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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch Engel kämpfen, 12. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Messiah (Computerspiel)
Hi, ich heiße Bob und bin ein Engel. Mein Chef, manche nennen ihn auch Gott, hat mir wieder eine ganz tolle Aufgabe gegeben. Mann, nicht daß er genug andere Engel hätte, denen er Aufgaben geben könnte; nein, ich glaube er hat Spaß daran, mir die verrückten Sachen anzudrehen. Immer sagt er, ich sei noch so jung und klein, und ich müsse noch viel Lernen. So ein Quatsch! Die anderen haben einfach eine bessere Lobby als ich und deswegen muß ich immer die unbeliebten Aufträge übernehmen. So einen wie diesen hier. Und was bekomme ich dafür? Glückseligkeit? Anerkennung? Geld? ... Von wegen. Der alte Mann hat mir nur die Fähigkeit gegeben, von anderen Lebewesen Besitz zu ergreifen. Brrr, an manche Wirtskörper mag ich gar nicht denken. Anstatt mich zu lehren, wie man Wunder vollbringen kann, soll ich damit auf die Erde, um die Welt von seinen Sünden zu befreien.
Allgemeines:
In dem Spiel "Messiah" geht es um Bob, einen von höchster himmlischer Stelle aus gesandter Engel, der auf der verdorbenen Welt wieder für Ordnung sorgen soll. Wie es sich für einen "Ego-Shooter" gehört, steht Bob gleichfalls allein mit seiner schwierigen Aufgabe da. Jedoch anders als die anderen Spiele dieses Genres, ist Bob nicht auf eine einzige Peron beschränkt. Bob kann in diesem Spiel fremde Körper in Besitz nehmen und diese dadurch manipulieren. Denn wenn die Menschen ihn als Bob, den Engel, sehen, werden sie gnadenlos Jagd auf ihn machen. Und in der Gestalt der "Besessenen" kann er dessen Fähigkeiten nutzen und andere täuschen.
Spiel:
Über die Aufgabe von Bob bleibt wenig zu erzählen. Der Verlauf der 16 Missionen ist etwas abwechslungsreicher, als bei manch anderem Ego-Shooter; nichts desto trotz funktionert einer der Hauptaufgaben nach den gleichen Schemas: kill and destroy. Trotzdem muß man hier schon mit etwas mehr Nachdenken ans Werk gehen, denn manche Wege führen nur dann zum Ziel, wenn man im Besitz eines bestimmten Körpers ist, der zum Beispiel Zugang zu einem bestimmten Bereich hat.
Bob kann dabei in die Körper von z.B. Polizisten, Barkeeper, Ärzten , Prostituierte, Monstern, Priester, Türsteher, Sado-Maso-Tänzerinnen, Zuhälter, Gigolos, Kanalisationsbewohner, Landstreicher, Schweißer, Nukleartechniker und mehr schlüpfen. Tja, nur manchmal stehen auch die Wirtskörper auf der Abschußliste der anderen. Natürlich stehen Bob auch verschieden Waffen zur Verfügung, die er mit einem Wirtskörper benutzen kann. So gibt es natürlich Flammenwerfer, Gewehre, Maschinengewehre, Raketenwerfer, Harpunkanonen, Kreissägen und noch ein paar andere Waffen.
Grafik:
Die Grafik ist anständig animiert. Die Figuren sind detailreich gestaltet (laut Hersteller sind die Modelle aus mehr als 100.000 Polygonen zusammengesetzt worden). Schon eine Menge. Die Umgebung bietet viele Details. Die Stimmung und Atmosphäre werden dadurch in dem Spiel gut verkörpert. Auch Bobs Gestalt ist passend animiert. So sieht er wirklich aus, wie ein "Unschuldengel". Aber lassen wir uns nicht darüber hinweg täuschen, was auch er seinen Gegner antun kann.
Spielsteuerung:
Das Spiel wird wie jeder klassische Shooter mit Maus und Tastatur gesteuert. Wer bereits Erfahrung mit anderen Shootern gemacht hat, wird hier ohne Schwierigkeiten spielen können. Einzig die Inbesitznahme eines Körpers ist eine neue Erfahrung. Aber wozu gibt es die individuelle Tastatur- und Mausbelegung? Richtig, so kann sich jeder seinen beste Spielsteurung selbst basteln.
Sound:
Die Sounds sind gut gelungen. Und der Spieler wird in die richtige Stimmung versetzt.
Multiplayer:
Ist leider nicht vorhanden.
Fazit:
Ab und wann habe ich auch mal Lust auf einen Ego-Shooter. Und da bei "Messiah" auch ein wenig Köpfchen gefragt ist, hat es mir ganz gut gefallen. An die grösseren Spiele wie "Half Life" reicht es allerdings nicht heran. Und als ein Spiel für nur ein halbes Stündchen ist es auch nicht geeignet. Trotzdem kann man viel Spaß mit dem Shooter haben, da er etwas aus der Rolle fällt, als seine verwandten Spiele.
PS: Das Spiel ist übrigens bereits im "white label" erhältlich (das sind günstige Spiele).
Das Spiel lief auf meinem Windows 98 Rechner, einem PIII 500 mit einer Matrox Millenium G400 und 256 MB Arbeitsspeicher einwandfrei.
Der Hersteller empfiehlt folgendes System:
Minimum-Systemanforderungen:
Pentium II 233 MHz Prozessor, 64 MB RAM und eine 8-MB-DirectX kompatible 3D-Grafikkarte
Empfohlene Systemanforderungen:
Pentium II 300 MHz Prozessor mit 16-MB-Grafikkarte, 64 MB RAM
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Messiah
Messiah von Shiny Entertainment (Windows)
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