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5.0 von 5 Sternen Ein streitbares Stück Musik
Gleich vorweg: mir gefällts mal wieder. Aber...
Luca Turilli verlangt da von seinen Hörern einiges. Dieses Stück Musik vereint so viele verschiedene Einflüsse, dass eine sehr breite Akzeptanz für verschiedenste Arten von Musik vorhanden sein muss, um nicht einfach nur die Nase zu rümpfen. Da ist der Bombast-Metal, wie wir ihn von...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2002 von Herwig Hoefle

versus
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3.0 von 5 Sternen Business as usual....
Schade: Abwechslung wird bei Rhapsody-Leithammel Turilli derzeit klitzeklein geschrieben. Wie "Power of the Dragonflame" setzt auch sein jüngstes Solo-Projekt auf gewohnte Trademarks - Bombast-Metal im Breitschrank-Format, aufwändige Arrangements, fette Chöre, schnelle Gitarren-Parts, billige Synthis und einige gerade noch zu verschmerzende Peinlichkeiten...
Am 25. November 2002 veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein streitbares Stück Musik, 15. Dezember 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gleich vorweg: mir gefällts mal wieder. Aber...
Luca Turilli verlangt da von seinen Hörern einiges. Dieses Stück Musik vereint so viele verschiedene Einflüsse, dass eine sehr breite Akzeptanz für verschiedenste Arten von Musik vorhanden sein muss, um nicht einfach nur die Nase zu rümpfen. Da ist der Bombast-Metal, wie wir ihn von Rhapsody schon zur Genüge kennen. Da sind immer wieder kurze Speed-Metal-Fetzen mit ordentlichem double-bass, die richtig Druck machen. Da ist Lucas Vorliebe für sehr extravagante Gitarren-Solos, die nach seinen eigenen Worten von Paganini inspiriert sind. Nicht zu überhören ist Lucas Nähe zur Folk-Musik: wars im letzten Album die Polka, ist es diesmal eine waschechte italienische Tarantella, die er da mit eingebaut hat. Moment, waren da Inka-Panflöten? Jaja, ich habe mich nicht verhört. Das klingt wie das Geschrammel aus der Fußgängerzone! Weiters zeigen Französische Hörner, Chorpassagen (die sogar mal kurz an die Bach-Interpretationen der Swinlge Singers erinnern) und der Einsatz eines Streicherquintetts, dass Luca auch die klassische Musik mit einarbeitet. Und dann noch die Synthesizer! Also spätestens da scheided sich unter den Hörern die Spreu vom Weizen. Ich glaube, da habe auch ich erst mal entsetzt geguckt. Im Endeffekt finde ich es aber eher witzig als peinlich, was Luca damit gemacht hat. Und dann sind da seine regelmäßigen Brüche in der Spannung des Albums. Ob man dann über die ruhigen Titel und Balladen hinwegspringt oder sie als willkommene Abwechslung begrüßt - nun ja, Geschmacksache.
Und da ist noch was, das mich persönlich sehr beeindruckt: lateinische Textpassagen! Konkret hat Luca diesmal Textfetzen aus dem klassischen lateinischen Requiemtext eingearbeitet (Confutatis, Rex tremendae, Dies ire, Requiem aeternam). Sonst kann man nur sagen: Wer nichts mit Fantasy am Hut hat, sollte beim Text besser weghören (oder kein Fantasy Metal kaufen ;-), denn das ist der übliche Schmus: Prophezeiungen, kosmische Kräfte, verzweifelte Liebe, huhuu!
Trotz all dem, oder vielleicht gerade deswegen: ein vielschichtiges, beeindruckendes Werk, das ich mir sicher oft anhören können werde, bevor es fad wird.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders aber ohoooooo!!!!, 11. November 2002
Heute endlich nach der Schule war es soweit! Ich hielt das Paket "Demonheart" und "Prophet Of The Last Eclipse" in meinen Händen!
Schon nach dem ersten Hören fällt auf, dass Herr Turilli prinzipiell seinem Stil treu geblieben ist, nun jedoch mit mehr Synthesizern arbeitet, als noch bei dem Vorgänger "King Of...". Dies jedoch wertet keinesfalls den neuen Silberling ab. Die akkustischen Spielereien werden sich erst nach mehreren Hördurchgängen langsam erschließen. Ebenfalls ist besonders hervorzuheben, dass die beiden Bonus-Tracks "Demonheart (Vocals by Andre Matos)" und "Dark Comet's Reign" hörenswert sind, wobei Andres Stimme (wenn man an Olaf Hayers Gesang gewöhnt ist) jedoch aus der Reihe fällt. Aber keineswegs negativ, sondern eher positiv.
