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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2003
RVS ist wohl der beste Tactik Shooter den es gibt, obwohl "Shooter" hier nicht ganz stimmt:
das spiel ist nicht zu vergleichen mit einem normalen 3D shooter, bei dem der schwerpunkt auf action liegt!
Bei RVS liegt der Schwerpunkt auf der anspruchsvollen Taktik, dem extremen realismus und der dichten spieltiefe.
das spiel ist schon fast eine swat-simulation, da ein schwerpunkt auf der einsatzplanung liegt.
Dieses spiel ist nicht für 3d actionfans zu empfehlen, ich vermute selbst CSern wird dieses spiel zu anspruchsvoll und komplex sein. Wer aber erst mal gefallen an "tactic-shootern" gefunden hat, dem werden action- shooter bald langweilig werden.
zur kritik:
die meisten kritiken bemängeln die grafik des spiels. Dazu:
das spiel kann grafisch nicht mit Unreal2 oder splinter cell mithalten, trotzdem ist die grafik immer noch gut.
Die grafik als schwach oder schlecht zu bezeichnen ist nicht gerechtfertig.
Grafik: gut
Sound: sehr gut
Steuerung: sehr gut
Spieltiefe: sehr gut
Fazit: der beste TAKTIK- shooter
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2003
Raven Shield (RS), da stimm ich zu, ist wohl einer, wenn nicht DER Taktik-Shooter der letzten Zeit.
Am meisten rockt das Ganze natürlich im LAN, mit anderen "well trained" Spielern.
Mag das Thema "Ego-Shooter" auch weiter diskutabel bleiben, so darf man dieses Spiel denke ich, von vielen bekannten Kretikpunkten dieses Genres freisprechen.
RS kommt nicht als bluttriefendes, Munition verschwenderfreudiges Ballerspiel daher. Es ist ein Taktik-Spiel erster Güte und der Feierabend-Rambo wird sich, mangels aufladbaren Schutzschilds und "endless lives", hier nicht wohl fühlen.
Es ist das Mother-Game für alle professionellen, eventuell in einem Clan organisierten Cyberspace-Strategen. Vielleicht ein wenig zu anspruchsvoll für den absoluten Genre-Neuling, aber dennoch für alle Interessierten zu empfehlen.
Veteranen mit eventueller Delta-Force-, Rainbow-Six- und/oder Ghost-Recon-Vergangenheit, wird das Spiel von Anfang an liegen. Er wird aber, ebenso wie ich auch seine Kretikpunkte finden.
So enttäuschen z.B. bei den genialen Indoor-Maps, die leider selten vorkommenden Outdoor-Maps, in denen es nicht möglich ist eine Deckung, a la Ghost Recon, optimal zu nutzen. Denn hier ist der Baum nicht Dein Freund; er läßt Dich nicht in sein Dickicht und damit ist er einer Betonsäule gleich. Zu selten kann man sich auf Grund des besagten Outdoor-Map-Mangels mit dem Scharfschützengewehr auf den Weg machen, da dies zweckgemäß im Nahkampf nicht so effektiv ist, man sich jedoch zu 88% nur in solchen Situationen bewegt. Was eigentlich Schade ist, da man seine Sniper-Rifle wirklich nett bestücken kann. Neben der Modellwahl, lässt sich auch bestimmen, ob ich ein Wärmebildgerät installiere. Mit dem Geräte ist es dann aus der Zielfernrohrperspektive möglich, Terroristen (oder Bewertungsfrei: Zielobjekte) durch Türen und gelegentlich auch durch Wände hindurch auszumachen. Jedoch ist die tätsächliche Sichtung der Gegner dann auch wieder abhängig von den örtlichen Begebenheiten und gewiss lassen sich Gegner nicht durch Betonwände erledigen. Ob mein Geschoss eine Tür bzw. eine Holzwand durchschlägt, ist auch von der Wahl meiner/meines Waffe/Kalibers abhängig.
Kurz: Trotz einiger Einschränkungen in den Outdoor-Maps, wurde höchsten Wert auf eine realistische Physik gelegt und das freut einen als LAN-Soldat einfach. Freunde des stumpfen Ballerns werden sicher andere Spiele favorisieren.
