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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Schlachtenspektakel
Eigentlich ein B-Film, jedoch ein gut geratener. Die Fotografie ist spektakulär, der längst legendäre Score mitreissend. Toll, dass man "Zulu" jetzt auch in DVD-Qualität erwerben kann! Der Transfer ist tadellos, die Extras sind zufriedenstellend. Unbedingt die OV anhören, denn die deutsche Synchronisation war unterdurchschnittlich und auch oft...
Am 14. Dezember 2002 veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen Freude an der DVD getrübt
Über den Film braucht man nicht weiter zu sagen. Der ist große Klasse und würde von mit 5 Sterne bekommen.

Getrübt wird allerdings die Freude an dem Film dadurch, das die DVD - bedingt durch das Kopierschutzverfahren - nicht am PC wiedergegeben werden kann.

Der auf der DVD-Hülle dazu enthaltene Hinweis: "Diese Disc ist...
Vor 11 Tagen von ein Kunde veröffentlicht


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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Schlachtenspektakel, 14. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Eigentlich ein B-Film, jedoch ein gut geratener. Die Fotografie ist spektakulär, der längst legendäre Score mitreissend. Toll, dass man "Zulu" jetzt auch in DVD-Qualität erwerben kann! Der Transfer ist tadellos, die Extras sind zufriedenstellend. Unbedingt die OV anhören, denn die deutsche Synchronisation war unterdurchschnittlich und auch oft fehlerhaft.
Das war Michael Caines erste größere Filmrolle, und natürlich setzte er (zusammen mit Charakterdarsteller Nigel Green) gleich die darstellerischen Highlights. Die sonstigen Charaktere und die Dialoge bleiben eher hölzern und klar könnte man heute mit mehr Aufwand und F/X auch die Kämpfe noch eine Ecke perfekter gestalten. Aber wenn 4000 Zulus vor der Attacke ihren Kriegsgesang anstimmen und energisch auf ihre Schilde klopfen, bleibt die Gänsehaut beim Zuschauer immer noch nicht aus. Nur wer die Gelegenheit hatte, den Film in einem großen Kino zu erleben, hat "Zulu" wirklich gesehen. Die DVD ist jedoch das nächstbeste Erlebnis. Ein Muß fürs Heimkino.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen UK-Bluray-Rezension - Für das Alter des Films überragende Bluray..., 7. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Zulu [Blu-ray] [UK Import] (Blu-ray)
Über den Inhalt des Filmes sei hier nur folgendes erwähnt - die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit - der Verteidigung von Rorke s Drift einer geringen Anzahl britischer Soldaten gegen eine Übermacht von Zulu im 19ten Jahrhundert.

Man kann geteilter Meinung sein, ob nun einige Darsteller durch Overacting auffallen oder die Geschichte zu heroisch oder pathetisch ist - für mich kommt sie mit dem passenden britischen Understatement daher.

Was viel wichtiger ist - wurde bei der Überarbeitung des Bildes gute Arbeit geleistet?

Die Antwort muss lauten: Ja - es wurde sogar sehr gute Arbeit geleistet! Gerade in den Panoramaaufnahmen und in dunklen Szenen war ich sehr überrascht. Natürlich ist ein einigen Szenen Filmkorn auszumachen, was jedoch dem Alter des Films angemessen erscheint. Abgesehen von leichtem Flimmern in einigen wenigen Aufnahmen überzeugt das Bild durch Details und knackige Schärfe. Allein Sir Michael Caine wurde noch nie so jung und so detailliert wiedergegeben.

Ein Wermutstropfen ist höchstens der Ton - er liegt nur in englischem Stereo vor - also nicht in Dolby 5.1 und auch nicht in Deutsch!

Trotzdem überzeugt die Tonspur allemal mehr, als so mancher künstlich aufgeblasene Tonmix, den man bei anderen Filmen dieses Alters bemüht. Unter rein technischen Gesichtspunkten muss ich hier jedoch einen Stern abziehen.

