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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 23. Januar 2003
Remastered heißt das Zauberwort, mit dem viel Schindluder getrieben wird. Bei der neuen Stones Remastered Series scheint man allerdings behutsam vorgegangen zu sein. Schon bei den Quellen der analogen Originaleinspielungen versuchte die Plattenfirma, möglichst nahe an der ersten Generation bleiben. Die intensive Suche in New York und London brachte zweispurige Masterbänder zum Vorschein, die bislang nicht verwendet wurden und die Klangqualität gegenüber den bislang verfügbaren CDs deutlich verbessert. Auch wenn man es kaum glauben mag: Man hört den Unterschied!
Aftermath war das erste Album der Stones, auf dem ausschließlich Eigenkompositionen des Songwriter-Duos Jagger-Richards aufgenommen wurden. Es kam in einer Zeit auf den Markt, als die Stones mehr und mehr ihr Rockstar-Image kultivierten. Ihr Manager, Andrew Loog Oldham, forcierte in der Öffentlichkeit das Schlechte-Jungen-Image, was in Jaggers Weigerung gipfelte, den Song "Let's Spend The Night Together" in der Ed Sullivan Show in eine weniger eindeutige Zeile umzudichten. Neben Simon & Garfunkels Sound of Silence ist es sicherlich das beste Album des Jahres 1966, es war der internationale Durchbruch für die Band, das nicht nur besser komponiert, sondern auch komplexer produziert war als seine Vorgänger.
Musikalische Highlights sind "Lady Jane", das sich wie ein Minnesong aus dem Elisabethanischen Zeitalter anhört, und der Motown-beeinflusste Macho-Rocker "Under my Thumb". Auf "I Am Waiting" experimentieren die Stones erstmals mit verzerrten Gitarren, mit dem elfminütigen "Going Home", das wie eine Jam-Session aus der Garage klingt, wurde das bis dato übliche Drei-Minuten-Schema gesprengt und auf "Out of Time" kommt Jaggers Frauenverachtung unverhohlen zum Vorschein: "You're obsolete my baby, my poor old-fashioned baby".
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Das erste Rolling Stones-Album, das ausschließlich Jagger / Richards-Kompositionen enthielt, war gleichzeitig ihr erstes, das in Stereo erschien, und mit für damals ungewöhnlichen 54 Minuten Spielzeit war es 20 Minuten länger als das durchschnittliche Beatles-Album. Es enthält mit Lady Jane, Out of Time und Mother's little Helper einige Stones-Klassiker, und Under my Thumb ziert heute noch ihr Live-Repertoire. Brian Jones sorgt mit Dulcimer (Lady Jane) und Marimba (Under my Thumb, Out of Time) für sehr innovative bzw. düstere Klangfarben.

Auffallend ist hier, wie häufig sich die Stones in den Songtexten einerseits ungewohnt zart (Lady Jane, I am waiting), aber auch geringschätzig und abfällig über Frauen äußern (Stupid Girl, Under my Thumb, Out of Time).

Goin' home ist zwar ein sehr mutiges und meinetwegen auch spontanes Studio-Experiment; über die gut 11 Minuten zieht es sich aber doch ganz schön. (Bei Midnight Rambler und Can't you hear me knocking hört man wenige Jahre später, was die Stones dann bei längeren Stücken dazugelernt haben.) Jagger klingt hier noch sehr jung, und da es sich de facto nach 3 Minuten um eine Zweispur-Aufnahme handelt, klingt es recht dünn und kann (in stereo zumindest) einfach nicht den nötigen Druck entfalten. Trotzdem als Experiment seiner Zeit einmalig (wer hat damals schon so lange Studiotitel veröffentlicht? The End von den Doors war zeitgleich im Entstehen) und unverzichtbar!

Das Album ist musikalisch sehr abwechslungsreich, hätte aber einen etwas höheren Qualitätsstandard erreichen können, wenn man es um ein paar Minuten gekürzt hätte. Seite 2 kann die Qualität von Seite 1 nicht ganz halten: High and dry ist nicht wirklich ein Gewinn, auf Think hätte man ebenfalls verzichten können, und What to do war ein unnötig schwacher Schlußpunkt für das Album - so, als hätte man "Rubber Soul" von den Beatles mit P.S. I love you beendet.

