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am 20. März 2005
Nach der grandiosen Einspielung "Lully - L'Orchestre du Roi Soleil" von Jordi Savall und dem Concert des Nations, legt Savall nun einen Querschnitt der Hofmusik, wie sie unter Louis XIII, dem Vater des Sonnenkönigs, geklungen hat, vor.
Man kann hier die Veränderung des musikalischen Stils von der Renaissance zum Barock miterleben, was aber viel wichtiger ist es ist umwerfende Musik.
Leider ist Heute nicht mehr feststellbar wer der Autor dieser Musiken war, die Komponisten sind zwar bekannt aber eine Zuordnung ist unmöglich. André Danican Philidor, der Freund und Kollege Lullys, hatte die Aufgabe als Verwalter der königlichen Musikbibliothek alles zu ordnen und sauber abzuschreiben was im Besitz des Königs war. Dem bemühen Louis XIV und dem Fleiß Philidors ist es zu verdanken, dass die Musikbibliothek von Versailles eine der umfangreichsten Europas ist.
Was wird hier geboten:
Es erklingen Pavanen zur Hochzeit und zur Krönung Louis XIII, ein festliches Pferdeballett und das bemerkenswerteste das "Concert donne à Louis XIII en 1627..." die vielleicht erste Orchestersuite der Musikgeschichte. Man kann hier schon deutlich den frz. Musikstil, den Lully zu seiner wahren Größe brachte, in Ansätzen deutlich hören.
Dann zum Schluß gibt es noch einige Musiken von Guillaume Dumanoir, dem Leiter der 24 Violinen. (Hier sei auf die Aufnahme "Dumanoir - Orchestersuites", erschienen bei Astrée auch mit Savall und Le Concert des Nations, verwiesen).
Die Interpretation ist, wie von Savall gewohnt, überragend.
Aber was noch bedeutender ist, hier wurde ein Repetoire eingespielt das musikhistorisch von größter Bedeutung ist.
Louis XIII gründete immerhin das erste feststehende Orchester der Musikgeschichte, die 24 Violinen des Königs.
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am 1. November 2006
Vom Sonnenkönig, dem 14. Ludwig von Frankreich, ist seine Liebe zur Musik bekannt. Selbst Balletttänzer, engagierte er Lully zum Hofkomponisten, um sich leidenschaftlich mit ihm über die zu erreichenden Ziele auseinanderzusetzen. Dass ihm solche Interessen durch seinen Vater Louis XIII vorgelebt worden sind, weiß man vielleicht weniger. Anders nach dem Anhören dieser CD. Nur bei der musikgeschichtlichen Wissensbereicherung bleibt es natürlich nicht. Zum Glück!

Entscheidend ist wieder einmal, was Jordi Savall mit seinem Le Concert Des Nations daraus macht. Er versetzt sich titelgegebend in das Orchester Ludwig XIII und befreit mit dem neugierigen Ohr des heutigen Hörers gut archivierten musikalischen Dekor für offizielle und private höfische Anlässe von jahrhundertelangem Verschluss.
Dabei gestalten sich diese Gebrauchskompositionen zu einem akustischen Ereignis der luxuriösen Sonderklasse: Durch die Raumdarstellungen von Hallen, Höfen, Musikzimmern hindurch, je nach Zweck der Aufführung, erreicht das Trommelfell der warme Klang von unvergleichlich berührten Trommeln, von rotgold funkelndem und hellsilbern glänzendem Blech, von poliertem Holz bei Streichern und Bläsern. Kein Kratzen, kein Schräpen - ganz königlich dazu auch die unbändige Spielfreude, wie sich hier alle bestgelaunt miteinander unterhalten.

Ob hier Menschen sich selbst oder Pferde im Ballett bewegen, ob sie im Prunk erstarren oder feierlich schreiten, das bleibt der Fantasie des Hörers überlassen, der wohl eher wie Louis XIII "ganz hingerissen und begeistert" teilnimmt. "Er saß reglos da und hörte den Stimmen und der [...]Musik zu, man kann ihn nicht wegziehen, so aufmerksam ist er", so schrieb sein Arzt über den jungen König und so mag es ein Außenstehender gegenüber jemand tun, der dieser CD lauscht.
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am 24. Januar 2003
Um hier keine langatmige Rezension zu schreiben mache ich es kurz: Die Kenner sind von Jordi Savall ja doch schon einiges gewohnt, im positiven Sinne.
Wie sehr sich dies noch steigern kann, zeigt Ihnen diese CD !!!
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