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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Post-Bop-Saxophonist in beeindruckender Souveränität, 26. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Elastic (Audio CD)
Als Miles Davis den Jazz elektrifizierte und ihm die Vitalität schweisstreibender Rock- und Funk-Beats injizierte, löste er ein Erdbeben aus, das immer noch zu spüren ist. Gruppen wie Medeski Martin & Wood oder der Überjam-Gitarrist John Scofield feiern heutzutage die Rückkehr kolossaler Grooves und bizarrer Sounds. Nun möchte in dieser Hinsicht auch der Saxofonist Joshua Redman ein gewichtiges Wörtchen mitreden.
Man muss wahrlich nicht über prophetische Fähigkeiten verfügen, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass ihm dies mit seiner Elastic Band mühelos gelingen wird - ein Blick auf die Besetzungsliste genügt: Mit dem Schlagzeuger Brian Blade, der bereits Saxofonisten wie Wayne Shorter oder Chris Potter zu Höchstleistungen getrieben hat, und dem Keyboard-Spezialisten Sam Yahel hat Redman zwei fabulöse Zündstoff-Musiker um sich geschart und 13 neue filgrane und besonders groovende Songs eingespielt.
Im Vergleich zum vier Monate zuvor eingespielten Album 'Yaya3' desselben Trios hat sich nicht nur die Instrumentierung leicht geändert - Sam Yahel spielt neben der Orgel weitere Keyboards und erreicht dadurch eine größere Soundfülle -, auch die Musik ist um einiges kunstvoller gedrechselt. Die 13 Stücke von 'Elastic' zeigen den funklastigen Post-Bop-Saxophonisten in beeindruckender Souveränität.
Die brodelnden Songs von Joshua Redman kochen so sehr, dass es eine reine Freude ist, davon noch mehr zu 'schmecken' !
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es weht ein frischer Wind im Jazz Lande...und miefen tut er nich..., 28. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Elastic (Audio CD)
Zugegeben, ich habe nicht alle Stücke auf der Platte gehört. Aber das was ich gehört habe ist allererste Sahne.

Ich habe Joshua Redman das erste Mal so gegen Mitte der 90er gehört, und sein unkomplizierter Stil (ohne viel Schnickschnack) hat mir schon immer gut gefallen, und seine Musik groovt einfach. Was will man mehr.

Ich habe ihn dann auch live auf einem Konzert gesehen (damals zum Freedom in the Groove Album). Auch live kann er überzeugen, auch wenn seine stage presence damals noch etwas Schliff brauchte (bei einem Fehler hat er kurz inne gehalten und sich demonstrativ auf die Stirn geschlagen statt einfach drüber hinweg zu spielen - das Publikum hätte die falsche Note ohnehin nicht bemerkt).

Ok, wo war ich? Ach ja, die Platte. Ja, die Elastic Scheibe klingt echt toll. Als ich damals von deren Veröffentlichung erfuhr dachte ich: "Ach du meine Güte, was hat der vor? Einen auf Candy Dulfer machen? Schockschwere Not..."

Aber die Musik auf der Platte klingt gar nicht so nach Candy Dulfer oder, in Ermangelung eines passenderen Begriffs, anspruchslosen "Jazz Pop" für die Massen.

Was man hier hört ist astrein komponierter grooviger, funkiger Jazz der ins Mark geht. Man kann nicht umhin als seinen Körper zur Musik zu bewegen. Da fängt plötzlich das Bein an zu wippen, dann kreiselt langsam der Kopf, der Oberkörper setzt sich automatisch in Bewegung, und die Hüften, ach ich will gar nicht erst mit den Hüften anfangen...ha ha ha.

Das Stück "Boogielastic" sei hier besonders hervorzuheben. Die teilweise computerisiert / digital klingende Orgel im Zusammenspiel mit dem Saxophon klingt sehr...originell und...cool.

Manche (besonders jene die die Scheibe selbst nicht gehört haben) mögen meinen, das Redman den Jazz hier verwässert. Ach, papperlapapp. Die Wahrheit ist, manche Jazz Sachen sind halt anstrengend zum Hören. Musik ist immer nur in dem Maße gut wie man sie verstehen kann. Wenn man sie nicht verstehen kann, dann hat es keinen Wert sie sich anzuhören, egal wie sehr die Kritiker sie auch loben mögen. Punkt.

Und was Redman hier liefert kann ich sehr gut "verstehen". Die Musik "spricht" - ein Zeugnis der kommunikativen Fähigkeiten Redmans.

Jede Musikform (auch klassische Musik) durchläuft eine Evolution, eine Veränderung. Nichts bleibt gleich, und das ist auch gut so. Und besonders der Jazz sollte sich den free spirit erhalten und sollte sich auch verändern, sich den Zeiten anpassen dürfen, progressiv sein. Und wem das nicht passt, der kann ja weiter Rechts wählen, ist halt sein Problem... ;=)

Wenn ich das Elastic Album mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es wohl "frisch" oder "erfrischend".

Also, wenn ihr euch guten Jazz reinziehen wollt, der leicht verdaulich ist und dennoch Anspruch und Qualität hat, dann sei euch diese Platte ans Herz gelegt. Neulinge, was den Jazz betrifft, werden hier definitiv ihre Einstiegsdroge finden.

PS: Wenn euch die Platte gefällt, dann könnt ihr euch alternativ auch bei den Yellowjackets umschauen, die sind auch erste Sahne.
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5.0 von 5 Sternen Geile CD, 23. August 2009
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Elastic (Audio CD)
Die CD ist klasse.
So was hat man noch nicht so oft gehört, ein elektro Trio bei dem auch das Saxophon Efekte benutzt.
Top Besetzung mit Joshua Redman Brian Blade und Sam Yahel
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Elastic
Elastic von Joshua Redman (Audio CD - 2002)
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