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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder back to the Roots, 23. Juli 2002
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
Och wie geil, DARK TRANQUILLITY gehen wieder back to the Roots und besinnen sich wieder so genialer Alben wie "The Gallery" und "The Mind's I", wobei dies durch die direkteren Elemente auf "Haven" und "Projector" ergänzt wird. Man merkt schon beim Opener "Final Resistance", dass die Schweden wieder ihre alte Stärke zurück gewonnen haben und auch mal wieder ordentlich aufs Gaspedal drücken. Nicht von minderer Qualität ist auch "Hours passed in Exile", dass zwar nicht die gleiche Geschwindigkeit besitzt, dafür aber durch ausgeklügelte Melodien besticht. Wieder ein wenig moderner (mehr in Richtung der "Haven"-Scheibe) tendiert "Monochromatic Stains", wobei hier die Keyboards wieder verstärkt eingesetzt werden. "Single Part of Two" dominiert durch sehr einprägsame Hooklines, wobei man sich hier hauptsächlich im Midtempobereich aufhält. Im Refrain fällt dabei vor allem die perfekte Harmonieführung auf, die den Spannungsbogen direkt auf die Spitze treibt! Das soll es aber vorerst mit der "Easy Listening Stunde" gewesen sein, da man mit "The Treason Wall" wieder ordentlich auf den Putz haut. Witzigerweise erinnern mich einige Stellen in diesem Song leicht an ihre Kollegen IN FLAMES, aber ich kann mich auch täuschen. Sehr genial ist hier übrigens auch der elektronische Mittelpart, der allerdings viel zu kurz ausgefallen ist. Mal alle die Hände hoch halten, die geile 6tel Rhythmen mögen! Nein, das hat jetzt nichts mit Geschlechtsverkehr zu tun, ach was solls... eben dieser Rhythmik hat man sich bei "Format C: For Cortex" verschrieben, sehr genial, vor allem weil der Song sehr druckvoll ausgefallen ist und im Mittelpart sehr träumerisch wird, mit sehr melancholischen Keyboardmelodien. Dieses Stück hätte bestimmt auch sehr gut auf die letzte Scheibe gepasst. Ein wenig aus dem Rahmen fällt hingegen das Titelstück "Damage done", obwohl es dennoch unverkennbar DARK TRANQUILLITY bleibt, mir aber ein wenig zu harmlos wirkt, obwohl auch hier herrlich drauf los geholzt wird. Sehr majestätisch beginnt dafür "Cathode Ray Sunshine" und lässt dadurch auch das Qualitätslevel wieder steigen. Hier präsentiert man sich sehr Keyboard lastig, was allerdings nicht stört. Ganz im Gegenteil, denn sowohl in der Strophe, als auch im atmosphärischen Mittelteil fügt sich dieses Instrument hervorragend ein. So auch bei "The Enemy", das zugleich mit treibenden Drums beginnt und vor allem durch gezielt eingesetzte Melodien dominiert, dafür lieber auf aggressiven Riffs, verträumten Licks und einprägsamen Keyboards aufbaut. Sehr bedrückend zeigt man sich bei "White Noise / Black Silence" (was für ein Titel), obwohl auch eine leicht negative Grundstimmung bei diesem Song herrscht. Dieses Stück ist zwar an sich nicht schlecht, kann meiner Meinung nach allerdings nicht die gleiche Qualität, wie die übrigen erreichen. Dafür wird es mit dem letzten Stück - dem ersten Instrumental in der Geschichte von DARK TRANQUILLITY - "Ex Nihilo" (heißt, glaube ich, "aus dem Nichts"!), das sehr verträumt und melodisch ausgefallen ist. Irgendwie hat man das Gefühl, als würde hier die Band einfach drauf los spielen, jammen, improvisieren, was weiß ich, es hat halt so einen gewissen spontanen Flair, der mir aber sehr gefällt! Nach einer knappen 3/4-Stunde ist dann auch schon leider Schluss, doch soll mich das nicht daran hindern, diese Scheibe wieder und immer wieder anzuhören, da sie wieder deutlich besser ausgefallen ist, als die beiden Vorgänger, und, wie schon oben geschrieben, sich mehr an "The Gallery" und "The Mind's I" orientiert. Wem DARK TRANQUILLITY in letzter Zeit zu "soft" wurde und dem der Biss fehlte, kann nun wieder bedenkenlos zugreifen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Death Metal wie er im Buche stehen sollte !, 21. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
Warum ich diesem Werk 5 Sterne (und mehr) geben würde, liegt daran, dass es bisher keiner anderen Band gelang so geniale Songs zu schreiben. Ich bin seit langem ein großer In Flames und Soilwork Fan, doch nachdem ich Damage Done von Dark Tranquillity gehört hatte, war mir klar, was Melodischer Death Metal wirklich ist - Nämlich Dark Tranquillity. DT haben den Vorteil, dass sie wirklich ihrer Linie treu geblieben sind, und nicht wie die anderen Götheborger Bands (s.o.) die Stimmengewalt zu sehr in die "softeren" Tiefen gebracht haben (was nicht heißen soll, dass sie schlecht sind, ganz im Gegenteil - man sollte nur mal festhalten, dass DT, In Flames und Soilwork auf einer Ebene spielen - und DT nicht unter Ihnen ). Die Stimmenlage des Sängers erinnert bei manchen teilweise sehr an "The Haunted (One Kill Wonder)". Doch in melodischer Hinsicht merkt man, dass es sich hier nur um DT handeln kann. Die Wut und gleichzeitig die Hilflosigkeit, in der man sich bei den Songs befindet, ist unbeschreiblich. Jedes der Lieder hat sein eigene, kleine Botschaft und meine Botschaft lautet: PFLICHTKAUF!
