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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frühes und zeitloses Meisterwerk der Stones, 19. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Wenn Brian Jones’ Gitarre das berühmte rhythmische Motto von „Not Fade Away“ anstimmt, wird der Hörer sofort umfangen von der Aura rauer Ursprünglichkeit, welche die frühen Stones umgab bzw. noch umgibt. Der Rezensent, in dessen Pubertät die Debütplatte der Stones wie ein musikalisches Naturereignis einschlug, kann sich ihrer Wirkung noch heute, 42 Jahre danach, nicht entziehen. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht, wie sehr sich die Stones damals noch an etablierte Vorbilder anlehnten. Man hat ihnen die vielen Coverversionen ja auch zum Vorwurf gemacht. Doch wer hört heute noch Buddy Hollys „Not fade away“, oder Nat King Coles „Route 66“ oder „Walking the Dog“ von Rufus Thomas? Die Energie des British R&B – dem die Stones mit ihrer Debütplatte ein unvergängliches Denkmal gesetzt haben – macht atemberaubende Transformationen möglich. „I Just Want To Make Love To You“ etwa, in der Originalversion von Muddy Waters ein ziemlich behäbiger Blues, wird in der Coverversion zu einem hysterischen Ausbruch reiner Ekstase. So etwas ist nie zuvor vernommen worden. Bei aller Rauheit darf jedoch die musikalische Qualität der frühen Stones nicht unterschätzt werden. „I’m A King Bee“ beispielsweise, wo Mick Jagger seine Stimme (die damals noch einigermaßen natürlich klang, noch nicht so krampfhaft verzerrt wie so häufig ab „Get off of my cloud“), fast hypnotisch zur Geltung bringt, zusammen mit einem raffinierten Instrumentalarrangement, für das wohl Brian Jones verantwortlich zeichnete, ist ein Meisterstück. Gewiss ist „Tell Me“ am Schluss krass sentimental – in der Albumversion für die USA wurde seinerzeit auch zensiert deswegen -, aber welch eine Aufrichtigkeit! Dieses verzweifelte Liebeslied geht auch heute noch jedem, der es zum ersten Mal hört, unter die Haut. Das höchst abwechslungsreiche Album enthält aber auch fröhliche Tracks, „Little by Little“ zum Beispiel, eine Jam-Session unter Mitwirkung von Gene Pitney und Phil Spector (die damals zum Musikestablishment gehörten), sowie zum Schluss das rotzfreche „Walking the Dog“, mit staubtrockenem Schlagzeug und verwegenen Pfiffen.

Leider hat sich die Plattenfirma ABKCO noch nicht dazu durchringen können, endlich einmal alle frühen Stones-Titel nach dem neuesten Stand der technischen Aufbereitung kompakt in eine Kassette zusammenzufassen, mit einer kompetenten und ausführlichen Dokumentation. Dies wäre eine editorische Großtat! Stattdessen vertraut man immer noch auf den Kultstatus der originalen Scheiben, der sich wohl besser vermarkten lässt...
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Get your Kicks, 11. Juni 2009
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Ein Jahr nach "Please please me", dem Debüt der Beatles, veröffentlichten die Rolling Stones im April '64 endlich ihr eigenes, selbstbetiteltes Erstlingsalbum - wobei ihr Manager Andrew Loog Oldham die nie da gewesene Kühnheit durchsetzte, den Bandnamen vom Cover wegzulassen. Beide Alben wurden beinahe live, ohne viele Overdubs, aufgenommen, und wie "Please please me" gab auch "The Rolling Stones" größtenteils ihr aktuelles Bühnenprogramm wider; anders als die Beatlesalben erschienen die frühen Stones allerdings nur in Mono, und anders als die Beatles konnten sie vorerst nur mit einer wirklichen Eigenkomposition aufwarten, der eingängigen Beatballade Tell me (You're coming back), die in den USA als Single-Edit (2:36) erschien (ohne das Solo; nur auf diesem Album ist die ungekürzte Albumversion (4:04) zu finden); das Talent des Komponistenduos Jagger/Richards kam deutlich langsamer zum Erblühen als das ihrer Konkurrenten Lennon/McCartney, von denen sie sich sogar ihre zweite Single I wanna be your Man hatten schreiben lassen.

