Kundenrezensionen


10 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnd!
Ein guter Film! Ich bin nur durch Zufall auf diesen Film aufmerksam geworden und durch einige kurze Hinweise bezüglich des Inhalts bin ich dann neugierig geworden und habe mich dann entschlossen ihn zu kaufen. Ich habe es nicht bereut.
Der Film lässt einen nicht mehr los, vor allem das Ende nicht. Obwohl hier in den anderen Rezensionen einiges über den...
Veröffentlicht am 17. April 2005 von Jean Ignace Isidore Gérard

versus
1.0 von 5 Sternen Defekte DVD
Konnte DVD leider nicht anschauen. Gerät erkannte DVD nicht.
Konnte daher Film nicht sehen, was sehr schade ist. Was kann ich tun?
Vor 2 Monaten von Martha Egger veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fesselnd!, 17. April 2005
Von 
Jean Ignace Isidore Gérard "Grandville" (Südniedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich im letzten Sommer (DVD)
Ein guter Film! Ich bin nur durch Zufall auf diesen Film aufmerksam geworden und durch einige kurze Hinweise bezüglich des Inhalts bin ich dann neugierig geworden und habe mich dann entschlossen ihn zu kaufen. Ich habe es nicht bereut.
Der Film lässt einen nicht mehr los, vor allem das Ende nicht. Obwohl hier in den anderen Rezensionen einiges über den Inhalt und seine Deutung geschrieben wird ist mir der Film immer noch nicht ganz klar. Aber das ändert nichts daran das er ungewöhnlich und für sein Entstehungsjahr doch sehr radikal ist/war. Ich persönlich bin mir noch nicht über die Beziehung von Mutter und Sohn im klaren: spielt Inzest da auch mit rein, sowas wie ein umgekehrter Ödipus-Effekt? Und hat die Mutter schon immer einen kleinen Knacks weggehabt oder ist das erst nach seinem Tod gekommen? Was genau hat die Mutter für eine Rolle gespielt?
Ich glaube ich werde mir den Film noch mehrere Male anschauen müssen bis ich es gelernt habe zwischen die Zeilen zu lesen.
Im Endeffekt sollte man bei dem Film aufpassen: Er fängt sehr ruhig und gemälich an und man fragt sich oft warum da soviel "überflüssiges" Zeug geredet wird, aber alles läuft dann auf das unvermeitliche Ende hin und im Nachhinein ergibt es dann irgendwie einen Sinn. Also unbefangen an den Film gehen und wirklich zu Ende schauen und nicht entnervt vorspulen oder aufgeben.
Zur technischen Seite: Bildqualität ok, Ton auch ok. Ein bisschen wenig Extras, aber da kann man mit leben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ein Himmel voll wilder, verschlingender Raubvögel", 5. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich im letzten Sommer (DVD)
So beschreibt Mrs. Venable den Moment, in dem ihr Sohn "das Antlitz Gottes" gesehen haben will. Die Adaption des Bühnenstücks von Tennessee Williams ist auch gut fünfzig Jahre später noch beunruhigend und gut.
Zur Handlung: Der ehrgeizige Chirurg Dr. Cukrowicz (Montgomery Clift) arbeitet an einer finanziell angeschlagenen staatlichen Nervenheilanstalt. Die wohlhabende Mrs. Venable (Katharine Hepburn), die noch immer unter dem plötzlichen Tod ihres Sohnes Sebastian leidet, stellt eine großzügige Spende in Aussicht. Natürlich erwartet sie dafür eine angemessene Behandlung ihrer anscheinend psychisch gestörten Nichte Catherine Holly (Elizabeth Taylor). Sie wünscht allerdings keine Therapie, sondern dass Cukrowicz möglichst schnell eine Lobotomie durchführt, damit Catherine nicht so viel "plappert": Catherine war Sebastians Begleiterin im letzten Sommer und Zeugin seines Todes. Aber "Irrsinn ist ein so bedeutungsloses Wort", Dr. Cukrowicz will der Sache auf den Grund gehen.
Ein Jahr nach der "Katze auf dem heißen Blechdach" ist Liz Taylor wieder Darstellerin in einer Williams-Adaption. Anders als dort thematisiert "Plötzlich im letzten Sommer" relativ unverblümt das Thema Homosexualität. Auch eine (heterosexuelle) Vergewaltigung wird offen angesprochen. Es gibt Anspielungen auf eine eventuell inzestuöse Beziehung und Kannibalismus, selbst für Williams-Kenner starker Tobak.
Williams adaptierte zusammen mit Gore Vidal sein Stück. In der Beschränkung der Orte (Klinik bzw. Haus von Mrs. Venable, so wie eine Szene in einem Kloster, in dem Catherine versorgt wurde) zeigt sich deutlich die Herkunft von der Bühne, lediglich in der Schlussszene sehen die Zuschauer in einer "Außenszene", was wirklich im letzten Sommer passierte: Während Liz Taylor rechts im Bild mit schreckverzerrtem Gesicht erzählt, sehen wir links Sebastians letzte Stunden. Die eigentliche Dynamik ergibt sich ohnehin aus dem Erzählten. Während der arglose Zuschauer vielleicht glaubt, es würde zu viel geredet (zum Beispiel erzählt Hepburn eine Geschichte über Schildkrötenjunge, die auf ihrem Marsch zum Wasser von Vögeln gefressen werden), liegt der Reiz des Stückes darin, dass alle Puzzleteile zusammen das Portrait eines rücksichtslosen Narzissten mit schrecklichem Ende ergeben. Der Name Sebastian ist natürlich auch kein Zufall (mal in den Heiligenlegenden nachschlagen!).
Auch die Bildsprache überzeugt: Mrs. Venable hat einen tropische Garten mit Fleisch fressenden Pflanzen, in dem ein geflügeltes Skelett steht. Ein Motiv, das auch in Catherines Erinnerungen auftaucht. Der weiße Himmel Spaniens ist keine Ferienidylle, sondern erbarmungslos und menschenfeindlich. Der Fahrstuhl, mit dem Hepburn immer herunterfährt, um ihre Besucher zu empfangen, zeigt ihre Hochmütigkeit, das "Herabsehen" auf andere. Auch Williams` Metaphern sitzen: Von Überfütterung und Hunger ist die Rede, wenn Sebastians Gefühle beschrieben werden, er habe an der "Nabelschnur" seiner Mutter gehangen usw. Mercedes McCambridge spielt Catherines Mutter so abscheulich wie eine Wiedergängerin der schrecklichen Mae aus der "Katze", die Beziehung zwischen Sebastian und seiner Mutter zeigt ähnliche Verfallserscheinungen wie die zwischen Brick und Skipper.

