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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 2. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
"On a Storyteller's Night" markierte wohl den kreativen Höhepunkt der englischen Bombast-Rocker MAGNUM, deren Stil auch bis heute von niemanden wirklich kopiert werden konnte. Ließen die beiden Vorgänger "Chase The Dragon" und "The Elevent Hour" bereits aufhorchen lassen, so gelang ihnen mit dem bis dato (1985) fünften Studioalbum der große Wurf (es folgten noch weitere großartige Alben!).
Denn "On a Storyteller's Night" weiß sowohl durch seine märchenhafte Atmosphäre als auch die Eingängigkeit der einzelnen Songs zu begeistern (Ausfälle gibt es keine). Und trotzdem sind vor allem neben dem garandiosen Titelsong sowohl der dramatische Opener 'How Far Jerusalem' als auch 'Les Mort Dansant' besonders hervorzuheben.
Schwachpunkte lassen sich in meinen Augen auch nach unzähligen Durchläufen nicht finden. Deswegen verdient "On a Storyteller's Night" nichts anderes als die volle Punktzahl.
(Für alle, die MAGNUM noch nicht kennen: Der "Härtegrad" des Albums bewegt sich in etwa auf Queen-Niveau.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten AOR Alben aller Zeiten, 4. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
In den 1980er Jahren erlebt der sogenannte AOR (Adult oriented Rock) seine kommerzielle Hochphase. Reihenweise sprießen Bands aus dem Boden, die sich diesem Genre verschreiben. Stilbildend sind melodische Rockarrangements mit klarer Zuspitzung auf eingängige Hit-Refrains. Kurz gesagt: eine softere Variante des Hard Rock. Neben Bands wie Toto, Journey, Boston, Survivor oder Foreigner, die den AOR kultivieren, gibt es in den 1980ern auch eine Truppe aus England, die dem Genre zugeordnet werden kann, ohne vollständig hineinzupassen. Magnum heißt die Birminghamer Band um Gitarrist, Texter und Komponist Tony Clarkin und Sänger Bob Catley.

Nach ihrem Debut "Kingdom of Madness" (1978) folgen drei weitere Alben, die Magnum trotz hoher musikalischer Qualität nicht zum ganz großen kommerziellen Durchbruch verhelfen. Als "The Eleventh Hour" 1983 zum Flop wird, steht die Band sogar kurz vor der Auflösung. Doch Clarkin hält seine Truppe zusammen und so erscheint 1985 ein Album, das Musikgeschichte schreiben soll. "On a Storytellers Night" heißt das Werk und gilt bis heute als eines der besten AOR Alben aller Zeiten. Die Arrangements sind immer noch herausragend, auch weil sich Tony Clarkin die Freiheit nimmt, progressive Elemente in seine Songs einzubauen. Zudem bleibt seine Gitarre stets das prägende Instrument im Magnum Sound, was die Zuordnung zum AOR etwas schwammig erscheinen lässt. Angesichts des hohen Melodieanteils der zehn Titel auf "On a Storytellers Night" kann diese aber durchaus vorgenommen werden. Man könnte es auch so sagen: Magnum spielen melodische Rockmusik ohne klare Genregrenzen.

Den Anfang des fünften Opus macht mit "How far Jerusalem" gleich ein Bandklassiker. Getragen von Mark Stanways großflächigen Keyboard-Teppichen und Bob Catleys kraftvoller Stimme entwickelt sich die Nummer zum Mahnmahl gegen den Krieg. Das Stück kann als typisches Markenzeichen von Magnum betrachtet werden. Es verbindet ein warmes, hymnisches und feierliches Arrangement mit einem gesellschaftskritischen Text. "How far Jerusalem" ist bis heute unerreicht und einer der absoluten Referenzsongs der Gruppe.

Gleiches gilt für "Just like an arrow". Diese Nummer atmet den 80er Rock durch und durch. Der Refrain setzt sich bereits beim ersten Hören fest. Jeder, der sich der melodischen Rockmusik verschrieben hat, sollte diesen Titel kennen. Auch im 21. Jahrhundert immer noch sensationell gut und daher fester Bestandteil des Live-Sets.