Zwei Aspekte charakterisieren dieses Album: zum einen die stürmische Begeisterung der Rolling Stones für den Blues, Rhythm & Blues und den Rock'n'Roll ihrer schwarzen Idole, die sie hier ausgiebig coverten: Muddy Waters (dessen I just want to make Love to you sie erheblich beschleunigten), Keiths Idol Chuck Berry (dessen Carol und Version von Route 66 sie übernahmen), das übermütige Walking the Dog von Rufus Thomas oder Jimmy Reeds Honest I do. Gene Allisons You can make it if you try eröffnete die Reihe von Soul-Covers in 6/8, die auf den Folgealben fortgesetzt werden sollte. Now I've got a Witness, der einzige Albumfüller, ist einfach eine Instrumentalversion von Marvin Gayes Can I get a Witness, die es den Stones erlaubte, unter dem Pseudonym Phelge Gruppentantiemen einzustreichen, was bei Little by little origineller klappte (wobei auch dies deutlich von Jimmy Reeds Shame, Shame, Shame "inspiriert" worden sein soll).

Zum anderen strahlt das Album (eine weitere Parallele zu "Please please me") eine bis heute anhaltende Frische und vor allem ein überraschendes Selbstbewusstsein dieser gerade mal zwanzigjährigen Blues-Enthusiasten aus - ein super Einstieg! Auf dem (originellerweise "The Rolling Stones No. 2" betitelten) UK-Nachfolger fehlten diese Frische und Originalität der Songauswahl bereits wieder.

Im Mai '64 erschien das Album dann auf dem US-Markt, wobei man nicht auf den Bandnamen auf dem Cover verzichtete und als Zugpferd die Hitsingle Not fade away an den Anfang stellte und sich dafür von Mona (I need you Baby) trennte, um es auf dem nächsten Album unterzubringen, vermutlich, weil es wie Not fade away im typischen Bo Diddley-Rhythmus gehalten war.

Schade, dass ABKCO sich 2002 bei den frühen Stones-Remasters (bis zu "Out of our Heads") nicht dazu durchringen konnte, wenigstens die US- UND die UK-Versionen rauszubringen bzw. in diesem Falle nur die von den Stones selbst autorisierte UK-Version; die US-Ausgabe ist überflüssig, da Not fade away ja auf zahllosen Samplern erschienen ist. Der unseligen, die UK-Alben zerpflückenden US-Veröffentlichungspolitik der 60er ist es so zu verdanken, dass man bis heute viel Geld ausgeben und viele Songs mehrfach erwerben muss, um an alle verstreuten Stones-Songs ranzukommen.

Bei einer Spielzeit von lediglich gut 31 Minuten habe ich mir erlaubt, fürs Auto folgende Single- und EP-Tracks aus der Zeit '63/'64 hinzuzufügen:

Come on/I want to be loved; I wanna be your Man/Stoned; Poison Ivy (1st Version)/Fortune Teller; EP "The Rolling Stones": Bye bye Johnny/Money/You better move on/Poison Ivy (2nd Version); Surprise Surprise; Look what you've done; It's all over now/Good Times, bad Times; EP "Five by Five": If you need me/Empty Heart/2120 South Michigan Avenue/Confessin' the Blues/Around and around.

Vol. 2 der von mir vorzuschlagenden Deluxe-Edition würde noch die Outtakes Da doo ron ron, Memphis Tennessee, Don't lie to me, Tell me Baby (How many more Times), Meet me in the Bottom, High-Heeled Sneakers sowie die offiziell erhältlichen Stereomixe von Look what you've done, It's all over now sowie der EP "Five by Five" (s.o.) enthalten.

