Kundenrezensionen


53 Rezensionen
5 Sterne:
 (41)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


49 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker endlich in wunderbarem Remastering
Für die, die dieses Album noch nicht kennen, sei gesagt, daß dies Neil Youngs kommerziell erfolgreichste und vorallem bis heute bei weitem bekannteste Platte ist. Und das natürlich vornehmlich wegen "Heart of Gold", einem Song, den wohl irgendwie fast jeder halbwegs musikhörende Mensch auf Erden kennt.
Insgesamt schwebt Young hier zwischen...
Veröffentlicht am 9. August 2009 von Michael Ivantschik

versus
4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geniales Werk, aber nicht in Mehrkanal
Zu dem Album an sich muss man eigentlich ja nichts mehr sagen.
Nach LP, CD und dts-CD hab ich mich dann doch noch zum Kauf der DVD-A verleiden lassen, obwohl mir schon die Abmischung der dts-CD absolut nicht gefiel.
Die DVD-A wurde wohl leicht neu abgemischt, doch (ich bin ein Verfechter des Mehrkanaltons) die "Rearlastigkeit" (ein Grossteil des Geschehens...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2004 von Burkhardt Petermann


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

49 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker endlich in wunderbarem Remastering, 9. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Für die, die dieses Album noch nicht kennen, sei gesagt, daß dies Neil Youngs kommerziell erfolgreichste und vorallem bis heute bei weitem bekannteste Platte ist. Und das natürlich vornehmlich wegen "Heart of Gold", einem Song, den wohl irgendwie fast jeder halbwegs musikhörende Mensch auf Erden kennt.
Insgesamt schwebt Young hier zwischen wunderbarem Folk ("Out on the weekend", "Old man"), brachialem Rock à la Crazy Horse ("Alabama") und Orchesterschmonz ("A man needs a maid", "There's a world"). Dieser Stilmix ist nicht einfach auf einem Album zu vereinbahren und doch hört man jeden Song irgendwie gerne, was wohl auch an Neil Youngs ureigenem Pathos liegt, der über jedem Lied schwebt.
Und all die vielen Jahre, die die CD nun existiert, hat sich Mr. Young gegen ein Remastering gestemmt. Klangafficionados mußten schon zur DVD-Audio oder zum Vinyl greifen, um dieses Meisterstück in bester Qualität zu genießen, denn die original CD war und ist ein klanglicher Schrotthaufen mit Abwrackprämiencharakter.
Doch nun ist Schluß mit Kompromissen, denn das neuerliche Remastering auf der vorliegenden CD ist extrem gelungen. Die Klangbalance ist perfekt und das Stereopanorama wurde auf Originalniveau gehievt. Alles klingt luftig offen und atmet jetzt richtig. So muß diese Platte klingen. Es ist fast perfekt - fast. Denn wer die Vinyl- Wiederauflage von Warner Music von Anfang des Jahrtausends mit der Katalognummer 075992723916 kennt, der weiß, daß es tatsächlich noch besser geht. Dort ist der Bass noch straffer, die Höhen funkeln etwas mehr und der Gesamtsound ist noch dynamischer.
Es ist nun Spekulation, welches Mastering näher am Masterband ist, aber Fakt ist auch, das die neue CD dennoch die Wünsche vieler "Harvest" Fans erfüllt und das Album nun auch im Sound da ist, wo es hingehört, nämlich in die Riege der wunderbarsten Platten der populären Musikgeschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Neil and the damage done, 20. September 2004
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Mit diesem Album fing meine Sucht an. Meine Sucht nach Neil Young Alben. Zugegebenermaßen eine etwas geschmacklose Einleitung. Zum Ausgleich gibt es ja den politisch korrekten Anti-Heroin Song auf dieser Scheibe: The needle and the damage done. Der Applaus am Ende des Songs wird abrupt vom folgenden, letzten Song des Albums "Word" abgerissen, so als wollte Young sagen: Ich will Euren Beifall nicht, ich will lieber Danny Whittens viel zu frühen Tod rückgängig machen und in Ruhe an meinen Songs arbeiten. Vor diesem Album kannte ich von Neil Young nur das Lied Rocking in the free world". Das gefiel mir sehr gut. Was ich von Harvest" erst mal nicht behaupten konnte. Der Superhit Heart of gold" war dann der Anfang. Ein extrem eingängiger Song, ein Riesenohrwurm! Nach und nach kamen dann mehr Titel dazu, die mir von diesem Album gefallen haben. Und nach mehrfachen Hören merkte ich endlich, daß die CD am besten wirkt, wenn man sie am Stück hört. Die einzelnen Lieder sind schon sehr gut, aber die komplette Scheibe ist genial! Ein halbes Dutzend Mal mußte ich Harvest" anhören, um mich hineinzufinden, seitdem höre ich das Album einmal wöchentlich. Und es wird jedes Mal schöner. Ein Genuß den ich möglichst vielen Menschen wünsche! Peace!