Ist es möglich einen derart perfekten Auftakt noch zu toppen? Die Antwort lautet ganz klar: Ja! Denn was Magnum mit dem Titelsong "On a Storytellers Night" abliefern, kann eigentlich nicht in Worte gefasst werden. Dieses Lied IST Magnum. Es beinhaltet alles, was die Band bis heute ausmacht. Die perfekte Vertonung des atemberaubenden LP-Covers von Rodney Matthews. Eine unglaublich geheimnisvolle, aber nie gruselige Athmosphäre gepaart mit stimmungsvollem Keyboard und einem schlichtweg göttlichen Refrain. Was für eine Hymne. Ein Fest für alle Freunde spannender Kamingeschichten und großer Emotion. Dieser Song macht absolut süchtig. Ein wahrer Geniestreich und noch heute der Höhepunkt eines jeden Magnum-Konzertes, der die Fans enthusiastisch mithüpfen lässt. Besser geht es einfach nicht.

"Before first light" kann zwar die Genialität der ersten drei Titel nicht erreichen, ist aber dennoch ein straighter, melodischer Rocksong von hoher Qualität. Eine kleine Ruhepause, auf die sofort der nächste Klassiker folgt.

"Les morts dansant" ist eine Ballade, die absolut perfekt umgesetzt wurde. Inhaltlich ein radikales Anti Kriegs-Statement. Sänger Bob Catley prangert in seinem dramatischen Vortrag die Sinnlosigkeit des Krieges an und sorgt für einen nicht enden wollenden Schauer totaler Faszination. Hochgradig kreativ und mitreissend. Ein Meisterwerk.

"Endless love", "Two hearts" und "Steal your heart" passen sich nahtlos dem hohen Niveau des Albums an, obwohl sie recht klassisch arrangiert sind. Die satten Gitarren-Riffs von Tony Clarkin, das athmosphärische, verspielte Keyboard von Mark Stanway, das treibende Schlagzeug von Jim Simpson, der pumpende Bass von Wally Lowe und die eingängigen Gesangslinien und Refrains von Meisterstimme Bob Catley, bieten höchsten Hörgenuss.

"All England's eyes" ist ebenfalls ein straighter Rocker, der auch heute noch gerne Live zum Besten gegeben wird. Insgesamt wohl die zupackendste Nummer der LP, was aber nicht bedeutet, dass es sich hier um derben Hard Rock handelt.

Zum Abschluss zeigt Tony Clarkin nochmals seine Genialität als Songwriter. "The last dance" wird nur von Keyboard und teils mehrstimmigem Gesang getragen und reiht sich ein in die lange Magnum Klassikerliste. Ein ruhiger, verspielter und hochemotionaler Schlusspunkt eines Jahrhundertalbums. Wer hier nicht bewegt ist, muss ein Stein sein. Obwohl das Stück sehr melodisch ist, driftet es nie in seichte Kitschgefilde ab. Ganz einfach großartig.

Für jeden Freund von melodischer Rockmusik ist "On a Storytellers Night" ein uneingeschränktes Muss. Perfekter und professioneller wurde AOR seither nicht gespielt. Zurecht landen Magnum mit dem Album ihren ersehnten Durchbruch. Trotz weiterer herausragender Alben haben es die Birminghamer aber nie in die allererste Liga der Rockbands geschafft. Eine Schande, wenn man die Qualität ihres musikalischen Schaffens bedenkt. Leider müssen Clarkin und Co. heute in Mini-Hallen spielen. Die treue Fangemeinde aber verehrt sie zurecht als Legenden einer kleinen, feinen Szene, die sich seit geraumer Zeit bedauerlicherweise im kommerziellen Abseits befindet.

Oftmals muss man nach richtig guter Musik lange suchen, da vieles mit der Zeit in Vergessenheit geraten ist. Aufgrund seines uneingeschränkten Klassikerstatus' ist "On a Storytellers Night" dieses Schicksal glücklicherweise erspart geblieben. So scheint das Album bis heute hell am Himmel des AOR und bietet jedem, der sich darauf einlässt, einen bewegenden Gefühlsrausch. Und darum geht es bei Musik ja in erster Linie.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es nicht, versprochen!, 28. Januar 2007
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
Mit der "On A Storytellers Night" von 1985 haben sich Magnum ein Denkmal für die Ewigkeit geschaffen. Für mich ist es d a s Melodicrock-Album schlechthin.

How far Jerusalem: Ein genialer Song! Er fängt ganz ruhig an, steigert sich dann immer mehr um schließlich in ein Melodieoverkill zu münden. Vielleicht der beste Song von Magnum?!

