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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbesonnenheit ist das Charakteristikum der Jugend,Besonnenheit das des Alters und Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkei t
Ich bin Jahrgang 1969 und habe den "unbeliebten" Disney Film als Junge mit meinen damals besten Freunden im Kleinstadt KINO gesehen, welches kaum größer
war als mein jetziges Wohnzimmer, mit ebenso "vielen" (wenigen) Sitzplätzen.
...Dieses KINO gibt es schon laaaaaange nicht mehr, dort steht heute ein ALDI.
Wir waren hin & weg von der MAGIE...
Veröffentlicht am 18. März 2008 von Dirk Steffens

versus
53 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Disney's ungeliebtes Kind
Wohl jedes Studio hat einige "ungeliebte Kinder" unter seinen Filmen. Filme, die im eigenen Studio irgendwie, aus welchen Gründen auch immer, nicht so gerne gesehen oder erwähnt werden. Bei Disney gehört "Das Schwarze Loch" mit zu diesen "ungeliebten Kindern".
Sicher hat der Film einige eklatante Schwächen die ihm wohl den Aufstieg in den Kreis...
Veröffentlicht am 12. Februar 2008 von Carsten Corleis


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53 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Disney's ungeliebtes Kind, 12. Februar 2008
Von 
Carsten Corleis "ccorleis" (Moisburg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Wohl jedes Studio hat einige "ungeliebte Kinder" unter seinen Filmen. Filme, die im eigenen Studio irgendwie, aus welchen Gründen auch immer, nicht so gerne gesehen oder erwähnt werden. Bei Disney gehört "Das Schwarze Loch" mit zu diesen "ungeliebten Kindern".
Sicher hat der Film einige eklatante Schwächen die ihm wohl den Aufstieg in den Kreis echter Filmklassiker verwehrt haben. Es gibt jede Menge Kritikpunkte, die ihm beim Wiedersehen nach etliche Jahren doch einen Grossteil der Wucht nehmen, die er auf mich hatte, als ich ihn mit 10 oder 11 Jahren im Kino sehen durfte.
So ist z.B. die unpassende Musikabmixung zu erwähnen, bei der Komponist John Barry in einer dramatischen Rettungsaktion mit einer Art "Heldenfanfare", die auch noch 2x geloopt wird, doch unpassende Komik erzeugt. Bei diesem Teil seines Scores hat Barry leider nur Mittelprächtiges abgeliefert.

Dabei fängt der Film phantastisch gut an: Die Szene, wie die "Cygnus" entdeckt wird, und die kleine "Palomino" um sie, wie ein neugieriges Kaninchen um eine schlafende, aber hungrige Anaconda, herumschwebt, die Stahlstrukturen der gigantischen "Cygnus" langsam durch das fahlen Blau des Scheinwerferkegels der "Palomino" gleiten, und im Hintergrund der nur durch das Milliardenheer der Sterne fahl und schwach beleuchtete, gigantische Körper dieses Monsterschiffes zu erahnen ist... das ist überwältigend! Wenn dann noch diese "Anaconda" überraschend aufwacht, das Licht schlagartig im ganzen Schiff aufleuchtet, sorgt das immer noch, wie damals im Kino, für ein überraschtes "Boahhh!!" und das Schiff wird in seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit seinem Namen (Cygnus = Schwan) gerecht, bleibt aber doch eine bedrohliche, "hungrige Anaconda".
Damals wurden noch Modelle verwendet, das steigert noch die Glaubwürdigkeit, weil nicht, wie heute oft üblich, irgendein "Poser-König" am Computer das Schiff im dunklen Weltall, weitab jeder Sonne, mit unsichtbaren, schattenfreien Spotlights umzingelte, damit auch ja die ganze gerenderte "CGI-Pracht" immer komplett zu sehen ist.
Und letztendlich ist auch John Barry mit seinem Score bei dieser Eingangsszene voll da: Seine ruhig-bedrohliche, aber auch majestätisch klingende Titelmusik zum Film ist phantastisch und passt hervorragend!

