Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel indie-bücher Cloud Drive Photos Learn More Indefectible Sculpt HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen16
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:22,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. Dezember 2002
Ich bin noch keine 40. Folglich hatte ich den Namen Joni Mitchell zwar schon tausendfach gehört aber noch niemals bewusst einen Titel von ihr wahrgenommen. Durch eine Radiosendung inspiriert liegt seit gestern "Travelogue" in meinem CD-Player. Der Rundfunkredakteur wird recht behalten. In Viva oder MTV wird diese Platte unerhört und ungesehen bleiben. Dafür ist die Musik zu schlau. Wundersame Melodien und Arrangements zwischen Folk und Jazz, klassisch instrumentiert, mit kristallener Stimme interpretiert. Kaum zu glauben, dass die Pop-Kultur auch solche Pflanzen nährt. Große Musik!
0Kommentar|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Dezember 2002
So kommen Klassiker daher: Ein gediegenes Digipack in Form eines kleinen Buches für 2 CDs im Schuber, mit vielen Texten und Ölgemälden der Malerin Joni Mitchell und ein schön gedrucktes Extra-Libretto mit den Texten der beiden CDs. Auch der Inhalt ist klassisch: 22 Songs der Künstlerin im Orchester-Arrangement: trotz des großen Apparates schlank arrangiert, nie zu plüschig, eher behaglich beschwingt, mit E-Bass (manchmal) und Solo-Bläser-Akzenten. Man hört die großen Songs, vorwiegend aus der Zeit, als die Dame noch wirklich kreativ und innovativ war - und fragt sich: Bin ich wirklich schon so alt geworden? Das ist klassische Musik, und zwar große: die Songs erweisen ihre Stärke auch in diesem Arrangement, wenngleich der Sound, abwechslungsreich, aber doch ähnlich, sie eher vereinheitlicht. Aber halt: Musik für über 40-Jährige...
Ja, wir sind mit Frau Mitchell alt geworden, und diese Songs, die mein Leben seit ca. 20 Jahren begleiten, entfalten immer noch ihre Wirkung. Dennoch beschleicht mich auch Beklommenheit: was soll nach so einem Album noch kommen? Der Olymp des Great American Songbook ist erreicht, die Songs werden so langsam zu Klassikern und Standards (selbst Diana Krall covert einen auf ihrem neuen Album), und die Stimmung der Lieder wird immer mehr herbstlich. Ist dieses Erntedankfest nun das Ende der künstlerischen Entwicklung einer Frau, die zumindestens in den ersten 20 Jahren ihrer Karriere immer für eine Überraschung gut war und sich fortwährend weiterentwickelte? Man darf gespannt sein, ob da noch mal was Neues kommt, aber auch die Ernte genießen.
Was gibt es noch zu sagen? Es ist Musik, die für ruhige Abende am Kamin mit der Liebsten gut taugt, aber auch für eine „Weißt-Du-noch-damals"-Stimmung. Die Klangqualität ist exquisit, die begleitenden Künstler wie Billy Preston, Herbie Hancock oder Wayne Shorter (die sich gemäß dem Konzept solistisch zurückhalten) auch, und die erste CD enthält einen nur auf dem Computer abspielbaren Video-Track, für den man Quick Time 5.0 installiert haben muss. Bei alle dem kommt doch immer wieder die Lust auf, die Stücke mal wieder im Original zu hören! Von daher mein Urteil: viereinhalb Sterne und ein halber Bonuspunkt (weil es nun mal bei Amazon keine halben Sterne gibt) für diese eigensinnige Künstlerin für jahrzehntelanges Durchhalten darin, immer wieder einen neuen und dabei eigenen Weg zu suchen.
0Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2003
Joni Mitchell, eine der Folk-Ikonen der 70iger und 80iger Jahre, receycelt wiederum älteres Material. Auf diesem opulenten Doppelalbum eigenes Material. Elegant, in einem Schuber, mit einem separaten Textheftchen und mit einem Beibüchlein mit schönen Bildchen. Dazu kommt noch mitgeliefertes Multi-Media- Material.