Just like an arrow: Fast genauso stark wie der Opener. Eine wunderschöne Melodie, wie sie nur von Magnum sein kann.

On a storytellers night: Auch wieder ein gigantischer Song. Fängt auch ruhig an und steigert sich dann gewaltig.

Before first light: Ähnlich wie `Just like an arrow`. Auf jeder anderen Magnum Platte wäre der Song einer der besten.

Les mort dansant: Wieder so eine Hymne. Unglaublich, wie sich dieser Song steigert. Melodie und Chöre ohne Ende.

Endless love: Ganz stark. Ein super Gitarrenriff und tolle Keyboards.

Two hearts: Ich liebe diesen Song. Der Refrain ist Saustark!

Steal your heart: Ein `nur` guter Song. Viele Bands dieser Welt wären froh, wenn sie einen einzigen so guten Song komponieren könnten.

All England`s eyes: Wieder Melodie ohne Ende. Wie kann man nur so viele Top-Songs auf ein Album bringen?

The last dance: Eine wunderschöne Ballade zum Schluß.

Das Album stellte damals den letzten Versuch der Gruppe dar, endlich den Durchbruch zu schaffen. Und zumindestens in Europa schafften sie es auch. Wenn ich es einer Gruppe wünschen würde, dann sicher Magnum. Die Gruppe macht so herrlich altmodische Musik. "On A Storytellers Night" ist besser als jedes Bon Jovi- oder Bryan Adams-Album, versprochen. Hier haben wir aber auch schon die Zielgruppe von Magnum. Jeder der melodischen Hard Rock liebt, m u s s hier zugreifen. Judas Priest - und/oder Iron Maiden-Fans wird es vielleicht nicht hart genug sein. Aber Deep Purple- und Rainbow-Fans sollten mal reinhören. Auch für Freunde von Foreigner könnte es interessant sein.

Am liebsten würde ich 6 Sterne vergeben. Das Album hätte es verdient. Leider ist Magnum nie wieder ein solches Klassealbum gelungen, einige durchaus gute sollten aber noch kommen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz eigener Stil - ein zeitloses Jahrhundertwerk in Sachen Melodicrock!, 2. August 2010
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
Kennen Sie Magnum? Und damit meine ich nicht die Serie, mit welcher Tom Selleck großen Erfolg feierte. Die 1972 gegründete (Hard)Rockband aus England ist Kennern der Szene sehr bekannt, kam jedoch nie zu ganz großem Ruhm. Angesichts der gebotenen musikalischen Qualität und dem gemessen an anderen AOR-Bands anspruchsvollerem Songwriting durch Tony Clarkin bleibt mir das unverständlich.

1983 schien dabei für die Band ein vorzeitiges Ende anzustehen. Das schon vierte Album "The Eleventh Hour" verkaufte sich mäßig und ließ nicht ansatzweise erahnen, dass mit Album Nr. 5 neue Maßstäbe gesetzt werden sollten. Dann erschien "On A Storyteller`s Night" und obwohl man sich noch weiter von den ursprünglichen Hardrock-Wurzeln entfernte, muss man dieses Album als einen der Glanzpunkte des Genres bezeichen, der trotz klarem 80er Sound in keiner Sammlung fehlen sollte.

How Far Jerusalem: Allein dieser Song markiert die Stilrichtung von MAGNUM. Komplex, sperrig mit tiefsinnigen Texten und nicht immer ganz genretreuen Twists. So ist dieser Opener 6:28 Minuten lang und zeugt von tiefsinnigem Anspruch. Partymusik hört sich freilich anders an. Bob Catleys Stimme ist dabei ein Erlebnis. Seine helle klare und dennoch kraftvolle Farbe ist ein klares Markenzeichen der Band.

Just Like an Arrow: Mit diesem Song geht es nun etwas konventioneller und fetziger zur Sache. Strophe und Refrain sind dabei so prägnant und fesselnd, dass man sie sicher als Neuhörer tagelang nicht aus dem Kof bekommt.

On A Storyteller's night: Erneut treten MAGNUM den Beweis dafür an, warum man dieser Band doch recht schnell verfallen kann. Was balladesk und still beginnt, zieht nach kurzer Zeit zu einer tollen Rocknummer an um dann wieder melancholisch zu enden. Immer wieder wechseln sich stille und langsame mit progressiven Elementen ab. In Sachen Songwriting setzt Tony Clarkin immer wieder Maßstäbe und gerade diese Vielschichtigkeit macht das gleichnamige Album zu einem tollen Erlebnis.

