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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Januar 2008
Als ich "Sleepless" das erste Mal hörte, wurde ich an die großen Singer/Songwriter Alben der frühen 70er Jahre erinnert. Die Reife und Intimität solcher Künstler wie Neil Young, Van Morrison, Ry Cooder oder Jackson Browne spiegeln sich in diesem Werk. Der ehemalige Sänger der "J. Geils Band" hat ein durchdachtes Album mit Sinn für Details konzipiert. Jeder Song hat seine persönliche Bedeutung, die im Booklet beschrieben wird. Man merkt in jeder Sekunde, dass hier Herzblut drin steckt. Die Idee zum Lied "Growin` Pain" kam Peter Wolf nach einem Treffen mit dem legendären Songwriter Harlan Howard, bei dem sie über die Seelenlage bei gebrochenen Herzen philosophierten. Der Song wird in einen entspannten Rhythmus gekleidet, mit schönen Verzierungen von Orgel und Mandoline. Zu "Nothing but the wheel" hat Peter notiert, dies könne auch ein Track von "Exile on main street" der Rolling Stones sein. Der Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass der Duettpartner hier Mick Jagger heißt. Bei der Ballade "A lot of good ones gone" musste Mr. Wolf an seinen Mentor John Lee Hooker denken. Er ist heute noch glücklich, dass er die Bühne mit den Bluesgrößen Muddy Waters, Howlin`Wolf oder eben John Lee Hooker teilen durfte. Im Original wurde der Titel "Never like this before" erstmalig vom charismatischen Soul-Mann William Bell (remember "You don`t miss your water") 1966 beim Stax-Label aufgenommen. Diese Cover-Version kommt üppiger und sauberer produziert rüber, adaptiert aber das Deep-Soul-Feeling des Originals. "Run silent, run deep" geht unter die Haut. Peter Wolf hat den Song zusammen mit seinem Freund, dem Poeten Tim Mayer kurz nach dem Split der "J. Geils Band" geschrieben. Das Lied handelt von Brudermord, Rache und Vergeltung. Die nächste Cover-Version ist "Homework" vom Chicago-Blueser Otis Rush und nur durch Zufall beim Soundcheck im Studio mitgeschnitten worden. Der ruhige Titel "Five o`clock angel" ist nach einer Begegnung mit dem Literaten und Bühnenautor Tennessee Williams entstanden. Dieser nannte seinen ersten Drink am Tag immer "Five o`clock angel". Will Jennings, der Songwriter-Partner von Peter Wolf, erzählte eines Tages die Geschichte einer jungen hübschen Kellnerin, die vom Lande in die Stadt gekommen war und jetzt das Leben gedanken- und hemmungslos genoss. In der mid-tempo-Nummer "Hey Jordan" macht sich Peter nun Gedanken darüber, wo das hinführen kann. Für die Aufnahme des Sonny Boy Williamson-Blues "Too close together" hatte sich Keith Richards gegen 17:00 Uhr im Studio angekündigt. Um 16:00 Uhr wurden schon Verstärker und Gitarrenkoffer angeliefert. Keith kam aber erst um 20:00 Uhr und der Song wurde dann im Stil der legendären Chess-Blues-Aufnahmen zelebriert: live, mit viel Wodka. Ein weiterer prominenter Gast kommt bei "Some things you don`t want to know" zu Gehör: "Steve Earle" teilt sich den Gesang mit Peter. Eigentlich sollte eine R&B-Nummer dabei rauskommen, unter dem Einfluss von "Steve Earle" wurde daraus aber ein Country-honky-tonk-Song. Das beschwingte "Oh Marianne" ist beeinflusst von Peter Wolf`s Atlantic-Records Tagen. Damals traf er all die Legenden, die ihn früh beeinflusst hatten, wie Ben E. King, Percy Sledge, King Curtis, Aretha Franklin, Wilson Pickett und Donny Hathaway. Peter fühlt sich bei diesem Lied an die "Drifters" und den Liederschreiber Doc Pomus erinnert. Das Album endet entspannt und versöhnlich, wie es begonnen hat. Der Song, der dem Album seinen Namen gab, ist eine weitere Zusammenarbeit mit Will Jennings und wurde in Erinnerung an die Balladen von Roy Orbison geschrieben.
Veränderungen und Überraschungen sind das Ergebnis jeder guten Zusammenarbeit, das war der Grund, dieses Album zu machen, sagt Peter Wolf. "Sleepless" hat den Wert eines erdigen, zeitlosen, gut abgehangenen Alterswerkes, bei dem die ganze Erfahrung aus 25 Jahren Musiker-Dasein eingebracht wird. Statt Routine spürt man Leidenschaft, Wärme und Seele, statt abgedroschener Phrasen hört man brillante Einfälle.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. September 2012
Nach der famosen Midnight Souvenirs CD vor zwei Jahren, habe ich lange darauf gewartet, dass der absolut gleichwertige Vorgänger Sleepless endlich wieder erhältlich werden würde. Nun ist es soweit....