Leider wird's dann wieder etwas billig: Die blechern herumwackelnde Robotergarde von Hans Reinhard (warum haben Bösewichte in US-Filmen eigentlich immer deutsche Namen?) wirkt irgendwie wie aus den 50er-Jahren.
Auch zu den oft als "Mickey-Maus"-Roboter kritisierten Vincent und Bob fehlt im Film leider die Erklärung, warum sie so "niedlich" gestaltet wurden. Im Buch "Das Schwarze Loch" von Alan Dean Foster steht die Erklärung noch: Aus psychologischen Gründen, damit Menschen Roboter besser akzeptieren und nicht als Bedrohung wahrnehmen! Wie heute die "niedliche" Büroklammer von Word oder der freundliche "Suchhund" von Windows. Trotzdem wurde hier doch etwas zu dick aufgetragen. Die beiden Roboter "verkommen" leider zu häufig zu "Running Gags".
Die "Niedlichkeit" gilt natürlich nicht für Robot Maximillian, Reinhards (Maximillian Schells) rechte Hand. Der ist aber wieder ins andere Extrem überzogen und wirkt comicartig übertrieben. Weniger "bösartiges Aussehen" wäre hier mehr gewesen.

Auch die Stars des Films zeigen nicht immer überragend schauspielerische Leistungen. Hier addieren sich viele, viele kleine Schwächen, die ich nicht alle aufzählen kann. Maximilan Schell z.B., übertreibt es ab und zu mit seinen "satanischen Gesten" als Käpt`n Ahab des Schwarzen Loches.

Die Endszene wiederum, wohl inspiriert von Kubriks "2001", begeistert anfangs wieder. Wenn Hans Reinhard über seiner Hölle schwebt, am unteren Bildrand verschwindet, und dann überraschend sein schreckensverzerrtes Gesicht, von seinen wirr umherfliegenden Haaren umgeben, wieder auftaucht... Mann, was hat mich diese Szene damals im Kino erschreckt und sie tut es noch immer! Und wenn er dann Eins wird mit seiner Schöpfung Maximilian, gefangen im Körper des Roboters, der auf einer Felsenklippe in den Tiefen der Hölle steht... Eine grossartige Szene, die an Dantes Inferno oder an Bilder von Hieronymus Bosch erinnern!
Doch auch hier: Für unsere Helden geht es durch eine Art überirdisch erleuchtete "Himmelspforte" auf die "andere Seite". Hier wird's dann wieder doch etwas zu kitschig.

So bleibt am Ende ein gemischtes Gefühl, weil sich oft starke, passende Szenen mit unpassenden und linkisch wirkenden abwechseln. 33,3% des Films ist phantastisch, 33,3% guter Durchschnitt, und 33,3% leider mässig bis saumässig. So bleiben mir 3 Sterne zu vergeben aber auch eine Kaufempfehlung... allein schon wegen der Eröffnungsszene!
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbesonnenheit ist das Charakteristikum der Jugend,Besonnenheit das des Alters und Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkei t, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Ich bin Jahrgang 1969 und habe den "unbeliebten" Disney Film als Junge mit meinen damals besten Freunden im Kleinstadt KINO gesehen, welches kaum größer
war als mein jetziges Wohnzimmer, mit ebenso "vielen" (wenigen) Sitzplätzen.
...Dieses KINO gibt es schon laaaaaange nicht mehr, dort steht heute ein ALDI.
Wir waren hin & weg von der MAGIE des Films und ließen auf dem Heimweg, trotz Dauerregen, jede noch so unbedeutende ...heute lächerliche Szene im hitzigen Geplapper wieder aufleben !

Hast Du das gesehen... und das ...und das !

Und die Worte von VINCENT habe ich seit dem Tag immer und immer noch im
Ohr: "Unbesonnenheit ist das Charakteristikum der Jugend, Besonnenheit das des Alters und Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkeit!"

Ich habe mir diesen Kindheitsschatz auf DVD gekauft und habe ihn seit dem, wenn meine Familie d.h. Frau und meine zwei Kinder mir die Zeit eingeräumt haben, mehrfach gesehen....und bin auch heute noch ein RIESEN FAN.

PS: Wenn mein heute 3 1/2 Jährlicher Sohn einmal alt genug ist, spielt Papa ihm den Kindheitsschatz vor!

