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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Februar 2004
Während das Debut Album "Night Of The Demon" inhaltlich noch eine Unterteilung erfuhr, in düster-mystische Okkult Themen auf der einen Seite, sowie gängige Rock 'n Roll Klischees auf der anderen, so widmeten sich die Briten um Sänger Dave Hill und Gitarrist Mal Spooner auf "The Unexpected Guest" thematisch ganz dem Übersinnlichen.
Musikalisch dagegen führte man auf dem Zweitling die ursprüngliche Linie (eingängiger, melodischer New Wave Of British Heavy Metal) konsequent fort und hatte sich vom Songwriting her sogar noch einmal deutlich gesteigert. Bereits der Opener "Don't Break The Circle" bringt deutlich auf den Punkt, was den Hörer erwartet. Die sehr geschmackvolle Gitarrenarbeit von Spooner, welche unspektakulär (aber dafür umso mitreissender) die Songs prägt, ergänzt sich perfekt mit der einmaligen, äußerst ausdrucksstarken Stimme von Hill, die zwar rauh und kraftvoll herüberkommt, aber mindestens ebenso einfühlsam die jeweilige Grundstimmung der Songs charakterisiert.
Unter den Songs befindet sich nicht ein einziger Ausfall; dafür sind mit "Victim Of Fortune", "Sign Of A Madman", "Don't Break The Circle" und der gänsehauterzeugenden Halbballade "Strange Institution" (die m.E. eine der ergreifensten Kompositionen in diesem Genre überhaupt darstellt) vier mörderisch gute Highlights auszumachen.
"The Unexpected Guest" entfaltet, auch nach nun bereits mehr als zwanzig Jahre seit der Erstveröffentlichung, noch die gleiche Magie wie damals. Ein puristischer, unverfälschter Klangzauber, wie er in der heutigen Zeit der Megaproduktionen und gehypten Eintagsfliegen mehr als rar geworden ist. Dieses Album gehört in jede Rock oder Metal Sammlung.
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am 25. Juli 2006
Ein fast vergessenes Juwel der NWOBHM - zu unrecht! Auch heute noch lassen sich die Meliodiösen, kraftvollen Songs von Demon mit Genuß hören. Vieles von dem, was heute unter dem Titel "True Metal" verscherbelt wird, war hier bereits angelegt, aber eben oft gewitzer, eleganter und kreativer.

Nach dem stilistisch noch etwas uneinheitlichen Debut "Night of the Demon" fand die Band hier zu ihrer eigenen Sprache und zog sie (mit Ausnahme des netten, aber doch sehr Slade-artigen "Have we been here before?" konsequent durch. Besonders hervorzugeben sind - neben dem Songwriting - Dave Hills an Roger Chapman erinnernden Gesang die exzellente Leadgitarre von Les Hunt. Gehört ins Regal, gleich neben Maiden.
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am 5. Oktober 2012
Mag sein, dass Demon nach den ersten beiden (Referenz-) Werken bis zum '89er Opus "Taking The World By Storm" (zum Classic) dem Gros der Fans zu experimentell waren. Trotzdem haben die von Fortuna nicht stets verwöhnten Herrschaften neben Angelwitch, Diamond Head, Iron Maiden und Saxon die New Wave of British Heavy Metal in ihrer Blüte entscheidend mitgeprägt. Im Jahre 1979, als die NWoBHM auf dem Inselreich erst richtig ins Rollen kam, wurde die Truppe von Frontröhre Dave Hill und Gitarrist Malcolm Spooner gegründet, und schon 1981 legte man mit "Night Of The Demon" ein Debüt vor, welches vom Stand weg als Klassiker in die damals, sagen wir mal "noch fast unbefleckte Hartwurst Historie" eingehen wird. Dementsprechend hoch war nun die Latte gelegt, jedoch wurde die Mission, einen ebenbürtigen Nachfolger hinterher zu schieben, nur ein Jahr später meisterlich erfüllt.