Es handelt sich um einen US Import, anscheinend ein Re-Issue aus dem Erscheinungsjahr des Vorgängers 2010. Die Erstveröffentlichung ist aus dem Jahr 2002.

Sleepless wirkt insgesamt introvertierter als Midnight Souvenirs. Ich habe ein bisschen das Problem, dass ich die beiden Alben nun in der falschen Reihenfolge hören musste. Nichtsdestotrotz ist Sleepless eine ebenso runde Sache, eingespielt von durchweg hervorragenden Musikern und genauso hervorragend produziert.

Wer Peter Wolf solo kennt, dem erzähle ich eh nichts Neues. Falls noch nicht geschehen, sollten vielleicht diejenigen, die sämtliche Mark Knopfler Alben hier abfeiern, auch mal Peter Wolf anhören und sich von den Qualitäten seiner Musik überzeugen lassen....nur mal als Idee...

Sein Duett mit Mick Jagger ist bemerkenswert, denn der hört sich auf Nothing But The Wheel so an, als ob es nichts Entspannenderes für ihn gäbe, als mit Peter Wolf zusammen zu singen. Auch die Kooperation mit Steve Earle ist ein Höhepunkt dieser CD und Larry Campbell fiedelt so großartig dazu und zupft auch die Mandoline. Und mit Keith Richards spielt Wolf Too Close Together als ausgelassene Blues-Honkytonk-Nummer, bei der man auch ein bisschen Richards Vorliebe für Chuck Berry heraus hören kann.

Die Lässigkeit, die mich schon auf Midnight Souvenirs beeindruckt hat, findet man auch hier. Run Silent, Run Deep und Five O'Clock Angel...was für herrliche Songs. Aber nur diese zu erwähnen ist ungerecht, denn es gibt keinen Ausfall auf diesem Album.

