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Kundenrezensionen

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am 13. Februar 2012
Liebe Freunde,

Ursprünglich hatte ich meiner Rezension nur 2 Sterne gegeben – habe aber letztlich auf 5 Sterne upgegradet. Meine Überlegungen:

Endlich mal eine klassische Inszenierung – für meine junge Tochter gekauft. Damit ein Drache ein Drache und nicht ein Bagger ist.

Meine wesentliche Kritik bezog sich auf die Bildqualität und insgesamt die gesamte Inszenierung.

Die Bildqualität ist unter aller Kanone. Düstere Farbe, und in einer Qualität, dass man das Gefühl hat, eine alte VHS-Cassette aus den 90er Jahren zu sehen.

Scheinbar wurde alles analog aufgenommen, und ist heute wie aus einem anderen Jahrhundert erscheinend.

Und das Stehtheater ... vielfach kaum zu ertragen.

Und erst die Kostümierungen. Siegfried sieht aus wie Old Chatterhand, die Gunther und Gutrune mit ihrem Kopfschmuck – zum schiessen unfreiwillig komisch.

Auch die Kamerführung ist im Vergleich zu heutigen Techniken: Rudimentär.

Wer einmal Fura dels Baus gesehen hat – hat den neuen Standard der Ring-Aufführungen des 21. Jahrhunderts gesehen – und vermutet dahinter nichts mehr, was dem das Wasser reichen könnte.

Mit einer solchen Einstellung KONNTE es nur 2 Sterne geben.

*

Dennoch habe ich nach einigem Zögern die Bestnote mit 5 Sternen verteilt.
Denn wie schlecht auch die Bildqualität sein mag, wie sonderlich auch einige Dinge erscheinen mögen:

Diese Aufführung MUSS jeder Ring-Liebhaber gesehen haben. Das Dirigat und James Levine ist überwältigend. Waltraut Meier von einer solchen Sanges- und Strahlkraft – da stockt der Atem. Matti Salminen als Hagen – furchterregend.

Nunja – Wotan und Fricka haben sprachliche Schwächen – als Nicht-Deutsche.

Dennoch, dennoch: Trotz aller leichten Abstriche: Diese Aufführung WILL man zu Ende sehen. Diese Aufführung MUSS man zu Ende sehen.

Mag Fura dels baus DIE Aufführung des 21. Jahrhunderts sein – ist es diese sicherlich für das 20. Jahrhundert.

Allen scheint bewusst gewesen zu sein, dass hier wirklich Einmaliges geleistet wurde.

Das Publikum feierte frenetisch. Zu recht.

Nach einigem Zögern: Ja, 5 Sterne. Aus vollem Herzen.

*

Ach ja: Die Inszenierung ist auch kindgerecht ...

Götter, Drachen und Burgen sind so, wie Kinder sich Götter, Drachen und Burgen vorstellen.

Und Erwachsene sich vorstellen dürfen.

Mit Untertiteln in Deutsch und Englisch.

Go and buy and enjoy. Sie werden es nicht bereuen.
22 Kommentare16 von 22 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2011
Hier haben wir es mit einem Jahrtausendring zu tun. Otto Schenk ist der beste Opernregisseur, den es je gegeben hatte. Warum. Er inzeniert Wagner an der MET in New York streng genau dem Libretto nach. Keine einzige moderne verfälschende Einlage wird hier verwendet.Diese Verfremdung ist in Deutschland von solchen linken Regiethaterjunkies oder besser sagt Regietheatervergewaltiger Religion. In den USA Gott sei Gedankt nicht. Es belegt, dass die Amerikaner das Erbe der heiligen deutschen Kunst viel besser verwalten als wir Deutschen, die sich zu einem kulturlosen Volk, dank dieses Regietheaters gewandelt haben. Hier in Amerkia müssen die Häuser von freiwilligen Spenden leben. Und somit ist die Gefahr klein, dass es dort Regietheater gibt.
Kommen wir zu dem Ring von Otto Schenk und der New Yorker MET

