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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klaviermusik in Vollendung
Franz Liszt schrieb unzählige Klavierwerke, von denen aber besonders seine L'Années de Pèlerinage herausstechen. Sie stecken voll melodiösen Reichtum, nehmen teilweise den Impressionismus vorweg und spiegeln die Schaffensphasen Liszts deswegen wider, weil er sie weit voneinander getrennt komponiert hat.

In seinem ersten Wanderjahr begab...
Veröffentlicht am 9. Juni 2010 von Andre Arnold

versus
16 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Very uneven performance in very poor sound!
Oh, boy, what a majestic letdown this box set was! I am truly stupefied by the lavish praise accorded to this recording, for both artistically and sonically it is a nearly complete failure.

I will admit right away that I have long since been prejudiced to Lazar Berman, especially to his Liszt, especially to his celebrated recordings of the Transcendental Etudes...
Veröffentlicht am 18. Mai 2011 von Alexander Arsov


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klaviermusik in Vollendung, 9. Juni 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Annees de Pelerinage 1-3 (Audio CD)
Franz Liszt schrieb unzählige Klavierwerke, von denen aber besonders seine L'Années de Pèlerinage herausstechen. Sie stecken voll melodiösen Reichtum, nehmen teilweise den Impressionismus vorweg und spiegeln die Schaffensphasen Liszts deswegen wider, weil er sie weit voneinander getrennt komponiert hat.

In seinem ersten Wanderjahr begab sich der gebürtige Ungar in die Schweiz. Als erstes schildert er die Tellskapelle eindrucksvoll, um sich dann in herrlich pittoreske Landschaftsgemälde zu ergehen. Besonders beeindruckend ist, mit welcher Ausdruckstiefe Liszt es vermag, die ländliche Schönheit darzustellen. Nach einem Sturm kann sich der Hörer an der Beschaulichkeit des Obermanntales erfreuen. Diese Komposition ist durchzogen von einer melancholischen Zartheit, die es als Kern des ersten Années ausweist. Nach zwei weiteren pastoralen Eindrucksschilderungen endet das Stück im andächtigen Läuten der Genfer Glocken.

Sein zweites Wanderjahr führte Liszt nach Italien. Nicht flirrende Hitze und südländische Lebensart ist es, was der Komponist wiederzugeben trachtet; er konzentriert sich vielmehr auf Kunst und Kultur der Halbinsel. Beispielsweise vertont er drei Petrarca Gedichte meisterlich tief empfunden. Weiterhin gibt Liszt in verschwommenen impressionistischen Zügen drei berühmte Gemälde italienischer Künstler musikalisch wieder. Das Herz des zweiten Années aber ist die Sonata quasi Fantasia "Après un Lecture du Dante". Hier beschreitet der Ungar die ganzen Ausdruckswelten der Dichtkunst dieses in weiten Teilen der Welt verkannten Dichters.
Jahre nach Vollendung des zweiten Années ließ Liszt ein Supplement folgen, in dem er seine Reiseeindrücke aus Venedig schildert. Herrliche Klangfetzen, ausgelassene Tänze und tiefe Bewunderung kennzeichnen diese unbekümmerten, fröhlichen Stücke.

Im hohen Alter veröffentlichte Franz Liszt einen dritten Teil seiner Pilgerjahre. Hier konzentriert er sich weniger auf ein bestimmtes Reiseziel, sondern fasst seine Lebenseindrücke synästhetisch und eindrucksvoll zusammen. Man kann diese Komposition fast als eine Essenz seines Schaffens ansehen. Liszt beschreibt in sanften, ausdrucksstarken Bildern seine Erlebnisse und Impressionen bei der römischen Villa d'Este. Besonders Jeux d'Eau sind berühmt geworden. Ansonsten besteht dieser Zyklus noch aus einem genialen Trauermarsch und religiös verkappt abstrakten Stücken, die Liszts Reiseerfahrung metaphysisch deuten. Diese drei Stücke sind voller Andacht, Liebe und Wärme.

Der zu Unrecht ziemlich unbekannte Komponist Lazar Berman spielt diese Stücke technisch perfekt, voll tiefem Verständnis für den Komponisten und voller Gefühl. Sein Anschlag ist sehr angenehm. Die Aufnahme erfreut sich bester Tonqualität.

Fazit: Eine der Sternstunden der Klaviermusik auf Deutsche Grammophon!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Aufnahme, 27. März 2014
Von 
Thomas Brasch (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Annees de Pelerinage 1-3 (Audio CD)
Bin auf diese Aufnahme durch den Roman "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" von Murakami aufmerksam gemacht worden. Sie ist wirklich grandios und war mir in diesem Umfang bis dahin überhabt nicht bekannt. In diesem Sinne, danke Herr Berman und danke Herr Murakami.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super CD, 26. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Annees de Pelerinage 1-3 (Audio CD)
Lazar Bermann war ein ausgezeichneter Pianist aus der Sowjetunion. Leider durfte er nicht oft in den Westen kommen, so dass wir ihn life verpasst haben. Schade!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles Andere als farblos !, 10. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Annees de Pelerinage 1-3 (Audio CD)
Ich habe mir angewöhnt, die im Buch handelnde Musik zu erfahren, das rundet die Freude am Geschehen ab ! Sollte jeder versuchen !
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16 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Very uneven performance in very poor sound!, 18. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Annees de Pelerinage 1-3 (Audio CD)
Oh, boy, what a majestic letdown this box set was! I am truly stupefied by the lavish praise accorded to this recording, for both artistically and sonically it is a nearly complete failure.

