Kundenrezensionen

76
4,6 von 5 Sternen
Pulp Fiction (Collector's Edition)
Format: Audio CDÄndern
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2004
Der Soundtrack zu Pulp Fiction ist grandios, er lässt den Hörer den Film noch einmal miterleben. Songs wie "Son Of A Preacher Man", "You Never Can Tell" (Jack Rabbit Slims Twist Contest) oder "Girl, You'll Be A Woman Soon" sind nicht mehr aus dem Ohr zu kriegen. Locker eingestreut finden sich Film-Dialoge, wie die Diskussion um den Pariser 'Royal With Cheese' oder das Zitat aus Ezekiel.
Wichtig: Diese Collector's Edition enthält neben den auf der Amazon-Website angezeigten 16 Titeln ausserdem 4 Bonus Tracks sowie ein über 16-minütiges Interview mit Quentin Tarantino!! Insgesamt beinahe 70 Minuten beste Unterhaltung zu einem (momentan) sehr günstigen Preis. Zugreifen!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
John Travolta? Himmel, das ist doch der Kerl, der in diesen Musicalfilmen immer irgendwelche geschniegelten Eintänzer gibt: Die Figur des Danny Zuko in Travoltas filmischem Durchbruch "Grease" war so eine Type, Tony Manero in "Saturday Night Fever" auch. Dann kamen das Jahr 1994 und Vincent Vega, und plötzlich war Travolta nicht mehr ein Typecasting-Opfer im Karrieretief, sondern, Quentin Tarantino sei Dank, wieder richtig angesagt.

Wer kann schon sagen, was passiert, wenn ein kleiner Ganove, der für die Bosse die Schmutzarbeit erledigt, auf Geheiß seines Chefs plötzlich mit einer gelangweilten Gangsterbraut einen Abend lang auf die Rolle gehen muss? Im Idealfall wird aus dem gemeinsamen Themenlokaltermin eine unvergessliche Filmszene. In "Pulp Fiction" ist das jedenfalls so, und obwohl Travolta auch bei "Jack Rabbit Slims Twist Contest" eine kesse Sohle aufs Parkett legt, darf er seit "Pulp Fiction" als rehabilitiert gelten: Plötzlich ist Travolta kein leicht ölig wirkender Teenie-Beau mehr, sondern ein ziemlich cooler Mafiakiller - wow, was für ein Imagewandel!

Für die musikalische Untermalung einer der coolsten Tanzszenen der Filmgeschichte wie auch für den Rest seines Films bedient Regisseur Tarantino sich eines Kniffs, für den er inzwischen berühmt ist: Der Griff in die eigene Schallplattensammlung ist längst ein Markenzeichen Tarantinos. Der Effekt überzeugt: Wer Chuck Berrys You never can tell" hört und Pulp Fiction" gesehen hat, wird sich unweigerlich an die Szene im Film erinnert fühlen, in der John Travolta und Uma Thurman en dansant den ersten Preis im Tanzwettbewerb abräumen.

Tarantino hat offensichtlich ein Händchen dafür, mehr oder minder bekannte Popstücke dem Vergessen zu entreißen, indem er sie in seinen Filmen einer neuen Verwendung zuführt - von den Songs auf der CD zum Film kannte ich vorher lediglich Dusty Springfields "Son of a Preacher Man", der Rest des musikalischen Überraschungspakets hat mich aber ebenfalls für sich eingenommen. Angenehmer Nebeneffekt: Zwischen Quentins und meiner Tonträgersammlung scheint es so gut wie keine Überschneidungen zu geben - bevor man mir die CD mit dem Soundtrack zu "Pulp Fiction" geschenkt hat, stand das Neil Diamond-Cover "Girl, you'll be a woman soon" einer Band namens Urge Overkill ebenso wenig in meiner Sammlung wie "Misirlou", das Tarantino quasi-leitmotivisch verwendet und von einer Band mit dem schönen Namen Dick Dale and the Del-Tones" stammt. Außerdem finden sich auf der CD Beiträge der Soul-Legende Al Green, von Kool & the Gang und Maria McKee sowie Bands, die sich "The Lively Ones" und "The Tornadoes" nennen - eine wirklich bunte Mischung teils sehr unterschiedlicher Interpreten, die einander außerhalb der Mondo Tarantino wohl nicht begegnen würden.