Wenn man im Solo-Modus spielt und man sein Team führt, so erledigt man dies am besten über die einfach zu erteilenden direkten Befehle, denn das Vorausplanen macht wenig Laune. Gelegentlich wünscht man sich die Kommando-Karte die man aus Ghost-Recon kennt, um seine Leute im Spiel auf bestimmte Positionen der Map zu schicken, denn dies ist in RS eher umständlich und daher nutzt man die Funktion nicht wirklich. Lobend zu erwähne wäre noch die KI; wenn auch noch nicht wirklich perfekt, gilt: nicht nur die KI der Gegner ist gut, sondern auch die der Mitstreiter, die sich nun doch mehr am Überleben interessiert zeigen, als die Kameraden von Ghost Recon. Die Gegner sind jedoch auch fitter geworden und wählen schon mal Schleichwege, um deinem Team in den Rücken zu fallen. Also sollte sich gerade in den LAN-Games immer jemand für die Rückendeckung des Teams melden, das erhöht die Durchhaltefähigkeit ungemein ;-) Am meisten macht sicher der Mehrspieler-Modus spaß! Dem sHc-Clan graute schon des öfteren der Morgen, als wir uns endlich zu einem Ende unserer LAN-Sessions durchringen konnten.
Also Raven-Shield ist einfach GOLD und z.Zt. sicher der Platzhirsch auf dem Glose-Combat-Sektor!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Rainbow Six Raven Shild enthält wie die Vorgänger zwei Komponenten: die Planungsphase und die Durchführung=Aktion.
Vom Prinzip her hat sich nichts geändert aber das Spiel hat deutlich an Realismus dazugewonnen. Zum Beispiel schießt sich jede der zahlreichen Waffen anders und die eigenen Teammitglieder verhalten sich jetzt in meinen Augen deutlich intelligenter - allerdings auch die Gegner. Die springen zum Beispiel erstmal in Deckung wenn sie beschossen werden, und während sie noch am springen sind schlagen sie schon lauthals Alarm!
Das alles hat das Spielambiente deutlich verbessert. Rainbow Six Raven Shild kann man auch gut zu zweit spielen (ich meine zwei Leute an einem PC) da in der Planungsphase jeder aktiv sein kann und selbst während der Aktion-Phase ist ein zweiter Mann/eine zweite Frau an der Tastatur viel wert...
Der vorhandene Multiplayer-Modus garantiert auch nach Beendigung der Kampagne weitere sehr interesante Spielmöglichkeiten.
Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen hoch, d. h. auf das erste Mal wird ein Einsatz kaum klappen. Um so größer ist die Freude dann, wenn man es geschafft hat. Einziger Haken an dem Spiel ist in meinen Augen die doch teilweise sehr aufwendige und langwierige Planungsphase, die ab und an etwas ermüdet. Aber es gehört auf jeden Fall zu so einem Spiel und daher ist es eigentlich nichts negatives.
Fazit: Für alle die Taktik-Shooter mögen ist Rainbow Six Raven Shild ein Muss, reine Ego-Shooter-Fans wird die zeitintensive Planungsphase stören. Rainbow Six-Neulinge können problemlos einsteigen, da es ein ausführliches Tutorial gibt
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wenn ihr Raven Shield eine Weile gespielt habt, werdet ihr wohl jede Tür mit diesen Worten öffnen.
Raven Shield ist kein durchschnittlicher Ego- Shooter, sondern eoine realistische (soweit ich das beurteilen kann) Simulation eines Anti- Terror- Teams.
Jeder Einsatz beginnt mit einer Planungsphase, in der ihr auf einer 2D- Übersicht den Einsatz eures Teams planen könnt. Ihr könnt eure Scharfschützen einsetzen, den Teams Zugriffsbefehle - Gasgranaten, Blendgranaten - erteilen und das Zusammenarbeiten der Teams untereinander abstimmen.
in der nächsten Phase kommt die Ausführung des Plans in der 3D- Umgebung. Die Grafik ist hervorragend, eine deuliche Verbesserung zu den Vorgängern. Die KI der Gegner sowie eurer Teamkameraden ist, bis auf einige Ungereimtheiten, sehr gut. So decken die anderen permanent nach hinten und zur Seite. Ihr habt diverse Hilfsmittel zur VErfügung: Auswahl an über 30 Waffen, Granaten, Türsprengsätze, Claymores. Die Gegner haben dafür erhöhte Positionen und sind zahlenmäßig immer überlegen. Also nicht so einfach.
Empfehlenswert ist Raven Shield für jeden, der die Vorgänger mochte und der Taktikshooter mag, wobei die Betonung auf Taktik liegt. Mir gefällt es außerordentlich und ich werde wohl noch einige Stunden mit Team Rainbow verbringen.