Anspiel-Tipp(s): Final Resistance, Hours Passed In Exile, Monochromatic Stains und Damage Done. (P.S. - DT nicht Dream Theater verwechseln) :)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Melancholisch und gut, 18. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
Dieses Jahr ist ein gutes Jahr für Fans des Götheborgmetals: Neben In Flames haben auch Dark Tranquility ein neues Album am Start. "Damage Done", genialer Titel, kurz und bündig. Ich kann leider keine Vergleiche zu früheren DT Werken ziehen, weil es das erste Album ist, welches ich von ihnen höre, aber dieses spricht für sich. Oft mit In Flames verglichen, bleibt anhand des aktuellen Werkes festzustellen, dass DT wesentlich rauher und direkter zur Sache gehen als ihre Kollegen. Das hier ist noch Melodic Death Metal, ohne das glücklicherweise alte Klischees wiedergekäut werden. Der Opener "Final Resistance" geht gleich straight nach vorne, leider stoppt das Lied sehr abrupt, ich grübele immer noch, ob das Absicht oder ein Produktionsfehler ist. "Hours passed in Exile" ist ähnlich, gefolgt vom genialen "Monochromatic stains", welches ein gutes Gitarrensolo enthält. Das meiner Meinung nach beste Lied des Albums, "Single part of two", mit magischem Keyboard und coolem Text ist eher Lowtempo, aber mit hervorragenden Bangpassagen.
"Treason Wall" ist ebenfalls ein Matenschüttler. "Format C: For cortex" ist ein sehr gut und überzeugend komponierter Song, der eher getragene Atmosphäre verbreitet und dementsprechend zum Bangen einlädt. Der Titelsong ist ein Snarepitgeballer vor dem herrn, aber immer nachvollziehbar und voller Aktion. "Cathode ray sunshine" hat eine besonders eingängige Leadgitarre. "The enemy" groovt in langsamen Regionen keyboarddominiert vor sich hin. Eher ein schwächerer Song. "I, deception" ist ebenfalls Midtempo mit gutem Riffing und tiefem Gesang (NICHT Gebrüll.) "White Noise/Black Silence" ist ein Uptempo- Banger mit coolen Breaks.
Das abschließende Instrumental "Ex Nihilo" gehört mit seiner genialen Atmosphäre und seiner dunklen Stimmung zu den besten Songs, die ich kenne. Ich könnte es mir als Melodie in einer Misteryserie à la Akte X vorstellen. Insgesamt kann man sagen, dass DT sich eher in langsamen Regionen bewegen und keiner der Songs die 4 Minuten Marke knackt, aber gleichzeiting sind Keyboards und Gitarren sehr gut in Szene gesetzt und der stets growlige Gesang ist über jeden Zweifel erhaben. Allerdings fehlt ein wenig die Eingängigkeit. Echter Minuspunkt: Auf der CD ist ein wirklich guter Videoclip zu "Monochromatic Stains" im Quicktimeformat enthalten, aber nicht der dafür erforderliche Quicktimeplayer.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Death Metal der Göteborger Schule, 30. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
Für Fans des Death Metal und insbesondere dem melodischen Death Metal ist Dark Tranquillity ein Begriff, da gibt es nicht viel zu erläutern. Anders als ihre (ehemaligen) Genrekollegen In Flames, zelebrieren Dark Tranquillty auch heute noch den Melodic Death Metal wie vor 20 Jahren. Und mit diesem Album haben sie ebenso deutlich wie eindrucksvoll die Facetten dieses Genres aufgezeigt.

