Kundenrezensionen

17
3,8 von 5 Sternen
Richard  Wagner - Parsifal (NTSC) [2 DVDs]
Format: DVDÄndern
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am 8. März 2013
Diese Aufnahme wurde mir von Freunden empfohlen. Ich kann nur sagen, sie hatten recht. Wenn es sich auch um eine Aufnahme von 1995 handelt.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. August 2010
Mit großer Freude habe ich diese Dvd bestellt. Das sind großartige Sänger. Siegfried Jerusalem als Parsifal, Waltraud Meyer als Kundry und Berndt Weikl als Amfortas. James Levine hat endlich die Ruhe beim Dirigieren, die dieses Stück braucht. Als ich im Fernseher dann die Bilder sah, war ich entsetzt. Total farblos und für mich nichtssagend. Oder auch anders ausgedrückt kann es moralische religiöse Düsterheit sein, die da dagestellt werden soll? Irgendwie ist weder der naive (reine) Tor zu sehen, noch der leidende Amfortas. Alles irgendwie nur nichtssagende dunkle Farben ohne Phantasie.
Ich habe dann mich getröstet, dass eine CD mit diesen großen Musikern teuerer gewesen wäre. Ich brauch ja nicht hinzuschauen.
Es ist ein wenig komisch die amerikanische Aussprache im Chor zu hören. Minuspunkt finde ich, daß die amerikanischen Chorsänger kein ü ausprechen/singen können. Aber ansonsten super musiziert. Also Musik bekommt 5 Punkte, Regie und Aussprache minus 2
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16 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 2003
Alter Quark - in schlechtester Technik - kaufe keine Grammophon DVD mehr. Irreführendes Erscheinungsdatum 2002, da Altaufnahme von 1993
in miserabler Videoqualität. Künstlerlisch wie angegkündigt und zu
erwarten großartig.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2010
Obwohl man heute von wesentlich besserer Auflösung, Beleuchtung etc. verwöhnt ist, begeistert mich hier neben der musikalischen Qualität die enorm einfühlsame Bildregie... die macht hier nämlich nichts kaputt, sondern unterstützt vom ersten Moment an die Musik!
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11 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2004
, denn Levine-Längen muss man leider (besonders unnatürlich gedehnt das Vorspiel zum 3 Aufzug) erleiden. Jerusalem ist, wenn er denkt, man sieht es ja vom Zuschauerraum nicht, teilweise unkonzentriert in den Bewegungen. Klingsor ist zu Beginn des 2. Aufzugs oft und lang in Großaufnahme (d.h. der Kopf des greisen Mazura) zu sehen, und da merkt man besonders, wie zu den Monitoren/Dirigenten schielt, was aber der Zuschauer vom Zuschauerraum aus nie bemerken würde. Das ist, neben Levine und der schlechten Bildqualität, das große Manko der Aufnahme, SIE IST AUFGENOMMEN wie "Spiel mir das Lied vom Tod", aber FÜR DAS THEATER (also den Zuschauerraum) INSZENIERT und gestisch umgesetzt! Also besser den Parsifal live im Theater (z.B. in Mannheim, wo er ganz ähnlich inszeniert ist) ansehen und genießen!
A.Micke
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 15. September 2009
wenn ich auf meiner (eigentlichen) ansicht beharren will, früher sei alles besser gewesen, bleibt
die einzige wagner-visualisierung, der ich nicht entraten kann, der tristan mit birgit nilsson vom orange festival 1973, und das ist deutlich zuwenig, also postuliere ich lieber "das glas sei halbvoll" (statt halbleer) und suche mir jene inszenierungen, welche so werkgetreu (im sinne des dichters und komponisten) sind als irgend möglich, ohne dem kitsch zu verfallen - und muß sagen, dass neben karajans berühmten salzburger rheingold (trotz der albernen verwandlungen) alle inszenierungen von otto schenk an der MET und dem chereau/boulez -ring (beinah) einzig jene mir tauglichen sind (der stuttgarter ring zum beispiel oder herrn kupfers bayreuther ring sind mir szenisch und kostümbildnerisch müß`ger tand,den ich zerknicken möchte wie kindergeschmeid - einzig herrn gamble und frau westbroek könnte man erwägen "neu zu schmieden" - in leipzig 2013 zum beispiel!); und von allen inszenierungen unter schenk ist mir der parsifal an der MET der liebste und mit abstand der gelungenste; nicht zuletzt wegen der großartigen besetzung, denn solange ich mir keine zeitmaschine erkiesen kann, gibt es einfach nichts besseres. ausnahmsweise funktioniert james levine hier einmal optimal, weil seine verschleppten tempi im parsifal nicht ganz so auffallen und ihm das werk offenbar wirklich zumindest ein wenig liegt. ich mag ihn auch nicht besonders; wer solti und böhm liebt kann das auch gar nicht) - aber sehen wir seine verdienste (mit schopenhauer ihn an seinen besten seiten messen statt an seinen fehlern).