"Dark Comet's Reign" erinnert stilistisch völlig an die vorherigen Tracks auf der CD, wodurch für Turilli-Fans der Griff durchaus lohnenswert ist, zumal ein 40-seitiges Digibook enthalten ist, in dem Luca zu jedem Stück seine Gedanken niederschreibt.
Abschließend lässt sich sagen, dass für alle Turilli und Rhapsody Fans der Kauf dieser Platte nur WÄRMSTENS zu empfehlen ist. Marduk-Anhängern jedoch dürfte diese Platte gewaltig aufstoßen, da Turilli es einfach nicht lassen kann, die CD mit Kitsch nur so zu überladen. ;-)
Zweifellos treten jedoch seine Fähigkeiten in der Komposition zu Tage, welche ihm niemand absprechen darf daher auf jeden Fall anerkennen sollte.
Denn dieser Mann hat es einfach drauf, einen syphonischen Metal zu schaffen. :-D
...to be continued...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Elektronischer" Symphonic Metal mit Übersättigungsgefahr, 10. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Prophet Of The Last Eclipse (Audio CD)
Erstmal vorneweg: Kitsch, Klischee, Bombast.
Wer jetzt noch weiterlesen will, soll es tun.
Zur Zeit als ich unglaublich auf Bands wie Rhapsody oder die hier behandelte Turilli Band stand, war "Prophet Of The Last Eclipse" eine Ofenbarung für mich weil hier das archetypische und oft ausgelutschte Fantasykonzept durch Innovationen wie der Austausch aus Mittelalter-Klängen mit elektronischen (Synthie) Geräuschen umgangen wird. Die Geschichte selbst, die auf jenem Konzeptalbum erzählt wird ist typiscch banal und unwichtig, also wende ich mich gleich den Songs zu. "Aenigma" ist ein intro, dass in das superbe "War Of The Universe" einleitet, das ultramelodisch und pfeilschnell ist. "Rider of The Astral Fire", "The Age Of Mystic Ice", "Prince Of The Starlight", "Demonheart" und "New Centuries Tarantella" (ziemlich cool: Akkordeon) sowie der abschliessende Titeltrack folgen diesem Beispiel. "Zaephyr Skies' Theme" und "Timeless Oceans" sind eher ruhiger, wobei das erste ziemlich gut ist und das zweite die Quoten Ballade wie sie auf jeden Turilli Album zu finden ist. Insgesamt ist das hier ein Album so glatt und sauber wie Meister Propper beim Duschen und macht durchaus großen Spaß, nicht nur Fans des genres. Die Gefahr liegt aber, dass man sich sehr schnell satthören kann. Die Lieder bieten dann auch keine Überraschungen mehr und die Euphorie, die man beim ersten Mal wirklich hatte (alle Lieder zünden) lässt nach. Aber gerade dieser erste Durchgang ist 5 Sterne wert. Und wenn man dosiert hat man ein wirklich tolles Album.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pflicht für Symphonic Metal Fans!, 2. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Prophet Of The Last Eclipse (Audio CD)
Luca Turilli, der zu den kreativsten Komponisten der gesamten Szene gehört, sowie Gitarrist und Bandleader bei RHAPSODY ist, beschenkt uns nach der grandiosen Scheibe seiner Hauptband nun mit seinem zweiten Solo-Werk. Hierauf istf wiederum der überaus talentierte deutsche Sänger Olaf Hayer zu hören, der seinen Job ausgezeichnet erledigt hat und sich auch hinter einem Fabio Leone nicht verstecken muss.
Letztendlich geht es auf 'Prophet Of The Last Eclipse' nicht ganz so oppulent zu wie beim aktuellen Longplayer von Turilli's Hauptband. Denn die Songs sind eingängiger komponiert, und mit „New Century's Tarantella" wird sogar dem besagtenTarantella - einem italienischen Volkstanz - gehuldigt. Doch keine Bange, es klingt gut und passt zu dem insgesamt starken Eindruck den die Scheibe hinterlässt. Desweiteren hat man - was eine Neuerung ist - einige elektronische Sounds eingebaut, die das Science Fiction-Konzept unterstreichen sollen, das dem Album zugrunde liegt.
Zwar hätte ich mir anstatt dem sphärischen, langatmigen Instrumental „Zaephur Skies Theme" doch eher noch einen Song vom Strickmuster eines „Riders Of The Astral Fire" oder „Prince Of The Starlight" gewünscht, welche wohl die beiden stärksten Stücke der Scheibe sind, aber man kann ja nicht alles haben. Zudem ist das letzte und Titelstück der CD nicht annähernd so innovativ und abwechslungsreich ausgefallen wie beispielsweise „Kings Of The Nordic Twillight" vom ersten Solowerk das im direkten Vergleich die Nase vorne hat.
