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Orchestral Music from the Oper
Format: Audio CDÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Mai 2011
Sämtliche Einspielungen auf dieser Doppel-CD sind höchster künstlerischer Maßstab und bis heute unerreicht: ob nun der Walkürenritt (der hier in seiner vollendetsten Erhabenheit zum ersten und EINZIGEN Male erklingt) oder das Meistersinger-Vorspiel.

Unübertroffen ist Tristan. Keine andere Aufnahme ist mir bekannt, die die qualvolle Leidenschaftlichkeit des Vorspiels und des Liebestods so überzeugend vermittelt wie die Interpretation Klemperers. Dies ist absoluter Gipfel, unerreichter, unerreichbarer Höhepunkt der gesamten abendländischen Interpretationskunst. Wer Klemperers Tristan (leider nur das Vorspiel und den Liebestod) in dieser Aufnahme gehört hat, wird KEINEM anderen Dirigenten den Vorzug geben; alle anderen, so auch die vielbesungenen Aufnahmen Furtwänglers und Kleibers erblassen im Vergleich mit diesem Tristan!
Man beachte nur, wie Klemperer den Liebestod gestaltet. Wie wird sonst, bei ausnahmslos allen anderen Dirigenten, dieser Liebestod gestaltet? Alle Dirigenten nehmen den Liebestod traditionsgemäß - das heißt, ohne sich eigenständig Gedanken zu machen - zu langsam, und zwar in der irrigen Annahme, man müsse diese gewaltigen Steigerungen der Leidenschaft möglichst in die Länge ziehen, damit sie auch richtig wirken. Das hat man seit eh und je so gemacht. Schön. Doch der Effekt einer solchen Tempoverlangsamung ist, dass die Musik geradezu nervtötend behäbig, fettleibig und in gewisser Weise sogar spießig klingt. Klemperer dagegen zieht das Tempo im Liebestod mächtig an! Man höre sich das jetzt an... Wo wir sonst mehr oder weniger nur sentimentalem Kitsch begegnen, erfahren wir bei Klemperer die echte Marter einer in das Unerträgliche gesteigerten Sehnsucht. Und während man sonst so ziemlich bald alle Effekte dieser Musik auswendig kennt und nur noch das Ende der Oper geduldig und ehrfurchtsvoll gelangweilt abwartet, bleibt man bei Klemperer bis zur letzten Note innerlich aufs Höchste angespannt, und dies ganz gleich, wie oft man sich diese Aufnahme anhört. Überhaupt ist das das Rätselhafte bei Klemperer: seine Interpretationen bleiben immer frisch und jung und nutzen sich nie ab; immer wieder entdeckt man bei der gleichen Aufnahme neue Ausdrucksschattierungen, die einem vorher entgangen waren.

Auf der anderen Seite höre man sich das Vorspiel zu den Meistersingern an. Wiederum wird dieses Vorspiel traditionsgemäß zu schnell und überhastet gespielt. Warum? Ganz einfach weil man Angst vor einer zu "altfränkisch" wirkenden Interpretation hat und weil sich kein Dirigent jemals Gedanken darüber macht, dass ein anderes Tempo vielleicht angemessener sein könnte und dass langsame Tempi nicht immer zugleich altfränkisch zu sein brauchen. Klemperer dagegen nimmt das Meistersingervorspiel langsamer als andere Dirigenten, mit dem Resultat, dass die aufs Feinste gearbeitete Struktur der Musik plötzlich hörbar wird, ohne dass sie behäbig wirkt. Man hört Stimmen, die man vorher nie so gehört hatte; eine Polyphonie wird hörbar, wo man vorher immer nur "Klangbrei" serviert bekam. Sogar den filigranen und sonst immer untergehenden Klang der Harfe kann man bei Klemperer hören (übrigens auch im Liebestod), und dieser Klang der Harfe ist für die Gestaltung des Rhythmus bestimmter Passagen im Meistersingervorspiel von außerordentlicher Wichtigkeit.

Vom Walkürenritt, den wir sonst als so ziemlich das obszönste Werk Wagners meinen zu kennen, will ich nicht sprechen. Man höre ihn mit Klemperer an und MAN AHNE: welcher Ring ist uns da für immer vorenthalten geblieben! Warum musste ausgerechnet von diesem Giganten der Musik keine Aufnahme des Rings existieren?! Klemperer hat den ersten Walkürenaufzug und Wotans Abschied (Ende des dritten Walkürenaufzugs) aufgenommen (das erstere gibt es bei Testament, das letztere bei Emi zusammen mit Bruckners Achter), sonst existieren von ihm, meines Wissens, nur vereinzelte Orchesterausschnitte aus dem Ring, die auch hier auf der Doppel-CD zu hören sind.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2010
Mehr als über jeden anderen Komponisten gehen die Meinungen über Wagner weit auseinander. Doch auch wenn die Zeiten, in denen zwischen Enthusiasten und Gegner ein teifer Graben klaffte, lange vorüber sind, hört man doch oft, wenn die Rede auf Wagner kommt oder das Opernprogramm einen Wagnerabend ankündigt, Entschuldigungen: Dann ist von der Länge der Opern die Rede, von der mühsamen, deklamatorischen Art des Gesangs, den seltsam fremden Handlungen.