Sehr zu empfehlen...für mich klar 5 Sterne.
Ein guter Freund würde vielleicht noch ergänzen: in anbetracht des Gebotenen zahlt man hier keinen Cent zuviel...
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Ein wahrhaft herausragendes halb-autobiografisches Album des ehemaligen Sängers der J. Geils Band. Noch dazu kommt es völlig überraschend. Wer konnte allen Ernstes damit rechnen, dass Peter Wolf überhaupt noch mal eine CD herausbringen würde? Stilistisch im Niemandsland zwischen Country und R&B angesiedelt, mit einer Prise Soul vermischt, hat es nur noch wenig mit den letzten, mainstream-lastigen Arbeiten der J. Geils Band gemeinsam, dafür um so mehr mit den Rolling Stones während der John Mayall-Ära. Ja, zuweilen mag man Sleepless sogar für ein verschollenes Werk der Stones halten. Das liegt vielleicht auch daran, dass Mick und Keef auf Sleepless tatkräftig mitgemischt haben, man kennt sich schließlich seit vielen Jahren! Da spielt Mick Mundharmonika und singt, dort spielt Keith Gitarre und singt auch - im Hintergrund, Gott sei Dank! Daneben hat noch die halbe J. Geils Band im Studio vorbeigeschaut, und auch zwei ständige Begleiter Bob Dylans, nämlich Gitarrist Larry Campbell und Bassist Tony Garnier, was kaum zu überhören ist. So ergeben sich wunderbare Momente, wie beispielsweise auf Oh Marianne, wenn Wolf die schöne Zeile singt: Life is a dead-end street / Oh, but the music's so sweet.
Peter Wolf mag auf Sleepless keine neuen Wege beschreiten, aber das, was er macht, leiht er sich immerhin von den Größten der Rockgeschichte. Manchmal ist das bereits genug. Vor allem, wenn Künstler so viel Spaß bei der Arbeit hatte wie hier. Insofern ist das Cover schon Programm: Zum Einschlafen taugt Sleepless jedenfalls nicht!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. November 2002
'Sleepless', die neue CD von Peter Wolf, ist ein schönes Beispiel dafür, wie es klingen kann, wenn jemand ohne vordergründige Effekthascherei seine jahrzentelange Erfahrung als Musiker in sein Werk einbringt. Locker verschmelzen hier Blues, Rock, Soul und Country und führen den Hörer auf äußerst unterhaltsame Weise durch die (US-)amerikanische Musikgeschichte. Unterstützt wird Peter Wolf hierbei von einer hervorragenden Rhythmusgruppe (Shawn Pelton und Tony Garnier), unaufdringlichen Könnern an Saiteninstrumenten und Keyboards, ein paar bekannten Gästen (Warum klingt Mick Jagger bei solchen Gastspielen immer engagierter als auf seinen eigenen Projekten?) und seinem früheren Mitstreiter Magic Dick. Besonders schön finde ich den Titelsong, 'Nothing But The Wheel', das Soul-Stück 'Never Like This Before' und 'Homework', - letzteres hatte Peter Wolf auch schon einmal mit der J. Geils Band eingespielt.
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am 13. Juli 2004
Absoluter Volltreffer für alle Freunde des poetisch-melancholischen Soul und Blues!
Allein das Titelstück, sowie das geniale Duett mit Mick Jagger, "Nothing but the Wheel", als auch das echte Highlight "Never like this Before" lohnen schon den Kauf dieses Albums! Was nicht heissen soll, dass der Rest schwach ist, denn echte Hänger gibt's hier nicht. Selten hat mich eine Scheibe so schnell in ihren Bann gezogen und seit ihrem Erscheinen nicht mehr losgelassen!
Mein Fazit: Fernab von allen Trends, zeitlos schön! Daher uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 27. Juli 2014
Danke für die schnelle Lieferung. Hatte Peter Wolf bisher überhaupt nicht auf dem Schirm, bis er beim Rolling Stone in der Liste der 500 besten Alben aller Zeiten auftauchte.Und das, obwohl einige meiner Lieblingsbands kein einziges Album platzieren konnten(wie z.B. Atomic Rooster, Wishbone Ash, Gentle Giant, Blue Cheer, Marillion, Dream Theater u.v.a.). Nachdem ich das Album gehört habe, muss ich allerdings sagen: Was für ein Hammer! Und das liegt nicht nur an den Kurzauftritten der Herren Jagger und Richards, die das Teil mit ihren Beiträgen veredeln. Insgesamt ein Fall von Bluesrock at its best. Läuft jetzt bei mir seit Wochen sozusagen auf Heavy Rotation.
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am 13. April 2012
... vom allerfeinsten. Angereichert mit je einer Prise Folk, Rock, Blues und Country! Growin 'Pain, Nothing but the wheel Duett mit Mick Jagger), Never like this before und Sleepless: absolute Highlights! Aber die übrigen Stücke sind auch top!
Eine zeitlos schöne Musik! Unbedingt empfehlenswert!
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am 30. Dezember 2011
Sage einer die Stones würde ihr Älterwerden nicht hinbekommen - klappt doch gut! Wo solche Anfänger wie die Dead String Brothers darüber heulen, dass nicht sie es waren die Tumbling Dice und Midnight Rambler schrieben, können die Stones heute ganz entspannt damit leben anderen nachzueifern: da klampft Keith Richards wie Larry Campbell oder Cornell Dupree - und der spielt auf "Run silent" wirklich super! Mick Jagger klingt wie ein erwachsener Peter Wolf! Nur Billy Preston, speziell auf dieser Aufnahme, und Jimmy Price wollen nicht wie wie Kenny White und Arno Hecht klingen! Dabei klingt vor allem Billy Preston an allen möglichen Orgeln wirklich toll!

Sie verleugnen ihre eigene Vergangenheit nicht im Geringsten! Sie greifen ihre eigene Tradition, na, sagen wir seit den Chören von You can't always get bis zum Soul von Emotional Rescue auf, lassen ganz viele rumpelige Some Girls Revue passieren, machen reichlich bei akustisch umklampften Wild Horses Halt, reanimieren die Soul-Bläsersätze aus Exile on Mainstreet im Titelstück - nichts bleibt da liegen. Selbst Reggae-artiges aus Black and Blue Zeiten wird in Oh Marianne nochmal zitiert. Gut können sie das heute noch - und dabei in völlig aktueller moderner Soundgestaltung.

Das Wichtigste ist aber, dass sie das angespannte Jugendlichkeitsgezappel der beiden letzten Jahrzehnte einfach bleiben lassen, und eine sehr relaxte Haltung einnehmen. Speziell Jagger hat stimmlich endlich die Haltung gefunden, die ihn ohne das ewige Rampensaugehabe auskommen lassen. In ihrem Altgewordensein klingen sie mit dieser Musik nun endlich....nein, natürlich nicht jung!...sondern zeit- und alterlos, wie ganz und gar bei sich angekommen, selbst wenn sie ein Duett mit Peter Wolf, dem ehemaligen Epigonen aus der J. Geils Band anstimmen. Cool und abgehangen ist das alles, Note für Note.

Nur Keith hält sich nicht immer an die Larry Campbell Vorgaben! Er klingt manchmal dann doch einfach nach Richards.....und singt sich auch noch selbst! Klasse Alterswerk aller Beteiligten - und Nicht-Beteiligten....

(Okay, versprochen, der Joke wird von mir nicht nochmal wiederholt, jetzt wo er auch noch gedoppelt wurde: verkehrte Band und auch noch identische Rezension!)
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