katastrophal ist es nun bei weitem nicht, was er hier dirigiert. knappertsbusch war auch kein besonders akurater wagner-dirigent. wenn levine das vorspiel etwas zu langsam zelebriert, nun gut, dass halte ich aus, aber besser allemal als woldemar nelssons "rasendes"
lohengrin-vorspiel in der (habe ich oben vergessen) ebenfalls wunderbaren götz-friedrich inszenierung, bayreuth 1982.ich habe soltis wiener parsifal-vorspiel der gloriosen gesamtaufnahme gegengehört und das ist auch nicht wesentlich schneller. das beste vorspiel bleibt für mich kempe`s einspielung mit den wiener philharmonikern von 1963 ... es ist sehr einfach, levine, jerusalem und die wunderbare waltraud meier zu kritisieren, aber: wer macht es denn besser in
den tagen seit birgit nilsson und wolfgang windgassen (den ich über alles schätze, aber mit dem tristan war auch er eindeutig überfordert)? - Also ... ein herzerwärmender, patriarchaischer, epochaler kurt moll als gurnemanz! ein überzeugend leidender, brillianter bernd weikl als amfortas im outfit eines byzantinischen kaisers. eine durchaus erotische, sinnliche, stimmlich und mimisch hervorragend agierende waltraud meier als kundry und der verdienstvolle, optimale siegfried jerusalem (wenn für den "jungen, tauben toren" auch schon etwas (unretouschiert) grau an den ansonsten und im zweiten und dritten akt wieder roten schläfen), ein akurater franz mazura als klingsor, und ein tauglicher herr rootering als titurel (denn man sieht ihn nicht).
zaubergarten und gralsheiligtum sind wunderbar gestaltet und reich ausgestattet, deutlich besser als wolfgang wagners(trotzdem noch goutierbare) farbliche übertreibungen der bayreuther inszenierung, und sie führen die bühnenbildnerischen minimalistischen kargheiten, die man uns so oft auf den brettern des modernisierungswahns vorsetzt, alle gründlich ad absurdum
(denn wenn man wagners regieanweisungen nichts wirklich stimmiges entgegenzusetzen hat und einer sogenannten höheren idee ermangelt sollte man`s einfach lassen oder so machen, wie`s in der partitur steht, fertig) die klangqualität des dts ist hervorragend, kamera und bildführung exzellent - eine dvd, an der richard wagner selbst seine freude haben würde. einige unsensibele fehler bei den unangebrachten bildübergängen, ja, aber auszuhalten ... wenn man wagners eigene distanz zur sakrosanten gralsritterschaft in betracht zieht könnte es durchaus sein, das die
hölzerne, regungslose kälte der ritter ob der leiden des amfortas hier nicht auf unfähigkeit der regie, sondern auf inszenierter absicht beruht; desgleichen das "in`s bild rennen" statt marschieren im "vorfeld der ersten fütterung" (wie der meister es wollte)- es offenbart eben den egoismus und die blindheit der ritterschaft gegenüber dem leiden, während parsifal eher gebannt, versteinert im leiden (entspricht der szene mit den 3 blutstropfen im schnee bei wolfram von eschenbach)und einzig unfähig der artikulation verharrt, sind es hier die ritter, die ohne mitleid agieren ("du mußt, du mußt") und quälen amfortas, jemand hat einmal von einer "revolte von rechts" gesprochen ... zumindest kann man es AUCH so interpretieren, wenn man denn will ...und: soviel tiefenpsychologische werkungetreue lasse ich gelten! steht so nicht in den regieanweisungen!? oh je, mea culpa; also doch eine modernistische inszenierung...
unbedingte kaufempfehlung!!! in leipzig hätte man nun die jahrhundert-chance, zu richards 200jährigem geburtstag 2013 dessen vaterstadt endlich gebührend als wagnerstadt mit einer werkgetreuen wiedergabe aller wagner-opern zu etablieren; aber man ist auf dem besten weg, auch diese chance gründlich zu vergeben, verharrend in unfähigkeit, ignoranz und echter "tauber torheit".....
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5 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2007
Jeder, der schon einmal im traditionsreichen Opernhaus MET in New York gewesen ist, erkennt es auf den ersten Blick nach dem Start der DVD: dies ist eine der MET-typischen sagenhaft naturalistischen Inszenierungen von Otto Schenk, wo alles harmlos langweilig bebildert wird. Auch der uninteressante MET-Ring wurde von Otto Schenk bebildert - zum Glück kommt demnächst eine neue Inszenierung von Robert Lepage (mit Ben Heppner, Bryn Terfel und Deborah Voigt).

Die fehlende Personenregie wird durch die hervorragenden Sänger kompensiert: Waltraus Meier singt ihre weltweit gerühmte Kundry, Siegfried Jerusalem einen sympathischen und sehr lyrischen Parsifal. Dazu kommt noch einer der besten Gurnemanzes aller Zeiten: Kurt Moll!

Das Dirigat von Levine lässt leider viele Wünsche offen.

Trotzdem: eine schöne Aufnahme für Freunde schöner Stimmen.
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