Die Musik ist nie sentimental und unterstreicht kongenial das ungeheuerliche Geschehen. Die tolle Schwarz-Weiß-Kamera akzentuiert auch die Gegensätze zwischen den Rivalinnen Hepburn (meist in Weiß) und Taylor (oft in Schwarz). Die Szene, in der Taylor aus Versehen in die Männerabteilung der Psychiatrie gerät, veranschaulicht auch die Urängste nicht nur der Heldin.
Ich persönlich halte Taylors Catherine für ihre beste Rolle. Wenngleich Williams etwas ungläubig festhielt, dass er sie nicht für naiv genug halte, um nicht sofort zu merken, "dass sie für etwas Schlechtes missbraucht wurde. Ich glaube, Liz hätte Sebastian an den Ohren nach Hause gezerrt und beide vor der beachtlichen Peinlichkeit dieses Sommers bewahrt." Montgomery Clift zeigt leider schon erste Anzeichen seines beginnenden Alkohol- und Drogenmissbrauchs, aber in den Szenen mit Taylor, mit der er auch privat eng befreundet war, ist die alte Chemie wieder spürbar, die auch in "Ein Platz an der Sonne" für Furore sorgte. Taylor, Hepburn und die Ausstattung wurden für den Oscar nominiert. Der finanzielle Erfolg des Films war bescheiden. Es wundert mich nicht, in vielem war er seiner Zeit voraus.
Regie: Joseph L. Mankiewicz, Kamera: Jack Hildyard; Musik: Buxton Orr und Malcolm Arnold.