Das wären dann aber schon die einzigen „Mängel" die das Album aufweist.
Die klassischen Chor- und Orchestereinlagen sind naturgemäss wieder erste Sahne, toll arrangiert und eine besondere Erwähnung wert, genau wie die brillante Produktion von Sascha Paeth.
Insbesondere für RHAPSODY-Fans und Anhänger des Symphonic Metal natürlich eine unumgängliche Pflichtanschaffung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich höre ich diese Musik nicht, 10. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Prophet Of The Last Eclipse (Audio CD)
sondern eher die etwas härteren Sachen. Bedingt durch ein Online Rollenspiel und einige Videos in denen die Musik von Luca Turilli im Hintergrund lief habe ich mir das Album gekauft. Für jemanden wie mich der normalerweise sich stundenlange Schreiorgien mit Double-Bass-Gewitter anhört war es dann doch etwas ungewohnt. Jedoch habe ich Gefallen daran gefunden und das Album liegt immernoch ziemlich weit oben auf meinem Stapel.
Zu den einzelnen Songs kann ich nur sagen, mir gefallen sie alle. Sowohl das lange Stück am Ende wie auch das Intro. Einziger Kritikpunkt von meiner Seite ist das Lied "Timeless Oceans" das drück ich doch ab und an weg, aber trotzdem reicht es locker für die 5 Sterne da der darauffolgende Song "Demonheart" einfach nur genial ist wie ich finde.
Ich höre kein Rhapsody und hab somit keinen Vergleich dazu. Auf alle Fälle hab ich Gefallen an "Prophet of the last Eclipse" wie auch an "Kings of the Nordic Twilight" gefunden und kann beide empfehlen für jemand der mal etwas kitschigere Metal hören möchte!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer braucht schon "Neues"?!, 30. November 2002
Neulich vor dem Hard'n'Heavy-Regal:
"Wie geil, das neue Nile-Album!"
*weiterguck*
*NEIN! Das Grave Digger Best of Album!!!!!"
*stöber*
Dann der Schock:
**Luca Turillis neues Solo-Album! Oft gesucht, nie gefunden! und dann auch noch in der LIMITED EDITION!!!!!!!!!!**
Also ab zur Kasse und nach Hause.
Und wie erwartet bringt der Gitarrist von Rhapsody nichts Neues, aber gewohnt Gutes: Bombast-Metal mit starkem Epischen Einfluss durchzieht Track 1 bis 10 sowie die beiden Bonustracks. Doch Vorsicht: Dieser Stil ist nicht jedermanns Sache! Wer es lieber richtig hart mag, sollte besser auf Nile oder ähnliches zurückgreifen. Wer jedoch noch immer Songs wie "Holy Thunderforce" vor sich hin pfeift wird auch an diesem Werk seine helle Freude haben. Denen kann ich nur sagen: Wenn Rhapsody deine Religion ist, dann ist Luca Turilli dein Gott!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch, 21. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine neue CD von Luca Turilli, und wie erwartet: nix neues. An und fuer sich ist das Album sehr gut. Hat man sich jedoch schon auf "Power of the Dragonflame" von Rhapsody abgehört, kommt es einem bei diesem Album so vor als hätte man die Lieder schon tausende Male gehört. Schade eigentlich, da ich weiss, dass mehr in Luca steckt. Für Neueinsteiger ist das Album aber auf jeden Fall empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Imposant, 14. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Prophet Of The Last Eclipse (Audio CD)
Hey Nutzer
Luca Turilli steht für epischen Klassikdurchtränkten manchmal fast schon pathetischen Metal und genau solchen bietet er uns auch auf Prophet of the last Eclipse an.
Hier geben sich Arpeggios (oder heißt es Arpeggien) auf der Gitarre und dem Klavier die Klinke in die Hand und die Doublebass bollert, dass es eine wahre Freude ist.
Darüber schwebt der Gesang von 4 verschiedenen Chören und der melodiöse Gesang von Olaf Hayer der gewisse Vergleiche zu Iron Maiden und Dream Theater zulässt.
Streicher, Pauken und Bläser unterstreichen die wuchtige Atmosphäre genauso wie Synths und Keyboardwände sowie Klaviereinsätze und elektronische Soundfrickeleien von Mastermind Miro.
Ich meine in dem einen oder anderen Song sogar ein paar Turntable-scratches zu hören, davon steht im Booklet allerdings nichts.