Auf diese Weise habe ich mir den gesamten Frühkatalog der Rolling Stones auf vier CDs zusammengefasst. Na, grABKCO, wäre das nicht mal eine Idee?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geburtsstunde der langlebigsten Rock & Roll Band unserer Zeit!, 4. Januar 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Wer hätte anno dazumal ernsthaft gedacht, dass (zumindest) 3 der am Frontcover abgebildeten Herren gute 50 (!) Jahre später immer noch auf der Bühne stehen und gemeinsam Krawall machen würden?
Vielleicht eben besagte Herren (Jagger, Richards, Watts) am allerwenigsten...
Schön und gut: Ein alter Blues-Man (wie z.B. B. B. King) mit grauem Haupt auf der Bühne - das ginge ja noch. Aber 70-Jährige, die Rock & Roll spielen????

Und, ja: das geht auch - und wie!!
Die Rolling Stones sind längst mehr als ganz einfach nur eine Rock & Roll Band - nicht einmal ein solch "lächerlicher" Titel wie "größte R&R-Band aller Zeiten" kann den mittlerweile im guten Rentenalter angelangten Gentlemen gerecht werden...
Vielmehr sind die Stones zu einer Art Institution geworden, zu einem lebenden Beweis dafür, dass Musik - und sei's nur Rockmusik - keine Frage des Alters ist!

Und genau da spielen die Anfänge der Rolling Stones (deren Name bekanntlich auf ein Muddy-Waters-Stück namens "Rollin' Stone" zurückgeht) eine entscheidende Rolle!
Die Jungzwanziger Mick Jagger, Keith Richards, Brian Jones und Charlie Watts sowie der schon etwas ältere Bill Wyman hatten über den einen oder anderen Umweg zueinandergefunden. Vor allem ein gewisser Alexis Corner hatte da seine Hände im Spiel...
Um nun nicht zu ausführlich zu werden: 5 eben besagte junge Männer hatten - trotz recht unterschiedlicher Lebenshintergründe - eine riesengroße Leidenschaft gemeinsam: den Blues!

Und dabei war dies nicht einmal unbedingt der größte Verdienst der jungen Steine - nämlich der, dass sie - wie zig andere junge Bands jener Zeit auch - dem Blues huldigten und ihn vor neugierigen Teenagern (und auch älteren Interessierten) zum Besten gaben... Nein. Ich glaube ja (im Nachhinein gesehen freilich), dass der größte Verdienst der frühen Rolling Stones darin liegt, dass sie stets offen gesagt haben, dass sie diejenigen, deren Musik sie da spielten, aus tiefstem Herzen verehrten. Nicht Elvis, The Everly Brothers oder z.B. ein Bill Haley und dessen Comets waren es, die diese Londoner Milchgesichter (in erster Linie) interessierte, nein - vielmehr waren es die dunkelhäutigen Blueser aus den verschiedensten Winkeln der (ach so weit entfernten) USA, die als Idole dienten. Und das ist zumindest insofern beachtlich, als dass sämtliche ihrer Vorbilder in ihrer Heimat nicht unbedingt Stars geworden waren, sie - im Gegenteil - sogar damit zu kämpfen hatten, Gehör zu finden. Wohl war es in einigen - sehr konservativen - Teilen der USA damals noch weit mehr verpönt "Negermusik" (man verzeihe mir diesen Ausdruck bitte) zu hören als im Vereinigten Königreich jener Tage...

Fest steht, dass das damalige Stones-Sprachrohr Brian Jones immer klipp und klar untermauerte, dass die Rolling Stones eine Blues-Band seien und keine langweilige, austauchbare Rock & Roll Imitation (wovon's damals übrigens eine Unmenge gab).
So gesehen muss es einem Sir Jagger und seinen Mannen viele Jahre später ja fast peinlich gewesen sein, von diversen Journalisten und Fachleuten den Titel "größte R&R-Band aller Zeiten" verpasst bekommen zu haben... Welch Ironie!
Man kann also durchaus sagen, denke ich, dass die Langlebigkeit der Rolling Stones auch in ihrer anfänglichen Puristen-Rolle lag, als sie sich nicht vollends kommerziellen Trends hingaben (wobei auch der Blues damals freilich eine breite Hörerschaft anzog)...