Die definitive Version des Albums ist zweifellos die UK-Ausgabe. Erstens bekommt man hier mit 14 gegenüber 11 Titeln (US-Ausgabe) mehr für's Geld, und zweitens ist dies die von den Stones selber zusammen gestellte und autorisierte Version. (Paint it black ist kein wirkliches Kaufargument für die US-Version, denn das erschien auf zahllosen weiteren Greatest Hits-Alben.) Unter der Unart amerikanischer Plattenfirmen, Alben zu "melken", d.h. willkürlich einige Titel wegzulassen und dafür weniger und andere hinzuzufügen und somit das Originalkonzept gründlich zu vermasseln, litten in den Sechzigern nicht nur Stones und Beatles (erst ab 1967 konnten beide durchsetzen, dass ihre Alben weltweit einheitlich erschienen). Und wenn ich das übrigens richtig überblicke, gibt's im gesamten 2002-Remaster-Katalog nur auf der UK-Version den Stereo-Mix von Mother's little Helper!

Die 2002er Remasters klingen erheblich besser als die erste CD von 1985; es würde meinen persönlichen Hörgenuss jedoch keineswegs schmälern, wenn man die CD mit 19th Nervous Breakdown, Sad Day, Paint it black, Long long While, Have you seen your Mother, Baby und Who's driving your Plane? um die '66er Singles erweitern würde!

"Aftermath" ist das letzte und reifste Werk der "frühen" Stones; ein Jahr später folgte eine Übergangsphase mit der etwas unausgegorenen "Between the Buttons" und der bedröhnten "Satanic Majesties", und 1968 sollten die Rolling Stones dann mit Jumpin' Jack Flash ihren endgültigen Stil definieren, dem sie im Grunde bis heute treu geblieben sind.
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Das erste Rolling Stones-Album, das auschließlich Jagger / Richards-Kompositionen enthielt, war gleichzeitig ihr erstes, das in Stereo erschien, und mit für damals ungewöhnlichen 54 Minuten Spielzeit war es 20 Minuten länger als das durchschnittliche Beatles-Album. Es enthält mit Lady Jane, Out of Time und Mother's little Helper einige Stones-Klassiker, und Under my Thumb ziert heute noch ihr Live-Repertoire. Brian Jones sorgt mit Dulcimer (Lady Jane) und Marimba (Under my Thumb, Out of Time) für sehr innovative bzw. düstere Klangfarben.

Auffallend ist hier, wie häufig sich die Stones in den Songtexten einerseits ungewohnt zart (Lady Jane, I am waiting), aber auch geringschätzig und abfällig über Frauen äußern (Stupid Girl, Under my Thumb, Out of Time).

Goin' home ist zwar ein sehr mutiges und meinetwegen auch spontanes Studio-Experiment; über die gut 11 Minuten zieht es sich aber doch ganz schön. (Bei Midnight Rambler und Can't you hear me knocking hört man wenige Jahre später, was die Stones dann bei längeren Stücken dazugelernt haben.) Jagger klingt hier noch sehr jung, und da es sich de facto nach 3 Minuten um eine Zweispur-Aufnahme handelt, klingt es recht dünn und kann (in stereo zumindest) einfach nicht den nötigen Druck entfalten. Trotzdem als Experiment seiner Zeit einmalig (wer hat damals schon so lange Studiotitel veröffentlicht? The End von den Doors war zeitgleich im Entstehen) und unverzichtbar!

Das Album ist musikalisch sehr abwechslungsreich, hätte aber einen etwas höheren Qualitätsstandard erreichen können, wenn man es um ein paar Minuten gekürzt hätte. Seite 2 kann die Qualität von Seite 1 nicht ganz halten: High and dry ist nicht wirklich ein Gewinn, auf Think hätte man ebenfalls verzichten können, und What to do war ein unnötig schwacher Schlußpunkt für das Album - so, als hätte man "Rubber Soul" von den Beatles mit P.S. I love you beendet.

Die definitive Version des Albums ist zweifellos die UK-Ausgabe. Erstens bekommt man hier mit 14 gegenüber 11 Titeln (US-Ausgabe) mehr für's Geld, und zweitens ist dies die von den Stones selber zusammen gestellte und autorisierte Version. Unter der Unart amerikanischer Plattenfirmen, Alben zu "melken", d.h. willkürlich einige Titel wegzulassen und dafür weniger und andere hinzuzufügen und somit das Originalkonzept gründlich zu vermasseln, litten in den Sechzigern nicht nur Stones und Beatles (erst ab 1967 konnten beide durchsetzen, dass ihre Alben weltweit einheitlich erschienen). Und wenn ich das übrigens richtig überblicke, gibt's im gesamten 2002-Remaster-Katalog nur auf der UK-Version den Stereo-Mix von Mother's little Helper!

Die 2002er Remasters klingen erheblich besser als die erste CD von 1985; es würde meinen persönlichen Hörgenuss jedoch keineswegs schmälern, wenn man der CD mit 19th Nervous Breakdown, Sad Day, Paint it black, Long long While, Have you seen your Mother, Baby und Who's driving your Plane? die '66er Singles anfügen würde!