Insgesamt hat sich Luca Turilli über 30 spitzen Musiker ins Boot geholt, die nun, mit diesem 'Symphonic Cosmic Metal' Gebräu, die Hütte in Grund und Boden rocken.

Textlich wird eine Art Science Fiction/Fantasy ' Geschichte erzählt deren genaue Wiedergabe diesen Rahmen hier sprengen würde.

Das Artwork des Albums erinnert ein wenig an Magic-Karten, nur eben mit Science Fiction- Motiven, ist aber besonders durch die amateurhaften Fotos eher unspektakulär.

Alles in allem ist Prophet of the last Eclipse ein solides und durchaus interessantes Album eines Ausnahmekomponisten und Musikers,
der sich jedoch stellenweise leider etwas zu sehr und zu häufig in den Vordergrund drängt und die klischeehafte Solo-gitarren-Selbstbeweihräucherung bis zum Exzess ausführt.
Wobei mich das auf der Platte eines derartigen Gitarrenvirtuosen auch nicht überrascht.
Die Songs sind alle sehr gut jedoch gerade durch die Arpeggios/Arpeggien melodiös irgendwie gleichförmig und berechenbar.

Das Album geht einem, auf gut deutsch gesagt, irgendwann auf den Sack, vor allem wenn man versucht es in einem Durchlauf anzuhören.
Einzeln herausgenommen können die Songs jedoch alle überzeugen und laden zum Headbangen ein.

Fazit: Eine eingeschränkte, aber dennoch eine Kaufempfehlung!

Wer genug Geld hat sollte die Limited Edition kaufen, auf der man u.a. einige Alternative Takes von 'Demonheart' findet, die wirklich hörenswert sind.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Business as usual...., 25. November 2002
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schade: Abwechslung wird bei Rhapsody-Leithammel Turilli derzeit klitzeklein geschrieben. Wie "Power of the Dragonflame" setzt auch sein jüngstes Solo-Projekt auf gewohnte Trademarks - Bombast-Metal im Breitschrank-Format, aufwändige Arrangements, fette Chöre, schnelle Gitarren-Parts, billige Synthis und einige gerade noch zu verschmerzende Peinlichkeiten wie Kinder-Geträllere ("la, la, la") und (neuerdings) Pseudo-Gescratche. Spaß macht die Mixtur nach wie vor, aber allmählich frage ich mich, warum ich dafür immer wieder Geld ausgebe - denn die Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Alben sind doch frappierend. Turilli mag ein hervorragender Musiker sein, aber spätestens seit dem letzten Rhapsody-Longplayer klont er sein Material mit vehementer Dreistigkeit.
Der Gipfel der Frechheit ist aber die sogenannte "Limited Edition" mit einer völlig überflüssigen neuen Version von "Demonheart" (na toll, noch eine...). Das Hardcover-Booklet mit der schicken Cover-Illu von Mark Klinnert ist zwar ein netter Bonus, aber das Inlay dagegen ein schlechter Witz: Turilli und seine Truppe mit Gesichtsbemalung (Kinderfaschings-Niveau) hüllen sich in Billig-Gewänder, tragen Rosen zur Schau, posieren vor Kulissen Marke "heimisches Wohnzimmer" und schleudern sich Blitze um die Ohren - nicht nur peinlich, sondern obendrein auch so mies in Szene gesetzt, dass jeder Photoshop-Erstsemester eine Herzattacke kriegt. Stimmungstöter aller erster Kajüte... danach kann man die Musik unmöglich ernst nehmen.
Mein Tipp an alle Turilli-Fans, die auch den neuen Kreativ-Erguss ihres Meisters unbedingt brauchen: Kauft euch die Normal-Auflage - mit den cool aufgemachten Sonder-Editionen der beiden letzten Rhapsody-Alben hat das hier nichts zu tun.
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5.0 von 5 Sternen Etwas Sperriger,aber trotzdem Sehr gut, 16. November 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das neue Turilli Album ging mir beim ersten mal hören nicht besonders gut ins Ohr und ich dachte,oh je dieses mal hat sich Luca doch in zu vielen Details verstrickt.Aber beim 4.mal durchhören hats dann doch gezündet,dann erst entdeckt man die Vorzüge des Albums,welches musikalisch perfekt umgesetzt wurde.
Der sound wurde mit sphärischen syntesizer Sounds aufgemotz,welche gut zum Gesamtkonzept passen und dem Album eine etwas düstere Atmosphäre verleiht.Anspieltips wären die etwas eingänigeren Songs wie:Demonheart,Prince of the Starlight.Trotz der Güte des neuen Albums finde ich kings of the Nordic Twilight doch einen kleinen Tick besser,da es wie gesagt mehr Hymnencharakter besitzt und besser ins Ohr geht!
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Prophet Of The Last Eclipse
Prophet Of The Last Eclipse von Luca Turilli (Audio CD - 2009)
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