GO, GO, GO!!!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das ist mein erstes Game aus der Tom Clancy Reihe, aber ich kann wohl jetzt schon behaupten, daß dies nicht mein letztes Spiel sein wird. Ich habe zwar erst zwei Level hinter mir, doch diese beiden Levels hatten es in sich ! Als Ego-Shooter der Rainbow Truppe mußt Du Dich gegen Terroristen wehren und für Geiseln einsetzen; dies kannst Du durch vorsichtiges (WICHTIG, denn man kann innerhalb einer Mission leider NICHT abspeichern) Anschleichen, Um die Ecke spähen und gezieltes Feuern erreichen. Du kannst innerhalb Deines Teams verschiedene Rollen übernehmen und dadurch die unterschiedlichen Fähigkeiten Deiner Team-Mitglieder optimal ausnutzen. Bist Du mal unvorsichtig gewesen, und ein Teamer stirbt, wechselst Du halt zum nächsten ... aber VORSICHT ... pro Team sind nur bis zu vier Teamer möglich und max. acht Personen pro Mission sind gestattet ... da mußt Du schon ein wenig den Überblick behalten können. Gerade eben diesen Überblick kannst Du Dir in der Planungsphase schaffen: Zuerst wird Dir die Gesamtsituation und was Dich erwartet erklärt; dann kannst Du Dir Dein eigenes Team zusammenstellen, und auch die Wegpunkte des Teams, die Dir während der Mission durch einen dezenten Pfeil mit Meterangabe-bis-Wegpunktangezeigt werden, sind inividuell festlegbar. Die komplette Ausrüstung der Teams kann man sich, je nach Bedarf und Belieben, selbst zusammenstellen - nur die Gesichter sind nicht formbar ;O). Ist man "zu neu" oder strategisch nicht so "versiert", so gibt es einmal eine vorgefertigte Mission, die auf Vorsicht und Nachdenken beruht, und zum anderen findet der eher Action-wollüstige Typ Spieler eine Action Version ... oder man geht ohne Plan und auf gut Glück ... mir persönlich liegt eher die vorsichtige (was anderes würde ich hier auch kaum zugeben :O) ... ). Während der Mission kann ich meine Team-Mitglieder zu bestimmten Aktionen wie "Position halten", "Tür schließen", "Geisel sichern" und anderem auffordern, was dann auch ohne Murren und Knurren gemacht wird. Gut ausgebildet wie so ein Team ist, decken Dich die anderen drei Mitglieder auch optimal immer nach allen Seiten ab, so daß Du Dich, den Umständen entsprechend, sicher Deinem Vorhaben widmen kannst. Danach heißt es dann "nur" noch: Entweder die oder ich.
Das Spiel frißt Dir zwar eine Menge Speicherplatz auf Deiner Festplatte, aber dieser Platz lohnt sich ... denn während man bei den Delta Force Spielen die 15-16 Missionen, auch bei Black Hawk Down, dem neusten, in gut 5 Stunden durch sein kann, so braucht man hier doch eine Menge Geduld und Grips, um die Missionen möglichst im Ganzen zu überstehen - optimalerweise mit allen Team-Mitgliedern und lebenden, geretteten Geiseln.
Auch die Grafik ist sehr gut gelungen, die dezente Musik im Hintergrund und die Effekte sind sehr gut. Spritzendes Blut kann man ausblenden, und von daher muß man nicht nach dem Motto spielen: "Blut spritzt, Gedärme fliegen, Ich freu mich" spielen.
Aber nochmal: Nichts für möchtegern Rambos. Geduld ist angesagt.
Und wenn man diese Geduld aufbringt, dann macht das Spiel SAUMÄSSIG viel Spaß :O) ... sofern man daran Spaß habe kann, Leuten in den Kopf zu schießen :OI
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2003
Nach dem herausragenden Rainbow Six und dem immer noch beliebten Rogue Spear sowie all den Addons und Standalones von Red Storm Entertainment bildet Raven Shield (RS) nun den dritten Teil dieser herausragenden Serie.
Im Laufe der Jahre wurden zwar Dutzende s.g. Taktikshooter auf dem Markt geworfen, verdienten aber zumeist dieses Prädikat nicht. Um es gleich vorweg zu nehmen, RS ist wie seine Vorgänger ein reiner Taktikshooter ohne Ammo- und Medipacks oder Schutzschilde irgendeiner Art. Hier entscheidet schon ein einziger Treffer über den virtuellen Tod. Savegames? Fehlanzeige!