Before First Light: Die Gitarren begeistern. Wenn man genau hinhört, entdeckt man auch in diesem Song immer wieder neue Elemente, die man vorher nicht bemerkt hat. Konzenrtieren Sie sich einmal nur auf die Gitarren und dann mal nur auf die Arbeit am Synthesizer. Grandios!

Les Mort Dansant: Dieser Antikriegssong ist in meinen Augen ein Jahrhundertwerk. Das ist ganz große Kunst und in Sachen Komposition von einer derartigen Intensität, dass man in regelmäßigen Abständen einem Gänsehautschauer unterliegt. Auch hier sollten Sie mal darauf achten, wie nach und nach weitere Instrumente einsetzen und in welcher perfekter Symbiose sie das Klangbild erzeugen. Wahnsinn! Einer der besten Song von MAGNUM und darüber hinaus ein klares Genrehighlight. Mit seinen abwechslungsreichen knapp 6 Minuten ein Song für die Ewigkeit...

Endless love: Dieser Song ist meiner Ansicht etwas schwächer. Wenngleich mir die Strophen sehr gut gefallen, flacht der Refrain doch sehr ab. Mir fehlt hier einfach etwas die melodische Vielfalt, die sonst geboten werden.

Two Hearts: Ein Ohrwurmkracher. Allein das Intro mittels Akustikgitarre ist grandios, lässt es doch in keinster Art und Weise erahnen, wie der Song weitergeht. Der Refrain lässt einen wochenlang nicht los...

Steal Your Heart: Gute Laune pur. Auch dieser Song stellt eindrucksvoll unter Beweis, mit welcher Elementvielfalt Magnum ihren ganz individuellen Stil kreieren.

All England Eyes: Dieser Song kann mich leider am wenigsten begeistern. Zu eintönig steht er klar hinter den anderen Meisterwerken dieses Albums.

The Last Dance: Das Album endet mit einer der schönsten und zugleich traurigsten Balladen, die ich kenne. Kein Kitsch, einfach intensiv und eine Melodie zum Niederknien. Der perfekte Ausklang eines einzigartigen Albums.

