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5.0 von 5 Sternen Die Quintessenz von Morbid Angel
OK. Altars of Madness ist ein unumstrittener Klassiker. Daran möchte ich nicht rütteln. Erwähnt werden muss allerdings, dass der Nachfolger "Blessed are the sick" eigentlich viel besser ist. Viele der Songs stammen noch aus der Demozeit, ebenso wie die Songs auf "Altars" somit ist das Songmaterial recht ähnlich, kommt hier aber im...
Am 23. August 2001 veröffentlicht

versus
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker Revisited - Part 1
Geht es Euch nicht auch so auf die Nerven: da können die Bands Hammerplatten raushausen wie sie wollen - das Publikum grölt immer nach dem alten Zeug, den "Klassikern", die in einer Zeit entstanden, in der ja mindestens vieles doch deutlich besser war.

Sind die Klassiker wirklich so gut, oder liegt es an kindlich-pilsgeschwängerter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2011 von muffy666


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Quintessenz von Morbid Angel, 23. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Blessed Are the Sick (Audio CD)
OK. Altars of Madness ist ein unumstrittener Klassiker. Daran möchte ich nicht rütteln. Erwähnt werden muss allerdings, dass der Nachfolger "Blessed are the sick" eigentlich viel besser ist. Viele der Songs stammen noch aus der Demozeit, ebenso wie die Songs auf "Altars" somit ist das Songmaterial recht ähnlich, kommt hier aber im Gegensatz zu Altars in einem absolut klaren, präzisen Sound, der meines Erachtens nach "Altars" deutlich abwertet. Das Song-Material ist wirr,kompliziert jedoch immer dermaßen nachvollziehbar, dass jeder Song auf dieser CD ein Ohrwurm ist. Das Drumming von Pete Sandoval ist einfach nicht von dieser Welt. Jeder der sich auch praktisch oder theoretisch mit Musik auseinandersetzt muss die technische Brillianz dieses Ausnahme-Schlagzeugers anerkennen. David Vincent hat auf dieser Scheibe noch seine charismatische, satanische Stimme, die so viel besser die Musik vermittelt als seine späteren Grunz-Versuche, einige Stimmlagen tiefer. Man kann jedes Wort verstehen und die Worte fügen sich perfekt in den Fluß der Lieder, man merkt, dass hier nicht die Musik schon fertig war, dann der Texter ins Studio kam und irgendwie die Worte in die Musik gewurstet hat ("Domination") sondern zusammen komponiert wurde und somit eine eingängige Vocal-Line die nächste jagt. Diese Platte hat ausser dem letzten Track (Treys Künste an den Tasten sind doch wirklich nicht besonders hörenswert) keinen Aussetzer und ist die ultimative Platte von Morbid Angel, die alles in Perfektion vereint, was diese Band ausmacht. Kranke, wirre Songstrukturen, technisch versierte Gitarrenarbeit, satanisch präzises Drumming und ein charismatischer Fronter. Wer's noch nicht hat, kauft es! Anspieltipps : Eigentlich alles, aber besonders genial sind doch "Fall from Grace", "Blessed are the Sick", und "Thy Kingdom come"
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5.0 von 5 Sternen Nächster Keulenschlag, 12. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Blessed Are the Sick (Audio CD)
Ich erinnere mich noch genau an die Zeit, als wir auf den Release dieses Albums gespannt warteten. Können sie "Altars of Madness" übertreffen? Wird "Blessed are the sick" der absolute Überhammer?
Herausgekommen ist ein sehr gutes Album mit teilweise phantastischen Songs,die auch im Jahre 2012 noch Spaß machen. Zündete der Erstling gleich beim 1. Hören, braucht man bei diesem Album mehrere Durchläufe um die Klasse zu erkennen. Es ist ein abwechslungsreiches Album, mal rasend schnell "Day of Suffering" oder "Thy kingdom Come" (KLASSIKER!!!),mal langsamer "Abomination" oder mal kombiniert "Brainstorm". Eine Metal Sammlung ohne dieses Album ist nicht komplett.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BLESSED PLATTE!, 4. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Blessed Are the Sick (Audio CD)
Yeah,was ein Nachfolger für Altars Of Madness und mit sicherheit noch etwas atmosphärischer,was auch am streckenweise gedrosselten,variiertem Tempo liegt und an Instrumentals wie In Rememberance,wobei auch Böller wie Day Of Suffering und Thy Kingdom Come nicht zu kurz kommen.Ansonsten macht Blessed alles zum Kracher was schon bei Altars gefesselt hat.Songs wie Fall from Grace,Blessed are the sick,Abominatios und speziell The Ancient Ones sprechen einfach für sich.und wieder die Warnung an jeden Drumer auf das Spiel von Pete Sandoval vorbereitet zu sein,um danach nicht frustriert die Sticks an den Nagel zu hängen.Der Kerl ist der Kracher und einer der unterbewertetsten Trommler überhaupt,ein Gott!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker Revisited - Part 1, 30. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Blessed Are the Sick (Dual Disc) (Audio CD)
Geht es Euch nicht auch so auf die Nerven: da können die Bands Hammerplatten raushausen wie sie wollen - das Publikum grölt immer nach dem alten Zeug, den "Klassikern", die in einer Zeit entstanden, in der ja mindestens vieles doch deutlich besser war.

