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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Dürfen Liberale Fehlfarben hören?, 1. Oktober 2002
Die Fehlfarben melden sich hier nach 11 Jahren mit ihrem lang ersehnten, ultimativen Kommentar zum Zeitgeschehen zurück. Die Texte sind gewohnt grandios, die Musik sehr viel elektrolastiger als im legendären M&A oder auf der "Platte des himmlischen Friedens" und dadurch wahlweise "interessant" oder "gewöhnungsbedürftig". Beim Titelstück geht es jenseits einer vordergründigen Bejahung um eine bissige Abrechnung mit einer Gesellschaft, die alles nur noch in Geldeinheiten bemißt, in der Liebe nach den Regeln der Ökonomie stattfindet und Kinder gewissermaßen als modische Assecoirs für gedankenlose Erwachsene gelten. Überzogen zwar, aber nachdenkenswert. Oder irre ich mich vielleicht? Es könnte auch sein, daß ich mit dieser Interpretation total daneben liege. Das Stück ist sehr trashig verpopt, wie als hätte man jetzt unbedingt einen Chart-Hit schreiben wollen. Für meinen Geschmack hätte dem Lied eine rockigere Fassung besser getan, andererseits ist dieser Elektrotrashpop objektiv die angemessene Form zum Inhalt. Der eigentliche Hit auf dieser Maxi ist für mich der zweite Titel, die "Schnöselmaschine". Damit ist angeblich ein Straßenfahrzeug gemeint, das vulgo nach einem deutschen Politiker benannt ist, lt. Rundfunkinterview mit dem Pyrolator. Eigentlich geht es aber um die Folgen des 11. Septembers für die Welt und ob das alles so richtig sein kann. Sehr geniale, elektronische Soundeffekte. "Reiselust" ist dagegen ein echter Punksong, der noch zu den ganz frühen Fehlfarben passen würde. Als Single-Zugabe gut, für's kommende Album aber ein Streichkandidat.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wieder mal ein Lebenszeichen ..., 1. Oktober 2002
Von Ein Kunde
einer alten NDW-Band. Es ist cool gelungen, den Sound in's Jahr 2002 zu transportieren.KAUFTIP FÜR NDW-FREAKS !!! ***************************
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