Die DVD verfügt über üppig Untertitel (u.a. Deutsch und Englisch). Alle Tonfassungen in gutem Monoton, Format 16:9. Extras: ein gut 7-minütiges Feature, das Filmstandbilder und Fotos von den Dreharbeiten kombiniert, Filmplakate, Filmographien auf Texttafeln und ein Werbetrailer (leider nicht für diesen Film!).

Einer meiner persönlichen Lieblingsfilme. Empfehlenswert, aber sicherlich nicht jedermanns Geschmack.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannende und exzellente filmversion eines dreiakters, 20. Juli 2000
Von Ein Kunde
elizabeth taylor war nie schöner und spielte nie effektiver, als ind diesem s/w drama aus dem jahr 1959.whärend eines spanienurlaubs,muss die reizende cathreine erleben,wie ihr homosexueller cousin von strandjungs regelrecht abgeschlachtet wird.an liz taylors seite kate hepburn-grossartig als egozentrische tante-und monty clift als vermittelnder doktor.beide hauptdarstellreinnen bekamen oskarnumenierungen und ausgezeichnete kritiken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Akteure, in einer eigentlich schockierend Geschichte., 2. April 2011
Von 
Anton Beat Riess "Toni Riess" (Buch, CH Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich im letzten Sommer (DVD)
Toller Film nach einem Buch von Tennessee Williams und mit grandiosen Darsteller in Szenen gesetzt.

Zwar mag die Story/Erzählweise heute nicht mehr ganz so überzeugen, weil es eigentlich um einen Homosexuellen geht (war damals noch Tabu und wird deshalb auch nicht wortwörtlich erwähnt) der ermordet wurde. Die Würze dieses Film entsteht durch zweideutige Anspielungen und Spiel von drei grossartigen Darsteller: Montgomery Clift, Katherine Hepburn und Elizabeth Taylor. Ohne, wie heute üblich, gibt es anstatt effekthascherische Kamerafahrten und Action, wirklich grossartiges Schauspiel zu sehen.

Katherine Hepburn und Elizabeth Taylor wurde beide gleichzeitig für ihre Rollen für den Oscar nominiert, verloren jedoch dann an der Verleihung gegen Simone Signoret.

Das Bild und der Ton sind recht gut, wenn auch leise abgemischt.

Trivia: in der Anfangsszene im OP, wo "Studenten" zusehen, sind untere anderem Drehbuchautor Gore Vidal und der Lebenspartner und Manager von Tennessee Williams, Frank Merlo zu sehen.

Eddie Fisher, der damalige Mann von Liz Taylor ist ebenfalls in einer kurze Szene zu sehen.

Bonus: ein ca. 7 minütiges Fotoshow mit Werbeaushänge und Fotos von Dreharbeiten. Bio/Filmographien, und ein Trailer zu einem Sandra Bullock Film "28 Tage".
Untertitel wie englisch, deutsch, französisch, italienisch sind zuschaltbar.

P.S. In der italienischen Sprachfassung gibt es Szenen, die in Italien wohl aus Zensurgründen entfernten wurden und nun hier wieder enthalten sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Homosexualität und Kannibalismus, 4. Mai 2010
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich im letzten Sommer (DVD)
Ein wenig befremdlich ist diese Kombination schon, auch wenn damit höchstwahrscheinlich auf antike Opferriten angespielt werden soll, und ich gestehe, ich weiß nicht, was Tennessee Williams, nach dessen Einakter dieses Filmdrama aus dem Jahre 1959 von Joseph L. Mankiewicz gedreht wurde, zu einer solch sensationslüsternen Auflösung trieb, wenn nicht Probleme mit seiner eigenen Homosexualität.

Mankiewicz setzt Williams' Stück alles in allem kongenial um, und dies zu einer Zeit, da das Breen Office noch mit Argusaugen über die Einhaltung von Zensurbestimmungen zum Schutze dessen, was man unter "guten Sitten" verstand, wachte. Zwar tauchen nirgendwo direkt Worte wie "Inzest" oder "Homosexualität" auf, aber die Anspielungen auf diese Themen waren für die damalige Zeit sicher ungewöhnlich unmißverständlich.