Anspieltipps: Heart of gold, Alabama, Words
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So What?, 28. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Mit am schönsten ist eigentlich immer, dass v. a. sich selbst so bezeichnende Neil-Young-Spezialisten gerade bei diesem Album krampfhaft nach negativen Seiten suchen, aber dann doch nicht fündig werden und keine einzige klar benennen können; der einzige Vorwurf, der meist übrigbleibt, ist der, dass die Platte kommerziell erfolgreich war (und wahrscheinlich immer noch ist).

Leute: das Album kam 1972 heraus und war im damaligen Kontext grossartig (und ist es meiner Ansicht nach auch und gerade im heutigen Umfeld immer noch), und ohne den vielgeschmähten, aber nichtsdestotrotz noch grossartigeren Song "Heart of Gold" (lest mal Bob Dylans Meinung dazu) würden heute nur wenige Neil Young überhaupt kennen. Natürlich brachten ihn Song und Album in die Mitte der Strasse, wie er selbst sagte. Aber wir sind ihm anschliessend auch im Strassengraben weiter gefolgt, Album für Album, Jahrzehnt um Jahrzehnt, und haben ihn zwischendrin mal vor 1500 oder 2000 Leuten spielen sehen, weil keiner mehr einen Pfifferling auf ihn gab. Aber in dieser Konsequenz konnte er seine Sache nur durchziehen und die völlig zu recht hochgelobten folgenden, kommerziell teilweise völlig desaströsen Alben veröffentlichen: eben w e i l Harvest so erfolgreich war. Aber: das Album war (und ist) nicht nur erfolgreich, sondern auch richtig gut. Und, Hand aufs goldene Herz: wer wäre ihm gefolgt (oder hätte ihn überhaupt bemerkt), wenn er von Haus aus im Strassengraben dahingerumpelt wäre? Vielleicht hätte er dann heute den Bekanntheitsgrad z.B. eines Michael Chapman (dessen Album "Fully Qualified Survivor" ich nebenbei jedem empfehlen möchte: ein völlig verkanntes Meisterwerk aus ungefähr der gleichen Zeit).

Und es gibt kein Album, dass einen vergleichbar schönen, trockenen, sauberen Sound hat wie dieses: ich, 1972, bei den ersten Klängen von "Out On The Weekend": "Cool, was ist das?".
Ein Jugendlicher, letzten Sommer, zufällig aufkreuzend, als ich die Platte aufgelegt hatte: "Cool, was ist das?"

So what?