Dividiert man jedoch Handlung und Text heraus und verzichtet auf den Gesang, dann bleibt von den Wagneropern noch immer Berückendes und Kurzweiliges übrig: Die wunderbar symphonischen und höchst kurzweiligen Ouvertüren und Zwischenspiele, von denen jede für sich genommen ein eigenständiges orchestrales Werk ist. In diesen konzentriert sich, quasi in nuce, die gesammte Dramatik und Monumentalität der Opern, aus denen sie entnommen sind.

In der vorliegenden Ausgabe sind die Ouvertüren und Zwischenspiele aus den Opern Wagners auf zwei CD vereinigt. Sie liegen in der klaren und doch spannungsreichen Interpretation Otto Klemperers aus den Jahren 1960/61 vor. Klemperer schöpft aus seiner lebenslangen Beschäftigung mit Wagner und legt eine durchgehend überzeugende Interpretation vor. Keinem Wagnerfreund kann diese Aufnahme entgehen. Allen jenen, die einen Einstieg in die Musik Wagners suchen, kann kein besserer empfohlen werden.

Wer von diesen Aufnahmen überzeugt war und sich nicht gleich an die Opern selbst wagen möchte, dem sei als Alternative eine andere wortlose Zusammenstellung des wagnerschen Rings empfohlen, 'Der Ring ohne Worte' von Lorin Maazel.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Diese 1960/61 in London entstandenen Einspielungen von Wagners Orchestermusik erscheinen hier erstmals gebündelt in einem 2 CD-Set. Der Produzent Walter Legge nannte die Aufnahmen gleich nach Fertigstellung "superb", und dieses Urteil gilt noch heute, im Vergleich mit allen anderen wesentlichen Einspielungen, uneingeschränkt. Otto Klemperer war schon in jungen Jahren ein berühmter Wagner-Dirigent, und hier hat er die Quintessenz seiner lebenslangen Vertrautheit mit der Musik des Komponisten verewigt. Die Monumentalität der Aufnahmen ist schlicht nicht zu überbieten, die Tempi sind gezügelt, aber keineswegs langsam. Jedes Stück wird mit größter Konzentration und Spannung dargeboten. Ich kenne keine Zusammenstellung von Wagners Orchestermusik, die in allen Teilen ähnlich überzeugend ist.
Die Klangwirkung ist hervorragend; man merkt den Aufnahmen an, daß man auch technisch alles damals Mögliche aufgeboten hat, um die Vorstellungen des Dirigenten optimal umsetzen zu können. Die digitale Überarbeitung tut ein übriges, die Interpretationen zu einem ungetrübten Genuß werden zu lassen. Ein Muß für alle Wagner-Freunde, aber nicht weniger für jeden Klemperer-Verehrer.
Man kann nur bedauern, daß Klemperer zu spät (1970) den Plan einer RING-Gesamtaufnahme ins Auge gefaßt hat; sie konnte leider nicht mehr verwirklicht werden, weil die physischen und psychischen Kräfte des damals fast 85-jährigen Dirigenten das nicht mehr zuließen. Lediglich der 1. Walküre-Akt konnte noch vollendet werden (erfreulicherweise auf TESTAMENT wieder vorgelegt).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2013
So genial die Opern von Richard Wagner auch sind, so selten habe ich die Musse sie mir ganz anzuhören.. Für meinen Geschmack zuviel Gesang , den ich ohne mitzulesen nicht richtig verstehe und beides zusammen = lesen + Musik hören ist nichts halbes und nichts ganzes - sprich es fehlt die ungeteilte Aufmerksamkeit, die nötig ist um diese großartigen Schöpfungen geniessen zu können und dem Verlauf im Innren mitzuerleben. ganz anders ist es mit den Orchester Einspielungen. Eigentlich immer ein Genuss bei den mir bekannten Werken Doch derart gefangen genommen wie diese Aufnahmen hier hat mich bisher keine andere Einspielung. Je länger die Musik spielt umso stärker der rausch-hafte Effekt. Augen zu, entspannen und ganz Ohr. Mit schwelgen auf den Wellen dieses Orchester Klangs. Voller Farben und Dynamik gelingt es Otto Klemperer mit elegantem Dirigat seine Musiker durch alle Facetten dieser gewaltigen Kompositionen zu führen, zu fordern und zu kontrollieren bis ein organischer Gesamt Sound entsteht, der vermutlich viel von dem, was Wagner vorschwebte verinnerlicht um dennoch klar seinen eigenen Gestaltungswillen zu formulieren. Für mich persönlich die überzeugendste Ton Konserve mit Wagner Musik in meiner noch kleinen aber gut bestückten Wagner Sammlung - Tipp The Other Wagner CD 2 ebenfalls von Otto Klemperer dirigiert.-
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2009
Diese Aufnahmen muss man hören - dann erübrigt sich jegliche Kritik !
Uneingeschränkt 5 Sterne
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