Während sich auf dem Debüt neben einigen okkulten Texten ein paar flockige Partyzeilen einschlichen, widmete sich die Kapelle auf "The Unexpected Guest" thematisch ausschließlich den dunklen Mächten. Musikalisch? Da gingen Demon auf dem hochgelobten Erstling schon eine Schippe melodischer (aber deshalb nicht weicher) zu Werke als die meisten ihrer hungrigen Szenemitstreiter. Diese Strategie wurde für den Zweitling lediglich verfeinert. "The Unexpected Guest" ist lupenreiner, kraftvoller, und vor allem galant inszenierter Heavy Metal wie aus dem Lehrbuch gepflückt! Die charismatische und raue Stimme Hill's alleine wäre es eigentlich schon wert, dieser Truppe Gehör zu schenken, doch sind es die durch die Bank nicht minder großartig komponierten Songs, welche auch heute noch restlos überzeugen können. Einen Löwenanteil hatten die beiden Saitenkitzler Spooner und Hunt geleistet, deren spritzige Licks und Leads neben den astreinen Riffs puren Genuss entfalten. Auch gehören die häufig präsenten, mehrstimmigen Gesangspassagen zum Besten, was das vereinigte Königreich dazumal zu bieten hatte.

Nun, all diese glänzenden Attribute lassen keinen Zweifel daran, dass den Jungs mit ein bisschen mehr Glück im Gepäck eine ganz große Karriere zu Füßen gelegen wäre. Der Tod von Gründer und Hauptsongwriter Mal Spooner im Jahre 1984 dürfte wohl der Knackpunkt für die späteren Schwankungen gewesen sein.

Die für damalige Verhältnisse erstklassig produzierte Scheibe hält ausschließlich Heavy Metal Perlen in ihren Reihen. Egal, ob der, ein Dekade später von Blind Guardian (doppelt so schnell) gecoverte Opener "Don't Break The Cicle", das eingängig-rockige "The Spell", das von typischen Siebziger Vibes ausgeschmückte "Total Possession", das nicht weniger Hitverdächtige "Sign Of A Madman", das episch getragene "Strange Institution" (ein kleines Indiz für die späteren Pink Floyd Anwandlungen), der Riffhammer "The Grand Illusion", oder der kurzweilige Rausschmeißer "Deliver Us From Evil": da lacht die Sonne aus dem Popscherl. Darüber hinaus sind es diese ungezügelte Energie, der hypnotische Touch und gleichermaßen der wilde Charme, die den Traditionsbewussten Gourmet mit der Zunge schnalzen lassen.

Immerhin stießen Demon mit dem Longplayer für drei Wochen in die britischen Charts (beste Platzierung: 47). Dieser Erfolg sollte den sympathischen Briten leider nicht mehr ansatzweise gelingen, obschon sie Ende der Achtziger speziell in Deutschland wieder mehr Interesse erwecken konnten. Vor sechs Jahren wurde "The Unexpected Guest" über das Bandeigene Label Spaced Out Records als remasterte Version wieder veröffentlicht. Genre Interessierte und ebenso Spätberufene, denen diese Scheibe irgendwie durch die Lappen gegangen ist, können sich "The Unexpected Guest" (und natürlich "Night Of The Demon") blind reinstellen, diese Songs haben sich bis heute kein bisschen abgenützt und dürfen neben solch Götterspeisen wie "Angelwitch", "Denim And Leather", "Power Games", "Spellbound" u. v. a. ohnehin nicht fehlen!
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am 30. Juli 2012
Demon liefern mit diesem Album wohl ihr Meisterwerk ab. Hier gibt's ganz einfach melodischen Hardrock vom Feinsten und eine Mega Stimme. Nicht zu unterschätzen ist auch die sehr geschmackvolle Gitarrenarbeit.

Highlights sind Don't Break The Circle, Strange Institution, The Spell
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