Anmerken möchte zu eben angeschnittenen Gedankengängen (da könnte man wohl tatsächlich Bücher füllen) nur noch, dass ich all diese Tatsachen insofern interessant finde, als dass viele (noch junge) Leute meines Jahrgangs (ich bin ein 85er) gar nicht wissen, dass es die Rolling Stones schon vor "Satisfaction", "Ruby Tuesday" oder "Start Me Up" (das ja sowieso erst viel, viel später kam) gegeben hat! Es ist mir schon öfter als einmal passiert, dass ich ein verwundertes Aha oder Oh erwidert bekam, als ich im Zuge eines musikgeschichtlichen Laiengedankenaustauschs aussprach, dass die frühen Alben der Rolling Stones allesamt sehr bluesorientiert seien und noch dazu fast ausschließlich Coversongs beinhalten würden... Vielen - und eben auch solchen, die sich durchaus für Musik interessieren - ist offensichtlich gar nicht bewusst, dass auch die (vermeintlich) "größte R&R-Band der Welt" mal als kleine Blues-Interpreten angefangen haben...

So, und mit vorliegender Platte schließt sich dieser Kreis eben!

Das schlicht betitelte Debüt (der Zusatz "England's Newest Hit Makers" kam aus marketingtechnischen Gründen erst später hinzu) ist der bereits erstaunlich abgebrühte Versuch von 5 Jungspunden, sich als Blues-Interpreten zu versuchen. Eigentlich ist dabei von Vornherein klar, dass gerade mal 20-Jährige nie und nimmer wie gestandene 40- oder 50-Jährige klingen können...
Überraschend daran ist jedoch, dass - trotz aller "Jungfräulichkeit", die dem einen oder anderen Song hierauf anhaftet - ein ganz eigener, nicht näher definierbarer, ja fast schon ureigener Charme erhalten bleibt. Und genau das machte diese (späteren) "Bad Boys" aus London aus - ihr eigener, unverwechselbarer Zugang zum Blues... Freilich sollte es noch ein paar Jährchen dauern, bis man den Bogen letztlich wirklich raus hatte (man höre z.B. das hervorragende "Beggars Banquet" von 1968, als die Steine endgültig ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Zugang zu ihrer Art von Blues finden sollten), allerdings klingen eigentlich alle Songs auf dem Debütalbum auf ihre eigene Weise schon sehr ausgereift!
Hinzu kommen - neben echten Blues-Hadern, wie etwa "I'm A King Bee" eben - noch groovende R&B-Tracks, wie etwa Buddy Hollies "Not Fade Away" (das man dankenswerterweise auch auf dem Jubiläums-Sampler "GRRR!" berücksichtigt hat), das rockig-bebende "Route 66" oder das fetzige, schnell dargebrachte "I Just Want To Make Love To You"... Musikalisch beweisen die Stones jedenfalls bereits in ihren frühesten Anfängen große Reife und ebenso großes Gespür.
Auch die eine oder andere Eigenkomposition ist schon mit dabei, so z.B. das (zugegebenermaßen) noch recht belanglose "Tell Me" oder aber auch "Little By Little", das - wie viele der ganz frühen Stones-Kompositionen übrigens - noch mit dem Pseudonym "Phelge" untertitelt ist...