Für die Hintergrundstory sorgen in diesem Teil neofaschistische Gruppierungen. Diverse Verstrickungen mit anderen Terroristen und politischen Gruppierungen sorgen für abwechslungsreiche Missionen an verschiedensten Orten - weltweit.
Als Befehlhaben ist es einerseits Ihre Aufgabe den jeweiligen Einsatz zu planen, andererseits können Sie aber auch jedes Teammitglied innerhalb des Einsatzes direkt steuern. Hierbei greifen Sie auf den bekannten und bewährten Pool verschiedenen Spezialisten aus dem Rainbow Team zurück, was schon fast eine familiäre Stimmung aufkommen läßt, zumal jeder Kamerad mit einer eigenen Stimme ausgestattet ist.
Wie bei den Vorgängern kann man auf bereits vorbereitete Einsatzpläne zurückgreifen, eigene entwickeln oder versuchen die Missionen „spontan" zu erfüllen. Erstmals ist es auch möglich den Missionsverlauf als quasi Supervisor zu überwachen und die Teams nach Plan agieren zu lassen..
Die Planung umfaßt wieder die Festlegung der Wegpunkte ggf. mit Go Codes unter Berücksichtigung von Parametern wie der Bewegungsart (Blitz/Fast/Normal/Cautious) und der Angriffsregeln (Rules of engagement: Assault/Infiltrate/Recon). An den einzelnen Wegpunkten sind spezielle Aktionen verfügbar wie z.B. das Werfen von HE-, Gas- oder Rauchgranaten bzw. eines Flashbangs. In RS kann nun auch von s.g. Remote Bombs Gebrauch gemacht werden, d.h. von Sprengsätzen die per Fernauslöser zum öffnen von Türen etc. genutzt werden können.
Das zur Verfügung stehende Waffenarsenal läßt keine Wünsche offen. Knapp 60! Primärwaffen unterteilt in MPs, Sturm-, Maschinen- und Scharfschützengewehre sowie Schrotflinten lassen sich zusätzlich mit jeweils zwei Zusatzmodulen modifizieren. Die MP5SD läßt sich beispielsweise mit einem Miniscope und einem extragroßen Magazin ausrüsten. Das PSG1 kann mit einem Wärmebildgerät ausgestattet werden, welches das Erspähen von Personen selbst durch Wände hindurch ermöglicht. Zudem kann für jede Waffe der Munitionstyp (Vollmantel-/Teilmantelgeschosse) bzw. in Einzelfällen das Kaliber festgelegt werden.
Im eigentlichen Einsatz sorgt ein völlig neues Steuerungssystem für optimale Verwendung der Teamkollegen. Auf Knopfdruck erscheint eine Art HUD auf dem verschiedene Aktionen wie z.B. Open Door, Frag Room etc. an die Teammitglieder angewiesen werden können. Per Zielkreuz und Return-Taste können die Teammitglieder unkompliziert an bestimmten Orten positioniert werden.
Allgemein wurden auch die Bewegungsmodi verbessert und erweitert. Es ist nun möglich sich stehend, hockend oder kriechend fortzubewegen. Das Spähen um Ecken oder über Deckungen ist stufenlos in alle Richtungen möglich. Selbst das Öffnet und Schließen von Türen kann nun stufenlos oder blitzartig erfolgen. Nur gesprungen wird immer noch nicht.
Vor dem Start der Kampagne ist es ratsam die einzelnen Trainingsmissionen zu absolvieren in welchen Grundlagen zur Bewegung, zum Waffengebrauch und zur Steuerung des eigenen und anderer Teams erklärt werden. Löblich ist, daß die Erklärungen sich hier auf die benutzerdefinierten Tastenbelegungen beziehen und nicht die „Default" Werte angezeigt werden.
Die Einsätze der Kampagne gestalten sich oft nach recht ähnlichen Mustern. Mal ist eine Industrieanlage vor der Sprengung durch Terroristen zu schützen, mal sind Geiseln zu befreien...
Was sich trivial anhört gestaltet sich jedoch sehr aufwendig und nervenaufreibend denn was man in der Planungsphase nicht beachtet schlägt sich direkt auf den Einsatzerfolg nieder. Hier ist also Sorgfalt gefragt denn selbst die geringste Schwierigkeitsstufe hat es in sich. Dabei ist Raven Shield jedoch alles andere als trocken. Schön gestaltete Welten (Unreal 2 Grafik Engine) und Zwischensequenzen (mal nicht in Ingame-Grafik) sowie situationsbezogene musikalische Untermalung treiben den Spieler von einem Adrenalinschub zum nächsten.
