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Kundenrezensionen

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am 14. April 2003
Wer behauptet, dass Rosenstolz einfach nur Deutsche Schlager machen würden, irrt sich gewaltig!
Durch "Amo Vitam" wurde ich das erste mal auf Anna und Peter aufmerksam. Bei Ihrem neusten Werk "Macht Liebe" entschied ich mich dann auch zum kauf und habe dies bis heute nie bereut.
Nachdem mir die CD so gut gefiehl habe ich beschlossen auch ältere CD's der Gruppe zu kaufen und legte mir deshalb "Zucker", "Alles gute" und auch "Kassengift" zu.
Auch wenn alle CD's von Rosenstolz sensationell und einprägsam sind, ist "Kassengift" bis heute mein absoluter Favorit:
Der Wechsel zwischen bebbenden Uptempo Songs ("Achterbahn" ; "Total Eclipse") und den wundervollen Balladen ("Es ist vorbei" ; "Septembergrau" ; " Die Schwrze Witwe) gelingt vorzüglich und auch Anna verzaubert mit ihrer wecheselbaren Stimme, die einmal dreckig und gewöhnungsbedürftig klingt und beim nächsten mal gleich wieder opernreif und glasklar.
Besomdere Highlits der CD sind natürlich die Singles "Amo Vitam" (eine starke Ballade auf lateinischer Sprache) sowie "Kinder der Nacht" (eine uptempo Ballade, die durch ihren Ohrwurmeffekt und Anna's leicht verzerrte Stimme glänzt).
Aber auch "Bastard", einer der stärksten Songs des Albums, besticht durch Anna's glasklare Stimme und den wohlklingenden Arrangements.
Der Opener "Kassengift" klingt zunächst einfach nur abschreckend entwickelt sich aber nach mehreren Hören zu einem Favouriten, nicht zuletzt aufgrund des fantastischen Texts ("Ich bin der Song, der nie gespielt wird, bin wie das Video, das nicht läuft. Ich bin der Film, der kein Verleih hat, werd mit Verrisen überhäuft...)
Alles in allem entpuppt sich "Kassengift" als stärkstes Album von Rosenstolz, dass jedem Pop Liebhaber in Kürze ans Herz wachsen wird.
Einsamme spitze!!!
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am 13. Mai 2005
Diese CD ist absolut hervorragend- im wahrsten Sinne des wortes!
Ein Genuss für die Ohren, die Lieder sind abwechslungsreich, die texte geradezu genial und auch das Booklet kann sich sehen lassen.
Einige Lieder gehen ab, andere machen traurig. Insgesamt ist diese Cd sogar dreisprachig. Hauptsächlich natürlich deutsch,aber es befindet sich auch ein lateinisches lied(amo vitam)und ein englisches (total eclipse) auf der cd. auch wenn die englische sprache rosenstolz nicht so gut steht, ist es doch ein gelungenes cover.
die Lieder sind ebenso anspruchsvoll wie genial.
Im Booklet sind schöne bilder und es stehen bis auf zwei alle texte drin.
Sehr zu empfehlen. Ein muss für sammler der rosenstolz-reihe, es ist einfach ein wichtiges album!
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am 15. April 2005
Rosenstolz gehören nun genau seit etwa 3 Jahren zu meinen Lieblingsbands, seit "Sternraketen" und "Es tut immer noch weh" vom damaligen "Macht Liebe"-Album sind AnNa und Peter für mich eine der größten Musiker aller Zeiten. Doch auch schon vorher fielen mir Rosenstolz positiv auf, einmal mit dem lateinischen, tiefgründigen, balladesken Song "Amo Vitam", dem erotischen obszönen Video zu "Kinder der Nacht" und dem Dauerohrwurm "Es könnt' ein Anfang sein". Zu schade, dass der zuletzt genannte Titel nicht ebenfalls auf diesem Top-Album "Kassengift" zu finden ist. Mein 1. Album war "Herz", also das aktuellste und überzeugte in jeder Linie. Kurz danach fand auch noch die "Best Of" von '95 bis '01 namens "Alles Gute" Platz in meinem Regal und machte ihrem Namen alle Ehre. Nach nur 2 Alben wurde ich so sehr überzeugt, dass ein Konzertbesuch in der Dortmunder Westfalenhalle mir diese Band alle Male Wert war. Zu dem Konzert brauch' ich glaub ich nicht all zu viel erzählen, außer das es in jeder Linie perfekt war.