Und eben 22 eigene Songs, von Woodstock bis zu Hejira ein Potpourri ihrer erfolgreichen Songs. Es lohnt sich, wer die alten Scheiben noch irgendwo hat, sie mit den neuen Versionen zu vergleichen. Das Sperrige, das Einsame, das Unangepasste der Songs ist geblieben. Die Songverpackung ist ganz anders. Sinfonieorchester, üppige Streicherarrangements, aber auch Herbie Hancock und Wayne Shorter tragen zum Gelingen der beiden CDs bei.
Manchmal fühlt man sich wie in einem Hörfilm, Landschaften tauchen vor dem inneren Auge auf, es bleibt aber die typische Joni Mitchell-Irritation.
Eine gelunge Mischung aus Jazz-Folk und Pop-Musik.
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Dezember 2002
2 Stunden und 22 Songs Gänsehaut. Joni Mitchell präsentiert auf „Travelogue" 22 ihrer eigenen Songs mit einer gewaltigen, ca. 70-köpfigen Orchesterbegleitung arrangiert und dirigiert von Vince Mendoza. Doch das ist nicht alles. Neben dem Orchester wird Miss Mitchell von Jazzgrößen wie Kenny Wheeler, Herbie Hancock und allen voran Wayne Shorter begleitet. Herbie Hancock ist als Solist leider nur auf „Be Cool" zu hören. Wayne Shorter hingegen wirkt, wie bereits bei den letzten Alben von Joni Mitchell, fast bei jedem Stück mit. Es scheint, als hätte er für Jonis Songs ein eigenen Stil auf seinem Sopransaxophon entwickelt. Wenn auf „Slouching Towards Bethlehem" und „The Sire of Sorrow" dann auch noch der Metro Voice Choir einsetzt, kräuseln sich die Nackenhaare. Eine so große und prominente Besetzung mit soviel Wucht für eigentlich eher sparsam angelegte Songs, kann das tatsächlich gut gehen? Es kann! Und das, ohne Jonis Stimme zu übertünchen. Manchmal ist mehr tatsächlich mehr.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2003
Als Mitchell-Verehrer hatte ich große Erwartungen an diese CD, die sich leider nur zum Teil erfüllten.
Die Idee, nach dem Vorgänger dieses Mal die eigenen Songs in ein orchestrales Gewand zu hüllen, ist im Prinzip gut, aber das Konzept zündet nicht. Woran könnte das liegen?
Die Stimme ist wie immer wunderbar, und bekommt von der Produktion genügend Raum, um gegen das Orchester zu bestehen.
Die Songs an sich sind auch wunderbar - auch wenn einige sehr gute fehlen und einige eher schwächere nicht in die Sammlung gemußt hätten.
Also sind es die Arragements. Ein bißchen Filmmusik, ein bißchen jazziger Experimentalismus, ein bißchen große Klassik, aber nichts fügt sich richtig zusammen. Im Hintergrund gründeln die Geigen, manchmal findet sich alles zu einem großen Crescendo zusammen, hier und dort klingeln die Cymbals, aber zu oft geht die Songstruktur flöten. Bei den meisten Songs wurde das Tempo bis fast zur Zeitlupe gedrosselt. Das nimmt ihnen die Prägnanz und den Vortrieb. Da auch Joni Mitchell hier noch stärker als sonst jazzig phrasiert, fehlt den meisten der Songs der Halt und die Durchgängikeit. Vielleicht mag ich aber auch die Originalarrangements viel zu sehr. Die punktierte Instrumentierung der Songs paßt einfach besser als diese Breitwandkulisse. Dafür sind die Songs zu vertrackt und zu intim ... sorry Joni!!!
0Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2003
Joni Mitchell hat sich schon vor fast 30 Jahren aus den Fängen von Produzenten befreit, die immer mit einem Blick auf die Top 10 Musik produzieren. Das Ergebnis ist eine musikalische Reise, die Abstecher in Gefilde der Weltmusik, des Jazz und des Rocks macht. Allen Songs ist die atmosphärische Dichte und die Intelligenz der Lyriks gemeinsam.
Nun hat Joni Mitchell in ihren Fundus gegriffen und 23 ihrer Juwelen neu aufgenommen; mit einer Bigbandbesetzung zaubert sie eine fesselnde Stimmung, die auf jegliche abgeriffenen Klischees verzichtet und viel Raum zur Entfaltung ihrer reif gewordenen Stimme läßt.