(NYAS Member 2641)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für JEDEN eine BEREICHERUNG!, 3. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Vorweg: Ich mag Neil Young überhaupt nicht. Abgesehen von "Comes a time" gefällt mir kein Song, die Rocker sind mir eindeutig zu hart, die Schnulzen eindeutig zu melodramatisch. Auch der Typ an sich lässt mich ziemlich kalt.
Warum setze ich mich (hiermit!) dann so für dieses Album ein? Ganz einfach, das liegt
1.) ganz zuvorderst an seiner STIMMUNG, die in jeder, und zwar wirklich in jeder momentanen Laune gewinnbringend rezipiert werden kann: Fühlt man sich traurig, fängt das Album einen auf, ist man freudig, unterstreicht es die positiven "Vibrations" total, ärgert man sich, bringt es einen runter und bietet doch genug Stoff zum Dampf ablassen ("Alabama", vor allem aber der grandiose Beschluss "Words"). Sogar zum Einschlafen kann ich die Platte empfehlen! ;-))
2.) Was auch einen Geniestreich darstellt, ist die HOMOGENITÄT und Geschlossenheit dieses Albums, trotzdem es eigentlich kaum drei Stücke gleichen oder ähnlichen Kalibers enthält: Klassisch-symphonische Arrangements stehen neben akustischen Folk-Nummern, Bluesrock (mit der Betonung auf Rock freilich) und lupenreinen Popdiamanten zumeist ruhigerer Gangart. (Überhaupt ist das Album als ganzes unzweideutig im Low-Fi-Bereich verwurzelt.)
3.) In diesen einzigartigen Fluss fügen sich wie Butter die SONGS als wahre Perlen ihres Genres! "Out on the weekend" - bewegend und groß. "Harvest" - melodisch frappierendes Understatement. "A man needs a maid"... und so weiter. Hervorgehoben seien noch (um über "Heart of Gold ausnahmsweise mal kein Wort zu verlieren. - OOOPS!) die beiden Meisterwerke der zweiten Seite: "Old Man", eine erschütternde biographische Retrospektive, ungeschönt und läuternd, und das zupackende, vom subtilen Epos zur engagiert instrumentierten Riffwalze sich steigernde "Alabama", und der großartige, zwischen 3/4- und 4/4-Takt hin- und herspringende Final-Rock "Words" und..., Halt! Das waren ja schon mehr als zwei!!! Da sehen Sie's, eine tolle Platte!
Kleine Abstriche, die der LP aber kaum mehr zu schaden vermögen: Egal um welche es sich handelt, unter diesem bunten Stilmix finden sich ein zwei Songs immer, die nicht so gefallen - die Musikkritik vergreift sich mit Vorzug despektierlich an den beiden sentimentalischen Symphonien "Man... Maid" und "There's a world", ich persönlich zum Beispiel kann mich mit dem arg hoppelnden Country-Rock "Are you ready for the country" nicht sooo recht anfreunden.
Für eine zweite Sache nun kann der erratische Neil wirklich nix: Die CD-Überspielung (die sich heute nun mal jeder zulegt) ist schon ziemlich unausgegoren, vor allem total untersteuert: Auf eine gebrannte Songkompilation ein oder zwei Tracks von "Harvest" zu nehmen, ist wegen der Differenzen in der Lautstärke kaum ohne Nachbearbeitung der Absolut-Volumes möglich. Naja, das liegt eben daran, wenn Platten anno '83 mal "testweise" digitalisiert und dann nie wieder auf den neuesten Sound-Stand remastered wurden...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 14. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Ach ja, "Heart Of Gold"! Der einzige Nummer-Eins-Hit in der langen Karriere des Neil Young - und an unzähligen Lagerfeuern zu Tode gespielt und gesungen. Der Meister selbt demonstrierte ein ambivalentes Verhältnis zu seinem wohl bekanntesten Song, als er ihn während seiner 1996er Tour "Year Of The Horse" mit seiner Gitarre eher zerschrammelte als begleitete - und obendrein so launisch intonierte, dass ein fröhliches Mitgrölen kaum möglich war.
