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5.0 von 5 Sternen Hommage an die Dessay
Über die Oper könnte man Manches schreiben, eine Parodie auf die tragische Geschichte von Orpheus und Euridice: Alles wird auf den Kopf gestellt, die beiden wollen voneinander los; der Himmel und die Hölle werden profanisiert(Lyoner Wurst statt Nektar) und ätzender Ironie( Jupiter wird von seinem Himmelspersonal mit einer Revolution konfrontiert)...
Veröffentlicht am 16. Juli 2007 von Sagittarius

versus
4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oper zum Abgewöhnen
Was war denn das? Tut mir leid, aber mir kam die Aufführung (die ich nur zur Hälfte ertragen konnte) vor, als wolle man sich über Offenbachs Oper lustig machen. Gekreische, Rumgehampel, dummes und kindisches Gehabe - absolut nicht lustig.
Einen Punkt extra für die guten Untertitel. Da sollte sich Arthaus mal ein Beispiel dran nehmen.
Veröffentlicht am 11. Mai 2005 von Amazon Customer


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hommage an die Dessay, 16. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Offenbach, Jacques - Orphée aux Enfers / Laurent Pelly, Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski (Opéra National de Lyon) (DVD)
Über die Oper könnte man Manches schreiben, eine Parodie auf die tragische Geschichte von Orpheus und Euridice: Alles wird auf den Kopf gestellt, die beiden wollen voneinander los; der Himmel und die Hölle werden profanisiert(Lyoner Wurst statt Nektar) und ätzender Ironie( Jupiter wird von seinem Himmelspersonal mit einer Revolution konfrontiert) ausgesetzt.
Aber eigentlich soll diese Rezension eine Hommage an die Dessay sein. Der komödiantische Zugang liegt ihr förmlich im Blut ( ihr Auftreten als Fille du Regiment in Wien gibt davon reichlich Beweis). Aber auch in dieser Produktion glänzt sie als urkomische Euridice,zugleich ausgestattet mit einer ungeheuer virtuosen Stimme, die sie,unterstützt von Marc Minkowsky,voll einsetzt. Nebenbei darf bemerkt, dass die Dessay ebenso in tragischen Rollen stimmlich und schauspielerisch glänzt.
Sie ist das absolute Highlight dieser wunderbar ironischen-intelligenten Inscenierung.Damit darf man rechnen, wenn man den äusserst witzig choreografierten Anfangs-Trailer anschaut.
Mit Marc Minkowsky steht ein ausgesprochener Offenbach-Spezialist am Pult . Er versteht es, Ensembles anzufeuern und kann hier ein sprühendes Feuerwerk mit allen Beteiligten, Sängern und Orchester abfackeln. Eben auch ein Feuerwerk der Ironie-Menuet und Galop infernale in der Unterwelt. Spritzig bis zu einer Extase.Brausender Jubel-im Zentrum- die Dessay.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Enfers" n'est pas "enfants", 8. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Offenbach, Jacques - Orphée aux Enfers / Laurent Pelly, Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski (Opéra National de Lyon) (DVD)
Auch wenn man manche schreienden Bälge sich dorthin wünscht, der Titel von Offenbach's lautet natürlich korrekt "Orphée aux Enfers" (Orpheus in der Unterwelt). Diese Inszenierung der Opéra National de Lyon ist vor allem witzig und unterhaltsam. Man mag die eine oder andere stimmliche Unzulänglichkeit bekritteln, aber das fällt bei dieser 'leichten' Oper meines Erachtens nicht so sehr ins Gewicht. TDK kat eine schönde DVD herausgegeben, die Untertitel neben der Originalsprache (was leider bei anderen DVDs nicht selbverständlich ist) Französisch auch in Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch bereithält. Leider aber ohne Doku oder sonst. Zusatzmaterial (Deswegen ein Stern Abzug)
Wem diese Aufführung gefallen hat, dem ist "La Belle Hélène" aus dem Théâtre Musical de Paris - Châtelet empfohlen. Die Ausstattung dieser DVD ist um eine halbstündige Doku ein wenig reicher, die Inszenzierung genauso locker und witzig wie die des Orphée.
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5.0 von 5 Sternen Orpheus und Eurydikes Ehekrise, 11. Juli 2012
Von 
H. Stroe "Horst" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Orphée aux Enfers (DVD)
Das antike Orpheus-Thema wird in dieser Oper als Hintergrund für einen kritischen Blick auf die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts herangezogen. Anders als in der grichischen Antike streitet hier Orpheus mit seiner Euridike und will sich von ihr trennen, was ihm aber die Öffentliche Meinung verbietet. Pluto, der Gott der Unterwelt holt Eurydike zu sich in die Unterwelt, wo ihr Hans Styx die wunderschöne Arie vorsingt: "Als ich noch König der Boetier war" (in der deutschen Fassung: Als ich noch Prinz war, von Arkadien) Diese Entführung ist ein willkommener Anlaß für Gott Jupiter ein wenig von seinen Problemen im Olymp abzulenken und zur Abwechslung mal in der Unterwelt nach dem Rechten zu schauen. Dabei verguckt er sich aber zu sehr in Eurydike, die er eigentlich Orpheus zurückbringen soll und wird zur Fliege, nur um ihr nachstellen zu können. Zum schluß buhlen Pluto und Jupiter beide um Eurydike und würden sie am liebsten nicht zu Orpheus zurücklassen, der sie ja gar nicht mehr wollte, wenn nicht die Öffentliche Meinung wäre.. Jupiter löst diese Situation auf, indem er eine Bachantin aus Eurydike macht, dann ist keiner übervorteilt. In der Unterwelt tanzt man nun den "galop infernal", der als Can-Can bekannt geworden ist un oft zu Fasching gespielt wird.

Sehr schön sind die Balletteinlagen, die in der ebenso empfehlenswerten deutschen Fassung fehlen: Offenbach, Jacques - Orpheus in der Unterwelt
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oper zum Abgewöhnen, 11. Mai 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Offenbach, Jacques - Orphée aux Enfers / Laurent Pelly, Les Musiciens du Louvre, Marc Minkowski (Opéra National de Lyon) (DVD)
Was war denn das? Tut mir leid, aber mir kam die Aufführung (die ich nur zur Hälfte ertragen konnte) vor, als wolle man sich über Offenbachs Oper lustig machen. Gekreische, Rumgehampel, dummes und kindisches Gehabe - absolut nicht lustig.
Einen Punkt extra für die guten Untertitel. Da sollte sich Arthaus mal ein Beispiel dran nehmen.
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