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5.0 von 5 Sternen Jerusalem - Ein Metal-Mammut
Das Album "Jerusalem" von "Sleep" ist mit sofortiger Wirkung mein liebstes geworden, als ich es gehört habe.
An ihm werden sich wohl die Geister scheiden, denn es ist praktisch ein Lied mit selbigem Titel wie das Album, welches fast eine Stunde lang andauert (etwa 54 Minuten) und eine bedrückende Monotonie mitliefert. Wer keinen langsamen Metal...
Veröffentlicht am 14. Januar 2006 von Paolin

versus
2.0 von 5 Sternen Verstümmelte Version von "Dopesmoker"
Als Sleep nach ihrem hochgelobten "Holy Mountain"- Album einen sechsstelligen Majordeal an Land ziehen konnten, sah die Zukunft der Band noch großartig aus. Das war 1995. Als Matt Pike und seine Mitstreiter aber den Vorschuss für Vintageamps und Drogen verbraten hatten, aus dem Aufnahmestudio kamen und der Plattenfirma nur einen einzigen einstündigen...
Vor 17 Monaten von Alexander Gärtner veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jerusalem - Ein Metal-Mammut, 14. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Jerusalem (Audio CD)
Das Album "Jerusalem" von "Sleep" ist mit sofortiger Wirkung mein liebstes geworden, als ich es gehört habe.
An ihm werden sich wohl die Geister scheiden, denn es ist praktisch ein Lied mit selbigem Titel wie das Album, welches fast eine Stunde lang andauert (etwa 54 Minuten) und eine bedrückende Monotonie mitliefert. Wer keinen langsamen Metal genießen kann, sollte sich gleich weiter nach anderer Musik umsehen.
So braucht der Sänger beispielsweise 16 Sekunden für den ersten Vers "Drop out of life with bong in hand" - aber seine Stimme ist kraftvoll und passt genau zum einzigartigen und seines gleichen suchenden Sound dieses Musikgiganten.
Wer sich weiter umsieht nach Kritiken über dieses Album, wird herausfinden, dass es dem "Stoner Doom Metal" zugeordnet wird, aber ich denke, es ist schwer einzuteilen, weil es - abgesehen vom Album "Dopesmoker" von selbiger Band (welches annähernd gleich ist wie "Jerusalem") - einfach einzigartig ist. Ich habe bisher noch keine ähnliche Musik gehört.
Es ist eine Art von Musik, die einfach genossen werden muss, in die man auch Zeit investieren kann, wenn man das will.
Fazit:
Bei den meisten Personen wird dieses Album wohl auf Ablehnung stoßen, aber diejenigen, die Sound noch zu schätzen wissen, werden diesen Mammut in den Himmel loben!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es kriecht und kriecht...und kriecht!!!, 27. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Jerusalem (Audio CD)
Jetzt, nach einigen Jahren ungestörten Lauschens, und nachdem mir ein Rauschebart gewachsen ist, tritt es offen zu Tage: Sleep sind und bleiben, die Doom Götter schlechthin...
Man muss nicht gleich zu bewußtseinserweiternden Substanzen greifen, um diesem urgewaltigen Sound etwas abzugewinnen. Andererseits kann es auch nicht schaden, wenn man doch...
Nun ja, lassen wir das!
Zurück zur Musik.
Was für eine Koloss, welche rohen Kräfte waren hier am Werk???
Man meint förmlich, die Musiker hätten die Saiten ihrer Instrumente quer durchs Studio gezogen, um "Tiefe" zu erzeugen.
Welche Äonen vergehen können, bis auch nur ein Riff seiner Bestimmung entgegenstrebt, haben die 3 Herren von Sleep hier eindrucksvoll bewiesen.
Wer schon immer auf der Suche nach Extremen war, wird hier bedient, es ist, als würde man in Ultrazeitlupe mit einer Abbruchkugel bearbeitet. Doch alle Vergleiche können hier nur bescheiden hinterherhinken.
Freunde, die ihr das jetzt nach all den Jahren lest, haut rein und gebt euch mit Sleep den Rest!!!
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2.0 von 5 Sternen Verstümmelte Version von "Dopesmoker", 7. Juli 2013
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Jerusalem (Audio CD)
Als Sleep nach ihrem hochgelobten "Holy Mountain"- Album einen sechsstelligen Majordeal an Land ziehen konnten, sah die Zukunft der Band noch großartig aus. Das war 1995. Als Matt Pike und seine Mitstreiter aber den Vorschuss für Vintageamps und Drogen verbraten hatten, aus dem Aufnahmestudio kamen und der Plattenfirma nur einen einzigen einstündigen Mammutsong namens "Dopesmoker" präsentieren konnten, wendete sich das Blatt. Die Plattenfirma weigerte sich, ein solches Ein- Song- Album zu veröffentlichen, während die Band sich weigerte, ihre Aufnahme nachzubearbeiten. Pattsituation, Bandauflösung, Ende. Matt Pike gründete später "High on Fire".

Tony Presedo, ein Freund der Band, kürzte solange "Dopesmoker" um zehn Minuten, masterte einige Tiefbassfrequenzen raus, unterteilte den Resttrack in sechs Einzelparts und nannte das Endprodukt "Jerusalem". Schließlich stimmten Pike & Co einer Veröffentlichung dieser verstümmelten Version als Nachruf auf die Band zu. Wirklich befriedigend war das jedoch für keinen Beteiligten. Insbesondere das Albumende klang hilflos zurechtgeschnipselt.

2003 erlebte jedoch die Originalversion von "Dopesmoker" eine hervorragend klingende Veröffentlichung, welche den halbgaren Vorläufer überflüssig macht. Also rate ich vom hier vorgestellten "Jerusalem" ab.

Musikalisch handelt es sich um Doom / Stoner Metal, konsequent langsam, heavy und hypnotisch. Im Grunde ist es ein einziges überlanges Riff, welches sich in subtilen Variationen einstündig dahinwälzt, während der Sänger über die "Weedpeople" singt, welche nach dem sagenumwobenen "Riffland" pilgern. Ist schon was sehr spezielles. Für manche der Heilige Gral des Stonerdooms, für andere das eintönigste und abwechslungsärmste Album der Welt. Wer damit was anfangen kann, soll zu "Dopesmoker" greifen, damit glücklich werden und "Jerusalem" links liegen lassen.
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Jerusalem
Jerusalem von Sleep (Audio CD - 2002)
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