Montgomery Clift spielt einen jungen und begabten Arzt, der für ein städtisches Krankenhaus arbeitet, dem eine reiche Witwe, Violet Venable (Katharine Hepburn), üppige finanzielle Zuwendungen zusagt, sobald man an ihrer Nichte, Catherine Holly (Elizabeth Taylor), eine Lobotomie vorgenommen habe. Catherine, so Mrs. Venable, habe nach dem plötzlichen Herztod ihres Cousins während einer Sommerreise in einem spanischen Ort mit dem sprechenden Namen Cabeza de Lobo den Verstand verloren und ergehe sich nun in obszönen Verleumdungen über die Umstände dieses Todes. Die Lobotomie soll ihr - eigentlich Catherine, aber noch eigentlicher Mrs. Venable selbst - etwas Ruhe verschaffen. Der junge Mediziner wird durch Mrs. Venables Beschreibung ihres Verhältnisses zu ihrem Sohn mißtrauisch, und eine erste Begegnung mit Catherine tut ein übriges, um dieses Mißtrauen noch zu verschärfen, so daß er Mrs. Venables Drängen ignoriert und sich schließlich daran macht zu erforschen, was im letzten Sommer passierte.

Dieses sehr autobiographisch gefärbte Stück - es ist nicht weiter schwer, Parallelen zwischen dem Dichtersohn Sebastian und Williams selbst zu erkennen, und auch Williams Schwester Rose wurde auf Betreiben ihrer Eltern einer Lobotomie unterzogen - wird von Mankiewicz düster und atmosphärisch in Szene gesetzt, was allein schon durch die Schwarzweißbilder gelingt. So wirken die beiden Hallen, in denen die Insassen der Lion's View Nervenheilanstalt den Tag verbringen, mit ihren Kuppelfenstern wie riesige Käfige und gleichzeitig auch wie Löwengruben. Catherines Anwesenheit in der Galerie der Kuppeln, die sie von den übrigen Insassen trennt, kann als ein Symbol dafür angesehen werden, daß die junge Frau alles andere als geistesgestört ist, und ihr Vorhaben, von der Brüstung zu springen, gewinnt die Qualität einer Selbstaufgabe an den Wahnsinn.

Sebastian und seine Mutter werden, in Analogie zu der fleischfressenden Pflanze im Garten des Dichters, als lebenszerstörende Parasiten gezeichnet, die andere Menschen, aber auch einander rücksichtslos ausnutzen. So umgibt sich Sebastian während seiner Sommerreisen mit seiner Mutter, damit diese ihm Kontakte mit jungen Männern ermögliche, und als ihre Reize zu schwinden beginnen, ersetzt er sie durch Catherine als Begleiterin, während Violet ihren Sohn immer noch mit zerstörerischer Eifersucht beansprucht. Um wenigstens das Andenken ihres Sohnes sowie ihr falsches Bild von ihm zu wahren, schreckt sie auch nicht davor zurück, sowohl die Heilanstalt als auch die gierigen Verwandten Catherines mit ihrem Geld zu kaufen, um dafür zu sorgen, daß ihre Nichte die Wahrheit über Sebastians Tod nicht verbreiten kann.

Während Clift eher in die Rolle eines Beobachters statt eines Akteurs gedrängt wird - und in der Gartenszene vielleicht deshalb ein wenig zum Overacting neigt -, liefern sich die Hepburn und die Taylor hier einen Kampf, der des Anschauens wert ist, wobei meiner Meinung nach die jüngere der beiden Schauspielerinnen eindeutig die bessere ist. Dies kommt besonders in einer Szene zum Ausdruck, in der sich Catherine die Beschimpfungen und Vorwürfe ihrer Tante mit mühsam bezwungener Ungeduld anhört, in der ungeachtet all ihres Trotzes immer wieder das Bewußtsein durchschimmert, daß sie einstweilen in der schwächeren Position ist. Als zum fulminanten Finale des Filmes eine Rückblende auf die tatsächlichen Umstände von Sebastians Tod erfolgt - hier taucht denn auch der Todesengel wieder auf, der, überrankt von obszön kräftiger Vegetation, in Sebastians Garten steht -, lebt diese Retrospektive vor allem von der dramatischen Darbietung Elizabeth Taylors, die der Rückschau ihre atemlos die Wahrheit heraussprudelnde Stimme leiht. Katharine Hepburn überzeugt vor allem, wenn sie spricht, denn ihr gelingt die Entschlossenheit der vereinnahmenden Mrs. Venable durch ihren Tonfall besonders gut.