Das Ergebnis ist eine faszinierende DoppelCD, die vom Hörer verlangt, genau hinzuhören, sich ganz der Stimmung hinzugeben und einzutauchen in eine unglaubliche Dichte. Travelogue ist eine Reise durch ein jetzt schon großartiges Lebenswerk, dem nun ein weiterer Edelstein hinzugefügt wurde.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2004
auch wenn ich die zweite cd's diese albums für die stärke halte, titeln wie "sex kills", "Chinese Cafe/Unchained Melody" und "Cherokee Louise". Joni Mitchell's musikalische leistung lässt nichts zu wünschen übrig, allerdings möchte ich hier die aussergewöhnliche orchesterleistung und orchestrierung durch Vince Mendoza hervorheben der die songs in einem einzigartigen musikalischen licht glänzen lässt. die "liebevolle" CD-box, mit bildern und texten von JM und einem speraten textbuch, ist eine weitere untermalung eines aussergewöhnlichen albums das eine künstlerische ausnahmeleistung unterbeweis stellt. ein musikalisches schmuckstück erster güte !!!!
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. November 2012
Sehr schöne Neuinterpretationen bekannter und weniger bekannter JM-Songs mit Orchester und exquisiten Begleitmusikern. Joni's Stimme klingt natürlich deutlich gereifter, dunkler und noch berührender als ohnehin schon auf den früheren Originalaufnahmen. Die Instrumentierung ist oft recht üppig, um nicht zu sagen teils auch leicht kitschig geraten, dank Vince Mendoza's Beitrag sehr abwechslungsreich und innovativ. Teils erinnern die Aufnahmen an die Kooperationen von Miles Davis und Gil Evans aus den 50er/60er Jahren, die Stimme ist oft wie ein Bläser in Szene gesetzt. Fazit: wer Joni Mitchell und ihre Musik mag, wird viel Neues finden, alle anderen: ganz nach Geschmack...
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2003
Joni Mitchell hat sich schon vor fast 30 Jahren aus den Fängen von Produzenten befreit, die immer mit einem einem Blick auf die Top 10 Musik produzieren. Das Ergebnis ist eine musikalische Reise, die Abstecher in Gefilde der Weltmusik, des Jazz und des Rocks macht. Allen Songs ist die atmosphärische Dichte und die Intelligenz der Lyriks gemeinsam.
Nun hat Joni Mitchell in ihren Fundus gegriffen und 23 ihrer Juwelen neu aufgenommen; mit einer Bigbandbesetzung zaubert sie eine fesselnde Stimmung, die auf jegliche abgeriffenen Klischees verzichtet und viel Raum zur Entfaltung ihrer reif gewordenen Stimme läßt.
Das Ergebnis ist eine faszinierende DoppelCD, die vom Hörer verlangt, genau hinzuhören, sich ganz der Stimmung hinzugeben und einzutauchen in eine unglaubliche Dichte. Travelogue ist eine Reise durch ein jetzt schon großartiges Lebenswerk, dem nun ein weiterer Edelstein hinzugefügt wurde.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2002
Joni Mitchell, die große "alte" Dame des Folk-Rock mit Jazz-Anklängen, Grenzgängerin mit unverwechselbarer Stimme, poetischen wie gleichermaßen politischen Texten und oftmals spröden Melodien, blickt zurück auf eine unglaublich lange Karriere, versammelt zweimal elf Lieder, neu arrangiert für Orchester bzw. Big-Band, und singt sie, nein: nicht abgeklärt, aber elegisch. Schmerz und Trauer treten zum Teil noch deutlicher hervor, Melancholie stellt sich ein, wo früher Aufbäumen war: die Doppel-CD (mit einem wunderschönen Booklet!) zeigt uns eine gereifte, aber auch gealterte Mitchell, die auf ihr Leben und seine (vertanen?) Chancen zurückblickt, nicht voll Zorn, aber voll Wehmut. Das Ihre tragen die Arrangements bei. Ein schönes, sehr stimmiges Album, dem mir persönlich allerdings ein wenig die frühere Dynamik abgeht. Aber so ist das offenbar mit dem Altern...
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

5,99 €
9,99 €