Abgerundet wird der Cocktail durch einige kurze, sehr typische Sentenzen aus dem Film, die der CD zusätzliche Atmosphäre verleihen, und natürlich darf auch die kurze Predigt nicht fehlen, die Samuel Jackson im Film seinen Opfern mit auf die Reise in die Ewigen Jagdgründe gibt: "And you will know my name is the Lord when I lay my vengeance upon thee" - könnte es einen passenderen Ausklang geben für eine CD zu einem Film mit dem Titel "Pulp Fiction" ... ?

R e s ü m e e

Quentin Tarantino hat mal wieder in die eigene Plattensammlung gegriffen, ein paar Singles gezückt, die sich nicht auf jeder zweiten x-beliebigen Zusammenstellung finden, und einen schmackhaften Mix angerührt, aus dem man vor allem des Regisseurs Faible für Rock'n Roll, Soul und Surf Music der 60er Jahre deutlich herausschmeckt; aufgelockert werden die musikalischen Beiträge unterschiedlichster Couleur durch besonders prägnante Zitate aus dem Film - Fazit: Freunde des Scores im eigentlichen Sinne gehen leer aus, erhalten aber dafür eine nette kleine Jukebox für die 60er-Jahre Themenparty.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2002
Bereits der ursprüngliche Soundtrack mit seinen 16 Tracks war mehr als nur überzeugend und für jeden Fan des Films oder einfach nur von guter Musik ein Muss - diese Version setzt dem sogar noch eins drauf: 4 neue Bonus Tracks, ein Exklusivinterview mit Meister Tarantino und alles neu remastert. Einige gesprochene Filmsequenzen (natürlich im O-Ton) wurden manchen Tracks vorangesetzt. Das könnte zwar manch Einer mit der Zeit als nervig empfinden, ich würde es jedoch eher als nette Zugabe verstehen. Auf jeden Fall: Kaufempfehlung für Fans und solche, die es werden wollen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2013
Topmischung aus coolen Filmeinspielern/Dialogen (in englischer Originalsprache natürlich), unbekannten aber guten Songs sowie sehr populären Songs.
Und das auf kompakten ca. 50 Minuten (Standard Edition). Kein unnötig künstlich in die Länge gezogener, aber auch kein zu kurzer Sountrack. Gut so.

Anspieltipps:
- Misirlou
- Son Of A Preacher Man
- Jack Rabbit Slims Twist Contest - You never can tell (der Song zur vielleicht besten Filmszene bzw. collsten Tanzszene eines Kinofilms überhaupt)
- Girl, You'll Be A Woman Soon
( - Royale With Cheese)

Überhaupt: der Sountrack bringt wunderbar jene starken Filmsequenzen/Bilder zurück ins den Kopf, die man aus dem Film kennt (besonders die zu den genannten Anspieltipps). Genau das sollte einen guten Sountrack ausmachen. Und dieser hier schafft es.