Dabei ist das Album "Harvest" aus dem Jahre 1972, woher der Song stammt, ein Klassiker. Noch dazu einer, der sich diesen Ruf mehr als verdient hat. Kaum ein Neil-Young-Werk vereint so viele Stile wie dieses, obwohl es gern (und sicher falsch) auf Country reduziert wird.
"Out On The Weekend" eröffnet das Album und ist in seiner unendlichen Traurigkeit kaum zu übertreffen. Ein brillianter Einstieg und kaum darauf angelegt, kommerziell zu überzeugen. Auch "Harvest", das Titelstück, nimmt die Schwingung der Traurigkeit auf - und ist neben "Are You Ready For The Country" auch der hörbar countrylastigste Song des Albums.
Ob Neil Young wusste, dass er den Nerv vieler Menschen treffen würde, als er die Songs für "Harvest" aussuchte? Seltsam, denn normalerweise müsste bei kommerzieller Ausrichtung spätestens jetzt eine mitreissender Song folgen - und dann kommt "Man Needs A Maid", ein Melancholie-Bolzen vor dem Herrn! Noch dazu begleitet von grossem Orchester (das LSO immerhin, welches "Star Wars" einspielte, aber auch mit den Jungs von "Münchner Freiheit" kollaborierte). Viele halten genau diesen Song für den schlechtesten auf "Harvest", weil er so vordergründig kitschig klingt. Ich kann mich dieser landläufigen Meinung nicht anschliessen; "Man Needs A Maid" ist ein gewagtes stilistisches Experiment (Neil Young würde in späteren Jahren noch berüchtigt werden für seine stilistische Wandlungsfähigkeit), aber auf hohem Niveau. "There's A World" geht in eine ähnliche Richtung, weist aber nicht jene fast körperlich spürbare Weite und Verlorenheit auf wie eben "Man Needs A Maid".
Und danach "Heart Of Gold", jener Song, auf den das Format-Radio den kanadischen Songwriter meist reduziert. Nach Wellen der Traurigkeit und Vereinsamung endlich im wahrsten Sinne des Wortes ein Hit!
Beachtenswert sind auch die letzten beiden Stücke des Albums. "Needle And The Damage Done" ist der Live-Mitschnitt einer Solo-Performance. Ein Song mit unglaublich schleppendem Rhythmus! Und dann etwas, was typisch für Neil Young ist: Der Mitschnitt wird nicht etwa ausgeblendet, sondern in den Beifall des Publikums hinein ertönt der erste Akkord von "Words". Neben "Alabama" (der durchaus politisch gemeinten Antwort auf "Sweet Home Alabama" von "Lynnard Skynnard") das zweite Stück auf der Scheibe, das mit röhrenden E-Gitarren eingespielt wurde. Ein umwerfender Abschluss mit seinen Taktwechseln und den zunächst tastenden und schliesslich förmlich explodierenden Gitarren-Soli!
Fazit: Obwohl zum Teil mit Nashville-Grössen aufgenommen, ist "Harvest" mehr als ein Country-Album; es ist ein Klassiker der populären Musik. Meine Favoriten: "Old Man", ein schöner akkustischer Folk-Song mit herrlichem Satzgesang, und eben "Words".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Harvest" remastert, 5. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Ein Rolling Stone-Kritiker hat "Harvest" 1972 nicht gerade wohlwollend beurteilt, er schreibt gar von "steifen musikalischen Darbietungen, die um der Zurückhaltung willen zurückhaltend sind und eintönig wirken". Okay, bei einem Vergleich mit den beiden Album-Vorgängern "Everybody Knows This Is Nowhere" und "After The Goldrush" klingt "Harvest" in großen Teilen tatsächlich zurückhaltend, ist aber deswegen kein schlechtes Album! Vielleicht ein weniger geschlossenes als seine Vorgänger, zurückzuführen auch auf die Neil Young-Insider bekannten Umstände, unter denen es zustandegekommen ist. Die 10 Songs stammen immerhin aus vier Aufnahmesessions bzw. -quellen, aus Nashville, von Neil Youngs eigener Ranch in Kalifornien, Los Angeles und sogar London (!).