Das ist jetzt genau 7 Monate her und ich bin nun im Besitz von 8 Rosenstolz-Alben, wobei ich sagen muss, dass "Kassengift" neben "Herz" und "Alles Gute" mit dem Gütesiegel "Einmalig" ausgerüsstet werden muss. Das Album überzeugt mit grandiosen Songs, um allen "Rosenstolz-Verstehern" einen kleinen Einblick leisten zu könne, präsentiere ich hier einmal die Songs im Einzelnen:
01) Kassengift: Der Titeltrack ist gleichzeitig der Opener und haut unglaublich stark rein. AnNa singt mit einer extrem hasserfüllten und aggresiven Stimme, der Song fährt auf der Dance-Schiene und der der Text ist wie eh und je einfallsreich und tiefgründig. Die Ohrenbetäubenden Geräusche runden alles perfekt ab. Ohrwurm und ein absoluter Knaller! ***** Sterne
02) Bastard: Diesen Song kenne ich bereits seit "Alles Gute", er befindet sich bei der Gold-Edition auf der 2. CD und ist schlichtweg wundervoll. Absolut smoother rhythmus, entspannend bis zum Geht-Nicht-Mehr, der Text geht durch Mark und Bein. Für alle interessierten greift hier auch Peter persönlich zum Mikrofon und singt eine gut ausgewählte 2. Stimme. Obendrein ist's noch eines der beliebtesten Songs von Rosenstolz aller Zeiten und ist Live ein Genuss! ***** Sterne
03) Kinder der Nacht: Das unzensierte Video schockte mit viel nackter Haut und einigen homosexuellen Fantasien. Das Lied ist leicht elektronisch angehaucht, besitzt ein leicht tanzbares Tempo. Coole Nummer! **** Sterne
04) Amo Vitam: "Amo Vitam" ist ein Lied der besonderen Art. Der Text besteht gerade mal aus 6 Zeilen, die sich im kompletten Song einige Male wiederholen. Rosenstolz einmalig auf lateinischer Sprache! Die Melodie ist Opernhaft und der Rhythmus sehr mystisch und dunkel, ein paar Streicher-Arrangements geben "Amo Vitam" den letzten Schliff und machen es zu einer Nummer der düsteren Art. **** Sterne
05) Septembergrau: Verliebt über beide Ohren bin ich in dieses Lied. Unglaublich depressiv singt AnNa die Strophen und weckt tiefe Erinnerungen in jedem Kopf, wobei jeder an sein eigenes Leben zurückdenkt. Die Klavier-Begleitung ist überdimensional gefühlvoll und auch der Rhythmus harmoniert perfekt. Der Refrain lässt alles heller erscheinen und schafft Glück und Hoffnung in jedem. Bis zum Ende steigert sich der Song unglaublich und entfacht oftmals einige Tränen in jedem Auge. ***** Sterne
06) Achterbahn: Nach überdurchschnittlich viel Gefühl gibt's wieder gute Laune und elektronische Töne, die die Hüften automatisch kreisen lassen. "Achterbahn" ist eine super tolle Nummer, die abermals mit Ideenreichtum im Text überzeugt. Die leichtverzeerte Stimme von AnNa gibt das letzte I-Tüpfelchen. **** Sterne
07) Es ist vorbei: Anfangen tut Track Nr. 7 mit einer ruhigen, einschlafenden Traummelodie und AnNa's zartem Gesang. Im Refrain treten etliche Streicher dazu und bringen jeden träumenden auf Wolke 7. Ganz ruhig glänzt der Song und zeigt nur zu perfekt, was Rosenstolz alles können. ***** Sterne