Es beginnt im Rheingold. Wir tauchen in die Fluten des Rheines hinab. Und in der Tiefe des Rheines befinden wir uns. nicht in einem Kurbad oder in einem Klärwerk. Dann sehen wir Rheintöcher elfengleiche Phantsiewesen, ein Zwerg Alberich kommt hervor, wirklich ein Zwerg und etwa nicht eine "Judenkarrikatur" in der Regietheaterhölle Deutschland gern gemacht. Ja angeblich ist Alberich ein Jude wer es glaubt wird selig. Dann nach dem Raube des Goldes werden wir in die Götterwelt emporgefahren. Dort steht eine Ritterbrg, die von zwei Risen gezimmert wurde. Die Götter unter ihnen Wotan der Göttervater James Morris sehen wirklich aus wie Götter Große starke Männer die aber von zwei Riesen Matti Salminen und Jan hendrik Rootering noch überragt werden. Freia ist ein blond gelockter Ebngel, Fricka eine wahrhft würdevolle Göttermutter. Loge ist ein listiger Feuergott, ich kann weiter und weiter erzählen. Immer sehen wir ein WAHRES Götter und Heldendrama. Die Walküren sind Walküren. Siegmund ein abgekämpfter Germane und kein Staubsaugervertrer. Otto Schenk führt hier meisterlich Regie. Die Szene einer Ehe von Wotan und Fricka (natürlich mit der Altistin der deutschen Spätromantik schlechthin Frau Ludwig) ist an Dramatik nicht zu überbieten.
Der feuerzauber wirklich ein Feuerzauber.
Im Siegfried ist alles so wie es Wagner wollte. Siegfried ist ein Kräftiger Halbstarker, voller Übermut, Mime wirklich ein widerlicher Zwerg.
Der Drache wirklich eine Fantasieungeheur, der Wald wirklich ein Wald. der Brünhildefelsen ein Felsengebirge.
In der Götterdämmerung steht die Gibichungenhalle am Rhein, die Alberichszene ist wirklich nach Wagners Angaben realisiert und nicht nach irgendwelchem Guisto eines Regietheatermuftis.
Der Schluss ist wirklich eine Götterdämmerung