Wer noch mehr über die Symbolik und die packenden Dialoge des Filmes wissen möchte, der schaue sich am besten Christines begeisternde Rezension an, die mich überhaupt erst auf dieses Werk gebracht hat.

Trotz meiner anfangs zum Ausdruck gebrachten Skepsis über die reißerische Auflösung finde ich diesen Film ausgesprochen faszinierend und verstörend, und wenn auch sowohl ich als auch alle anderen, die hier Rezensionen schreiben und lesen, ein wahrer Ausbund an Tugend und Menschenfreundlichkeit sind, so ist uns doch allen bekannt, daß solche dunklen Seiten, wie sie hier ausgelotet werden, in den Menschen existieren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1.0 von 5 Sternen Defekte DVD, 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich im letzten Sommer (DVD)
Konnte DVD leider nicht anschauen. Gerät erkannte DVD nicht.
Konnte daher Film nicht sehen, was sehr schade ist. Was kann ich tun?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Großartiges Kino, welches heute wie damals fesselt!, 7. November 2013
Von 
Jan Haas "Ross" (Euratsfeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich im letzten Sommer (DVD)
Plötzlich im letzten Sommer gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Dies liegt vor allem an der großartigen Schauspielkunst der beiden Hauptdarstellerinnen. Hier wird wirklich exzellentes Geboten. Selten war es so spannend Schauspieler beim schauspielern zu zusehen wie hier. Solche Leistungen sucht man in der heutigen Zeit vergebens. Auch der Inhalt des Filmes ist sehr interessant und es bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Ein MUSS für jeden Filmfreund
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles über Sebastian..., 11. Februar 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich im letzten Sommer (DVD)
"Plötzlich im letzten Sommer" basiert auf dem Bühnenstück Plötzlich letzten Sommer des erfolgreichen amerikanischen Dramatikers Tennessee Williams. Ein Werk, dass bei seinem Erscheinen erstaunlich offen mit den Tabuthemen Homosexualität, Prostitution, Kannibalsmus und Geisterkrankheiten umging.
Es war auch der Hays Code maßgeblich schuld, dass Drehbuchautor Gore Vidal viele klärende Dialoge des Buchs nicht in das Filmskript mit einfliessen lassen konnte. So wird die Homosexualität des Sebastian Venable nur angedeutet und in der surrealen Rückblende (eine geniale Filmsequenz) ist weder Gesicht noch Stimme zu sehen.
Aber vielleicht ist es gerade dieses "Unausgesprochene", dass dem 1959 von Joseph L. Mankiewicz inszenierten Psychatrieschocker immer noch geheimnisvoll und sehr morbide erscheinen lässt, auch wenn sich die Abartigkeit der Charaktere sehr oft in hysterischem Wahnsinn gipfelt.
So ist auch alles etwas übertrieben, aber fangen wir von vorne im New Orleans des Jahres 1937 an: Catherine Holly (Elizabeth Taylor) ist eine junge Frau mit einer schwersten emotionalen Sörung, die spontan dann auftrat, als ihr Cousin Sebastian Venable beim gemeinsamen Urlaub durch Europa in den kleinen Fischernest Cabeza de Lobo verstarb. Angeblich an einem Herzschlag - zumindest sagt dies Sebastians schwerreiche Mutter Violet (Katherine Hepburn), die dem staatlichen Krankenhaus, dass von Dr. Lawrence Hockstetter (Albert Dekker) geleitet wird, eine Finanzspritze in der Höhe von 1 Million Dollar geben könnte - vorausgesetzt der brillante, junge Chirurg Dr. John Cukrowicz (Montgomery Clift) nimmt bei ihrer schizophrenen und sexuell völlig enthemmten Nichte eine Lobotomie vor.
Cukrowicz trifft sich erstmal mit der egozentrischen Violet, die etwas zu unterdrücken scheint, aber sehr schnell den neurochirurgischen Eingriff vorantreibt. Nützlich dafür sind auch Catherines geldgierige Mutter (Mercedes McCambridge) und Bruder George (Gary Raymond). Doch in Cukrowicz wachsen Zweifel, er erkennt sehr schnell, dass die hübsche junge Frau immer noch sehr stark unter einem traumatischen Schock leidet. Er hilft ihr sich an die Ereignisse des letzten Sommers zu erinnern...