In der ersten Hälfte des Albums sind wohl recht offensichtlich die Tracks platziert, die am eingängisten und am kraftvollsten sind, das merkt man dann in der zweiten Hälfte leider daran, dass dort einige Songs ein wenig schwächeln. Mit dem Opener "The Final Resistance" wird auch schon gleich ein recht knalliger Song dem Hörer entgegengeworfen. Nach dem dann etwas ruhigeren zweiten Track kommt mit "Monochromatic Stains" ein Song, der einen derartigen Ohrwurmcharakter hat, und sich eines so glänzenden Songwritings erfreut, sodass man völlig mitgerissen ist. Dieser geniale Song wird von einem ebenso genialen, melanchonischen Stück ausgeklungen. "The Treason Wall" ist ein ausgesprochen keyboardlastiger Song, jedoch auch wieder voller Energie. Ab dieser Stelle werden die Songs leicht schwächer, sind aber dennoch gut. Die einzigen Songs, die für mich ein wenig durchhängen, aber noch lange nicht schlecht sind, sind "The Enemy" und "I, Deception". Ansonsten ist das Niveau in der zweiten Albumhälfte durchgehend gut, nur eben nicht so hervorragend wie in der ersten. Mit dem instrumentalen Outro wurde dann auch ein stimmungsvoller Endsong geschaffen.

Produktionstechnisch kann man sich auch nicht wirklich beklagen, das ganze klingt, wie anständige E-Gitarren und Schlagzeug eben rüberkommen muss. Davon brauche zumindest ich keine Remastered Version, der Sound ist ziemlich anständig, im Vergleich dazu, was manchmal, aus wirklicher Notwendigkeit heraus, remastered wird.

Das Resultat, dass hier abgeliefert wurde, kann sich sehen lassen: Bis auf die zwei besagten Songs, die etwas negativ im Gesamtbild auffallen, gibt es nichts wirklich zu kritisieren. Ein gutes Songwriting, die symbiotische Verschmelzung des Keyboards mit den anderen Instrumenten, zusammen mit der variierend rauen Stimme von Frontmann Stanne ergeben ein sehr tolles Album, wie es aus den frühen Tagen des Melodic Death Metal hätte sein können. Mein persönlicher Favorit der Band und eines meiner Liebingsalben des ganzen Genres. 8,5 von 10 Punkten.
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5.0 von 5 Sternen Das Highlight der Diskographie, 5. April 2012
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
"Damage Done" ist nach wie vor mein Lieblingsalbumm von Dark Tranquillity. Hier spielen die Schweden all ihre Stärken aus, und diese liegen im Komponieren von allerfeinstem Melodic Death Metal, welcher mit ein wenig Melancholie (aber nicht so viel wie z.B. bei den Finnen Insomnium) und dezentem, nicht übermäßig eingesetztem Keyboardspiel angereichert wird. Mal geht es dabei rasant und wütend zu, dann wieder etwas gemäßigter und melodischer. Kategorie zwei gefällt mir persönlich besser, man höre sich nur einmal "Cathode Ray Sunshine" an: meiner Meinung nach einer der besten, wenn nicht der beste Song der Bandgeschichte. Dieser beinhaltet fantastisches Riffing und eine Melodie, die sich sofort ins Hirn fräst. Aber auch die anderen Lieder, wie beispielsweise das großartige "Monochromatic Stains", überzeugen auf ganzer Linie.
Hier stimmt einfach alles. Leider konnte die Band dieses Niveau danach bisher nicht wieder erreichen, obwohl sie, im Gegensatz zu anderen Bands des Genres, ihre Rezeptur nicht deutlich verändert hat. Wie dem auch sei: unbedingt mal antesten!
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5.0 von 5 Sternen Mein erstes Album auf diesem Gebiet, 27. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
Ich muss sagen, die CD hält was sie verspricht: melodischen Death Metal der feinsten Art. Ich bin kein Fan des Growlens, aber um ehrlich zu sein: es passt perfekt zu der Art der Lieder.
Die Riffs der insgesammt 12 Lieder (+1 Video) sind jedes für sich ein Ohrenschmaus, aber auch wuchtige Gitarreneinsätze kommen hier nicht zu kurz. Begleitet wird das ganze von einem im Hintergrund waltenden Keyboard, das die düstere Stimmung noch verstärkt.
Auf Doublebase Einsätze muss man hier leider Verzichten, aber es würde auch nicht wirklich dazupassen, das Schlagzeug liefert seinen Beitrag um das gesammte Werk klangvoll darzubieten.
Dieses Album kann ich auf JEDEN Fall weiterempfehlen, ich könnte auch auf die Schnelle nicht sagen mit welcher Band Dark Tranquillity vergleichbar ist, denn der Stil der Band ist finde ich einzigartig.
Ich kann leider nicht sagen ob es das beste Album von ihnen ist, da ich die anderen nicht kenne.
6 Sterne würde ich geben, 5 Sterne gibt es. Kaufen Marsch Marsch!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen emo-melodischer Deathmetal, 21. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
"let me tell you about the loss of all
the falling of all that we hold dear"
Mit Growlhaftem Geflüster bohrten sich die einleitenden Worte von "the treason wall" in die Gehörgänge, um mich kurz darauf mit treibenden Gitarrenriffs in die Geschichte der Mauer des Verrats zu entführen.