Das Bonusmaterial ist recht dürftig, Audiokommentare, Doku und Punkt.

Trotzdem - für den anglophilen Liebhaber britischer Filmkunst ist diese Version - bezogen auf die Bildqualität - ein echtes Juwel unter den Blurays. Man darf nur hoffen, dass irgendwann endlich eine deutsche Fassung erscheint, die dann hoffentlich nicht eine nachsynchronisierte 5.1 Tonspur enthält - sondern das Original.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Britischer Historienfilm über eine Schlacht!, 15. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
1879: Eine kleine Einheit britischer Soldaten muss sich während des Zulu-Krieges gegen eine Übermacht wehren. Eine Mission wird von 139 Briten die sich einer Übermacht von 4000 Zulu-Krieger gegenübersieht. Die Schlacht bei Rorke's Drift gab es wirklich und ist keine Erfindung. Der Film ist eher als B-Movie konzipiert funktioniert aber ganz wie die grossen Epen. Vor einem Klassiker wie z.B. Alamo muss sich Zulu sicher nicht verstecken. Zulu selbst ist wohl vorallem auf der Insel sehr beliebt denn britischer Heldenmut wird auch hier grossgeschrieben. Aber keine Sorgen kein falscher Pathos sondern Geschichten des Krieges. Wiederum hatten sich die Drehbuchautoren aber einige Freiheiten gegenüber der Originalschlacht erlaubt. Die Schauspieler sind alle erste Klasse und so wirkt auch dieser Film. So können auch ein junger Michael Caine u.a. britische Akteure sehr überzeugen. Die Zulus werden aber nicht als irgendwelche naiven Wilden dargestellt sondern als Krieger (anders als deutsche Soldaten in britischen Weltkriegsfilmen). Bei der Anfangssequenz wird auch kurz auf ihre Riten eingegangen. Im Originalton spricht den Epilog als auch die Endworte kein geringerer als Richard Burton. Ein grossartiger Film der auch Aussagen über den Krieg macht.

Die DVD ist sehr in Ordnung und einige Specials (Audiokommentar, Trailer und kurze Dokus) sind auch dabei. Gute DVD grossartiger Film, nicht mit überlangen Epen wie Lawrence von Arabien vergleichen sondern eher mit historischen Kriegsfilmen seiner Zeit. 5 Sterne für einen tollen Film und guter DVD.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Film, 17. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Hatte diesen Film schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und mir somit heute einmal die DVD angeschaut.
Die mir vorliegende DVD hat ein sehr gutes Bild einem dem Alter des Films entsprechenden Ton (die negativen Qualitätsbeurteilungen verstehe ich somit nicht so ganz).
Der Film ist typisch für die Zeit seines Entstehens. Wuchtiges Cinemascope-Bild, groß angelegte Schlachten, mittendrin eine Handvoll gute Darsteller, darunter Sir Michael Caine in einer seiner ersten Hauptrollen (für mich fast immer ein Grund einen Film zu mögen).
Fazit: Wenn man einen Sinn für gut gemachte Historien-Epen hat, oder Michael Caine mag, kommt bei dieser sehr guten DVD voll auf seine Kosten.
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44 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligentes Schlachtengemälde, 23. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Ich mag Kriege nicht, und auch die meisten Kriegsfilme, da sie häufig einseitig verfälscht (der Hitlerfaschismus beispielsweise wurde filmtechnisch fast ausschließlich von Westalliierten bezwungen) oder aber feindbildproduzierend sind, um das so erschaffene "Gute" für die übelsten Gewalttaten zu legitimieren.

Dieser Low-Budget-Film ist eines der wenigen gegenteiligen Beispiele gerade aus England, wo man doch das eine oder andere haarsträubende, arrogante oder gar überhebliche Heldenepos abgeliefert hat.

