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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Karibik Pop, 15. Juli 2009
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sheffield Steel (Bonus Tracks) (Rmst) (Audio CD)
Zu Beginn der 80er Jahre waren Joe Cocker's Karriere an einem Tief-und seine Trinkfähigkeit an einem Höhepunkt angelangt, und es wurde allgemein immer enger für alle Helden der 68er Generation. Im Fahrwasser von New Wave, Post Punk und Power Pop war es schwer einen abgehalfterten weissen R&B Sänger zu vermarkten.

Chris Blackwell fühlte sich dazu auserkoren Cocker auf seinem Island Label zu einem neuen Karrierestart zu verhelfen, und weil er so ganz genaue Vorstellungen davon hatte wie Cocker denn zu klingen hätte, produzierte er das Album kurzerhand selbst.

Nachdem er Cocker im Blue Eyed Soul sah, und er bei dem Artwerwandten Robert Palmer mit dessen ,Double Fun' einen schönen Erfolg landen konnte, probierte man das gleiche Rezept noch mal nur mit einer andere Hauptzutat. Die Musiker waren natürlich die Hausband der Compass Point Studios auf den Bahamas, also Sly & Robbie, Wally Badarou etc., die songs allesamt cover versionen wenig bekannter tracks, bekannter Größen - von Dylan, über Newman bis Bill Withers und - ja ein Superhit musste drauf - Jimmy Cliff (Many Rivers To Cross).

Der karibische Rum tat Cocker offenbar gut, den so engagiert und akzentuiert wie hier klang und sang er davor lange nicht, und das Album wurde stilsicher und zeitlos produziert, allein - es wollte keine Hits abwerfen, obwohl es hier potentiell einige gegeben hätte. Das wenig bekannte ,Shocked' zu Bsp. oder Steve Winwood's ,Talking Back To The Night' hätten sich angeboten, doch Sweet Little Woman wurde ausgekoppelt, oder besser - vorab als single produziert - und das traf weder das Tempo noch den Nerv der Zeit.

Das Album verkauft sich zwar ein wenig besser als die beiden Vorgänger, aber richtig Durchstarten konnte Cocker erst mit der anschliessend produzierten Capitol Single ,Up Where We Belong'.

Freilich, Relevanz - so wie ,Mad Dogs And Englishmen', oder ,Joe Cocker!' - besaß dieses Album nicht mehr, aber es wurde ein sehr gelungenes, kurzweiliges und schönes Pop Album, und bevor die 80er Jahre unerbittlich mit ihren klanglichen Grauslichkeiten Cocker's Stimme in Geiselhaft nehmen sollten, zeigte es, dass man Cocker durchaus auch in einen geschmackvollen Pop-Kontext stellen konnte. Es sollte Cockers letztes gutes Album für lange, lange Zeit werden, und ist auch heute zum chillen und entspannen immer noch sehr gut geeignet.

Diese Version hier ist die ultimative - sowohl klanglich, als auch derBonus Tracks wegen, denn es sind beide versionen der 12", eine B-Seite und Cockers frühe und gute Version von Inner City Blues hier drauf, die sonst nirgends erhältlich ist. 4 Jahre später nahm er das Stück nochmals auf, allerdings mit all dem Soundmüll zugematscht, den die mittleren 80er Jahr so zu bieten hatten .
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opus Magnum, 2. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe das Album im Mai 82 zum ersten Mal gehört. Bei dem blick auf die Besetzungsliste
staunte ich nicht schlecht. Hatte ich monate zuvor "Nightclubbing " von Grace Jones erworben
Auch hier werkelten Sly & Robbie in der Rhythmus Sektion. Beide Alben gehören zu den besten was
dieses Jahrzehnt an Pop hergab. Hat die drei Decaden unbeschadet überstanden.
Passt wie ein maßgeschneiderte Armani Anzug. Ab und zu rausholen , reinschlüpfen , bauch einzeihen
& sich wundern wie die zeit vergeht. Wie damals mit 17 im Plattenladen mit der "Shefield Steel " Lp in der Hand.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cocker in Hochform, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sheffield Steel (Bonus Tracks) (Rmst) (Audio CD)
Dieses Album war damals, es muss vor 1983 gewesen sein, meine Lieblingsmusik. Locker flockig, abwechslungsreich, lauter richtig gute Musiker, guter Sound, alles vom Feinsten. Und hilft mir heute noch bei schlechter Laune, diese ruckzuck zu verbessern.
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