Es gibt noch eine Extended Version: darin sind 5 zusätzliche Tracks, u.a. ein gut viertelstündiger Dialog von Regisseur Tarantino, enthalten.
Die Extended Version ist ein zwar netter, aber dennoch verzichtbarer Zusatz. Hat man sie nicht, verpasst man nichts essentielles..
Die Standard-Edition reicht vollkommen aus und bringt die Stärke des Sountracks bereits in ausreichendem Maße an den Käufer.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2005
Zu jedem Tarantino-Film gehört auch ein aussergewöhnlicher und genialer Soundtrack. So natürlich auch zu dem Meisterwerk "Pulp Fiction". Jedes Lied ist ein Ohrwurm und man denkt sofort an die betreffenden Szenen aus dem Film. Einfach Spitze! Seit den Sergio Leone Filmen mit der Orchestrirung von Ennio Morricone hat es keine so guten Soundtracks mehr gegeben. Besonders empfehlenswert ist der O.S.T. von "Pulp Fiction" in der tollen Collectors Edition",die mit kultigen Bonus-Tracks und einem langen Interview mit Regie-Guru Tarantino aufwartet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2002
Die Musik zu dem wohl intelligentesten und interessantesten Film aller Zeiten zeugt nur so von Ohrwurm-Hits der 70s, die stets perfekt die großartige Atmosphäre des Films wiedergeben.
Durch die Musik werden einfach alle Erinnerungen an den Film wieder wach und man fühlt sich in die gesamte Geschichte miteinbezogen, ganz so als ob man sich im Film befinde.
Die Dialogausschnitte bieten außerdem eine zusätzliche Abwechslung und man kommt in den Genuß der Originalstimmen der Darsteller und ihrer ungewöhnlich lockeren Dialoge.
Man kann halt einfach nicht genug bekommen von dieser CD, auch nach längerer Zeit, weil sie zeitlos ist.
Vor allem eignet sie sich wunderbar für all' diejenigen, die auch den Film mögen, weil diese beiden Elemente einfach zusammengehören, und natürlich für alle Tarantino-Fans, dessen treuer und stolzer Anhänger auch ich bin, weil einfach alles, was dieser Mann anfasst, zu Gold wird.
So auch diese CD.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2000
Soundtracks sind ja meistens entweder furchtbar langweilig oder bestehen ausschliesslich aus Titeln, die im Film gar nicht vorkommen, plus einem Hit, der im Abspann gespielt wird. Hier ist das anders. Der Regisseur von Pulp Fiction Quentin Tarantino erkannte die Bedeutung der Musik für einen Film und erklärte die Auswahl zur Chefsache. Ergebnis ist ein Soundtrack, der genauso kultig ist wie der Film. Wer kannte vor dieser CD schon "You never can tell", obwohl dies wahrscheinlich das beste Stück von Chuck Berry überhaupt ist? Wer hätte gedacht, dass Dusty Springfield so verdammt cool sein kann, wie es ihr "Son of a preacherman" nahelegt. Ein absoluter Pflichtkauf! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. September 2002
Diese CD ist einfach ein Muss für jeden, der den Film gesehen hat und von der lässigen Musik, mit der er unterlegt ist, begeistert ist!! Für mich persönlich ist es der beste Soundtrack, den es jemals zu einem Film gegeben hat! Besonders gut finde ich "Son of a preacher man" und "Let's stay together".
Die beiden Titel geben genau die Eigenschaften des Filmes wieder und tragen zu einer lockeren Stimmung bei!! Gut ist auch, dass die wichtigsten und besten Dialoge mit auf der Platte sind, obwohl diese den einen oder anderen eventuell stören könnten.
Fazit: Sehr empfehlenswert, oder einfach nur "kaufen"!!!
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am 21. Dezember 1999
Quentin Tarantino beweist mal wieder ein gutes Händchen für einen guten Soundtrack. Die CD ist einfach rundum klasse und passend zu einem coolen Film. Wer den Film liebt, kann sich auch an den Orginaldialogen nicht satthören. Selbst wenn jemand den Film nicht mochte, die Musik muß er einfach mögen. Alle Stücke auf der CD vermitteln irgendwie das easy living und die coole Atmosphäre des Films. Es gibt auf der CD keinen Durchhänger. Die Stücke gehen von lockerer Surf-Music über Twist-Sounds bis zu Klassikern, die ewig aktuell bleiben. Also, kein Grund, länger auf diese CD in seiner Sammlung zu warten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2013
Ich denke, über die Musik ist alles gesagt und jeder kennt sie, daher ein paar Gedanken zur Aufmachung der Vinylausgabe:

POSITIV:

- 180-Gramm-Vinyl in gefütterter Innenhülle - so muss das sein!
- Download-Gutschein - sollte heutzutage dazugehören, auch Vinylkäufer haben in den meisten Fällen einen PC, Mp-3-Player, Smartphone etc.

NEGATIV:

- Das Cover hat einen viel zu hohen Rotanteil. Mia alias Uma Thurman sieht aus als hätte sie einen Sonnenbrand. Entweder ist die Vorlage schlecht reproduziert, oder der Mensch an der Druckmaschine war besoffen. Mich würde interessieren, ob dies bei allen LPs so ist, oder nur bei den Exemplaren einer bestimmten Auflage.

NEUTRAL bzw. als Anregung:

- Alles in allem wirkt die Ausgabe etwas lieblos "mal eben auf Vinyl gepresst". Zumindestes ein Klappcover hätte drin sein sollen. Und warum eigentlich hat man nicht die Collector's Edition des Soundtracks als Grundlage genommen, die mehr Songs und ein Interview beinhaltet? Hätte man eine schöne Doppel-LP draus machen können.

Ein wirkliches Sammlerstück bekommt man leider nicht, aber für den augenblicklichen Preis von 14,99 kann man bedenklos zugreifen. Mehr würde ich nicht bezahlen. Ich gebe vier Sterne, weil die LP für sich genommen gut ist, aber insgesamt Luft nach oben ist.
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