Fazit: Von Fans wird dieses Album als das Meisterwerk von Magnum gefeiert. On A Storyteller`s Night ist in jeder Hinsicht eine überragende Produktion. Das Songwriting Clarkins stellt die Speerspitze des Genres dar. Bob Catleys Stimme und die Instrumentalisierung gehen eine perfekte Symbiose ein und erzeugen und tolles, unverwechselbares und intensives Klangerlebnis. Dazu gesellen sich Texte, die man wirklich als kleine Geschichten beschreiben kann und die einem immer wieder Bilder in den Kopf zaubern oder nachdenklich stimmen. Gerade Les Morts Dansant bewegt in tiefer Art und Weise. Und auch wenn es nur 10 Titel sind, von denen zwei sogar ein wenig abfallen, ist der Rest dieses Albums von eben dieser herausragenden Qualität, das ich jedem wirklich rate, sich dieses Album in der 2005 veröffentlichten Neuauflage zuzulegen. Jeder, der gerne bewusst und nicht nur nebenher Musik hört, den erwarten auf On A Storyteller`s Night wahre Schätze, die berühren. Ein herausragendes Album und in jeglicher Hinsicht einzigartig...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Juwel schlechthin!, 15. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
Ein Album der Superlative - was die Qualität der Songs und das Cover angeht.
Das stimmungsvolle, heimelige und voller Atmosphäre schwelgende Cover von Rodney Matthews wird musikalisch toll umgesetzt.
Magnum waren nie besser. Grandiose Songs ohne jeglichen Ausfall. Herausstechend "How far Jerusalem", "Les morts dansant" und der Titelsong.
Hier passt wirklich alles - tolle, atmosphärische Produktion. Alles andere als steril. Homogener Sound mit sehr schönen Keyboards und filigraner Gitarrenarbeit. Über allem thront die grandiose Stimme von Bob Catley. Wer diese CD noch nicht hat ... zuschlagen ... Ihr werdets nicht bereuen. Diese Platte ist unter den besten drei meiner All-time-favorites des melodischen Rocks.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollkommen!!!, 13. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
Viele tolle Alben befinden sich in meiner sehr facettenreichen Sammlung, doch von den besten das beste zu bestimmen fällt mir schwer - und trotzdem würde ich mich wohl für "On a storyteller`s night" entscheiden. Was dem Album an Innovation mangelt - Magnum perfektionierte hier einfach den ohnehin gewählten Stil - wurde durch Vollkommenheit mehr als kompensiert! 10 der allerbesten Songs, die in den 80-ern im Bereich Rock geschrieben wurden, allesamt perfekt produziert mit einem unvergleichlich klaren und dynamischen Klang. Bei jedem Hören bleibt mir der Mund offen stehen angehörs solch vollkommener Schönheit! Keine andere Band mit Besetzung Gesang-Gitarre(n)-Bass-Keyboards und kein anderes Album konnte meines Wissens nach je wieder so eine dichte Atmosphäre produzieren!
Nur ein winziger Fehler: das Gerundium (!) "Les morts dansants" existiert im Französischen nicht - es müsste "Les morts qui dansent" heißen ;-)
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Ausnahmealbum!, 7. Januar 2006
Von 
Walter Osswald "wosswald" (Bayerisch Schwaben) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
Wenn ich die meiner Meinung nach zehn besten Alben aller Zeiten nennen müßte, wäre sicherlich ein "Reckless" von Brian Adams, ein "Love At First Sting" von den Scorpions, ein "Homerun" von Gotthard, ein "Blood From Stone" von Dare, ein "Trouble Or Nothing" von Robin Beck, ein "Bat Out Of Hell (Part 1!)" von Meatloaf und ein "On A Storyteller's Night" von Magnum mit dabei! Vor allem "Just Like An Arrow" hat es mit angetan, aber auch beim Titeltrack handelt es sich um einen Rocksong der sich "Sie" schreibt, mit einem balladenhaften Beginn und einem rockigen Refrain. "The Last Dance" ist eine wunderschöne Ballade und wie geschaffen für den letzten Track einer überragenden CD. Aber auch der Magnumklassiker "How Far Jerusalem" als Opener, der bei jedem Konzert der Band zu hören war, ist ein Meilenstein in der Rockgeschichte. Die Stimme von Sänger Bob Catley eignet sich einfach perfekt für Magnums Interpretation von Melodicrock, der von diesem Tonträger nahezu in Perfektion aus den Lautsprecherboxen schallt. Nachdem sich die Band ja zuerst aufgelöst und sich dem vernehmen nach mittlerweile in einer etwas veränderten Besetzung wieder zusammengefunden hat (allerdings immer noch mit dem Duo Tony Clarkin an der Gitarre und als Songwriter sowie Bob Catley als Sänger), kann ich nur eine Zeile des Refrains aus dem Titelsong zitieren: "Keep your night light burning", am besten im Stile von "On A Storyteller's Night".
Diese Scheibe konnte nach meiner Ansicht qualitativ von Magnums Nachfolgealben nicht ansatzweise erreicht werden, obwohl auch diese zum Teil recht ordentlich waren. Auch das bislang letzte Album der Band "Brand New Morning" von 2004 fällt gegen "On A Storyteller's Night" meilenweit ab! Aber es ist auch sehr schwer ein Ausnahmealbum nochmals qualitativ zu erreichen, geschweige denn nochmals zu toppen! Ansatzweise schafften es Magnum meiner Meinung nach nur noch mit "Wings Of Heaven".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ONCE UPON A TIME..., 12. März 2011
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
trug es sich zu, dass im Königreich Britannia der Barde Bob Catley und der Lautenspieler Tony Clarkin ein merkwürdiges Phänomen beobachteten : Die Kinder von König Artus und Robin Hood hörten plötzlich auf, sich zu einem geselligen Beisammensein , bei dem am Lagerfeuerplatz Märchen, Sagen und Legenden erzählt wurden, zu treffen.
Sie blieben für sich in ihren Behausungen und zogen es vor, den kalten Klängen von Synthesizern und Computern zu lauschen und fanden es - en mode -, dass in den Liedertexten der neuen Spielmanns-Generation von Kriegen, Problemen und Katastrophen berichtet wurde.
Niemand wollte sie mehr hören - die Mären von Feen, Zauberern, Nachtgestalten, Prinzessinnen und Hexen...Irrlichtern.
Niemand mehr lud seine Nachbarn ein zu heimeligen Abenden, bei denen Bienenwachslichter schimmern, Spanferkel gegrillt, Fässer von Ale aufgemacht und fabulöse Geschichten gesponnen werden...
So vereinsamte und verbitterte das Königreich, in dem sich einst Scharen von begeisterten Zuhörern zu musikalischen Ereignissen zusammengefunden haben.