Ein FAN = *Kleiner Junge

Für die ZEIT in der "Das Schwarze Loch" in die Kinos kam war er für uns Jungs (*auch ein paar Mädchen) der "Hammer" !!!
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30 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Disney für Jugendliche..., 29. März 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Für Jugendliche von damals wohlgemerkt und jung gebliebene von heute. Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Streifen als kleiner Stöpsel gesehen habe. Und jetzt, fast 20 Jahre später, lässt mich das Ding immer noch nicht los. Man könnte sagen, seine Anziehungskraft ist so gewaltig, dass nicht einmal das Licht ihr widerstehen kann. Wie der Teufel hinter einer Seele war ich auf der Jagd nach der Soundtrack LP mit John Barrys wundervoller Musik. Als dann eine italienische Firma die Musik auf CD bannte, hätte ich vor Freude zerspringen können. Die DVD, wenn auch ganz ohne Bonusmaterial war schließlich das krönende Finale einer Leidenschaft, die vor vielen Jahren mit einer Hörspielkassette begann.
Sicher hält ein Film wie "Das Schwarze Loch" keinem Vergleich mit großen Science-Fiction Klassikern, wie 2001 oder "Planet der Affen" stand, aber muss er das denn? Ich finde es traurig, das Filme wie dieser oder "Tron" heute kaum noch eine Chance haben. Schließlich war es großes Kino für ein Publikum, dass man heute scheinbar vergessen hat. Stelle man sich nur vor, welch ein Aufgebot von Stars sich damals für ein solches Werk ins Zeug gelegt hat, Maximilan Schell, Anthony Perkins, Ernest Borgnine, Roddy McDowall, John Barry.
Der Ton der DVD (Deutsch und Englisch in Dolby Digital) und das etwas verrauschte Bild (Gott sei dank in vollem Kinoformat) zeigen dennoch, dass man sich bei Buena Vista die Mühe gemacht hat, so viel wie möglich aus dem Klassiker herauszuholen. Schade ist, dass die Leute bei Disney nicht so ambitioniert waren, ein Musterbeispiel für die DVD Produktion zu schaffen, wie es bei "Tron" der Fall war. Dennoch kann ich jedem, der wie ich den Film praktisch mitsprechen, kann empfehlen die DVD zu erwerben, bevor sie wieder vom Markt verschwindet, was bei Disney leider jeden Tag der Fall sein kann.
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38 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es kommt noch schlimmer..., 28. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Ein Vergleich mit der auch nicht gerade üppig ausgestatteten US-DVD von "The Black Hole" fördert leider noch unerfreulicheres zu Tage: Eine Bildergalerie zeigt einige Stills aus dem Film (weniger spektakulär), aber auch recht hübsche Abbildungen von Werbematerialien wie Plakatmotiven (das ist schon eher was). Dem Hauptmenue wurde eine kleine recht nette Animationssequenz vorangestellt. Neben dem Trailer (ja, den gibt es hier) verfügt die Filmfassung im Originalformat allerdings auch über die ursprünglich im Kino eingesetzte ca. 2,5 minütige Exploration, eine von epischen Filmwerken wie "Lawrence Of Arabia" oder "2001" bekannte Sequenz, in der die prächtige Filmmusik auf den folgenden Film einstimmen soll. Diese ist bei "The Black Hole" wirklich gelungen und leider leider auf der deutschen DVD nicht enthalten.
Zudem ist das Bild der hiesigen DVD zwar im Gegensatz zum US-Pendant anamorph codiert, hinterlässt aber angesichts einer Vielzahl von Vorlagefehlern und verrauschter Sequenzen einen, vorsichtig ausgedrückt, durchwachsenen Eindruck.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass der Schöpfer des Spruches: "Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach." ein weiser Mensch ist, und die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt. Hoffen wir also auf eine würdige Umsetzung im nächsten Leben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen " Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, möge das Schwarze Loch ihr Grab werden! ", 16. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Ein wunderbares, nostalgisches, hochspannendes Science Fiction Abenteuer.
Damals wie heute bekomme ich ein angenehm aufgeregtes Nervenkitzeln denke ich an diesen Klassiker.
Was wurde dieser "Disney" Film verfemt, verrissen, verunglimpft. Übrigens der erste mit eingeschränkter Altersfreigabe.
Billige Kopie von "Star Wars", lächerliche Handlung, veraltet.
All dies mag für viele wahr sein und doch stimmt es nicht.
Viele würden sich vielleicht auch eine Neuverfilmung vorstellen können, doch auch das würde meiner Meinung nach, so geschehen bei Filmen wie "Poseidon Inferno" oder "Kampf der Titanen" schwer in die Hose gehen.
"Das schwarze Loch" lebt von seinem siebziger Jahre Charme und ist damit auch in den Spezialeffekten, die fast ebenso viel Geld wie in "Star Wars "verschlangen, auch heute noch beeindruckend.
Also folgt hier eine kleine Liebeserklärung an einen Genrefilm der mich damals und auch heute in seiner Unheimlichkeit und Dramatik fasziniert.
Ein wenig erinnert er von der Geschichte an die Jahrzehnte früher entstandene Disney Verfilmung "20000 Meilen unter dem Meer".
Nur daß wir es hier nicht mit der "Nautilus" in unendlichen Meerestiefen an Bord ein James Mason ,sondern mit dem riesenhaften Raumschiff U.SS.Sygnus in den schwarzen Weiten des Weltalls zu tun haben und auf der Kommandobrücke ein genial aufspielender grössenwahnsinniger Maximilian Schell.
Wir schreiben das 22. Jahrhundert, das kleine Forschungsschiff Palomino erhält einen seltsamen Funkspruch eines unbekannten Objekts.
Es handelt sich um das seit Jahrzehnten verschollen geglaubte gigantische Raumschiff USS Sygnus.
Wie ein unheimliches schwarzes Ungetüm schwebt es einsam vor einem riesenhaften schwarzen Loch, der grössten verzehrenden Kraft des Universums.Doch scheint es auf unerklärliche Weise den Sogkräften dieses monströsen Strudels standhalten zu können.
Die Vier Besatzungsmitglieder der "Palomino" (mit Roboter fünf) begeben sich in das Wagnis das Riesenschiff erkunden zu wollen. Geisterhaft,bedrohlich gleitet der Suchscheinwerfer über die schwarze Aussenhülle der Sygnus.
Ein Landeluke öffnet sich, das gigantisch einsame Schiff erstrahlt plötzlich in hellem Glanz und ein Unbekannter scheint die Besatzung Willkommen zu heißen.
"Wer immer dort im Kontrollturm sitzt, er hat uns jetzt in der Hand"- doch voll böser Vorahnungen setzt die Palomino Crew ihren Weg durch menschenleere, unendlich lange Gänge des fremden Raumschiffs fort.
Diese Korridore, diese einsamen schlauchartigen endlosen Saal- und Maschinenraumkonstruktionen sorgen allein schon für beklemmende packende Atmosphäre.
Sehr stark erinnern diese Szenen an einen anderen Geniestreich des Science Fiction Horrors. Ende der neunziger Jahre wird man in dem Schocker "Event Horizon" ähnliche Anfangsszenen erleben.
Doch bald wird sich ihr Gastgeber zeigen. Dr.Reinhardt (Maximilian Schell) ist bis auf eine grosse Zahl schweigender Roboter der einzige lebende Mensch auf dem Schiff.
Sehr bald wird für die Palomino Besatzung das Schiff Reinhardts zur gefährlichen Falle.
Denn dieser verfolgt in seinem Grössenwahn nur ein Ziel. Eines der letzten Rätsel der Menscheit zu lösen und mit seinem gigantischen Raumschiff das schwarze Loch zu durchfliegen.
Maximilian Schell gibt hier mit seinem starrem Blick, seiner raunenden, hypnotischen Stimme eine gänsehauterregende Vorstellung.
Wäre er einige Jahrhunderte früher geboren, wäre er wohl in einem sinnlosen Todesreigen als Ahab dem weißen Wal nachgejagt.
Zumindest ist sein waghalsiges wissenschaftliches Experiment genau so von irrem, dem Untergang geweihten Fanatismus gezeichnet.
Doch wo ist die ehemalige Besatzung des Schiffes abgeblieben.
Der Glaube, daß diese schon lange tot ist, wird durch unheimliche Ereignisse erschüttert. Was hat es mit einer grotesken Bestattungsfeier ,der in mittelalterlichen Kutten gekleideten, gesichtlosen Roboter auf sich?
Dunkle Geheimnisse, gelüftet in einer Sekunde, die auch heute noch schockt und mir damals mindestens eine Nacht den Schlaf raubte.
Dr. Reinhardt entpuppt sich hier zusätzlich noch zu einem Dr. Frankenstein Verschnitt. Dazu die stets präsente schaurig, bombastische Musik von John Barry. Ein gruseliges Erlebnis. Eingeschlossen in den Weiten des Alls, auf einem riesenhaften Geisterschiff.
Als ein Meteoritenschwarm die USS- Sygnus bedroht gibt Reinhardt auf der Kommandobrücke das letzte finale Kommando: Volle Schubkraft voraus in den gähnend, wie wahnsinnig kreiselnden Strudel des schwarzen Lochs und dahinter das Unfassbare.
Fazit: Ein grossartiger,skuriler, unheimlicher Science Fiction Klassiker.
Allein die USS- Sygnus gehört zu den grössten Modellen, die je für einen Science fiction Film gebaut wurden.
Glasklarer, dramatischer Spannungsaufbau mit perfektem Decors, beeindruckenden Tricks (der glühende Meteroit der sich durch das Schiff wälzt z.B.) und charismatischem Bösewicht.
Ja, ich gebe es zu, die beömmelten Roboterszenen mit dem R2D2 Verschnitt gehen wie fast jedem, so auch mir gewaltig auf den Zeiger, aber selbst hier hat der Film einen solchen Charme, daß man gnädig darüber hinwegsieht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alt, aber schön, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Trotz gewisser Schwächen macht es immer wieder Spaß diesen tollen Film anzuschauen. Ich fand als Kind den Film super (im Kino gesehen) und kann mich auch heute als Erwachsener noch daran erfreuen. Vor allem der Anfang vom Film mit der Musik ist immer noch unschlagbar.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie eine Wagner-Oper im Weltraum, 13. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Zunächst mal: JA:
- Ja, es wimmelt von wissenschaftlichen Kloppern (ein sichtbares schwarzes Loch / Atmen im Weltraum) usw.
- Ja, der Film wurde nicht ohne Disney-Zuckerguss (Roboter wie Hündchen) angerührt; und das schmeckt man auch raus.
- Ja, der Film passt trotzdem so gar nicht in irgendein Schema der Disney-Geschichte.
- Ja, vieles ist schon verdammt dick aufgetragen.

