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4.0 von 5 Sternen Extrovertierte Lyrik
Perahia hat sich in den letzten Jahren vor allem mit seinen hervorragenden Bach-Einspielungen einen Namen gemacht; nun kehrt er mit der Aufnahme der zwei Hefte der Chopin-Etüden zur Romantik zurück. Diese Werke des damals etwas 20 Jahre alten Chopin stellen nicht nur Übestücke für spezifische technische Probleme dar, sondern eignen sich in ihrem...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2002 von Marcel Bartnik

versus
3.0 von 5 Sternen Zu weicher Klang?
Im Gegensatz zu vielen anderen Pianisten gelingt es Perahia die Revolutionsetüde nicht einfach nur schnell zu spielen. Besonders gefällt mir, dass Perahia in dieser Etüde (Op. 10 Nr. 12) die linke Hand etwas zurücknimmt, so dass die Melodie voll zur Geltung kommt. Das schafft freilich auch Pollini, doch hat dieser vielleicht einen etwas härteren...
Veröffentlicht am 3. April 2008 von e-sila


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Extrovertierte Lyrik, 10. Dezember 2002
Von 
Marcel Bartnik (Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 24 Etüden, op.10 und op.25 (Audio CD)
Perahia hat sich in den letzten Jahren vor allem mit seinen hervorragenden Bach-Einspielungen einen Namen gemacht; nun kehrt er mit der Aufnahme der zwei Hefte der Chopin-Etüden zur Romantik zurück. Diese Werke des damals etwas 20 Jahre alten Chopin stellen nicht nur Übestücke für spezifische technische Probleme dar, sondern eignen sich in ihrem melodischen Einfallsreichtum auch hervorragend für den Konzertsaal; eine Idee, die Franz Liszt mit seinen "Etudes d'exécution transcendante" später aufgriff. Viele Pianisten haben sich seitdem diesen beiden Werkzyklen gewidmet, die immer einen Prüfstein auch für technisch versierte Spieler darstellen. Darüber hinaus ist es eine immense Herausforderung, diese Stücke nicht zu virtuosen Schaustücken zu degradieren, sondern sie zu musikalischen Kleinodien zu formen.
Perahia hat schon vor einigen Jahren eine Chopin-CD aufgenommen (1995, Sony), auf der sich auch zwei der Etüden finden. Die vorliegende Aufnahme stellt demgegenüber eine deutliche Verbesserung dar. Wer Zweifel hegte, daß der nicht gerade für seinen unbarmherzigen Zugriff bekannte Perahia den Stücken zu schöngeistig begegnen würde, wird schon durch die ersten Takte der Op.10/1-Etüde widerlegt. Wie auch in der Revolutionsetüde (Op. 10/12) oder der Nr. 10 und Nr. 12 des Op. 25 zeigt sich Perahia hier von einer extrovertierten Seite, mit kraftvollem, aber nie überhartem Spiel, wie etwa Gavrilov. Er lotet dabei die dynamischen Reserven des - hervorragend aufgenommenen - Konzertflügels voll aus und gibt den genannten Stücken die ihnen zukommende Dramatik. Sein schon oft gelobter, gefühlvoller und hoch differenzierter Anschlag, zusammen mit den instinktsicher eingesetzten Rubati sorgen auch in den langsameren Etüden für ungetrübtes Hörvergnügen. So wirkt etwa Op. 25/7 wie ein tristes Nocturne, Op.10/9 wie ein sich zuspitzendes Klagelied. Alles ist hervorragend durchdacht und wirkt bis ins letzte musikalische Detail sorgsam ausbalanciert; auch die humorvoll-scherzhaften Werke (Op. 25/4, Op. 10/5) sprühen vor Energie.
Kritikpunkte? Perahias Herangehensweise ist manchmal zu direkt, zu vordergründig. In Op. 25/1 beispielsweise ist die Melodieführung der rechten Hand vorbildlich, aber eben auch zu offensichtlich, läßt die begleitenden 16tel zu stark in den Hintergrund treten. Dasselbe gilt für die folgende Etüde, deren kontapunktische linke Hand unhörbar wird. Trotz seiner exzellenten Technik beherrscht er die Terzen-Etüde nicht in einem Maße wie etwa Pollini oder Nelson Freire (Decca). Gerade der quasi-improvisatorische, über technische Schwierigkeiten mit unglaublicher Eleganz hinwegspielende Stil des Letzgenannten fehlt Perahia. Auch die schnelle Tempo-Wahl der Op. 10/6 Etüde ist zumindest zweifelhaft und nimmt ihr meiner Ansicht nach die mysteriöse, klagende Grundstimmung. Ein unverzeihlicher Editierfehler ist Sony darüber hinaus in der Winterwind-Etüde (Op. 25/11) unterlaufen, wo ein Takt (Nr. 66) einfach ausgelassen wurde.