Für mich ist "Harvest" nach "After The Goldrush" vielleicht mein Zweitlieblingsalbum von Neil Young, neben den recht eingängigen Nashville-Nummern wie "Harvest" oder "Heart Of Gold" mag ich vor allem den Garagensound bei "Are You Ready For The Country", "Words" und v.a. "Alabama".

Das neue HDCD-Remaster klingt beeindruckend transparent, das Stereopanorama ist für meinen Geschmack jedoch etwas zu breit, die Drums bei manchen Songs (z.B. "Out On The Weekend" oder "Harvest") z.B. viel zu weit links, ein etwas kompakteres Panorama, meinetwegen etwas zu Lasten der Transparenz, hätte ich da besser gefunden. Ist eigentlich der gute Neil wirklich glücklich und zufrieden damit? Immerhin haben wir ja lange genug auf die neuen Remasters gewartet!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 28. Dezember 2005
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Neil Young's Karriere ist sehr lang...und sehr differenziert. Was wurde ihm nicht alles nachgesagt? Countrysänger, Vater des Grunge, Schnulzensänger, amerikanischer Patriot mit Hang zum Republikaner usw....Wer aber ohne Vorurteile Amerika kritisch betrachtet, der sollte sich HARVEST anhören. Er singt über Liebe zwischen Menschen, zu seinem Land, aber auch über die Gefahren der Drogen, von Worten und von Sehnsucht. "Out on the weekend", einer der schönsten Songs überhaupt von Young eröffnet eine LP die keinen Ausreisser nach unten kennt. Das traurige "A man needs a maid", eine absolute Liebeserklärung an alle Frauen der Welt ist genial. "Old man", das bei ihm so oft vertonte Spiel mit dem Älterwerden kling ehrlich, "Alabama" ist eine Hommage an Amerika und "Words" beendet ein Album mit brachialer Gewalt (fast Grunge?). So gesehen ist dieses Album auch nach fast 35 Jahren immer noch das für mich wertvollste in seiner Karriere. Und er hat weiss Gott viele gute Alben später gemacht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Remastering das es gibt!!!, 16. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Neil Young hat schon in den 80ern gesagt, dass wir ''sound''verloren hätten als jeder nur noch CD's gekauft hat. er fand , dass CD's nicht so gut klangen wie die alten LP's. und er hatte recht. viele cd erstausgane aus den 80ern waren nicht besonders gut gemastetered. sie waren OK. hatten einen guten klang.(nicht wie einige heutiger CD's, die so laut sind dass man verzerrungen in der aufnahme hört!). aber neil wusste, dass sie nicht so gut klangen wie die LP's.

Diese CD hier , die von tim mulligan remastered wurde, klingt wie die original LP. und wenn sie das nicht täte , dann würde neil bestimmt was dagegen tun...

top remaster.