Na und ?

Das alles kann man auch über eine konventionell inszenierte Oper von Richard Wagner sagen. Und wäre die besser, wenn Wotan stundenlang über seine unglückliche Kindheit referieren würde ? Oder der fliegende Holländer einen Flüssiggastanker namens "Costa Concordia" steuerte ?

Hier wird filmisch - und für die damalige Zeit auch technisch - meisterhaft eine Gruselgeschichte erzählt, bei der die guten tapfer kämpfen und gerade noch mit heiler Haut davonkommen. Mag der gotische Bogengang der Schlußsequenz auch wirken wie eine Kosterfrau-Melissengeist-Werbung.

Was in diesem Epos zählt ist die gruselige Atmosphäre. Die hat mich damals nicht schlafen lassen. Und wenn mein Söhnchen heute auf den Trichter käme, sich bei ebay einen lebensgroßen Plastik-Maximilian zu besorgen und heimlich im finsteren Keller aufzustellen...man müßte mich wohl defibrillieren.

Da verzeiht man auch VHS-Qualität und fehlendes Bonusmaterial.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gute SciFi, 12. Februar 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Das Schwarze Loch kam seinerzeit im Fahrwasser des Star Wars Hypes und der daraus resultierenden Science-Fiction-Film-Schwemme heraus.
In dieser Zeit erblickten viele Filme dieses Genres das Licht der Welt, die man nach kurzer Zeit aber getrost wieder vergessen konnte.
Dieser Film ist jedoch etwas anderes. Der große Unterschied zu den meisten genregleichen Filmen liegt darin, daß hier das Wort "Science" (Wissenschaft) auch mit Sinn hinterlegt ist. So kann man das titelgebende schwarze Loch durchaus als eine weitere Hauptrolle dieses Films ansehen.
Dies war wohl auch der erste Film, in dem sich ernsthaft Gedanken über eine Reise durch ein schwarzes Loch, den damit verbundenen Aufwand und die Grenzerfahrungen gemacht wurde.
Trotzdem wurde auch in diesem Film nicht auf genreübliche Einlagen wie z.B. eine Laserballerei verzichtet.