Mein Favorit in "Suddenly last summer" ist die junge Elizabeth Taylor, die m.E. die besten und nachhaltigsten Szenen hat. Aber auch Katherine Hepburn als abgehobene, arrogante Mutterfigur hat zahlreiche gute Momente - das bisschen overacting erlaube ich ihr, vor allem wenn sie soweit geht und fleischfressende Pflanzen liebevoll füttert.
Überhaupt ist es ein sehr besonderer Film zum Thema "Fressen und gefressen werden" - schaurig muten die Erzählungen an, wenn Sebastian und Violet beobachten, dass kleine Babyschildkröten von hungrigen Vögeln zermalmt werden.
Ja, ja..das ist ein sehr eigenwilliger Film und für mich sogar noch vor "Katze auf dem heißen Blechdach" und "Virginia Wolf" mein persönlicher Liz Taylor Favorite.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Disturbingly Williams, 7. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Suddenly Last Summer [DVD] (DVD)
Williams is known for his vividly drawn, peculiarly repressed characters, of the flavour of incestuous love, but this added hints bizarre decadence and cannibalism seems to be one of his most extreme. The hole film has a claustrophobia feel about it, the ultimate secret of the last summer repulsive, yet the strong performance keep you hypnotised.
This was a pairing of Cliff and Taylor (romantic interests off screen at the time) after the filming of RainTree Country. Their off-screen romance was witnessed by the small town Danville, Kentucky as was the night Cliff recked his car. His performances after that period were 'affected' by his addiction on painkillers. The cast battled each other, battled the director, and maybe ultimately, it contributed to the emotionally taught potboiler.
Taylor is superb is one of her typically overwrought performances, Hepburn perfect as the controlling, overly dominant, maybe incestuous mother of the dead Sebastian, willing to sacrifice the sanity of her niece in order to keep a shrine to her son's memory, Cliff shows the strain of the constant pain, but delivers a very credible performance as the doctor trying to decided just who is sane and who is not.
Most definitely NOT for everyone.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tennessee Horror Picture Show, 16. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich im letzten Sommer (DVD)
Der Inhalt dieses Films wurde ja schon von anderen Rezensenten wiedergegeben, darum nur einige Anmerkungen an dieser Stelle. Der angebliche Südstaatenakzent der Hepburn, den einer meiner Vorredner herausgehört haben will, ist tatsächlich ein manieriertes britisches Englisch, ihre Darstellung dermaßen überzogen, daß sie sich bestens in die "Rocky Horror Picture Show" eingefügt hätte. Die unfreiwillige Komik rund um die drohende Lobotomie der Taylor ist das bestimmende Element und man kann sich des Gefühls nicht erwehren, daß Clift nur mit Mühe ernst bleiben kann. Mit ein paar schönen Musiknummern ließe sich hieraus ein fabelhaftes neues Kultmusical basteln.

"Endstation Sehnsucht", "Die tätowierte Rose", "Die Katze auf dem heißen Blechdach" erzählten Geschichten von richtigen Menschen, deren Konflikten und Neurosen. Natürlich geht es auch hier um unterdrückte Homosexualität, der Kannibalismus allerdings wirkt unmotiviert und absurd und läßt eigentlich nur Rückschlüsse auf düstere Abgründe des Dramatikers zu.

Da das erste Drittel des Films verheißungsvoll und recht atmosphärisch ist und es natürlich immer spannend ist solche Schauspieler bei der Arbeit zu beobachten gibt es immerhin 2 Sterne. Wer Taylor & Clift in einem Meisterwerk sehen möchte, sehe sich "Ein Platz an der Sonne" an !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Plötzlich im letzten Sommer
Plötzlich im letzten Sommer von Joseph L. Mankiewicz (DVD - 2002)
EUR 8,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen