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am 15. November 2015
Zur Handlung: Im Vorspann kämpfen zwei Skorpionmutanten miteinander und werden dann fast von einem heranfahrenden Wagen überfahren (Originell? Kryptisch?). Es steigt Michael Zane (Kurt Russell) aus, der nach einer mehrjährigen Haftstrafe in einem Wüstenkaff in der Nähe von Las Vegas auftaucht. Nachdem er sich eine Weile mit der attraktiven Cybil Waingrow (Courteney Cox) vergnügt hat und sich von deren etwa 10-jährigem Sohn Jesse (David Kaye) hat beklauen lassen, trifft er sich mit vier Kumpeln, um einen Überfall auf ein Spielcasino in Las Vegas durchzuführen. Kopf der Bande ist Murphy (Kevin Costner), der sich nicht nur für den Sohn von Elvis Presley hält, sondern auch sonst schwer einen an der Waffel hat. In der Elvis-Woche taucht die Gang als Elvis-Imitatoren getarnt in einem Hotel auf und plündert den Tresor eines Casinos. Wer auf raffinierte Einbruchsszenarien wie in "Rififi" hofft, wird enttäuscht, es geht recht drastisch und blutig zu. Einer der Kumpel wird schwer verletzt und überlebt den Einsatz nicht. Murphys Tränen aber trügen, da er gar nicht vorhat, die erbeuteten 3,2 Millionen Dollar mit allen zu teilen. Murphy legt die übrigen Gangmitglieder um, nur Zane kann dank seiner schusssicheren Weste lebend entkommen. Es gelingt ihm, die Beute an sich zu nehmen und mit Cybil und Jesse zu entkommen. Aber hat Cybil vielleicht doch noch andere Pläne? Die Katz- und Mausjagd zwischen Kane und Murphy nimmt den Löwenanteil des Films ein (siehe Vorspann?), wobei Cybil und Jesse als Spielball zwischen die Fronten geraten.

Der Beginn des Films war durchaus vielversprechend. Die brutale Action und die irren Elvis-Kostüme kamen sehr cool rüber und schienen eine bitterböse Zustandsbeschreibung des Vergnügungsbetriebes in Las Vegas zu sein. In Parallelmontage sehen wir den Überfall und eine groteske Show mit Elvis-Imitator und grellen Showgirls. Während ich jetzt irgendwie erwartet hatte, mehr über Murphys Motive zu erfahren (und ich denke, Costner hätte da durchaus etwas daraus machen können), erfahren wir lange Zeit fast nichts über ihn, bis zwei Polizisten einen kurzen Überblick geben, der dem Zuschauer auch nicht weiterhilft. Aus unerklärlichen Gründen wird Murphy als der Böse, Kane als der Gute/ Clevere dargestellt. An den Händen beider klebt Blut.
Auch die weitere Inszenierung versucht extrem cool zu sein, aber die Überstilisierung der Morde (Regisseur Demian Lichtenstein war Werbefilmer, was man dem Film überdeutlich anmerkt) wirkt befremdlich, aber nicht verstörend genug. Gerade die Schießereien sind überdeutlich von "Bonnie und Clyde" inspiriert ohne erkennbare eigene Note. Das würde ich gar nicht mal als Hauptkritikgrund gelten lassen, da viel Mainstream-Filme in der Gewaltdarstellung vielleicht weniger explizit, aber dafür umso reaktionärer sind (wenn ich da gerade an die Rambo-Filme denke). Handlung oder dramaturgische Kniffe erwartet der Zuschauer in der zweiten Hälfte aber vergebens. Das Drehbuch versucht launig zu sein, erreicht aber eher Kopfschütteln oder Abscheu.
A) Cybil im Gespräch mit Murphy, der sich als Dealer für das geklaute Geld ausgibt (in einem Antiquitätengeschäft): Das sieht schön aus. – Es ist eines meiner Lieblingsstücke. – Woher ist es? – Aus meinem Arsch. – Bitte? – Es ist aus Afrika. – Sieht für mich ägyptisch aus.
B). Kane im Gespräch mit Jesse: Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich. - Was ist die gute? – Deine Mutter ist im Kofferraum. – Und die schlechte? – Sie lebt noch.

In der Szene mit dem Antiquitätenhändler persifliert Costner etwas seine Robin-Hood-Rolle, als er den Mann mit Pfeil und Bogen bedroht. Natürlich wird der Mann, genau wie ein Haufen anderer Leute, die zur falschen Zeit an der falschen Stelle sind, das nicht überleben, wobei die Darstellung der Gewalt besonders zynisch ist. Eher beiläufig, wobei die Hilflosigkeit seiner Opfer fast noch lächerlich dargestellt wird. Es gibt mehrere Filme von Tarantino, deren Gewaltinszenierung ich ähnlich problematisch finde (Russell filmte einige Jahre später mit ihm "Grindhouse" und "Death Proof"), aber immerhin kann er sich auf eine gekonnte Inszenierung und ein halbwegs interessantes Drehbuch verlassen. Nichts davon hier, von reinem Trash ist der Film auch meilenweit entfernt, zu prominent die Besetzung, zu groß der Aufwand. Dass der Film an den Kinokassen floppte ist relativ, er konnte halt sein großes Budget nicht einspielen.
Irgendwie schienen Lichtenstein nach dem starken Anfang die Ideen auszugehen. Eine einfache Verkehrskontrolle (der Polizist konnte nicht wissen, dass Murphy ein Verbrecher ist), wird zum Duell (Kugeln in Zeitlupe etc.) stilisiert, so als sollte die sinnlose Aneinanderreihung von Actionszenen über die fehlenden Ideen hinwegtäuschen. Immer zufälliger und unlogischer wird die weitere Entwicklung. 120 Minuten hätten es wirklich nicht sein müssen.
Auch die Figur der Cybil, die durchaus das Potential einer verwegenen Trash-Film-Schlampe hatte, enttäuscht. Sie verliebt sich ernsthaft. Als ob wahre Gefühle in einem Film mit stylisch gefilmten Morden irgendwie einen Sinn ergäben. Auch David Kaye, der eine wunderbare Mimik hat und den Satansbraten zunächst souverän verkörpert, muss in einem "emotionalen" Moment seinen Ziehvater umarmen.