Mancher mag vielleicht die Nase rümpfen, weil der Film von Disney stammt und diese ja im Rufe stehen stets eine heile Welt zu zeigen. Dem ist hier nicht so.
Natürlich wird aber auch das Disney typische "Süß"-Image bedient und zwar in Form der Großäugigen Roboter VINCENT und BOB. Die beiden sind teils schon etwas nervig. Können dem Film als ganzes aber nichts anhaben.

Die schauspielerischen Leistungen rangieren zwischen gut und schlecht, wobei mir Maximilian Schell als wahnsinniger Wissenschaftler noch am besten gefällt.

Wer gerne Science Fiction sieht, der diesen Titel auch mit Sinn hinterlegt, der ist hier durchaus richtig.
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Disney liebt diesen Film nicht..., 27. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
... denn wie sonst läßt sich erklären, daß die langersehnte DVD von "Das Schwarze Loch" ohne das geringste Fitzelchen Bonusmaterial daherkommt, während zeitgleich "Tron" in einer Super-Mega-Deluxe-Edition veröffentlicht wird?! Hier gibt's keine Interviews, kein Making-Of, nicht mal einen Trailer oder wenigstens ein interessantes Booklet... GAR NICHTS! So muß ich einem meiner Lieblingsfilme wertvolle Punkte abziehen...
Gegen den Film selbst ist nichts einzuwenden, die visuelle und akustische Darbietung ist okay; Maximilian Schell ist einer der besten "Mad Scientists" der Filmgeschichte, und die Story - eine Weltraum-Version von "20.000 Meilen unter dem Meer" - ist zwar nicht sonderlich originell, aber kultverdächtig umgesetzt.
Nun bleibt nur zu hoffen, daß irgendwer bei Disney sich eines Tages erbarmt und auch den genialen Soundtrack von John Barry endlich mal auf CD veröffentlicht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schatz für jede Sammlung! MUST HAVE!, 18. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Schwarze Loch (DVD)
Wer díesen Film nicht kennt - der hat etwas verpasst!
Viele meiner Vorredner haben einfach recht - das ist wohl der Film auf den Disney am wenigsten stolz ist. Erklären kann ich mir das tatsächlich nicht. Der Film ist einfach gut gemacht, hat tolle Spezialeffekte und einen grandiosen Musikscore. Dass die Roboter teils zu niedlich, teils zu übertrieben brutal wirken ist sicherlich auch der damaligen Zeit geschuldet. Man muss sich schon vor Augen führen, dass der Geschmack der 70er ein anderer war als heute. Viele alte Filme wirken auf den heutigen jugendlichen Zuschauer unfreiwillig komisch, was jedoch nichts an der Klasse dieser alten Streifen ändert.
Ich habe den Film nun schon seit einigen Jahren in meiner Sammlung und muss sagen, ich habe einst lange nach diesem Schatz gesucht. Die Special-effects sind (bis auf die Roboter) grandios, die Raumschiffe sind phantastisch gestaltet und wirken so plastisch und beeindruckend, wie ich es in neueren Filmen kaum mehr erleben durfte. Dazu mit der herrlichen Musik von John Barry - hier möchte ich mich meinen Vorrednern nicht anschließen - die gerade die Außenszenen mehr als gekonnt untermalen.
Zur Story muss und möchte ich hier nicht viel sagen, die schauspielerische Leistung hat mich jedoch im ganzen Film überzeugt, vor allem Maximilian Schell und Anthony Perkins habe ich selten so genossen wie in diesem Film.

Fazit: Wer sich auch heute noch gerne die alte "Kampfstern Galaktika" Kinofilme anschaut und nicht rot wird, wenn er beim Mitfiebern erwischt wird, während ein paar Zylonen hölzern umeinanderwackeln, der wird an diesem Film sicherlich seine wahre Freude haben. Ich schau ihn mir immer wieder gerne an. Auch wenn der Streifen es offiziell nie geschafft hat: Für mich ein wahrer Filmklassiker.

Wer sich für weitere Rezensionen von mir interessiert:
[...]
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Das Schwarze Loch
Das Schwarze Loch von Gary Nelson (DVD - 2012)
EUR 7,99
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