Empfehlenswert bleibt diese Einspielung trotz der - auf hohem Niveau geäußerte - Kritik dennoch, auch wenn für mich Freire nach wie vor die Referenz (für das Op. 25) darstellt. Alternativen wären noch Pollini (DG) oder Ashkenazy (Decca), allerdings mit schlechterer Aufnahmequalität.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 19. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 24 Etüden, op.10 und op.25 (Audio CD)
Chopins Etüden konfrontieren den Künstler mit mehreren Herausforderungen, die gemeinsam nur schwer erfüllt werden können. Da gibt es auf der einen Seite die technischen Schwierigkeiten der Stücke, mit denen Chopin 1833 und 1837 die damaligen Grenzen des Machbaren auf seinem Instrument beispielhaft auslotete. Diese Schwierigkeiten liegen vor allem in der Verknüpfung der rein mechanischen Probleme mit den darin verwobenen lyrischen Melodien; die Mechanik erfordert Kraft, die Lyrik an vielen Stellen dagegen Zartheit. Beides zusammen dann auch noch in einer Hand zu vereinen - typischerweise zwei Finger für die Kraft, einer für die Zartheit -, darin besteht die technische Herausforderung. Hinzu tritt diejenige der Interpretation, bei der sich die Dualität Kraft/Zartheit fortsetzt. Die ungestüme Wildheit vieler Etüden kann nur mit Einsatz brachialer Gewalt überzeugend herausgearbeitet werden. Das Aufzeigen der „strategischen" inneren Struktur eines Stückes, seiner die Statik stützenden Elemente sowie der damit wiederum kunstvoll verknüpften Grundmelodien erfordert dagegen eher Klarheit als Klangfülle. Beides zusammen ist schwer zu vereinen: wo hereinbrechende musikalische Urgewalt darzustellen ist (beispielsweise in der ersten Etüde op. 10/1, im Mittelteil der wahrscheinlich bekanntesten op. 10/3, in op. 25/22, der „Oktavenetüde") wird die strukturelle Klarheit zurückgenommen werden müssen - wie weit, ist eine Frage der grundsätzlichen Einstellung zu den Etüden. Aber es besteht noch eine weitere Herausforderung. Chopins Musik ist immer auch vor dem Hintergrund der Zeit ihrer Entstehung zu sehen. Nur ein im richtigen Maß romantisches Herangehen kann ihrer musikalischen Qualität gerecht werden. Das bedeutet, dass sie Medium für den Transport von Emotionen sein muss, und solchen Gefühlen wiederum, die archetypischen Menschheitsthemen entsprechen (nicht umsonst wird op. 10/12 als „Revolutionsetüde" bezeichnet, op. 25/1 als „Sternenetüde", op. 25/11 als „Winterwind"). Die Frage ist, wie weit der Interpret seiner Chopin-Deutung zugleich Eleganz und Poesie, furiose Wut und kalten Stolz, unprätenziösen Adel und zupackendes Ungestüm verleihen kann. Leider ist die Antwort darauf nicht nur vom Talent und dem Können, sondern auch von der Nationalität und Herkunft der Künstlerin oder des Künstlers abhängig, denn nicht überall auf der Welt herrschen die notwendigen Voraussetzungen, um jenes untrügliche Gespür für die Richtigkeit der musikalischen Aussage der Chopinschen Musik sozusagen „mit der Muttermilch" einzusaugen. Italien ist eine Spur zu oberflächlich, Deutschland eine Spur zu wuchtig, Frankreich einen Hauch zu stolz und so fort. Das Kunststück gelingt daher nur wirklich großen Interpreten, die Etüden Chopins werden in anderen Fällen zwar gespielt, aber in ihrer herausragenden Bedeutung für die Klavierliteratur nicht ausgelotet.