MFG
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der größten Meilensteine der Rockmusik, 8. September 2002
Von 
Der Kritiker (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Zu den Juwelen in der Geschichte der Rockmusik und unbestrittenen Meisterwerken Neil Youngs zählt ohne jeden Zweifel „Harvest". Es war ihm gelungen, ein geschlossenes Album vorzustellen, das abwechslungsreich und voller Nuancen ist. Hier wird die Stimmung des Folk und Rock der ausgehenden Hippie-Ära, Protest- und musikalischen Suchejahre in atemberaubender Schönheit gebündelt. Die meist sehr bitteren Songs über den „American way of life" treiben den Sänger auf die Suche nach dem verlorenen Paradies. Die monoton schleppenden Gitarren, die hämmernden Blockakkorde des Klaviers und die kargen Arrangements der Stray Gators bilden das tragfähige Gerüst für die präzise Diktion und wahrhaftige Bildersprache des Texters. Young lullt weder ein, noch versucht er den Hörer zu blenden. Es sind seine Worte und Akkorde, die der Hörer für sich entschlüsseln muss, denn nur so dringt er in das komplexe Werk ein und blickt durch die Oberfläche auf den Grund der Songs.
Gleich die ersten beiden Stücke geben die Stimmung vor. Eine herrlich lange Einleitung zieht den Hörer in „Out On The Weekend" förmlich hinein und fesselt sofort. „Heart Of Gold" mit seiner prägnanten und bekannten Melodie kam in den Single-Charts auf Platz eins. „The Needle And The Damage Done" mit einer nur zwei Minuten langen, schlichten akustischen Melodie erzählt eine Geschichte der Sucht mit eiskalter Direktheit. Am Ende dieses Stücks schneidet der erste Takt von „Words" den Applaus des live aufgenommenen „Needle" ab wie eine mit einem Knall zuschlagende Tür. Die Gitarre nimmt die Geschichte auf, eine langsame Prozession von Stakkatotönen, zornig, aber resigniert folgt und zieht in ihren Bann. Eine wunderbare Liveaufnahme von „Words" befindet sich übrigens auf der DVD „Red Rocks Live", welche der Stimmung der Album-Version recht nahe kommt.
Die vorliegende CD ist klanglich nicht schlecht, transportiert aber sicher nur annähernd, was Young mit seiner Aufnahme eigentlich erreichen wollte. Die vollmundigen Folkrocktitel haben leider nicht den gewünschten fundamentalen Grundton, wie ihn einige wenige Vinyl-Pressungen noch hatten. Deutlich wird dies vor allem im Vergleich mit der Nautilus-Pressung von 1982 (second hand ca. 75-250 €, kein Scherz!). Nautilus war eine US-Firma, die Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre LPs nach dem Half-Speed-Verfahren in beeindruckender Qualität herstellte, aber leider bald pleite ging. Dort sind jedenfalls alle Aspekte der Klangvielfalt und die Modulation selbst kleinster Details so klar, dass man, eine entsprechende Hifi-Anlage vorausgesetzt, wirklich atemlos in den Sessel zurückfällt und einem vor Begeisterung die Tränen in die Augen treten. Vielleicht kann in Zukunft eine überarbeitete CD-Fassung das transportieren, was an Potential in „Harvest" steckt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zugängliches Meisterwerk und berühmtestes Neil Young Album!, 3. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Harvest (Audio CD)
Mit diesem Album aus dem Jahre 1972 hat Neil Young nach seinem erfolgreichen Kurz-Engagement und Woodstockruhm mit den Kollegen Crosby, Stills und Nash auch den Durchbruch als Solokünstler zum absoluten Superstar geschafft, erreichte durch den fabelhaften Song "Heart of Gold" sogar seinen ersten (und bis dato auch einzigsten) #1 Hit. Ein Meilenstein der Rockgeschichte, mit wunderschönen Backgroundgesang der Kollegen Linda Ronstadt und James Taylor.
Das mag viele Hardcore-Fans abschrecken, und viele nennen es als gelungenes, aber überbewertetes Album mit unnötigem Kitsch und Pomp, das ist aus Liebhabersicht vielleicht verständlich, aber ich finde die Kompositionen auf "Harvest sprechen für sich, auch wenn sie einen kommerziell breiten Markt erreichten und immer noch erreichen, verlieren sie dadurch nicht an Lieberhaberei zur Wärme und Klangvielfalt.
Ab dem ersten Song "Out on The Weekend" ist man in einer anderen Welt gefesselt - einer Welt irgendwo in der Wüste...irgendwo in einer der Kleinstädte im Westen der USA. Hier gibt es keine Gitarrenfeedbacks und keine Expermente, sondern Präzession ohne dabei an Spielwitz und Kreativität zu verlieren: Hier dominieren Akkustikgitarre und Upright Piano das Geschehen, schaffen großartige Melodien, die im Hintergrund oft durch ein Bett von Pedal Steel Gitarren getragen wird...Ein Saloonsoundtrack - mit herzensbrecherischen, pompösen Balladen ("A Man Needs A Maid" für - die meisten unnötiger Kitsch, für mich ein Beweis der exzellenten Instrumentierung und Vielfältigkeit dieser CD: die gewaltige Orchestration durch Produzenten- und Stray Gators-Legende Jack Nitzsche),
großen, zeitlosen Country-West-Coast-Hits ("Old Man" und "Heart of Gold"), und melodischen Folkrock ("Alabama", "Words").
Herausragend sicherlich:
Die Anti-Drogen Akkustikballade "Needle And The Damage Done" (wohl einer der bekanntesten Young-Songs) und das dramatische 7-minütige Finale "Words (Between The Lines of Age)" -
Textlich gesehen zeigt sich Neil Young ohne Schwächen, er schreibt hier eine handvoll seiner größten Songs.
Kaum ein anderes Album danach schafft eine so durchgehende, in sich ergänzendere Stimmung (mit der Ausnahme von "On The Beach" von 1975, was ich für sein bestes Album halte). Sicherlich glänzt Young auch zu späteren Zeiten noch auf akkustischen Perlen - durch Originalität und Originellität machen dieses Album zum berühmtesten Neil Young-Werk, objektiv-herzensbrecherisch und rockhistorisch gesehen.
Kein anderes Album wirkt objektiv kompletter und offenbart einen besseren Einblick in die musikalische Bandbreite dieser Rock-'n'-Roll und Songwriter-Legende. Ein Meisterwerk, dass noch für die nächsten Jahrhunderte bestehen bleiben wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 26 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen