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5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Remastering, 13. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aftermath (U.S. Version) (Audio CD)
Es macht immer wieder Spaß gute Musik zu hören. In diesem Fall besonders, da die Aufnahmen sehr sorgfältig remastered wurden. Die DSD Remastered Serie von 2002 der Stones, von Anfang ihrer Karriere bis 1971 ist sehr empfehlenswert. Wenn ich auch sonst nicht viel vom Label abkco halte, aber diesen Job haben sie sehr gut gemacht! Gegenüber den alten Aufnahmen ein großer Qualitätssprung.
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4.0 von 5 Sternen sammlung wird größer, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aftermath (U.S. Version) (Audio CD)
bin seit jahren rs-fan.
diese cd bislang immer ausgelassen.
jetzt endlich günstig erhalten.
wird immer wieder eine freude sein sie zu hören
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die erste Stones-Platte mit ausschließlich selbstkomponierten Titeln..., 5. Januar 2007
Von 
Michael Krautschneider "Filmfan & Musikliebhaber" (Scheiblingkirchen, Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Aftermath (U.S. Version) (Audio CD)
...ist insgesamt gut geworden - daran gibt es nichts zu rütteln! Generell ist das 1966 erschienene "Aftermath" geprägt von Experimentierlust und kreativen Einfällen. Vor allem der multimusikalische Brian Jones brachte viele frische Ideen mit ein (er spielt u.a. eine Sitar), was vielleicht jedoch aber auch dem Umstand geschuldet sein könnte, dass er - das Songwriting betreffend - gegenüber den Glimmer Twins (Jagger/Richards) immer mehr ins Hintertreffen geriet und er sich mithilfe seiner schnellen Auffassungsgabe musikalisch kreativ in die Bandarbeit einbrachte. Immerhin war ja er es gewesen, der die Rolling Stones einst zum Leben erweckt hatte. Muss verdammt hart sein, wenn man in "seiner" Band plötzlich "nur" mehr Gitarre (und hierauf eben auch zig andere Instrumente) spielen darf...

Jedenfalls sehe ich dieses Album auch so ein bisschen als Teil einer Triologie, die generell sehr von Experimentierfreude seitens der Stones geprägt war. Konkret spreche ich hier von den Alben "Aftermath" und seinen beiden Nachfolgern, nämlich "Between The Buttons" (das für meinen Geschmack jedoch äußerst unausgegoren klingt) sowie dem vielseits gern (und meiner Meinung nach zu unrecht) kritisierten "Their Satanic Majesties Request" (beide im darauffolgenden Jahr, also 1967 erschienen.) Tatsächlich ähneln eben genannte Scheiben charakterlich einander - wenn man genau hinhört (ok, "Their Satanic..." ist meinetwegen halt noch ein Stück weit "abgedrehter"). Der größte Trumpf von "Aftermath" ist hierbei sicher die Tatsache, dass schlicht und einfach die besten Songs jener Dekade darauf Platz gefunden haben. Auf der A-Seite des Albums tummeln sich immerhin solche Hochkaräter wie "Under My Thumb" oder "Lady Jane". (Auf der US-Version wird "Aftermath" übrigens mit dem Klassiker "Paint It Black" eröffnet!)
Daneben sind aber durchaus weitere gute Songs zu finden. Ich für meinen Teil mag ja z.B. das bitterböse, frauenfeindliche "Stupid Girl" (das Jagger hier einmalig interpretiert, wobei seine lästernde Stimme hier praktisch das vielzitierte Tüpfchen auf dem i ist) oder das durchwegs aufwirbelnde, dynamische "Think" - mit seinen interessanten Riffs -auch sehr.

Zum Thema UK-US-Version möchte ich noch anmerken (weil im Vorfeld eh schon ausführlich besprochen), dass ich beide Veröffentlichung für interessant halte. Natürlich - dieser Meinung bin auch ich - sollte man als Sammler zunächst generell zu den UK-Scheiben greifen! Die darauf nicht enthaltenen Hits kann man dann mit einem Schlag mit der Singles-Collection (+ B-Seiten) "The London Years" (ebenfalls hier auf Amazon und in jedem brauchbaren Musikfachhandel erhältlich) in seine persönliche Steine-Sammlung integrieren. Diese seltsamen Veröffentlichungsstrategien sind (bishin zu "Their Satanic Majesties Request", das erstmals einheitlich angeboten wurde) halt der damaligen Zeit und der Vormachtstellung der Single geschuldet. Da nützt alles Jammern nichts...
Dennoch muss ich im Falle von "Aftermath" offen und ehrlich sagen, dass eben beide Varianten ihren Reiz haben! Ich z.B. finde, dass das zuvor angesprochene "Paint It Black" sehr gut zu den anderen Songs auf der Scheibe passt und bin darüber hinaus der Meinung, dass der "Fluss" (also die Harmonie) der US-Version nicht so viel schlechter ist, als jener der UK-Asgabe (und ja: ich kenne freilich beide Versionen!). Bei anderen Stones-Platten, wie etwa beim Vorgänger "Out Of Our Heads" würde ich hingegen dringendst dazu raten, zur UK-Veröffentlichung zu greifen... So viel man dazu.

Trotz allen Lobes, das dieser Scheibe nicht nur aufgrund der Tatsache gebührt, als dass Mick und Keith endlich, endlich ein ganzes Album mit ihren eigenen Songs ausgestaltet haben, muss ich letztlich dennoch einen Stern abziehen.
Denn: Gar so (positiv) wild, rau und (in gewisser Hinsicht) ungeschliffen wie die Vorgängerwerke klingt "Aftermath" nicht unbedingt. Zudem sprüht es nicht - ähnlich wie eben sämtliche Vorgängerwerke (wobei's da natürlich auch ziemliche Schwankungen gibt, aber wurscht jetzt) - durchgehend vor Energie, Leidenschaft und Esprit - unter deren Einfluss man einst u.a. auch althergebrachten Coverversionen neues Leben (und wie!) eingehaucht hat! In gewisser Hinsicht ist die Professionalität der damaligen Stones auf hiesiger Scheibe mehr spürbar, als es bis dahin halt der Fall war - was zwar grundsätzlich positiv gewertet werden kann, aber dennoch zugleich so ein bisschen den "alten" Schwung vermissen lässt (bitte versteht mich nicht falsch, liebe Stones-Freunde - bin ja auch einer)...
Außerdem enthält, aber das wurde ohnehin von vielen anderen Rezensenten schon bemerkt, "Aftermath" auch den einen oder anderen schwächeren Track. Und selbst die Tatsache, dass dieses Album mit seinen 54 Minuten Spielzeit (die UK-Version halt) damals etwas Ungewöhnliches und Wagemutiges war, kann nicht vollends darüber hinwegtäuschen, dass auch einiges an Füllmaterial letztlich dazu beiträgt, damit das Album auf eben diese Spielzeit kommen kann...

Fazit: "Aftermath" ist mit Sicherheit eine wichtige Stones-Platte und - wenn man es, wie ich, als Dekade betrachten will - mitunter das beste, was Brian Jones und Co in ihrer Experimentierphase (1966-1967) zu Tage gebracht haben (wobei ich den Abschluss dieser Quasi-Dekade, also "Their Satanic..." eigentlich auch sehr mag, weil es etwas Einzigartiges in der Stones-Chronologie darstellt). Dennoch halte ich es offengestanden für ziemlich übertrieben, diese Platte ernsthaft in einem Atemzug mit den GROSSEN VIER (die da wären: "Beggars Banquet", "Let It Bleed", "Sticky Fingers" und "Exile On Main Street") - als fünftes Anhängsel quasi - zu nennen. Für mich beginnt mit "Beggars Banquet" dann nämlich schon eine neue Ära in der Geschichte der Stones, die eben bis zu "Exile..." andauern sollte! Und ganz im Ernst: Jene 4 Alben haben in Summe durchwegs besseres, hochwertigeres Songmaterial anzubieten, als vergleichsweise eben "Aftermath" (selbst wenn das alles auch 6-Sterne-Platten sind). Ist halt meine Meinung dazu...

Man kann "Aftermath" bestimmt auch so ein bisschen als Brian-Jones-Album sehen, auch wenn er mit dem Songwriting bzw. der Songauswahl (geschrieben hat er für die Stones ja eigentlich selbst nie - oder täusche ich mich da?) an sich nicht mehr so viel zu tun hatte (wie schon gesagt gaben nun Jagger und Richards diesbezüglich den Ton an). Musikalisch sollte er sich (mit Ausnahme der ganz frühen Platten vielleicht) nie mehr wieder so in Szene setzen wie bei diesem Silberling hier...

In Summe macht das aus meiner Sicht (und glühender Stones-Fan) 4 Sterne! Aufgrund anderer großartiger Errungenschaften im Steine-Katalog halte ich die volle Sternenzahl letztlich für zu hoch gegriffen, wenngleich man dazu sagen muss, dass "Aftermath", als es erschienen war, bestimmt eins der größten Musikalben seiner Zeit war. Das trau ich mich sogar als Nicht-Zeitzeuge mal so locker sagen...

Teils genial, überwiegend gut - aber manchmal auch mit "Füllern" bestückt. Trotzdem eine Angelegenheit, die sich Sammler (Fans sowieso nicht) nicht entgehen lassen sollten!

Mit diesem Album hat man sicher ein Stück neuerer Musikgeschichte zu Hause im Regal stehen!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewohnte Sitar-Klänge, 23. Januar 2003
Von 
Peter-Thilo Hasler (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Aftermath (Audio CD)
Die bis vor kurzem allein auf CD verfügbare US-Version von Aftermath unterscheidet sich von der inzwischen ebenfalls erhältlichen UK-Fassung in einem wesentlichen Punkt: Der Opener "Mother's Little Helper", ein ungewohnt ernsthaftes Akustikstück, wurde durch "Paint It Black" ersetzt, das später in den Charts brillierte und in mehreren Ländern die Nummer-1-Position einnahm.
Auf "Paint It Black" kommt Brian Jones exzessiver Konsum halluzinogener Substanzen in ungewohnt psychedelischen Sitar-Klängen zum Ausdruck. Nach seinen Worten symbolisiert "Paint It Black" die Probleme und Schmerzen eines Heranwachsenden. Trotz diverser exotischer Instrumente - allein Jones gibt auf dem Album nicht weniger als acht Instrumente zum Besten, auf "Under my Thumb" sind beispielsweise Marimbas zu hören - blieben die Stones ihren Wurzeln treu, Aftermath ist ein echter Rocker. Warum allerdings nach wie vor beide Versionen auf dem Markt sind, ist mir schleierhaft. Die ideale Lösung wäre doch gewesen, beide Fassungen, also die US- und die UK-Version, zu einer einzigen zu verschmelzen, indem man "Paint It Black" als Bonus-Track auf die UK-CD packt. Die Gründe, dies nicht zu tun, wissen wohl allein die Verantwortlichen der Plattenfirmen.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musikalische Wende, 15. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Aftermath (Audio CD)
Mit "Aftermath" läuteten die Stones 1966 eine musikalische Wende ein: Erstmalig enthielt eine LP ausschließlich Eigenkompositionen von Jagger/Richards. Auch trat der traditionelle Rhythm'n'Blues zugunsten abwechslungsreicherer Songstrukturen und einer größeren Instrumentenvielfalt zurück. Brain Jones steuerte mit Vibraphon, Cembalo oder Sitar einige der Highlights bei. Leider wurde hier das originale "Mother's little Helper" ausgetauscht gegen das auch nicht schlechte "Paint ist black"; und mit dem endlosen "Going Home" enthält die Platte ein eindrucksvolles Beispiel, warum Blues so richtig Scheiße sein kann.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Damals hatten sie noch die Gewürze, 31. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Aftermath (Audio CD)
Das Nachtklubalbum der Stones war deren Durchbruch. Paint it black liess alles erblassen, was vorher gewesen war. Die Stones holten hier zum ersten und einzigen Mal mit der ganz grossen Kelle aus. Und spielten die Beatles an die Wand. Aftermath war ganz klar moderner als die Beatles zu seiner Zeit. Brian spielt hier den hinterrücksen Joker mit seinen fiesen Führungen und Begleitungen. Perfekt abgeschmeckt.
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Aftermath (U.S. Version)
Aftermath (U.S. Version) von The Rolling Stones (Audio CD - 2002)
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