Kurz gesagt: Das Debüt der Rolling Stones weist bereits eine erstaunliche Bandbreite an musikalischem Können und Gespür auf und untermauert ihr (man verzeihe mir gnädigst) "saucooles" Statement - nämlich jenes, dass man offen und ehrlich schwarze Bluesmusiker bewundert (oder aber z.B. natürlich auch einen Chuck Berry)! (So offen haben das z.B. ein Elvis Presley, The Beatles u.a. nie zugegeben - zumindest in jenen Tagen offenbar nicht! Und die waren vom Blues, als Ursprung aller Populärmusik, wohl mindestens ebenso stark beeinflusst!)
Gewöhnungsbedürftig (aber gerade deshalb auch interessant) könnte sein, dass Mick Jaggers Stimmlage teils ungewohnt "unschuldig", ja fast "bubenhaft" (in einem weiteren Sinn freilich) klingt. Wenn er da z.B. davon singt, dass er von einem Mädchen nichts anderes will, als mit ihr Liebe zu machen, dann nimmt man das dieser "braven" Stimme nicht wirklich ab - dennoch, wie schon oben gesagt, ein insgesamt gelungenes Stück hierauf.
Mein persönliches Highlight ist - neben dem sehr erfolgreichen (wurde auch als Single ausgekoppelt) und eigentlich verbessertem Cover "Not Fade Away" (das, nur zu Erinnerung, von einem gewissen Buddy Holly stammte - der diese Melodie, oder wenigstens Teile daraus, aber ohne Zweifel wiederum von einer sehr bekannten Bo-Diddley-Nummer entlehnt hat) - zweifelsfrei das ruppig inszenierte und großartig (rau) gesungene "Route 66", das vielleicht sogar am eindrücklichsten beweist, was man von dieser blutjungen Blues- und R&B-Truppe noch alles erwarten konnte. Und diese Erwartungen sollten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ja ein ums andere Mal übertroffen werden... Das sind aber wiederum viele andere größere und kleinere Erfolgsgeschichten, die die Rolling Stones eben zu dem machen, was sie bis heute (ungebrochen) sind - die langlebigste Rockband der Gegenwart!

Sammler kommen an diesem Debüt sowieso nicht vorbei, aber auch andere Interessierte, die in erster Linie "nur" die Hits (aber auch derer sind freilich viele) der Band kennen, sollten ehebaldigst mal hier rein hören. Es lohnt sich in jedem Fall!!

P.S. Mir, als (wenngleich junger) Stones-Fan, gefallen die beiden Nachfolgewerke ehrlich gesagt besser! Die US-Ausgabe "12x5" z.B. (die ich deshalb erstanden habe, weil's die UK-Variante, "The Rolling Stones No.2", nicht mehr gab) ist - ähnlich wie das Debüt - überwiegend mit Coverversionen bestückt. Allerdings ist hier für meine (bescheidenen) Begriffe schon ein etwas (noch) abgebrühterer, souveränerer, mitunter lässigerer Zugang zu vorhandenem Material vorhanden... Der Nachnachfolger - das legendäre "Out Of Our Heads" (hier aber unbedingt zunächst zur UK-Version greifen, die hierauf nicht enthaltenen Mega-Hitsingles kann man dann mit der Singles-Collection "The London Years" mit einem Schlag in seine Sammlung integrieren!) bewies ja dann, abgesehen von einigen Glanzpunkten des Interpretierens fremdkomponierter Stücke, dass man in der Lage war, auch mit eigenem Songmaterial nach den Sternen zu greifen (was ja dann in weiterer Folge die Gräben zwischen den (damals freilich noch nicht so benannten) Glimmer-Twins und einem Brian Jones unendlich vertiefen sollte)...

Man sieht: So viele Geschichten gäb's da zu erzählen - spannende, lustige, interessante, aber natürlich auch sehr tragische und traurige... (Vielleicht sieht man sich ja bei der einen oder anderen Stones-Rezi wieder - wär mir wirklich ein Vergnügen!)

Mit vorliegendem Produkt jedenfalls hat all das seinen rühmlichen Anfang genommen! Und eigentlich ist es meinerseits ja nahezu ein "Verbrechen", diesem Debütwerk "nur" 4 Sterne zu verleihen... Rückblickend betrachtet und verglichen (wie oben schon angesprochen) mit anderen (der fast schon unzähligen) Stones-Veröffentlichungen, halte ich "The Rolling Stones - England's Newest Hit Makers" mit 4 Sternen aber für halbwegs gerecht bewertet...

Ein Must-Have für Stonologen und Musiksammler! Womöglich auch eine lohnende Investition für solche, die sich auf Spurensuche begeben wollen und herausfinden möchten, was denn diese heutigen Rock-Opas so besonders und einzigartig macht!