Beide Kriegsparteien werden respekt- und würdevoll und in erster Linie als Menschen gezeichnet. Die Angst steht den Kriegern beider Parteien in die Augen geschrieben. Natürlich ist es letztendlich auch ein Heldenepos, in dem wieder mal die Engländer für ihre Tapferkeit, trotzten sie dem Feind doch ausdauernd trotz drastischer Unterzahl, mit allerhand Metallschmuck verziert werden, aber es zeigt mehr von der dunklen Seite und dem Unsinn des Krieges.

Der Film ist medienwirksam konstruiert, aber das auf eine recht intelligente Weise. Er wirkt trotz seiner Länge kurzweilig und hält lange einen hohen Spannungsbogen.

Ich weiß nicht, was einige User hier für eine DVD-Version bewertet haben (vom Filmgeschmack mal abgesehen), aber meine DVD läuft qualitativ einwandfrei. Das Bild ist ungewöhnlich gut für einen Film von 1964 und auch der Ton kommt gut rüber. Und seinerzeit gab es noch keine Digitaltechnik (immer dieses Gejammer). Zusätzlich ist die Scheibe noch mit einem sehr guten zweiteiligen, untertitelten Making-Of bestückt, wo einige Darsteller und die Witwe des Produzenten bzw. Hauptdarstellers aus dem Nähkästchen plaudern.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ZULU, 12. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Ein hervorragender Film. Sowas gibt es heutzutage gar nichtb mehr im Fernsehn zu sehen. Obwohl der Film 1964 gedreht wurde, hat er eine Superqualität, brilliante Farben, 1a-Schauspieler. Nebenbei beinhaltet die DVD enorm viel Bonusmaterial.
Top-Film zum Dumpingpreis. Als Käufer kann man hier nur gewinnen!
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An Abosulute Knock out of an Epic!!!, 27. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Based on a true story in British History in South Africa, this is aboslutely one of the best films of all times. The late Sir Stanley Baker (whose superb performaces are mostly lost to past few generations), same with the late Jack Hawkins (Ben Hur), James Booth and Nigel Green, it was the film that introduced Michael Caine to the world, showing what a natural actor he was from the start. (Caine, who originally tried out for the role of Hookie but lost to Booth, was almost fired from the film because the American backer, Joseph E. Levine, did not think Caine knew 'what to do with his hands'!! Caine was imitating Prince Albert!!). Fortunately, Baker ignored him.
Produced by Baker and Cy Enfield (of the Hollywood Blacklist fame) and written by the great historian John Prebble (Lion of the North - he also did the screenplay for Mysterious Island, another of Enfield's productions), the main focus of the film tells the story of a small pocket of British soldiers at Rorke's Drift on the edge of ZuluLand in 1879. These soldiers were left there for two purposes: some were sick with fever so were in hospital, the posting commanded by Gonville Bromhead (Caine), and the rest to build a bridge across the Bufalo River commanded by royal engineer, John Chard.