Murray Perahia ist als herausragender Bach-Interpret bekannt, was zunächst eine Betonung der Klarheit in der Interpretation erwarten lässt. Um so freudiger ist die Überraschung zu hören, mit welcher Heftigkeit und Schärfe Perahia die kurvenreiche Übungsstrecke durch die verschiedenen Tonarten angeht. Die erste Etüde op. 10 und die letzte op. 25 überzeugen in ihrer Dramatik, in vielen anderen Etüden arbeitet Perahia wunderbar neue Zwischentöne heraus. Klarheit und Eleganz bleiben dabei um einen Hauch hinter dem „gerade Richtigen" zurück. Ob dies wettgemacht werden kann durch die fulminante Virtuosität des Interpreten, ist eine Frage der individuellen Wertung. Wer es gern virtuos und mächtig mag, wird hier auf seine Kosten kommen; wer Einblick in die innere Struktur von Harmonie und Melodik der Etüden wünscht, wird sehr genau hinhören müssen. Ein packender Hörgenuß ist diese Aufnahme allemal!
Eine zwar kurze, aber tiefsichtige Einführung des amerikanischen Journalisten Tim Page rundet dieses Angebot von Sony Classical ab.
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3.0 von 5 Sternen Zu weicher Klang?, 3. April 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 24 Etüden, op.10 und op.25 (Audio CD)
Im Gegensatz zu vielen anderen Pianisten gelingt es Perahia die Revolutionsetüde nicht einfach nur schnell zu spielen. Besonders gefällt mir, dass Perahia in dieser Etüde (Op. 10 Nr. 12) die linke Hand etwas zurücknimmt, so dass die Melodie voll zur Geltung kommt. Das schafft freilich auch Pollini, doch hat dieser vielleicht einen etwas härteren Anschlag, was nicht jedermanns Geschmack sein dürfte.
Die im Internet kursierenden Gerüchte über die schlechte Tonqulität dieser CD kann ich weder bestätigen noch vollständig entkräften: In der Tat ist der Klang der Aufnahme von 2001 (!) etwas dumpf, was aber wohl nicht mit der Aufnahmetechnilk, sondern eher mit dem Aufnahmeort zu tun hat. Wer die CD nebenher hört, mag diesen Klang als sehr angenehm empfinden, denn dadurch wird der "scharfe" Klang einiger Etüden etwas abgemildert. Den bewussten Hörer wird dieser Klang aber sicherlich nicht zufrieden stellen. Letztlich muss das natürlich jeder für sich entscheiden.
Wegen der hervorragenden Leistung des Pianisten aber noch 3 Sterne.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Klangzauber, 19. November 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 24 Etüden, op.10 und op.25 (Audio CD)
Der problematische Zauber Chopinscher Etuden besteht darin, dass sie vom Pianisten in gleicher Weise Technik und Emotionalität fordern. Allein mit handwerklicher Meisterschaft wird diesen zwischen 1829 und 1836 entstandenen Piecen niemand gerecht. Murray Perahia gelingt es, den teils vertrackten technischen Studien Chopins einen Klangzauber zu entlocken, der seinesgleichen sucht.
So nimmt uns der Meister in der eröffnenden C-DUR Etude mit auf eine spannende Entdeckungsreise:
Dem neugierig Gewordenen bringt Murray Perahia brausend-rauschende und vorwärtsdrängende Oktavarpeggien ebenso zu Gehör wie jenes fast beiläufige hingehauchte Rubato in Takt 26, das zum Augenblick zu sagen scheint: "Verweile doch, du bist so schön." Am Schluss der C-Dur Etude, wenn jeder Hörer noch ein letztes Donnern des Pianisten erwartet, zwinkert Perahia als homo ludens all den verbissenen Tastenlöwen zu: "Schaut her, es geht auch anders" und lässt uns das Geheimnis des diminuendo erahnen.
Wer Ohren hat zu hören, dem bietet Perahias Interpreation immer wieder neue Eindrücke, staunenswerte Erfahrungen. Die Pianistik ordnet sich dem Verständnis des Ganzen unter. Das ist Kunst in höchster Vollendung!
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 22. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 24 Etüden, op.10 und op.25 (Audio CD)
Ein Diener zweier Herrn!