08) Engel der Schwermut: Auch dieser Song war mir vorher bekannt, ebenfalls von "Alles Gute". Aber das besondere ist: Ich kannte ihn zu erst in der französischen Version "Mon Ange de Tristesse". Schon in französisch war es eine "gute" Rosenstolz-Ballade. So leid es mir tut, übertrifft aber das Deutsche die Version in der gefühlvollsten Sprache der Welt den Song um Längen. Nochmals ein Highlight! ***** Sterne
09) Du atmest nicht: Hier liefern sich AnNa und Peter ein regelrechtes Battle in Sachen Gesang. Der Song ist wieder abermals Dance-Lastig, liegt aber leider, enttäuschender Weise, etwas unter dem Rosenstolz-Niveau. Im Vergleich zum Rest nur "Durchschnitt". *** Sterne
10) Total Eclipse: Rosenstolz einmalig auf Englisch. Schade irgendwie, da die Sprache nicht wirklich mit AnNa's Stimme harmoniert und sich sehr aufgesetzt anhört. Aber der Song ist wieder top. AnNa singt hochkarätig mit einer Opernhaften Stimmlage und setzt alle Tricks der Kunst ein. Ein paar basslastige Instrumental-Parts und "Total Eclipse" wird zu einer überdurchschnittlichen Nummer. **** Sterne
11) Die schwarze Witwe: Schon der Titel macht einem etwas Angst. Genau so wirkt auch der eigentliche Song. Er hat einen Touch vom Feeling von "Amo Vitam" und könnte gut als 2. Teil durchgehen. Sehr hart drückt die "Witwe" auf den Unterleib und zeigt ihr tötliches Gift mit einer Nummer für schauernde Minuten. Durch die Besonderheit bekommt der Track von mir so eben die **** Sterne
12) Sag doch: Noch einmal kehrt die Ruhe selbst ein und lässt ein Klavier in voller Pracht schon beim Intro aufblühen. AnNa's Gesang wirkt sanft und geht tief ins Herz. Wehleidig singt sie von einer damaligen Zeit und wirkt äußert natürlich dabei. Wunderschön! ***** Sterne
13) Mir grauts vor diesen Leuten: Genauso überraschend wie das Album anfing, endet ist. Schade, dass "Mir grauts vor diesen Leuten" der letzte Track ist, weil es wirklich das schlechteste Lied ist. Eine computerbetätigte Stimme, eine etwas kinderlied-artige Melodie und ein rein durchschnittlicher Text. Etwas daneben gegangen, obwohl es doch positiv zu sagen gibt, dass der Song einfallsreich ist und das Paket von "Kassengift" abrundet. Der Song beinhaltet nämlich etwas sehr eigenes. Mir gefällt's leider nur nicht so ganz... ** Sterne
Insgesamt bekommen die 13 Tracks 55 Sterne von mir, das ergibt einen Durchschnitt von etwa 4,3 Sternen pro Song. Auch wenn der Durchschnitt etwas mehr zu 4 Sternen tendiert, bekommt "Kassengift" die volle Punktzahl. Mit nur 2 Ausfällen ist das Album sehr gut gelaufen. Allein schon wegen den vielen Highlights sollte jeder Rosenstolz-Liebhaber, der erst seit "Liebe ist alles", etc. dabei ist, unbedingt in die CD hören um zu testen, was diese Band noch alles kann. Jeder wird tolle, großartige Pop-Songs entdecken.