Die spielfreudigen Mannen Catley und Clarkin packten ihre Sammlung an vertonten Geschichten und all ihren Mut und klopften an die Türen der Bewohner und ermunterten sie, herauszukommen , wieder Freude zu haben an atmosphärischen Weisen und spannenden Worten ....
Nach und nach überzeugten sie die emotionslos gewordene Bevölkerung und brachte sie zusammen um ihren Werken zu lauschen, die da heissen :
-HOW FAR JERUSALEM - JUST LIKE AN ARROW- ON A STORYTELLERS NIGHT- BEFORE FIRST LIGHT-
LES MORTS DANSANT - ENDLESS LOVE- TWO HEARTS- STEAL YOUR HEART- ALL ENGLADNS EYES-THE LAST DANCE...

Wie von einem bösen Bann erlöst, fielen sich die entfremdeten Einsiedler in die Arme und sangen voll Inbrunst Lieder über nie endende Liebe, zwei Herzen und den letzten Tanz mit ...

Das Eis war gebrochen und Dank der Magie dieser wundertätigen Musik entdeckte das Volk wieder sein Miteinander
und tauschte sich aus , zelebrierte noch viele Male diese schönen Balladen an wundervollen Abenden mit wiedergewonnenen Freunden und Gleichgesinnten.

Die Spielleute haben nun in Britannia ihre Mission erfüllt und sind erfolgreich in die übrige Welt hinausgezogen um alle anderen kalt gewordenen Seelen mit ihren klingenden Märchen zu wärmen, zu bezaubern und zu erfüllen, und da sich nicht gestorben sind, betören sie noch heute...

Als Lohn für ihr Verdienst wurden ihnen fünf güldene magische Siegel verliehen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des Melodic Rock, 13. Februar 2005
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller's Night (Audio CD)
Hier stimmt alles. Die fünf Engländer um Songwriter / Gitarrist Tony Clarkin und Ausnahmesänger Bob Catley liefern ihr Meisterstück ab. Es geht los mit dem superatmosphärischen "How far Jerusalem", dann folgt der Rocker "Just like an Arrow", und so geht es weiter. Keine Ausfälle, nur Hammersongs. Keyboarder Mark Stanway erzeugt Atmosphäre ohne Ende in Clarkins besten Songs. Da ist das neblig- geheimnisvolle "Les Mors dansant", da ist der geniale Titelsong mit seinem tollen Refrain... ich weiß gar nicht, was ich noch alles aufzählen soll. Das brilliante Coverartwork von Rodney Matthews ist humorvoll und atmosphärisch zugleich; Gandalf lässt grüßen. Einfach ein Klassiker.
Fazit: Ein absoluter Pflichtkauf für Fans von perfektem Melodic Rock. Wer englische Fantasy- Romane liest, muss auch mal reinhören.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichtenerzähler, 9. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: On a Storyteller S Night (Audio CD)
Es war dieser denkwürdige Abend unter Freunden. Bier war gut gekühlt, die Häppchen sau lecker, das Gesprächsthema natürlich die Musik und während des Abends gab es einige nostalgische Abstürze mit Luftgitarren(...Smoke on the Water) und schlechten Gesangsdarbietungen( Hey there People, I m Bobby Brown..) doch etwas fehlte noch zum Glück eines gestandenen Rockveteranen.Ich ließ ganz belanglos meine Finger über das Cd Regal gleiten
und spürte die bohrenden Blicke meiner Kumpels im Rücken.dann legte ich
d i e Melodic Rock CD a l l e r Melodic Rock CD s in den Player und drückte auf Start und nach den ersten Tönen verwandelten sich gestandene Männer in leitenden Positionen, zurück in Teenager mit VoKuHILa Frisuren und gröhlten lauthals bis in den frühen Morgen mit...

They are the victims of the night
Ride against the wind born to lose the fight
They fill the doorways they come far
Holding what they bring details on a card
Someone shuts the door goodbye on their lips

There is no charity from where they come
There's nothing left to be
In stark reality thy will be done
For you for them for me

How far Jerusalem before the heart breaks down
No kings among them cold feet in London town
How far Jerusalem oh broken hearted clown
We stand among them cold feet in London town

Ach so,ja, kurz danach musste ich ausziehen...
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