Just 10 miles down the road a force of over 4000 thousand British Solders camped on the hill of Islandlhwana were slaughtered by 10,000 Zulus. The worst defeat in British history of a modern army facing a native force. Over 4400 Zulu arrived too late for the attack, so they turned their attention to Rorke's drift and the little band of 100 men left there to defend it.
Baker and Caine (though not close in real life) worked magnificiently together, giving powerhouse performances, with a great supporting cast of relative unknowns. The filming of South Africa is breathtaking, the enormity of what the soldier faced having 100 to 4400 odds, and how they held out until the main force of Chelmsford's army arrived, is an epic, but also a personal story of two men who stood resolute in the face of terror with a stiff upperlip and did what had to be done.
Moving Scoring by John Barry (Bond films, Raise the Titanic), with a foreword from Sir Richard Burton (a friend of Baker's both being Welsh).
In 1979, a prequel was filmed Zulu Dawn, nearly rising to this level, starring Burt Lancaster, Simon Ward and Nigel Davenport, that tells the story of the the massive defeat at Islandlhwana. It is a shame they are not presented as a set.
Interesting note, at the start of the film showing King Chetewayo of the Zulus at Ulundi, Chetewayo is played by the real Zulu Chief Mangosuthu Buthelezi, who is involved in South African Politics today.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Kriegshistorie, 28. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Produkt: DVD (1 Stück). Herausgeber: Paramount Home Entertainment. ASIN: B00006GEEL
Filmtitel: Zulu. Produktionsland: GB. Premiere: 1964
Mit: Stanley Baker, Jack Hawkins, Michael Caine, Ulla Jacobsson, James Booth, Nigel Green, Ivor Emmanuel, Patrick Magee, Paul Daneman, Neil McCarthy, David Kernan, Glynn Edwards, Chief Mangosuthu Buthelezi u. A.
Regie: Cyril Endfield. Musik: John Barry
Bild: gut / Farbe / Technicolor / Super Technirama 70 / Breitbildformat. Sprache: englisch, zulu. Synchronisation: nur deutsch. Untertitel: deutsch, englisch u.v.a. Filmlänge: 133 Minuten. Genre: Historienfilm > Kriegsfilm
Specials:
a.) sehr informative Produktionsdoku aus dem Jahre 2002 in 2 Teilen mit insgesamt 46 Minuten, vorwiegend mit Interviews von ehemaligen Produktionsteilnehmern, jedoch nicht Schauspielern, mit Szenen in englischer Sprache mit deutschen u.a. UT
b.) Audiokommentar mit Robert Porter (Second Unit Director) und Sheldon Hall (Filmhistoriker) in englischer Sprache mit deutschen u. a. UT
c.) Trailer

