The Beautiful", die inoffizielle Nationalhymne der Vereinigten Staaten. Elvis legt seinen gesamten Patriotismus in den Song - vielleicht nicht jedermanns Sache, doch trotzdem hörenswert!
Mit dem Medley „Mystery Train/Tiger Man" läutet Elvis das Ende seiner Show ein. Doch bevor er sich mit „Can't Help Falling In Love" von seinen Fans verabschieden kann erfüllt er einen zur Jahreszeit passenden Publikumswunsch: „Blue Christmas".
Eine absolut hörenswerte CD! Lediglich die Tonqualität ist ein wenig enttäuschend (das liegt an der verwendeten Aufnahmetechnik - das Konzert sollte nie offiziell veröffentlicht werden, daher ist auch kaum Publikum, sondern fast nur Elvis, Band und Backgroundsänger zu hören). Aber Elvis ist bestens gelaunt, in Topform. Mit „Wooden Heart" präsentiert er einen absoluten Knaller! Einzelne Songs herauszuheben ist jedoch unmöglich, im gesamten Konzert jagt ein Höhepunkt den nächsten! Für Elvisfans Pflicht! Und für alle anderen durchaus hörenswert! Der vielleicht größte Entertainer aller Zeiten in einem seiner besten Konzerte. Was will man mehr?
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2003
"Fat And Forty", so titelten die US-Magazine am 8.1.1975 zum 40. Geburtstag von Elvis Presley. Tatsächlich stand es um seine Gesundheit zu diesem Zeitpunkt nicht zum Besten. Er sah durch anhaltenden Tablettenmissbrauch und Esssucht dick und aufgedunsen
aus.Diese Lebensweise forderte seinen Tribut. Ein Gastspiel in Las Vegas musste im August dieses Jahres wegen Krankheit abgebrochen werden. Berichteweise waren die Shows eine der schlechtesten von Elvis, er begann sogar Texte von Liedern zu vergessen, die er vorher x-mal gesungen hatte. Doch er hatte nun Zeit um sich von all den Strapazen zu erholen. Im Dezember sollten die im August gestrichenen Konzerte nachgeholt werden..
Genau aus dieser Zeit stammt das uns vorliegende Konzert.Und siehe da, Elvis zeigte sich sichtlich erholt, er wirkte wieder frisch und hatte auch wieder Gewicht verloren. Die Shows waren alle ausverkauft, das sonst zu dieser Zeit "leere" Las Vegas begann, sich schlagartig mit Touristen zu füllen, nur weil Elvis wieder da war, und wie. Er sang seine Oldies, als wären sie erst gestern aufgenommen worden, scherzte mit dem Publikum und sang auch einige seltene Sachen, wie Help Me Make It Through The Night oder Wooden Heart wie auf der vorliegenden Scheibe. Man höre sich Elvis deutsch singend an. Die Kritiker verstummten, die Fans jubelten. Diese CD kann sich beruhigt jeder zulegen, sie ist ein Beweis, dass Todgesagte eben doch länger leben und sei es "nur" der Jahrhundertkünstler Elvis Presley. Also unbedingt zuschlagen, bevor die CD ausverkauft ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2007
Für jeden Elvis-Fan ein absolutes Muss!
Zwar ist es nicht die allerbeste Tonqualität, dass entschädigt aber die Titelauswahl! Absolutes Highlight: Elvis bringt "Wooden Heart".
Bei diesem Konzert ist Elvis guter Laune, er albert viel herum.
Mein absoluter Anspieltipp ist "Help me make it through the night", dass
wunderschön vorgetragen wird! Sicherlich eines der besseren Konzerte in Elvis`späteren Jahren!
Ich kann diese CD nur weiterempfehlen und ich bin froh, dass ich sie in meiner Sammlung habe!!
Kaufbefehl!!!!!!!
Der King lebt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2004
Dieses Dinner ist schlicht hervorragend. Elvis ist bei bester Stimme, bringt ein grandioses Repertoire (inklusive einem improvisierten "Muss I Denn Zum Städtele Hinaus"!) und beweist hier einmal mehr, warum man ihn den König des Entertainment nennt. Für Konzertfans gilt: Kaufbefehl!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Januar 2003
Ein stimmlich perfekter Elvis präsentiert sich in diesem Konzert von 1975. Seine kraftvolle Stimme kommt vor allem bei den Titeln "How Great Thou Art" und "America" sehr gut rüber. Seltene Liveperformance wie "Wooden Heart" erfreuen das Herz des Elvissammlers. Die Version von "Polk Salad Annie" ist zwar nicht nicht beste, die ich bisher von Elvis gehört habe, aber dennoch flott und wild interpretiert. Die Soundqualität der CD ist in Ordnung. Kauft sie Euch!!!
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