Sind die Klassiker wirklich so gut, oder liegt es an kindlich-pilsgeschwängerter Verklärtheit, dass die Leute immer wieder und wieder "Smoke on the Water", "Master of Puppets", "The Jester Race" oder "Mother North" hören wollen?

Wie kommen die "Klassiker" eigentlich davon, wenn ich kurz vorher eine fette Produktion einer um 10-20 Jahre reiferen Band gehört habe, wie haben die ollen Karmellen noch Bestand, wenn man sie mit größtmöglicher Objektivität (wenn das geht) hört und vor allem: was würde man als Bewertung rausrücken, wenn die CD heute erschiene?

Den Auftakt meiner losen Reihe des kadaverigen Investigativ-Journalismus macht nolens-volens "Blessed Are The Sick" der Band Morbid Angel, das ich heute morgen seit Jahren mal wieder gehört habe und dachte: nee oder?

Jaaa, Blessed Are The Sick, DAS hatte noch Power, DA waren Morbid Angel aber sowas von aufm Zenith des Schaffens und überhaupt ey.

Fakten: 13 Songs, Erscheinungsjahr 1991, Produziert von Morbid Angel, Engineered + Mixed by Tom Morris, Line-Up: Trey Azagthoth, David Vincent, Richard Brunelle und Pete Sandoval.

Eröffnet wird der Spaß mit einem Intro, das über eine Minute dauert und entfernt an in der Distanz startende Flugzeuge erinnert. Sehr sinnvoll und vor allem: eeevil!

Der erste "richtige" Song, Fall From Grace, ist neben Day Of Suffering und Thy Kingdom Come einer der ganz wenigen Titel, von denen überhaupt irgendwas im Ohr hängen bleibt. Ich besitze die Scheibe seit 1991 und habe sie weiß Gott oft gehört, aber vom Rest der "normalen" Titel konnte sich in 20 Jahren nichts im Gehörgang festsetzen.

Was als erstes tierisch nervt ist der extrem schlecht getriggerte Drumsound, vor allem das viel zu laute Snare-Sample raubt einem auf Dauer echt den Nerv. Der Gitarrensound ist fade, schlapp und verwaschen. Immerhin blubbert der Bass recht differenziert unten herum. Daves Vocals sind heiser, völlig trocken und viel zu laut bzw. zu nah klingend abgemischt. Man hat den Eindruck, ein heiserer Hund sitzt auf der Rückbank und bellt einem immerfort ins Ohr.

Nachdem man Fall From Grace mit seinem prägnanten Eröffnungsriff überstanden hat, langweilen Brainstorm und Rebel Lands so sehr, dass man unterbewusst meint, dass der erste Titel noch gar nicht vorbei ist, irgendwie nix mehr passiert und dass es sich um das Fade-Out handeln müsste.

Dann wird der Doomsday zelebriert - einem der hier erstmals eingebrachten (Synthie-) Orchestralen Zwischenstücke. Nach dem genannten Day of Suffering überzeugt der Titelsong mit einem fetten Chorus und eleganten Flöten-Ourto. Definitiv einer der stärksten Momente auf der Platte.

Thy Kingdom Come kann mit einer guten Hook glänzen - nämlich genau dann, wenn Vincent den Titel ins Break schreit. Dann wird manisch weiter gehackt und soliert und dann ist der Titel auch vorbei und vergessen.

Unholy Blasphemies und Abmominations erkennt man nur, wenn mans hört. Ach das, ach so. Jaja. Dann kommt mit Desolate Ways ein weiteres akustisches Zwischenspiel von Richard Brunelle, das wirklich nach Jahren auch noch sehr schön ist und relativ leicht nachzuspielen ist - wenn man die TAB findet.

Tjo, nichtssagend gehts mit The Ancient Ones weiter, bevor ein sehr synthetisches, gehackt gespieltes Klavier einem den Weg aus der Platte weist.

Neben einigen starken Momenten enthält Blessed Are The Sick eklatante Schwachstellen, die im Vergleich zum Debut Altars Of Madness insgesamt einen Rückschritt in Sachen Qualität darstellen. Wie imemr gilt: für ein Debut hat man ewig Zeit - für die zweite Plate jedoch nur 1-2 Jahre. Während die Songs auf Altars eine Weile reifen konnten und den Live-Test unzähliger Shows bestanden haben, zeigt sich Blessed insgesamt zwar von der reiferen, spricht nicht mehr so ungestümen Seite, verliert dabei aber auch viel Spirit und Agression. Den Gipfel der Sterilität stellt m.E. Covenant dar. Erst mit Domination konnten sich MA frei schwimmen und zeigten mit diesem und den beiden folgenden Alben, wie gelassene Souveränität der DM-Kings klingt.

Mehr als drei Sterne sind für eine derart inkonsistente Scheibe mit einem auch bereits damals sehr fragwürdigen Sound heute nicht drin.

Das wärs fürs erste, bald geht es weiter. Auf der Liste ganz oben stehen bereits Painkiller, Kings of Metal, Night of the Stormrider und In The Nightside Eclipse.
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Blessed Are the Sick
Blessed Are the Sick von Morbid Angel (Audio CD - 2014)
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