Diese Eingangbemerkung muß sich allerdings auf Komponist,als auch Interpret verstanden wissen.
Chopin, Diener einer Idee, die damals sich auftuenden Möglichkeiten des Pianofortes aufzuzeigen,
andererseits Etüden denen ja zwingend kein gemeinsames Thema unterliegt, eine solche Verbundenheit
zu geben scheint ein Understatement par excellence.
Nach mehrmaligem Hören der "Übungsstücke" rückt die Vorstellung in weite Ferne,
die Stücke nur in anderer Reihenfolge wiedergeben zu können.
Perahia, Diener der technischen Perfektion einerseits und der Authentizität andererseits hat diese beiden Gaben
als Grundvoraussetzung für eine bemerkenswerte Interpretation, bestimmt.
In der Reihe von Chopin Einspielungen kann diese CD ohne Zweifel als "herausragend" bezeichnet werden,
wobei das Prädikat "überragend" wegen einer auffallenden technischen Fokusiertheit,
dem geschulten Chopin Hörer als zeitweilig monotoner Beigeschmack auffallen könnte.
Meine Erfahrung, (durch wiederholtes Aussetzen, meist nicht kundiger Chopin Hörer, der Etueden)
ist eine höchst erfreuliche, wodurch ich glaube, das es Perahia dem brillanten Mediator gelungen ist,
die Voraussetzungen zu schaffen, diese Stücke einem breiten Publikum näherzubringen.
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schopäng! Einmal anders, 10. November 2002
Rezension bezieht sich auf: 24 Etüden, op.10 und op.25 (Audio CD)
Murray Perahia, vor 25 Jahren wurde er bekannt und trug wie wir Alle lange Haare . Ausdruck unserer Generation. Vielleicht ein stiller Protest - denn Chopin wurde bis dato hauptsächlich romantisch überladen, gemischt mit russischer Seele auf die Schallplatte gepresst. Arthur Rubinstein lässt grüßen. In den 70ern des letzten Jahrhunderts war der Höhepunkt die Campino - Fruchtbonbon Reklame im Fernsehen. Polonaise No. 1 Op. 40 als Hintergrundmusik zum Männergesanxverein :" Campino - das sind Fruchtbonbon!" Die Krönung der Süßlichkeit in Verbindung mit Minutenwalzer - eine Marter für Klavierschüler. Derweilen hatte sich Frederic Chopin schon hundert Jahre zuvor ausgehustet, in Frankreich. Murray Perahia ignoriert dies. Er spielt die Etüden mit einer Leichtigkeit, verzichtet auf Dramatik und bringt damit eine völlig neue Interpretation. Er verabschiedet sich von der Pianistentradition des 19. Jahrhunderts , die bis in unsere Zeit gepflegt wurde. Die knallende Martha Ärgerlich ist der letzte Zeitzeuge einer ehemals wilhemischen Epoche der "großen Gefühle".
Die CD von Murray Perahia lässt einen ganz anderen Chopin hören. Jemand, der auf platte Effekthascherei verzichten will. Das Leben von Frederic Chopin ist kein Leben eines Stars gewesen. Das Sendesignal des Warschauer Rundfunks - die Anfangstakte der Revolutions-Etüde sind vielleicht auch nur Zeichen einer gesellschaftlichen Stimmungslage des polnischen Volkes. Aber, wer eine polnische Urgroßmutter sein Eigen nennen darf, der kennt auch die lebensfrohe Seite. Das hat Murray Perahia hervorragend gemeistert. Zumindest allen Chopin - geschädigten Klavierschülern sei diese CD empfohlen. Allen anderen Musikliebhabern selbstverständlich auch.
Stephan Ebers-Böhme
Kirchenmusiker in Salzgitter - Gebhardshagen
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Balance zwischen Mechanismus und Ausdruck, 17. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 24 Etüden, op.10 und op.25 (Audio CD)
Die altbekannten Etüden versteht der Pianist technisch aufs Genaueste zu meistern. Allerdings verharrt er oft zu sehr in seiner technischen Versiertheit, sodass er sich zu wenig Freiraum für die eigene Interpretation zugesteht. Aber im großen und ganzen ist es eine sehr gelungene Sammlung, die einem die Chopinschen Klänge doch sehr nahe erscheinen lassen.
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