Weiterhin ist "Kassengift" trotz seinen 5 Jahren, die es schon auf dem Buckel trägt ein Top-Album und auch noch heute ein Album, dass sich sehen lassen kann. Rosenstolz sind einfach die begabteste deutschsprachige Band, die wir haben und sollten durch euren Support auch das noch einige Zeit bleiben ;)
Anspieltipps:
"Kassengift", "Bastard", "Septembergrau", "Es ist vorbei", "Engel der Schwermut", "Sag doch"
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am 9. Mai 2001
Rosenstolz steht mittlerweile für musikalische Kunst mit Spitzenklasse. Ich kenne niemanden sonst in der Branche, der mit soviel Technik und auch so viel Gefühl singt, wie Anna R.. Keinerlei Intonationsschwächen und jedes Lied mit dem richtigen Gefühl gesungen. Dazu die hervorragende (ich möchte schon fast sagen geniale) Musik von Peter Plate. Alle verwendeten Instrumente sind ganz gezielt und nur minimal eingesetzt, was jeder Phrase eine ganz bestimmte Färbung gibt. Traumhaft schön sind die Übergänge und Abwechslungen in Septermbergrau. Keine banalen Eingänge, jedes Lied hat seinen bestimmten Aufbau. Dazu ein sehr ruhiges und dezentes Schlagzeug. Und jedes Lied ist ganz gezielt anders. Ich kenne auch die anderen CD's von Rosenstolz aber diese Gruppe hat mit Kassengift einen Reifegrad erreicht, der in allen Belangen seinesgleichen sucht. Ich kann nur sagen, macht weiter so und lasst euch lieber mehr Zeit mit dem nächsten Album, damit es mindestens so gut wird wie Kassengift. Bis dahin reicht dieses Album völlig aus.
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am 3. Juni 2013
Schon durch die Schlampen sind müde zum Fan geworden, war ich nach dem Zuckeralbum etwas angefresse,n weil mir Kassengift zu dancig war. Doch nach mehrmaligem Hören gefiel mir dieses Album sehr, mehr noch sehe ich es auch als ein Glanzwerk, was zum Beispiel Mittwoch is er fällig nicht war. Wenn man die Themenentwicklung der Texte ansieht, merkt man die Veränderung in den späteren Alben sehr. Hier war noch frivol sein, frech, unangepasst und kantig ein Element in den Songs. Egal ob bei Kassengift, Schwarze Wittwe oder Bastard. Man hört Musik, die innovativ ist. Später fand ich diese Elemente zunehmend (da war meist nur noch Liebesleid und Depression und unten oder oben sein ein Thema) weniger und aus allem, was nach 2005 kam (Herz fand in in Teilen noch kultig wegen des gelben Monsters und dem besten im Leben) blieb mir nur noch Auch im Regen und Ich bin ich sowie Bist Du dabei. Auffallend ist im Vergleich auch Annas Stimmentwicklung. Sie benutzt heute weniger ihren damaligen Extreme, was ich sehr schade finde.
Für mich hat Rosenstolz seine Marke Stück für Stück abgegeben. Dich hier stimmte es noch - Kult pur!
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am 30. September 2000
Rosenstolz sind wieder da! Am 4. September wurde nach dem furiosen Start der Single "Amo Vitam" (Chartneueinsteiger auf Platz 19) das Album "Kassengift" veröffentlicht. Und was sich mit der Single angedeutet hat, wird mit dem Album mehr als bestätigt. Beim letzten Album hatten Rosenstolz je etwas geschwächelt. Es kam recht lahm und eintönig daher. Doch diesmal scheine sie neue Kraft geschöpft zu haben:
Es geht wie immer um Liebe, Enttäuschung und große Gefühle, die in fast kryptisch anmutenden Texten verpackt sind. Im Booklet kann man mitlesen, und mir ist dabei so mancher Schauer über den Rücken gelaufen. Sie schaffen es immer wieder zu berühren. Auch bei der Musik hat sich einiges getan. Der Stil hat sich etwas verändert. Peter scheint von der Hausmusik langsam wegzukommen und alle Möglichkeiten an Instrumenten voll auszunutzen. Trotzdem spielen Geigen - wie üblich - eine Hauptrolle. Annas Gesang ist wie immer ausgesprochen facettenreich und reicht vom Sprechgesang bis zum hohen C. Ich bin immer wieder begeistert über diesen Stimmumfang und das Volumen, mit dem sie den Hörer fast erschlägt. Auch Peter übt sich wieder im "Nichtsingenkönnen". Das hat ja mittlerweile fast Kultcharakter.