-SPOILER-
Zum Schluss regieren nur noch Absonderlichkeiten: Jesse engagiert einen Anwalt, um Zane einen Vertrag über eine Partnerschaft vorzulegen (Hallo, beginnt in den USA die Geschäftsfähigkeit mit 10 Jahren?). Der scheinbar schwerverletzte Kane wird in einen Krankenwagen gebracht, der wiederum von Cybil gekapert wird. Zudem hatten die Sanitäter noch nicht mal seine vermeintlichen Verletzungen versorgt, da ihnen nicht mal aufgefallen war, dass die Kugeln in seiner schusssicheren Weste steckten). Das Ende von Murphy immerhin dürfte dem Elvis-Fan ein Aha-Erlebnis bescheren, da er wie sein Idol tot neben einer Toilette zusammenbricht, statt zu viele Pillen allerdings zu viele Kugeln im Körper.
-SPOILER ENDE—

Zur Ausstattung: Der Film verfügt über optionale deutsche Untertitel sowie den Trailer.
FAZIT: Eine Schlachtplatte in Werbefilm-Ästhetik, die den Odem menschenverachtender "Komik" mit gähnender Handlungsarmut verbindet und nicht annähernd das Plot-Potential um einen pathologischen Elvis-Wiedergänger entfaltet, dafür über weite Strecken wie ein geschmacksunsicherer Irrläufer wirkt. Wirklich schade.
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am 31. März 2015
Hier stimmt einfach alles:die Story,das Tempo,die Action,die Schauspieler.Hier kommt keine Langeweile auf,und man hat freude beim schauen.Kann diesen Film nur empfehlen.
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am 3. November 2010
Einfach genial!

Spannend, abwechslungsreich, romantisch und großartig besetzt.

Kevin Costner in Höchstform, unschlagbar!
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am 15. Juni 2010
Kurt Russel und Kevin Costner sind hier einfach nicht zu schlagen. Super Film, spannend und einfach cool.
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am 12. Juli 2015
Kevin und alle anderen cool wie nie, wer hat gesagt Elvis wäre tot ??? Auf nach Graceland, lang lebe der King...
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am 2. Januar 2013
Fantastischer Film Kevin Costner ist einer der grössten Filmemacher und Schauspieler. Dieser Film ist voller Action und Unterhaltung. Sehr spannend und gefühlvoll.
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am 12. Januar 2007
Dieser Film ist wirklich angehnehm zum Schauen. Kevin Costner, Kurt Russel und Courtney Cox sind ein gutes Gespann. Ein bisschen zu wenig von ELVIS kommt aber im Film vor, aber die Actionszenen und einige coole Szenen mit Kevin machen da viel wett. Leider gibt es keine Specials, nicht einmal das obligatorische Making Off. Warum genau ist dieser Film ab 18 ? Wirklich blutrünstige Szenen gibt es in diesem Film wahrlich nicht. Natürlich wurde viel von anderen Filmen abgekupfert aber Kevin Costner als böser Elvis ist ziemlich cool. Der Film ist ok und ein Vergnügen zum anschauen. Schade dass keine Specials dabei waren, wen dass nicht stört und Baller Action mag anschauen !!
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am 1. Oktober 2006
Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Beinahe eine Anti-Hommage an den „King“, huldigt der Drehbuchautor ihm auf bissige Art und Weise: Da überfallen verkleidete Elvis-Akrobaten ein Casino, welches grad den King mit einer Kostümveranstaltung ehrt und dabei soll ein Übeltäter auch noch direkt mit E. Presley verwandt sein!

Doch „Crime Is King“ bietet elegante Actionszenen und ungewöhnliche Kameraperspektiven – ein echtes Action-Road-Movie eben.

Doch auch das intelligent und witzig gestaltete Drehbuch ist sehr gut aufgebaut und versetzt dem Film einen gewissen Tiefsinn – es ist aber nicht ganz ohne: Bei genauerem Hinhören hat man doch das ein oder andere Déjà-vù. Da wird auf einmal aus dem Nähkästchen von anderen erfolgversprechenden Filmen geplaudert und das zeugt sonst von nicht viel Ideenreichtum.

Doch trotz den Elvis-Schmeicheleien ist der Film mit seiner Starbesetzung sehr gut für „Popcorn-Kino“ geeignet.
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