I will admit right away that I have long since been prejudiced to Lazar Berman, especially to his Liszt, especially to his celebrated recordings of the Transcendental Etudes which, though I have come to see some merit in them, I still think too fast and too insensitive. Be that as it may, I was quite ready to give Mr Berman, in addition to the benefit of doubt, as open and unbiased mind as I could. Being a passionate Lisztian, I think I can safely claim I did in fact do that. Strangely enough, Mr Berman's complete recording of 'Années de pèlerinage' greatly surpassed even the greatest prejudices I could have had.

To say that his performance is very uneven is indeed a gross understatement. Lazar Berman seems to have little idea of the decent tempi, to begin with. Occasionally he slows down so greatly, that the result is all but pure travesty. The most abominable example is 'Angelus' which is more than 10 minutes long (!), nearly twice as long as Leslie Howard's; it goes without saying that a meditative piece like that would benefit from slow tempo - but within a reason. Similarly, Berman's 'Sposalizio' goes way over what is reasonable in terms of slowness; he is even slower than the notoriously slow Jorge Bolet; then again, slow tempi in Bolet's hand create miracles Berman is obviously and painfully incapable of. The man may well be sincere, but such slow tempi in Berman's hands sound contrived and artificial to me, as if he deliberately tries to redeem himself for his shameful rushing of the Transcendentals in his youth. Speaking of tempi, Berman is fond of the other extremity too: the outer parts of his 'Tarantella' are ridiculously rushed. What is even worse is that Berman often forgets that the piano does have pedals; his playing regularly degenerates into percussive and wooden banging. Even Berman's legendary technical prowess seems to have taken a day off during the recording sessions. He is decently capable to pull off 'Orage' and the 'Tarantella' successfully, but he cannot hold a candle to the fiery renditions of Aldo Ciccolini. On the whole, Lazar Berman lacks either passion or poetry in his playing, or, most often, he lacks both.

To be fair to Lazar Berman, he does have several fine moments, particularly in 'La chapelle de Guillaume Tell' where, for once, he gets the slow tempo quite right and creates a fine interpretation or remarkable power. Likewise, his pretty fast tempo in 'Pastorale' sounds charming. At his best, in any of the other 24 pieces Lazar Berman is dependable but hardly recommendable; certainly, his performances here are not in the least 'definitive' or any kind of 'reference'. At his worst, which is unfortunately much more often the case, he is to my mind totally unlistenable.

To be absolutely fair to Lazar Berman, he is partly letdown by simply horrible sound. It beggars belief that this recording was made as late as 1977, for DG and in the Herkulessaal in Munich. The sound is flat, shallow and brittle, with harsh sounds in the high register and total lack of depth in the lower one. The quiet passages usually sound way too distant or muffled, the loud ones take you straight under the lid and all but knock you down. If DG had been capable of shame at all, they really should have been ashamed to have produced such crap of recording, ever. Very poor sound is an understatement indeed!

Lazar Berman's complete recording of 'Années de pèlerinage' is still worth having - at such a bargain price at least. It might - or might not - bear an occasional listening for an interesting touch here and there, only too seldom alas. But taken as a whole or piece by piece, Berman's mindless blend of banging and sleeping is hopelessly inferior to Aldo Ciccolini's passionate yet refined artistry as displayed in his splendid complete recording on EMI (in fabulous early stereo from 1961); even Leslie Howard on Hyperion (vols. 12, 39, 43), who is by no means without weak spots, puts Berman to shame in terms of musicianship and technique; I don't even want to mention Jorge Bolet's complete recordings of the first two 'years' made for DECCA in the 1980s: these are rarefied planes Berman never even dreamed of. Otherwise, the box set is beautifully produced, with a nice photo of Villa d'Este on the cover and a beautiful booklet with fine essays (the one in English is by Humprey Searle himself, apparently written for the original release in the 1970s) and several gorgeous black-and-white photos. Too bad that such finely presented box set of a great work so seldom recorded in its entirety should be such a great disappointment artistically as well as sonically.
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3.0 von 5 Sternen Musik für Spezialisten, 13. April 2015
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Rezension bezieht sich auf: Annees de Pelerinage 1-3 (Audio CD)
Wer Klavierkonzerte mag und versteht liegt hier genau richtig. Manche Passagen sind auch für Laien schön melodisch, insgesamt ist es aber kein easy listening!
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Annees de Pelerinage 1-3
Annees de Pelerinage 1-3 von Lazar Berman (Audio CD - 2002)
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