Danke Otto Schenk Danke MET für diesen Jahrtausendring

Sängerisch ist der Ring überragend. Vor allem James Morris als Wotan und Matti Salminen als Hagen ragen in einem guten Ensemble heraus. Wagner hätte seine Freude gehabt wenn er sehen würde, wie Otto der Große Schenk und James Levine seinen Ring inzenieren. Das Publikum in New York dankt mit einem Applaus, den sich deutsche Theater gerne wünschen würden.
44 Kommentare23 von 32 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. April 2011
Die Inszenierung des Ring an der Met ist für mich - neben der Karajan-Inszenierung, von der leider nur "Rheingold" verfilmt wurde -;die einzig tragbare von den zur Zeit auf DVD erhältlichen Inszenierungen. Hier darf Mythos noch Mythos sein, Götter dürfen in zeitlosen Kostümen und nicht in modernen Straßenanzügen oder gar in Jeans auftreten: Die Götterburg ist eine Fantasieburg und besteht nicht aus von der Decke herabhängenden Akrobaten, ebenso ist der Drache ein Fantasiegebilde und keine undefinierbare Mähmaschine und Siegfried schmiedet sein Schwert auf einem Amboss und hämmert nicht auf einer alten Wachmaschine herum usw. usw.. Der Regisseur hält sich weitestgehend an die von Wagner vorgebenen Regieideen. Man darf sich von opulenten Bildern verzaubern lassen.
Auch an der musikalischen Qualität ist nach meinem Geschmack nichts zu bemängeln. Allerdings muss ich im Gegensatz zu einem meiner Vorrezensenten sagen, dass die DVD's sehr wohl DTs und Dolby Digital 5.1 bieten.
Alles in allem eine emfehlenswerte Anschaffung.
22 Kommentare10 von 14 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2008
Es handelt sich um eine sehr angenehme Aufführung, liebevolle Kostüme, äußerst stimmige Bühnenbilder (allein der Wald vor der Neidhöhle muß den Bühnenbildnern das Letzte abverlangt haben), Levine als Dirigent führt ein kongeniales Orchester.
Die Sänger sind gleichzeitig ausgezeichnete Schauspieler; vielleicht fallen Freya und Frigga ein wenig ab, aber das machen James Morris als Wotan und der phantatische Siegfried Jerusalem wieder wett, der, *Nomen est Omen' seinen Namensvettern so unbefangen auf der Bühne verkörpert, wie er Wagner vorgeschwebt sein muß. Auch Mime, Alberich und Siegmund werden hervorragend verkörpert, allein Jessye Norman ist als Sieglinde leicht fehlbesetzt, weil man sich Siegfrieds Mutter schlecht dunkelhäutig denken kann, aber sie singt und spielt so intensiv, daß es ebenfalls ein Genuß ist. Vor H. Behrens als Brünnhilde möchte auf die Knie sinken.
Ein Hcchgenuß für Auge und Ohr und notabene, es gibt auch Deutsche Untertitel. Die Produktion ist auch hervorragend fürs gemeinsame Betrachten mit Kindern geeignet; meine sind acht und neun Jahre alt und mit dem Hinweis, daß wir den *Ring* weiterschauen, wenn sie sich im Bad beeilen, kann ich sie tatsächlich zur Eile anspornen !
Danke, Herr Wagner, Herr Levine, Dank allen Beteiligten für dieses großartige Erlebnis !!!!!
1717 Kommentare15 von 22 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2013
...wenn man sich für das Thema interessiert. Bin froh, dass es diese Aufführung als DVD gibt ! Darsteller, Bühnenbild, Musik -
alles das Beste ! Schade nur, dass die Technik noch nicht mit HD kompatibel war, d.h. die Bilder sind etwas unscharf. - ist eben eine ältere Aufnahme.
Trotzdem 5 Sterne.
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am 12. Januar 2014
Hervorragende Leistung aus der Metropolitan Opera
Anfang der neunziger Jahre. Angenehm konventionelle
Darstellung, ohne den modernen Krampf, der kaum ohne
Nazi-Uniformen oder unappetitliche Details auskommt.
Wer diese DVD's kennt, wird keine "moderne" Aufführung
des "Ring" mehr besuchen wollen.
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am 28. Januar 2003
Die Akkustik des Bayreuther Festspielhauses ist nun mal nur einem weltweit winzigen Kreis Auserwählter vertraut und den Unterschied von PAL zu NTSC soll mir erst einmal jemand auf einem handelsüblichen Fernseher zeigen. Dagegen eine assynchrone Fassung zu bevorzugen trägt schon valentineske Züge. Jeder DVD-Musikliebhaber kann sich da nur mit Grauen abwenden. Wenn man Musik und Bild genießen will dann bitte schön gleichzeitig und nicht versetzt, sonst kann man das Medium DVD völlig vergessen!
Zum Inhalt und Stil der Inszenierung bitte ich Interessierte die Kritiken der einzelnen Teile "Götterdämmerung" "Siegfried" etc. anzusehen. Die dort angeführten Argumente für diese sehr gut gemachten Aufführungen möchte ich hier nicht wiederholen.
Für mich ist die MET Inszenierung die einzige brauchbare DVD Umsetzung des Rings und der Kauf gerade auch wegen des Presivorteils gegenüber der CD-Ausgabe unbedingt empfehlenswert!
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Das ist der Ring für alle, die sich dem traditionalistischen Operntheater verpflichtet fühlen. Involvierend "schöne" Bilder von Schneider-Siemssen bilden den optischen Hintergrund dieser Otto Schenk Inszenierung. Nur mit der hier angeblich festgestellten, immer wieder reklamierten Werktreue, hat das nicht deckungsgleich zu tun. Das was immer wieder als solche angemahnt wird, ist lediglich die Tradition vergangener Jahrzehnte, steht mit Werktreue, einer sehr ambivalenten Bezeichnung, nicht in direkter, deckungsgleicher Beziehung, auch wenn das immer wieder behauptet wird. Insbesondere aus Wagner Kreisen, die man nicht unbedingt als aufgeschlossen bezeichnen könnte, das Werk Wagners im Werkstatt Charakter zu erhalten. Hier wird oft nur ein Weihemythos zelebriert , eine quasi pseudoreligiöse "Anbetung des Werkes und des Meisters" und das auf die Vergangenheit bezogen, mit sehr problematischer Weltsicht. Wagner Werk ist aus meiner Sicht eben kein germanisches Heldentheater des "Übermenschen" im göttlichen Transportrahmen, des rassisch Überlegenen. Eine unsägliche Entwicklung, die das Werk in der Geschichte auch in Mißkredit gebracht hat. Es darf nicht sein, daß sich das Werk von unflexiblen "Weihe- und Wahrheitsfanatikern mit Sendungsbewußtsein" ideologisch angeeignet wird, die alles verdammen,was ihrem rigid eingegrenzten Horizont widerspricht. Gerade die Interpretation aus verschiedenen Perspektiven hält das Werk auf der gesellschaftlichen Höhe der Zeit. Das ist nicht nur Zeitgeist, der reklamiert wird,das ist auch Geist, der Geist des "alles fließt" und die Erstarrung ist der Tod. Vielmehr ist das, was fälschlicherweise oft als Werktreue bezeichnet wird, nichts als Zeitgeist einer bestimmten,zeitlich eingrenzbaren Tradition. Da Wagner Oper für alle umsonst anstrebte, ist nur zwingend, daß sich sein Werk immer wieder spiegelt in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten. Es ist also kein Frevel immer wieder Neuzugänge zu suchen, wie oft beklagt sondern Verpflichtung dem Werk gegenüber. Wer ein reines Amüsemant-Operntheater im Sinne eines "Wagner Kultes" auf reaktionärer Ebene erhalten möchte, reduziert die Genialität des Revolutionärs Wagner auf "Erbsenniveau". Es ist schon eine Ironie der Geschichte, daß sich ausgerechnet die nationalistisch engstirnige Armada von politischen Schmalspurdenkern den Revoluzzer Wagner zum Weiheobjekt ihrer obskuren Ideologie auserkoren hat.
Ich bin kein unkritischer Beobachter vieler Neuinszenierungen, die gefallen mir teilweise auch nicht, aber in der Bewegung muß man auch "Rohrkrepierer" aushalten,wenn es noch so schwer fällt ohne stetig den Untergang des angeblich einzig "Wahren" zu reklamieren.