Historische Handlung: Die Schlacht bei der schwedischen Missionsstation Rorke’s Drift (Südafrika) am 22. 1. 1879 zwischen etwa 140 Briten und einer Übermacht der Zulu von etwa 4000 Kriegern. Der Massenangriff der Zulu vermochte die kleine, aber stabile Stellung der Briten nicht zu durchbrechen. Beeindruckt von der Verteidigungskunst der Briten, zogen die Zulu ab, nachdem sie einige hundert Krieger verloren hatten.
Beeindruckend in diesem exemplarischen Sonderfilm ist zunächst die fulminante, originelle Musik von John Barry, in welcher die späteren, genialen Klangmuster schon vorgebildet waren. John Barrys Musik ist gewiss eine episch-symphonische, die ein herausragendes Filmerlebnis wesentlich mitprägt.
Weiters hat es diese Filmproduktion geschafft, eine hohe visuelle und einzigartige Qualität zu präsentieren, in einem harmonischen Gleichgewicht von historischem Geschehen, exotischer Location, der Konfrontation zweier völlig entgegengesetzter Kulturkreise, einer Ode ans Heldentum, einer trockenen Darstellung ohne falsche Vorurteile und Parteilichkeiten und mit der typischen, englischen Spezifität - die kurioserweise am Ende doch den Sieg davonträgt. Egal ob es sich um die Luftschlacht um England, Die Brücke am Kwai oder Lawrence von Arabien handelt - die Briten sind keinesfalls zu unterschätzen. Sie benötigen lediglich die richtigen Parameter und Motive, um ganz große Helden zu sein. Wenn sie jedoch falsche Motive vertreten, zahlen sie einen teuren Preis. Die Präpotenz der britischen Kolonialmacht offenbarte sich am selben historischen Tag im Zuge der Schlacht bei Isandhlwana, wo die Hauptmacht der britischen Armee völlig aufgerieben wurde (thematisiert im Film "Zulu Dawn" mit Burt Lancaster und Peter O'Toole).
Außergewöhnlich bei diesem Film ist schlussendlich seine authentische Atmosphäre. Es ist ein Werk, das dem Zuschauer sehr nahe kommt und ihn hineinlässt in das historische Geschehen. Es haftet dem Film aufgrund dieser seiner dramatischen und denkwürdigen Darstellung und Atmosphäre etwas zutiefst Mythisches und Mystisches an. Es ist ähnlich wie mit den 300 Spartanern gegen die Perser. Da verstummt Vernunft - man hält ehrfurchtsvoll inne angesichts einer solchen Aufbäumung von Mut und Kampfgeist über sich selbst hinaus.
Ein einzigartig sehenswerter und zeitloser Film.
Stanley Baker (28.2.1928 - 28.6.1976) war ein sehr guter Schauspieler und Michael Caine ist ohnehin eine Ikone.
Die Kampfszenen sind außergewöhnlich realistisch und großartig in Szene gesetzt.
Mladen Kosar
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen filmisches Kleinod auf solider DVD, 4. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Zunächst erwartet man natürlich einen typsich britischen Monumentalfilm im Stile von "Lawrence von Arabien". Wenn man ihn allerdings dann scahut, wird schnell klar, dass man sich schwer getäushct hat. Natürlich sieht dieser Film die großen britischen Monumentalfilme als Vorbild und versuchts sich auch stilistisch in diese Richtug zu orientieren. Man sollte aber bedenken, dass damals das Buget für diesen Film nur sehr gering ausgefallen ist (wenn ich mich nicht irre, so um eine millionen).
Da Zulu aber in Südafrika gedreht wurde und ein echter Zulustamm als Komparsen gewonnen werden konnte, kommt der Film im großen und ganzen recht realistisch und in keinster Weise billig herüber. Ebenfalls ein Glücksfall ist es anzusehen,dass der damals fast noch unbekannte Michael Caine mitspielt, der mit seinem heutigen Ruhm vile zu teuer für solch eine Produktion wäre. Der einzige Moment, indem der Film deshlab wirklich billig wirkt, sit die zweite Angriffswelle der Zulus. Hier erinnern die Kampfszenen an Theaterfechten. Hier werden haftige Bajonettstöße in aus der Kameraperspektive herausvollführt ud es lässt sich leciht erkennen, dass die schauspieler hier nur in leere Luft stechen. Auch wird oft hinter den Zulus durchgestochen,w ass den so aussehen soll, als würde das Bajonet in die Zulus gestochen werden. Hier fragt sich der Zuschauer schon, in was er da hineingeraten ist. Zum glück geht diese Szene schnel vorbei und ie weitern Kampfszenen sehen viel realsitischer aus, wenn auch ncihtganz echt. so bekommt der Film gerade noch den Bogen und erhält die Illusion, mit ach und krach. knapp war das schon.