Die virtuellen Gegner haben es, wie schon in den Vorgängern, in sich. Eine weitere Steigerung der KI führt in RS dazu, daß ein mißtrauisch gewordener Kontrahent durchaus von seinem Standort über einen willkürlichen Umweg nach dem Rechten schaut oder Verstärkung anfordert (die dann auch prompt erscheint).
Außerdem wurden die Szenarios so gestaltet, daß sich die Terroristen zumeist in äußerst vorteilhaften Positionen befinden und das von ihnen besetzte Gebiet gut kontrollieren.
Die von mir gespielten EV weist für getroffene Gegner ein recht ansehnliches Schadenssystem auf, welches mit definierten Trefferzonen arbeitet und damit gutes Zielen belohnt. Die Folgen eines Treffers werden dann auch realistisch dargestellt, jedoch ohne Splattereffekt.
Der Multiplayer Modus wurde von mir noch nicht getestet. Es ist jedoch davon auszugehen, daß selbiger qualitativ seinen Vorgängern in nichts nachsteht.
Fazit:
RS wird als „Profispiel" ausgewiesen und das ist es auch. Die dichte Atmosphäre gepaart mit dem knackigen Schwierigkeitsgrad ziehen den Spieler in ihren Bann - vorausgesetzt er beherrscht das Spiel, denn hier ist Köpfchen mehr denn je gefragt.
Der nicht lineare Missionsverlauf und die zufällige Positionierung der Gegner sorgen selbst nach dem erfolgreichen Absolvieren der Kampagne für Langzeitmotivation beim erneuten Durchspielen.
Ein sehr gelungenes Spiel ohne wirkliche Abstriche.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2003
Mit Raven Shield beginnt der offizielle dritte Teil der Rainbow
Six-Reihe. Und auf den ersten Blick scheint sich bis auf die stark verbesserte Grafik auch nicht allzuviel getan zu haben.
Noch immer leitet man eine 8-köpfige Spezialeinheit, plant
Einsätze, rüstet das Team aus und führt die Aktion in 3-D
schließlich aus. Die Verbesserungen liegen vielmehr im Detail:
Bei der Einsatzbesprechung konzentriert man sich z. B. auf's
wesentliche und lässt unnützige Infos einfach wegfallen, die
Planungsphase wurde stark vereinfacht. Mit wenigen Mausklicks
werden Wegpunkte für die einzelnen Teams gestzt und Spezialaktionen wie "Rauchgranate werfen" werden über komfort-
able Kontextmenüs ausgewählt. Zudem gibt es nun eine 3D-Ansicht,
was die ganze Planung nun stark vereinfacht - man weis einfach
besser, was auf einen zukommt. Bei der Ausführung hat man nun
die volle Kontrolle über das Team; komplizierte Befehle wie
"Tür öffnen, Blendgranate und Raum sichern" gehen mit einer!
Taste von der Hand. Die Teamkollegen und Bösewichter verhalten
sich nun um einiges schlauer, als in den vorherigen Teilen.
Allerdings immer noch nicht perfekt!
Das ganze Spiel ist extrem realistisch gehalten, ein Treffer kann
unter Umständen das Aus bedeuten! Vorsichtiges Vorgehen und opti-
male Abstimmung mit anderen Teams, koordiniertes Vorgehen und der
gschickte Einsatz von Granaten und schallgedämpften Waffen ist
absolute Pflicht! Kritikpunkte, die den letzten Stern in meiner
Wertung vermiesen gibt es allerdings auch: Gerade die KI-Aussetzer können in bestimmten Situationen ganz schön nerven.
Die Einsatzziele könnten etwas abwechslungsreicher ausfallen.
Außer Geiselrettung und Feindeliminierung ist meist nichts dabei.
Eine Bombe zu entschärfen ist schon das Höchste der Gefühle.
Der Schwierigkeitsgrad ist unausgewogen und teilweise
knüppelhart. Manche Einsätze musste ich bis zu 25! mal spielen,
dank fehlender Speicherfunktion.
Die Grafikengine ist nicht gerade performant, Unreal2 (mit gleicher Engine sieht besser aus und läuft flüssiger)
Fazit: Wer anspruchsvolle, taktische Action und ein realistisches
politisches Szenario mag, wird garantiert nicht enttäuscht. Wer allerdings auf schnelle Action wie Half Life (dt) steht sollte
die Finger davon lassen. Der Frustfaktor wird dann noch größer
als er eh schon ist.
