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am 23. Juli 2012
Wenn man die etwas komisch zu beurteilende Coverversionen-Platte "Autumn '66" (nicht musikalisch komisch, aber die Umstände, wie jene Platte entstand, waren urkomisch) mal außen vor lässt, war diese LP die vierte der Gruppe, nach "Introducing" und "Volume 2" (beide 1965) und "Triangle" aus 1967. Die Besetzung war von Album zu Album geschrumpft - 1965 startete diese Gruppe aus San Francisco als Quintett mit zwei Gitarristen, einer der beiden ging noch im selben Jahr und wurde nicht ersetzt, "Volume 2" und auch die 1966er-Coverplatte entstanden in Quartettbesetzung. Bei "Triangle" hatte die Band keinen Drummer mehr, und dann ging auch noch der Bassist, womit die letzte Platte von den beiden verbliebenen Bandmitgliedern plus Studiomusikern in Nashville eingespielt wurde. Aber es waren die beiden von Anfang an wichtigsten Mitglieder der Gruppe, die bis zum Schluss durchhielten, nämlich Gitarrist und Hauptsongschreiber Ron Elliott sowie Sänger Sal Valentino. Letzterer war einer der besten Vokalisten, den es in der zweiten Hälfte der Sechziger an der Westcoast gab, und wohl auch der unterbewertetste. Aber das Prädikat "unterbewertet" gilt auch für Elliott, der bezaubernd schöne und stimmige Songs zu schreiben wusste, und nach dem Split der Band mit den Everly Brothers arbeitete (die auf gute Songschreiber immer Wert legten), ja überhaupt für die ganze Gruppe: War "Introducing" die erste LP der amerikanischen Rockszene, die eine Antwort auf die "British Invasion" gegeben hatte (noch vor den Byrds!), so war "Volume 2" ein Song-Meisterwerk sondergleichen, das Beatles- und Byrds-Vergleiche ganz und gar nicht zu scheuen brauchte. Nur mit dem Verkauf haperte es, deshalb die Idee der Plattenfirma mit dem Coverversionenalbum, was aber nach hinten los ging. "Triangle" passte wunderbar ins Jahr 1967, eine Platte zwischen "Sgt. Pepper", Love's "Forever Changes" und "Smile" von den Beach Boys, und wieder blieb die Scheibe in den Regalen liegen. 1968 begann mit Bob Dylan's "John Wesley Harding", dem "Sweetheart Of The Rodeo" der Byrds, "Wheatstraw Suite" von den Dillards und einigen weiteren großen Alben die Ära des Country-Rock (heute redet man lieber von Americana), und Valentino & Elliott legte ein erstklassiges Album dieser neuen Gattung vor. Schon der Opener "Turn Around" nimmt einen gefangen, eine Melodie mit hohen Ohrwurmqualitäten. Da ist das herrlich beschwingte "Deep Water", das intensive "Cherokee Girl", wo sich Valentino als Sänger fast noch übertrifft, textlich nahezu überdeutliche Country-Thematik in "The Loneliest Man In Town", ja, überhaupt jeder Song ein Volltreffer. Die Produktion trägt nicht zu dick auf, sondern dosiert alles richtig. Besondere Erwähnung soll aber die Schlussnummer finden: Randy Newmann kannte man damals fast nur als Songschreiber, kaum als Interpret, und sein "Bless You California" ist eine der ersten Coverversionen eines seiner Songs - und eine brilliante.

"Bradley's Barn", im Herbst 1968 erstveröffentlicht, ist eine großartige, zeitlos gute Platte, wie jedes Album dieser verkannten Ausnahmeband aus Frisco.
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am 23. Juli 2012
Irren ist menschlich - kann auch bei Amazon mal passieren, dass ein Plattentitel falsch geschrieben wird, soll hier keine Belehrung sein: "Bradley's Barn" heißt das Album, erstveröffentlicht im Herbst 1968.

Wenn man die etwas komisch zu beurteilende Coverversionen-Platte "Autumn '66" (nicht musikalisch komisch, aber die Umstände, wie jene Platte entstand, waren urkomisch) mal außen vor lässt, war diese LP die vierte der Gruppe, nach "Introducing" und "Volume 2" (beide 1965) und "Triangle" aus 1967. Die Besetzung war von Album zu Album geschrumpft - 1965 startete diese Gruppe aus San Francisco als Quintett mit zwei Gitarristen, einer der beiden ging noch im selben Jahr und wurde nicht ersetzt, "Volume 2" und auch die 1966er-Coverplatte entstanden in Quartettbesetzung. Bei "Triangle" hatte die Band keinen Drummer mehr, und dann ging auch noch der Bassist, womit die letzte Platte von den beiden verbliebenen Bandmitgliedern plus Studiomusikern in Nashville eingespielt wurde. Aber es waren die beiden von Anfang an wichtigsten Mitglieder der Gruppe, die bis zum Schluss durchhielten, nämlich Gitarrist und Hauptsongschreiber Ron Elliott sowie Sänger Sal Valentino. Letzterer war einer der besten Vokalisten, den es in der zweiten Hälfte der Sechziger an der Westcoast gab, und wohl auch der unterbewertetste. Aber das Prädikat "unterbewertet" gilt auch für Elliott, der bezaubernd schöne und stimmige Songs zu schreiben wusste, und nach dem Split der Band mit den Everly Brothers arbeitete (die auf gute Songschreiber immer Wert legten), ja überhaupt für die ganze Gruppe: War "Introducing" die erste LP der amerikanischen Rockszene, die eine Antwort auf die "British Invasion" gegeben hatte (noch vor den Byrds!), so war "Volume 2" ein Song-Meisterwerk sondergleichen, das Beatles- und Byrds-Vergleiche ganz und gar nicht zu scheuen brauchte. Nur mit dem Verkauf haperte es, deshalb die Idee der Plattenfirma mit dem Coverversionenalbum, was aber nach hinten los ging. "Triangle" passte wunderbar ins Jahr 1967, eine Platte zwischen "Sgt. Pepper", Love's "Forever Changes" und "Smile" von den Beach Boys, und wieder blieb die Scheibe in den Regalen liegen. 1968 begann mit Bob Dylan's "John Wesley Harding", dem "Sweetheart Of The Rodeo" der Byrds, "Wheatstraw Suite" von den Dillards und einigen weiteren großen Alben die Ära des Country-Rock (heute redet man lieber von Americana), und Valentino & Elliott legte ein erstklassiges Album dieser neuen Gattung vor. Schon der Opener "Turn Around" nimmt einen gefangen, eine Melodie mit hohen Ohrwurmqualitäten. Da ist das herrlich beschwingte "Deep Water", das intensive "Cherokee Girl", wo sich Valentino als Sänger fast noch übertrifft, textlich nahezu überdeutliche Country-Thematik in "The Loneliest Man In Town", ja, überhaupt jeder Song ein Volltreffer. Die Produktion trägt nicht zu dick auf, sondern dosiert alles richtig. Besondere Erwähnung soll aber die Schlussnummer finden: Randy Newmann kannte man damals fast nur als Songschreiber, kaum als Interpret, und sein "Bless You California" ist eine der ersten Coverversionen eines seiner Songs - und eine brilliante.

"Bradley's Barn" ist eine großartige, zeitlos gute Platte, wie jedes Album dieser verkannten Ausnahmeband aus Frisco.
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am 1. April 2013
Absolute Rarität für Leute mit besonderem Musikgeschmack,
muss man lange nach suchen hier auf dem alten Kontinent,
bekam man lange nur in den Staaten
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