Wir könne also festhalten, dass der <film trotz geringem Buget recht überzeugend ausgefallen ist, wenn er antürlich damit auch nciht die Monumentalen Bilder zeigen kann, die man vielleicht erwartet.
Natürlich finden wir hier nicht die umwerfenden Charaktrstudien die wir von David Lean gewohnt sind. Aber der Film bietet, nachdem er in Fahrt gekommen ist, etwas ganz anderes als Philosophie: Spannung. Spätestens aber der zweiten stunde bang man intensiv mit den armen Britischen soldaten und frag sich bang, wie das augehen wird (ich verrate es hier nicht. recherchieren sie es nicht. erhlanten sie sich die Spannung!)
Dadurch dass man mit fortgeschrittener Laufzeit immer mehr mitfiebert, kannman schließlich auch die Katerstimmung nachvollziehen, die sich nach jeder Schlacht ausbreitet. Aber der film hat natürlich noch mehr zu bieten, außer Spannung. Er spricht schon einige interessante Themen an, die eher an modernere Antikriegsfilme erinnern, als an die typischen Monumentalfilme. Zu eidner eindeutigen Botscahft kann er scih jedoch nicht durchringen. dennoch gibt er sehr vile interessante Denkanstöße.
Die Musik sit sehr gut komponiert und geht über das allgemeine Hintergrundgefiedel moderner filme hinaus. Das thme hat eine einprägsame und für den Film passende Melodie. Allerdings wären eingie zusätzliche Lieder sinnvoll gewesen,um ein wenig Abwechslung zu haben. So wird ein und die selbe Melodie ständig wiederholt. für solch einen kleinen Film ist das aber ok.
Zur DVD: Das Bild ist relativ solide. manchmal aht man das Gefühl, dass die Filmrolle ein wenig hin und hergentanzt sit, so dass feste Bilder teilwise einw enig hin und herspringen. sehr schnelle Bewegungen wie Flammen verpixeln teils ein wenig. das hätte wirklcih nciht sien müssen, fällt aber kaum auf. die Dialoge kommen kalr und realtiv realistisch rüber, so dass man ihnenabkauft, dass ei im freien gesprochen wurden. Die Musik erscheint ein wenig scheppernd. wer daran Schuld trägt weiß ich nicht. als keine Hig Quality, aber wesetlich besser, als die Vergealtigung der Tonspur bei Zulu Dawn. Und auch das Bildformat stimmt hier, was ja auch nciht selbstverständlcih sit. dass der Ton zum schluss kurz ins englsiche Wechselt zeigt sogar,dass hier szenen enthaltens ind, die in der ursprünglichen Kinoversion gefehlt haben. sehr löblich. und auch Bonusmaterial gibt es. aber daraus mache ich mir nciht viel.
Fazit:Man sollte nicht das ganz Große Meisterwerk erwrten, sondern eher einen kleinen Antikriegsmonumentalfilm, der mitzureißen weiß. Die Qualität der VD ist der des Filmes angemessen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckender Film über ein historisches Gefecht im Zulukrieg 1879, 15. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Wie immer bei Filmen "nach einer wahren Begebenheit" ist es wichtig, den historischen Hintergrund des Films als Ausgangspunkt einer Rezension zu betrachten:
Es geht um eine Episode in einem Kolonialkrieg der Briten in Südafrika im Jahre 1879. Nach Streitigkeiten im Grenzgebiet hatte Lord Chelmsford dem Zulukönig Chetswayo ein Ultimatum gestellt und war danach in das Zululand einmarschiert. In der Schlacht bei Isandlwhana wurde das Lager der Briten, das nur unzureichend verteidigt war, mit dem Verlust von 1300 Mann bei den Briten und ihren Hilfskämpfern überrannt. Während Chelmsford seine Armee neu strukturierte, kam es bei Rorke's Drift zu einem Gefecht nach der Hauptschlacht, bei dem ein 4000 Mann starkes Korps unter einem Zuluprinzen, das zur Hauptschlacht zu spät gekommen war, gegen 100 Soldaten (zzgl 40 Verwundeter Soldaten) angriff und zurückgeschlagen wurde.