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am 25. Januar 2009
Um es gleich ganz Deutlich zu sagen. Ich bin ein großer Freund der Planungsphase und bin es auch schon immer gewesen. Damals in Rogue Spear habe ich es sehr genossen meinen Soldaten im Zuschauermodus zuzusehen wie sie meinen Plan in die Tat umsetzten. Auf höherem Schwierigkeitsgrad konnte ich da auch mal drüber schmunzeln, wenn ein SOldat die Nerven verloren hat und wegrannte (ja das passiert wenn die Selbstkontrolle zu niedrig ist).

Wenn ich in Raven Shield meinen Leuten beim Ausführen meines Plans zusehe könnte ich mich übergeben. Die neue KI stellt sich dabei so dumm an das ich die Anwesenheit selbiger einfach nur bezweifeln möchte. Das fängt schon mit simplen Feindkontakt an. Sieht ein Sodat einen Gegner schießt er mehr so im Vorbeigehen auf ihn - wird er nicht getroffen wird sich weider abgewendet und weitergegangen - hier zählt nur seine Route abzulaufen. Könnte man drüber hinwegsehen, wenn der Soldat sich wenigstens für den Schuss 1 Sekunde Zeit nehmen und stehen bleiben würde. Bei Rainbow Six trifft man einen Terroristen aus der Bewegung oder gar dem Sprint heraus nicht mal mehr wenn er seinen Kopf genau vor die Mündung der Waffe hält. Dementsprechend viel Geballere mit wenig Wirkung gibt es bei jedem Feindkontakt auf etwas größere Entfgernung.

Desweiteren haben die Soldaten seit dem letzten Teil das Raumerstürmen total verlernt. Wo früher professionell und zugüg eine Beldgranate in dne Raum fiel und danach das Zimmer erstürmt und gesäubert wurde, da muss man um sein Team bangen. Zunächst wird die Tür mit Getöse weit aufgestoßen. Danach etwa 6-10 Sekunden im Türrahmen herumgelungert (was meistens schon zum Verlust eines Soldaten führt) dann eine Benldgranate geradeaus geworfen worauf hin das Team selbst völlig geblendet in den Raum rennt und mit viel Glück vor dem Terroristen wieder sein Augenlicht findet. Das ist noch das Idealszenario - gegebenenfalls wird auch einfach keine Granate geworfen....oder die Tür vorher nicht geöffnet.

Tut mir leid, aber was nützt mir die beste Taktik, wenn mein Team sie einfach nicht ausführen kann?
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2003
Egal welchen Shooter man spielt: Unreal2 neigt zu Dauerfeurausbrüchen und das Zielen bleibt auf der Strecke, Counter-Strike ist hoffnungslos veraltet und ist ungefähr genauso realistisch wie ein billiges Fantasy-Game und von Vietconq fängt man am besten gar nicht zu reden an.
Bei Ravenshield ist alles anders: Der Shooter ist äußerst realistisch und legt großen Wert auf penibelste Planung.
Leute die eine weitere Dauerfeuerorgie erwarten werden entäuscht, alle anderen werden mehr als positiv überrascht sein.
Die Grafik ist sehr gut gelungen, wenn sie auch nicht mit der von Splinter Cell mithalten kann. Die Auswahlmöglichkeiten sind überwältigend und man verlierttrotzdem nie den Überblick. Der einzige Kritikpunkt liegt in dem hohen Schwierigkeitsgrad, der sämtliche noch so kleine Fehler bei der Plaanung mit totalem Disaster bestraft.
Ein sehr gutes Spiel und sein Geld auf jeden Fall wert!
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am 2. September 2006
Also das Spielprinzip ist nich wircklich neu aber es ist unwarscheinlich unterhaltsam. Obwohl ich manche Missionen ( die meißtens relativ schwer sind) mehr als 5 mal versucht hab macht es mir immer noch fun. Und das ist doch was zählt. Auch die Gegenden sind sehr abwechslungsreich und haben auf höchster Auflösung eine echt krasse Grafik die an Half Life 2 erinnert. Eigentlich genial, aber leider hat auch Ravenshield einige Macken. Z.B. sind die Missionen fast alle gleich : Geiseln retten alle Terroristen töten. Dann sind manche Missionen unglaublich unfair, was den Spielspaß um einiges veringert. Aber egal. Ravenshield gehört trotz kleinen Fehlern zu einen der besten Taktikshooter überhaupt. Für erfahrene Zocker ein absoluter Pflichtkauf
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