Try it, BUY IT!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Scheibe, mit der die Steine ins Rollen kamen!, 7. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Erste CD der Stones, aus dem Jahr 1964. Hier noch geprägt von viel R & B und Blues, den Wurzeln der Band. Die Rolling Stones zeigen hier schon mit wenigen Eigenkompositionen ihr Können, doch interpretieren viele Songs ihrer Vorbilder noch sehr hingebungsvoll.
Wirkt im Vergleich zu späteren Scheiben der Band natürlich nicht nur aufgrund der Jugend und Unerfahrenheit der Band, sondern auch angesichts des damaligen Standes der Technik noch etwas dilettantisch und ungeschliffen, aber auch nur etwas!
Denn imemrhin waren die Stones mit diesem Erstling auf Anhieb für Wochen auf Nummer 1 in den britischen Charts, und leiteten bereits somit mit der "Stones- Ära" eine neue musikalische Zeitrechnung ein. Lag natürlich auch am rebellisch- unangepassten Erscheinungsbild der Band, deren Mut, und der Tatsache, dass die Neuartigkeit des sich entwickelnden typischen Stones- Sounds einfach für die Kids damals etwas Aufregendes war.
Aus heutiger Sicht und gemessen an den vielen anderen, späteren Nachfolgewerken der Band, noch nicht ganz so gut; teilweise wirken die Stones hier noch selber wie typische Fans oder sogar Kopisten ihrer musikalischen Vorbilder; die eigene Handschrift wurde später erst so richtig deutlich.
Diese frühen Songs der Band sind insgesamt heute auch eher unbekannt.
Nichtsdestoweniger natürlich vor allem für Fans von R & B und Blues jener Zeit ein Hörerlebnis.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Remastering, 13. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Es macht immer wieder Spaß gute Musik zu hören. In diesem Fall besonders, da die Aufnahmen sehr sorgfältig remastered wurden. Die DSD Remastered Serie von 2002 der Stones, von Anfang ihrer Karriere bis 1971 ist sehr empfehlenswert. Wenn ich auch sonst nicht viel vom Label abkco halte, aber diesen Job haben sie sehr gut gemacht! Gegenüber den alten Aufnahmen ein großer Qualitätssprung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbar, 9. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Stücke aus Schülertagen, die heute manchmal im Kopf auftauchen und einen tagelang jagen und vorantreiben können ("Now I've Got A Witness"). Der Bann löst sich nur, wenn man sie endlich auflegen kann, like Uncle Gene and Uncle Phil...
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erste ist die beste, 14. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Wers nicht glauben will, soll hören! Die Stones waren damals ganz frisch, unverbraucht und nicht nur spielfreudig, sondern geradezu spielhungrig. Jones und Richards verstanden sich noch gut und Jones gab wohl die fiesesten Gitarrensoli seiner Zeit zum besten. Alles in allem sprüht diese Platte vor Energie, jeder Song geht ab wie an der Kordel durch den Tigerkäfig gezogen, eine wahre Freude!!! Keine andere Platte der Stones hat diese Kraft, auch die tolle zweite 12x5 schon nicht mehr ganz so krass wie die hier.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frühe Werke digitalisiert, 7. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Das Erstlingswerk der Stones naträglich digitalisiert und trotzdem mit einem soliden (positiven) Ergebnis. Nicht ganz so hervorragend wie die 2002er-Serie, aber doch "Hut ab" vor diesem Ergebnis.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stones, 11. Mai 2012
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Rezension bezieht sich auf: England's Newest Hit Makers (Audio CD)
Sehr alt, doch immer wieder gut und gerne zu hören!
Die alten Songs werden einfach nicht schlechter und man kann nicht genug davon bekommen!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestens, 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Englands Newest Hitmakers [Vinyl LP] (Vinyl)
Immer wieder gern gehört. Stones 4 ever. Hoffentlich kommen Sie noch mal auf Tour 2012 oder 2013.
Bin immer dabai. Auf gehts Keith.
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England's Newest Hit Makers
England's Newest Hit Makers von The Rolling Stones (Audio CD - 2002)
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