"Aftermath" ist das letzte und reifste Werk der "frühen" Stones; ein Jahr später folgte eine Übergangsphase mit der etwas unausgegorenen "Between the Buttons" und der bedröhnten "Satanic Majesties", und 1968 sollten die Rolling Stones dann mit Jumpin' Jack Flash ihren endgültigen Stil definieren, dem sie im Grunde bis heute treu geblieben sind.
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HALL OF FAMEam 23. Januar 2003
Die bis vor kurzem allein auf CD verfügbare US-Version von Aftermath unterscheidet sich von der inzwischen ebenfalls erhältlichen UK-Fassung in einem wesentlichen Punkt: Der Opener "Mother's Little Helper", ein ungewohnt ernsthaftes Akustikstück, wurde durch "Paint It Black" ersetzt, das später in den Charts brillierte und in mehreren Ländern die Nummer-1-Position einnahm.
Auf "Paint It Black" kommt Brian Jones exzessiver Konsum halluzinogener Substanzen in ungewohnt psychedelischen Sitar-Klängen zum Ausdruck. Nach seinen Worten symbolisiert "Paint It Black" die Probleme und Schmerzen eines Heranwachsenden. Trotz diverser exotischer Instrumente - allein Jones gibt auf dem Album nicht weniger als acht Instrumente zum Besten, auf "Under my Thumb" sind beispielsweise Marimbas zu hören - blieben die Stones ihren Wurzeln treu, Aftermath ist ein echter Rocker. Warum allerdings nach wie vor beide Versionen auf dem Markt sind, ist mir schleierhaft. Die ideale Lösung wäre doch gewesen, beide Fassungen, also die US- und die UK-Version, zu einer einzigen zu verschmelzen, indem man "Paint It Black" als Bonus-Track auf die UK-CD packt. Die Gründe, dies nicht zu tun, wissen wohl allein die Verantwortlichen der Plattenfirmen.
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am 13. März 2013
Es macht immer wieder Spaß gute Musik zu hören. In diesem Fall besonders, da die Aufnahmen sehr sorgfältig remastered wurden. Die DSD Remastered Serie von 2002 der Stones, von Anfang ihrer Karriere bis 1971 ist sehr empfehlenswert. Wenn ich auch sonst nicht viel vom Label abkco halte, aber diesen Job haben sie sehr gut gemacht! Gegenüber den alten Aufnahmen ein großer Qualitätssprung.
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am 2. Februar 2014
"After-math" ist Rhythm & Blues - aber was für einer! Jagger entlockt seiner Stimme große Emotionen, die Band spielt inspiriert. Der Sound ist sparsam, stellenweise karg, z.T. mit fernöstlichen Instrumenten (Sitar). Die Texte sind ziemlich frauenfeindlich und machohaft. Trotzdem für die überzeugende Musik 4 Sterne.
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am 15. Januar 2001
Mit "Aftermath" läuteten die Stones 1966 eine musikalische Wende ein: Erstmalig enthielt eine LP ausschließlich Eigenkompositionen von Jagger/Richards. Auch trat der traditionelle Rhythm'n'Blues zugunsten abwechslungsreicherer Songstrukturen und einer größeren Instrumentenvielfalt zurück. Brain Jones steuerte mit Vibraphon, Cembalo oder Sitar einige der Highlights bei. Leider wurde hier das originale "Mother's little Helper" ausgetauscht gegen das auch nicht schlechte "Paint ist black"; und mit dem endlosen "Going Home" enthält die Platte ein eindrucksvolles Beispiel, warum Blues so richtig Scheiße sein kann.
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am 20. April 2007
großartiges frühwerk der stones. man sollte sich lieber die uk version

anschaffen. diese version enthält 14 songs . auf der us version sind nur

11 songs und anstatt "mothers little helper" ist der song "painted black"

enthalten. ich persönlich finde beide songs klasse, besitze jedoch die

uk version. auf beiden versionen enthalten ist auch der 11 minuten track

"going home".es ist auch das erste album ohne blues-coverversionen.

alle tracks hierdrauf sind von mick jagger und keith richards geschrieben.

meine 2 gründe, warum ich dieses album habe, heißen: "lady jane" und "under

my thumb". 2 stones ever evergreens. leider sind die beiden songs nicht

auf dem "big hits vol. 2" von 1969 enthalten. deswegen habe ich mir "after-

math" besorgt, um genau diese 2 songs noch genießen zu können. ach ja und

die anderen natürlich auch !
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am 9. Januar 2013
bin seit jahren rs-fan.
diese cd bislang immer ausgelassen.
jetzt endlich günstig erhalten.
wird immer wieder eine freude sein sie zu hören
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am 13. April 2016
Ein absolutes ,,Must have'' für jeden der die Stones in sein Herz geschlossen hat und von ihnen durch sein bisheriges Leben begleitet wurde.
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