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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vorbildlicher reissue, 10. November 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dusty in Memphis (Reissue) (Audio CD)
Wenn Klassiker wiederveröffentlicht werden, dann sollte das so geschehen wie hier : fast das komplette Album im Mono-Mix als Bonustracks, ausführliches Booklet inkl. Linernotes u.a. von Elvis Costello, schöner Pappschuber um das Jewelcase und nicht zuletzt ein moderater Preis. Einziger Kritikpunkt ist der in diesem neuen Remastering vielleicht schon etwas zu weiche Sound, hängt aber natürlich auch von der Anlage ab. Die Musik ? Kurz und bündig : die bislang beste Symbiose aus eher britisch geprägtem Pop und amerikanischem Soul, vorgetragen von einer Sängerin, deren zerbrechliche und dennoch souveräne Stimme die Inhalte perfekt transportiert. Nicht vergessen darf man die großartigen Streicherarrangements und die hervorragende Backingband, v.a. das spartanische und gerade dadurch effektive Gitarrenspiel.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brit-Soul made in Memphis, 7. Dezember 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dusty in Memphis (Reissue) (Audio CD)
1969 kam ein Song in die Hitparaden der tief beeindruckte. Es war "Son of a Preacher Man" und die Sängerin hieß Dusty Springfield. Das Album aus dem der Song stammte war "Dusty in Memphis". Die Idee, die Soulstimme Englands mit den erstklassigen Musikern und Produzenten der Stax Studios in Memphis aufnehmen zu lassen, erwies sich als genial. Das daraus resultierende Ergebnis ist einfach perfekt. Ein Memphis-Soul Album erster Güte, wunderbar arrangiert und instrumentiert und harmonisch auf Dusty's leicht heisere Stimme abgestimmt, die ihrerseits alle stimmlichen Register zieht. Neben dem bereits erwähnten "Preacher Man" sind "Just a Little Lovin'", "Breakfast in Bed", "I Don't Want to Hear It Anymore", "Just One Smile" und "So Much in Love" Highlights in einem Album ohne Schwächen.
Die Neuauflage wartet mit ausgezeichneter Klangqualität und einem informativem Booklet auf. Acht Titel werden als Bonus in Mono wiederholt. Meines Erachtens wären die Outtakes, mit denen die amerikanische Ausgabe aufwartet, sinnvoller gewesen.
Dennoch, es ist und bleibt ein Klassiker, dem die Zeit nichts anhaben konnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen “Just A Little Loving Early In The Morning”: - Dusty Springfields Meisterwerk ‚Dusty In Memphis’ -, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Dusty in Memphis (Reissue) (Audio CD)
‚Dusty Springfield - Dusty In Memphis’, als Philips/Mercury-CD (mit grünem Cover)

Ohne unnötig zu wiederholen was andere Rezensenten schon sehr richtig geschrieben haben, möchte ich heute wieder einmal an dieses epochale Album erinnern, denn das Werk hat es nun wirklich nicht verdient vergessen zu werden.

Dusty Springfield (1939 - 1999), lt. ‚New York Times’ „die beste Sängerin, die Großbritannien hervorgebracht hat“, starb leider viel zu früh (an Krebs), aber sie hat uns wunderbare Musik hinterlassen.

Nach ihren Erfolgen im Heimatland, entdeckten die Amerikaner Dustys große musikalische Begabung, wobei die Liebe der Sängerin zum Motown-Sound und Atlantic-Soul (legendär sind bis heute u.a. ihre Cover-Versionen von 'When The Lovelight Starts Shining’ der Supremes +++ 'Needle In A Hastack' der Velvelettes +++ Marvin Gayes 'Can I Get A Witness' oder +++ 'Will You Love Me Tomorrow' der Shirelles) auch die schwarze Hörerschaft in den USA aufhorchen ließ.