Sängerisch bewegt man sich insgesamt auf ambivalentem Niveau. Herausragend der Hunding von Kurt Moll, der Fafner von Matti Salminnen, der Mime von Heinz Zednik. Auch Siegried Jerusalem als Siegfried kann überzeugen. Hildegard Behrends als Brünnhilde befindet sich leider nicht mehr in ihrem stimmlichen Zenit.
Das Dirigat kann mich überzeugen. Ich bin aber auch dagegen, hier immer wieder fast religiöse Auseinandersetzungen zu führen.

Insgesamt ein Ring wie gemacht für alle, die ihn in traditioneller Art sehen möchten, der aber nichts mit Werktreue, wie hier oft geschrieben, sondern nur mit Tradition zu tun hat.
99 Kommentare12 von 21 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2013
Ein Ring für Alle, die noch nie den Ring gesehen haben. Jede Figur stellt auch wirklich den-/diejenige dar, die er/sie sein soll. Das heißt: Die Riesen sind groß, der Loge ist quirlig, Fricka ist eine brave Mutti usw. Es gibt sozusagen keine Überraschungen. Das muss nix schlechtes sein, aber für erfahrene Ring-Seher sicherlich ziemlich langweilig.

Zur Musik: wundervolles Orchester dirigiert von einem wundervollen Dirigenten. Levine in Höchstform: emotional, wild, entschlossen und schwelgend. Wer sich darauf einläßt, ist für 16 Stunden musikal gefangen.
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am 15. August 2014
Habe ewig diese Version gesucht und endlich bei Amazon gefunden. Für mich die beste Aufnahme mit meinen Lieblingssängern.
Bildqualität ist ganz gut für eine Aufnahme aus dem Jahr 1990. Tonqualität wurde super überarbeitet. Lieferung von Amazon wie immer superschnell. Diese DVD habe ich in keinem Geschäft gefunden...Danke Amazon und Malichi.
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