Anspieltipp: Kinder der Nacht
Fazit: Rosenstolz werden mit ihrem 10. Geburtstag wirklich erwachsen und sind trotz Kultstatus auch massentauglich. Das Album sei jedem empfohlen, der gerne mal deutsche Musik mit intelligenten Texten und überraschender Vertonung hören möchte. Fans greifen sowieso zu.
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am 3. Dezember 2009
"Kassengift" unterscheidet sich musikalisch und inhaltlich von seinen Vorgängern, wirkt reifer, erzählt von enttäuschten Hoffnungen und Verlustängsten und Liebe. Genauen Definitionen entzieht sich wie die Vorgänger auch dieses Werk von Rosenstolz. In welche Schublade lässt sich ein Album stecken auf dem sich Pop, Trance und Opernelemente wiederfinden?

Der absolute Kracher des Albums ist definitiv die Coverversion des Songs 'Total Eclipse" die sich beim ersten Anhören wie ein aufgemotztes Relikt der 80er anhört. Die Stimmlagen in denen sich AnNa R. bewegt, stellen eine unmittelbare Hörsturzgefahr für die Ohren dar. Beim zweiten Anhören wirkt das Ganze dann wie eine Opern-Persiflage, doch nach dem dritten und vierten Anhören löst das Lied so ein Gefühl aus... Operngeträller und Bumm-Bumm. Einfach nur genial.
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am 20. September 2000
Man sagt ja über viele CDs,ja da ist was für jeden bei.Aber der unterschied zwischen den vielen CDs und diesem Album ist,dass es stimmt und zwar voll und ganz. Was langsames,trauriges wie ,,Septembergrau'' und auch was provokantes,was wach macht wie ,,Kassengift''. Außerdem erinnert die Stimme von Anna R. und die Art die Lieder zu singen stark an Marlene Dietrich. ganz im ernst ne tolle CD!
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am 26. September 2000
Ich gebe es zu: Von Rosenstolz habe ich zum ersten mal bei der Vorentscheidung zum Grand Prix gehört und damals hat mir das Lied nicht gefallen. Dem Namen Rosenstolz begegnete ich seitdem immer öfters, aber interessiert hat mich die Musik bisher nicht. Dann kam dieses Album und Schoß von Null auf Platz 1 der Album-Charts. Grund genug für mich zumindest mal reinzuhören (ich dachte mir, irgendeinen Grund muss der hohe Charteinstieg ja haben)! Was ich gehört habe, hat mich total mitgerissen: Klasse Musik (mal Synthi-Sound, mal Balladen - eine gelungene Mischung), Spitzentexte mit Sinn, die zum Teil auch unter die Haut gehen. Die einzigartige Stimme von Anna R. gibt der CD noch den letzten Kick. Mit dieser CD haben Anna und Peter Plate (mindestens) einen Rosenstolz-Fan dazugewonnen! Meine persönlichen Anspieltipps: "Kassengift", "Bastard", "Septembergrau" und "Es ist vorbei". Meine Abschließende Meinung: Das beste was es in Sachen Deutsch-Pop derzeit gibt!
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HALL OF FAMEam 9. Juli 2003
Sie kokettieren mit der eigenen landläufigen Einschätzung gleich im Titelsong: "fall durch aller Herren Raster". Denn das Publikum weiß oft nicht, in welche Schublade sie Anna R und Peter Plate stecken soll. Ist das nun Schlager oder eher Chanson, vielleicht Pop oder doch nur Kitsch? Und dass sie in der Berliner Schwulenszene Kultstatus besitzen, macht die Einordnung auch nicht leichter.
Allen Anfeindungen ungeachtet ist das Berliner Duo seit zehn Jahren äußerst erfolgreich und veröffentlicht sein mittlerweile neuntes Album. Auch hier wandeln sie wieder geschmackvoll zwischen den Stilen, ihre Texte sind wie immer sehr geschmackvoll und emotional, auch mit schwarzem Humor "Schwarze Witwe" getränkt.
Rosenstolz gehen ihren eigenen Weg und sie gehören zu der selten gewordenen Spezies von Individualisten, die keine stilistischen Berührungsängste kennen.
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