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Zur Geschichte des Albums ‚Dusty in Memphis’

Es war nur folgerichtig, dass die Atlantic-Records (New York) „Urgesteine“ Jerry Wexler und Arif Mardin Dusty Springfield gegen Ende der 1960er Jahre zu Platten-Aufnahmen in den, für ihre Soul-Aufnahmen berühmten, Muscle Shoals Studios, Memphis aufforderten, nachdem sie festgestellt hatten wie einfühlsam Dusty mit schwarzer Musik umzugehen verstand.

Ergebnis: Das Album 'Dusty In Memphis', es wurde von Musikern und Kritikern weltweit gelobt und gilt heute als ein Meilenstein der internationalen Pop-Musik ('Top 10 in Rolling Stones Coolest Records Ever' +++ „Dusty In Memphis has assumed legendary critical status“, Billboard-Magazine). Warum die Platte trotzdem zunächst kein großer kommerzieller Erfolg war, lässt sich heute kaum nachvollziehen, aber vielleicht lag es mit an der wirklich nur mäßigen und irgendwie „muffig“ klingenden Klangqualität der Scheibe.

An diesem Manko änderte sich auch bei den Veröffentlichungen auf CD zunächst nichts, wohl weil immer wieder auf dieselben (amerikanischen) Bänder zurückgegriffen wurde; dazu muss man vielleicht wissen, das Dusty in den USA bei Atlantic Records und in Europa bei Philips Records unter Vertrag war. Nachdem dann auch noch das Atlantic Records Archiv und mit ihm viele Analog-Mastertapes bei einem Brand vernichtet wurde, gab es kaum Hoffnung auf Besserung.

Doch in Großbritannien machte man sich 2002 bei Universal Records, zu denen Philips-Records inzwischen gehörte, daran das Album einem erneuten (dritten) digitalen Remastering zu unterziehen und glücklicher Weise gab es dieses Mal eine deutliche Klangverbesserung, gegenüber den beiden CD-Erstveröffentlichungen, zu verzeichnen.

Mastering-Engineer Gary Moore brachte die britischen Philips Analog-Masters tatsächlich „zum Klingen“ und damit war das Album endlich in der ihm würdigen guten Klangqualität erhältlich. Ergänzt durch Original-Singles und alternative Mono-Mixes, ist diese Version jetzt allen anderen überlegen.

Zur Musik:
Das Album ist ein Gesamtkunstwerk, das sehr entspannt gesungen, echte Songperlen enthält. Ob +++ ‚Just A Little Loving’ +++ ‚Son Of A Preacher Man’ +++ ‚Breakfast In Bed’ +++ ‚The Windmills In Your Mind’ oder +++ ‘Just One Smile’, es sind Songs für die Ewigkeit, wobei Stimme und Musiker eine “Symbiose” eingingen. Großartig!

Klangqualität:
Wie schon weiter oben im Text beschrieben, ist diese britische Philips-CD mit dem grünen Cover (die amerikanische Atlantic-CD hat ein anderes Cover) die beste Wahl, wenn man das Album in wirklich guter Klangqualität hören möchte.

Kaufempfehlung:
Wer das Album gar nicht besitzt (weder als Vinyl-, noch als alte CD-Version), sollte zugreifen. Und wer noch eine der älteren CD-Ausgaben im Regal stehen hat, könnte mit dem Kauf dieses „definitiven Remasterings“ endlich seinen „Seelenfrieden“ :-) wieder finden und sich vom Muffelsound, als „scheinbar notwendigem Übel“ befreien.

Um Verwechselungen zu vermeiden (es sind immer noch mehrere CD-Versionen im Handel) werde ich bei den Kundenfotos die hier besprochene hervorragende britische Philips CD-Version (grünes) Cover und die amerikanische Atlantic CD-Ausgabe zur Unterscheidung posten.

R.I.P. Dusty
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Dusty in Memphis (Reissue)
Dusty in Memphis (Reissue) von Dusty Springfield (Audio CD - 2002)
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