Der Film schildert diese Begebenheit, die für die Briten damals ein wichtiges moralisches Element darstellte - zeigte es doch, dass das Hauptgefecht durch Unachtsamkeit und und Inkompetenz verloren ging und der britische Soldat bei guter Führung immer noch einem Zuluheer standhalten konnte. Diese Trotzhaltung und die unerschütterlich stoische Ruhe der Offiziere und Soldaten bildet deshalb das Hauptthema des Films.
Die Anfangsszene widmet sich dem Gegner: Ein Missionar (der Streit ging auch um die Anwesenheit von Missionaren in Zululand) und seine Tochter beobachten eine Massenhochzeit der Zulu. Unter König Shaka durften Zulukrieger unter 30 gar nicht heiraten, was später gelockert wurde. Der Film beginnt also eigentlich mit einer Erklärung der Kampfkraft der Zulu (größeres Reservoir an jungen unverheirateten Kriegern, die ihren Häuptlingen Gehorsam schuldeten) ohne dass dies erklärt wird. Interessant ist schon eher der Gesichtsausdruck der jungen Missionarstochter mit dem diese die eindeutig aufgeladene Atmosphäre der halbnackten Tanzenden verfolgt. Ulla Jacobson spielt hier gut das Spannungsverhältnis von unverhüllter emotionaler Faszination und anerzogenem Ekel vor diesem Treiben. (Der Zulukönig Chetswayo wird übrigens von Mangosutho Buthelezi, dem Chef der Zulus im Südafrika zur Zeit des Films dargestellt. Dazu passt, dass die Zulu hier nicht auf dem spätkolonialen Niveau von "Ja, Buana, Nein Massa, Jawohl großer Buana" und ähnlichem Unsinn dargestellt werden, sondern als extrem stolze und selbstbewußte Elitekrieger.
Die Engländer beginnen in dem Film dagegen eher wie ein kleiner Haufen auf Vorposten, dem langsam an allerlei Anzeichen und durch die Warnung des aus dem Kraal fliehenden Missionars klar wird, was ihnen bevorsteht.
Dann beginnt der Hauptteil des Films: das eigentliche Gefecht, das sich in mehrere Teile untergliedert.
Anfangs wollen die Zulus die Feuerkraft des Gegners testen und stellen sich mit ihren Schilden dem gegnerischen Feuer -dabei ist gut zu sehen wie ihre Taktik auf Gegner mit Pfeil oder Speer als Fernwaffe ausgerichtet ist. Sich hinstellen und hinter den Schilden abwarten, was der Gegner alles auf einen wirft oder schießt funktioniert aber bei Gewehren nicht ohne große Verluste. Im weiteren Verlauf setzen sie daher auch auf eigenen Schuß mit erbeuteten Gewehren oder auf das Anzünden eines Teiles der Befestigung.
Generell wird hier der Unterschied zu Indianerfilmen und Western deutlich: Zwar sind auch hier die "Eingeborenen" waffentechnisch unterlegen, aber eben aufgrund der höheren Bevölkerungszahlen im Vergleich zu Amerika zahlenmäßig stark überlegen und aufgrund der militärstaatsähnlichen Entwicklung der Zulus auch ungleich disziplinierter und kampfkräftiger.
Der Film stellt eben nicht wilde Horden, die im Kreis um verängstigte Siedlerwagenburgen reiten dar, sondern eine disziplinierte, taktisch geschulte Kampfgruppe der Zulus gegen eine noch diszipliniertere kleinere, aber überlegen bewaffnete Gruppe der britischen Armee.
Die Darstellung dieser einzigartigen Situation in der endlosen Reihe von Filmen mit dem Thema "Kämpfe von Europäern gegen Eingeborene" ist das Verdienst dieses Filmes und macht seine Sonderstellung aus.
Die Darsteller werden dem Thema gerecht und bringen die Stresssituation von Offizieren und Mannschaften gut rüber. Der Missionar ist grenzwertig in Handlung und Rolle und deshalb auch etwas unglaubwürdig. Ulla Jacobson als Darstellerin der einzigen Frauenrolle hat es daher leicht einen Akzent zu setzen, ist aber andererseits wirklich nur eine Randfigur.
Die Zulus agieren glaubwürdig als militärisch erfahrene Kämpfer, die trotz guter Disziplin und Taktik geschlagen werden. Ihre Art der Darstellung - keine Nebenrollen mit primitiven Pidgin-Englisch sondern reine Darsteller der Manöver in der Schlacht - bringt einen neuen Akzent: der Zuschauer ist beeindruckt von ihrer Disziplin und Opferbereitschaft, aber ohne Sprechrollen haben sie einfach keinen Protagonisten, der als Identifikationsfigur taugen könnte. (Andererseits bleibt einem dadurch etwa eine billig konstruierte Liebesgeschichte mit der Missionarstochter erspart)
Insgesamt ein interessanter Film mit ungewöhnlichem Duktus zu dem der Film "Zulu Dawn" mit Burt Lancaster als Ergänzung sehr gut passt.
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