Bis jetzt habe ich noch keine melodische Deathmetal-Platte erlebt, die einen so tief in ihre eigene verträumte Welt hineinzureißen vermag. Nahezu jeder Song auf "Damage Done" ist gekonnt aus Emotionen, Aggressionen und einem bedrückendem Flair gemixt, wartet mit Ohrwurmhaften Melodien auf und hätte genauso gut als Single-Veröffentlichung für sich stehen können.
Nebenbei wird bei dieser Musik klar deutlich, dass aggressive Mittel ein optimales Werkzeug sind, um Emotionen auszudrücken. Obwohl es bei "Damage Done" heftig knallt und gegrunzt wird (was durch gelegentlich eingeführte sehr ruhige harmonische Parts ergänzt wird), ist es für mich eigentlich gerade die Musik, bei der man die Seele baumeln lässt. Man kann sie abends im Bett vor dem schlafen gehen per Kopfhörer genießen oder die Melodien bei einem Glas Rotwein fließen lassen. Bei Seelenschmerz vermag "Damage Done" vielleicht sogar ein wenig psychisch-therapeutische Wirkung auf den Hörer haben.
Wer Tiefenforschung sucht, wird sich an den sehr metaphorischen Texten, die viel Freiraum für Interpretationen zulassen, erfreuen. Die ausdruckstarken Melodien und Gitarren lassen allerdings schon mehr als genug unterbewusste Assoziationen und Gefühle zu, was zur Folge hat, dass man in der Musik nicht unbedingt etwas suchen, bzw. finden muss. Man wird viel eher von der Platte gefangen, ohne sich dagegen wehren zu können.
"Damage Done" stellt für mich das Emo-Melodic-Death-Metal-Highlight schlecht hin dar. Vergleichbare Bands kenne ich leider keine. In anderen Medien werden "dark tranquillity" zwar oft mit "in flames" und "soilwork" verglichen und ihnen teilweise sogar untergeordnet (!), was ich aber im Vergleich zu der emotionalen Tiefe, die "dark tranquillity" verkörpert, nicht verstehen kann. Wer "Damage Done" nicht mag, leidet wahrscheinlich unter einer Growl- bzw. Gitarrenphobie oder besitzt keine Ohren. Ich finde es allerdings sehr schade, wenn man es verpasst, sich diesem fantastischem Seelenwerk zu öffnen.
"break it to pieces
that obstinate mind"
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5.0 von 5 Sternen Woa, was für ein Album- was für eine Band, 4. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
Also ich bin absolut begeistert von diesem Album undmuss gestehen das ich erst seit "Haven" von dieser Band weiß und "Haven" mich nicht wirklich umgehauen hat, doch seitdem ich "Damage Done" angehört habe muss ich meine Meinung ganz schnell wieder ändern! Was hier an Erhabenheit und Melodien auf mich zukam lässt sich kaum in Worte fassen!!! Die Songs sind sehr abwechslungsreich und doch merkt man das sie eine Linie verfolgen!!!
Unbedingt zumindest mal reinhören, dieses Album ist Pflicht wie ich finde!!!
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5.0 von 5 Sternen Der Kreis schliesst sich..., 9. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Digipack) (Audio CD)
Um alle Zweifel über das neue Werk der schwedischen Melodic Deather Dark Tranquillity im Vorwege zu zerstreuen: Dieses Album ist der Hammer!!! Im Gegensatz zum Vorgänger "Haven" haben die Jungs das musikalische Gaspedal wiedergefunden. Gleich der Opener "Final Resistance" lässt grossartiges vermuten und stellt sofort klar, welcher Kurs eingeschlagen wird. Hier wird wie zu guten alten "The Minds I" Zeiten drauf los gebolzt. Doch nicht ohne Sinn und Verstand (was bei D.T. auch gar nicht möglich wäre), denn spätestens nach 20 Sekunden Hochgeschwindigkeit kommt das Keyboard ins Spiel, und es werden wunderschöne Melodiepassagen präsentiert. Die Keyboardparts ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Album, manchmal als dezente Begleitung im Hintergrund, manchmal um den Song durch ein "Solo" aufzulockern und so die Spannung aufzubauen. Überhaupt scheint es mir, das Dark Tranquillity endlich das richtige Rezept gefunden haben, um wunderschöne aber harte Musik zu machen. Damage Done vereint die Höhepunkte der letzten drei Alben, die Härte und hohe Geschwindigkeit von "The Minds I" sowie die elektronischen Elemente der beiden Vorgänger. Auch die Stimme von Frontmann Mikael Stanne hat sich von den kreischigen Anfängen zu einem kraftvollen, abwechslungsreichen Organ entwickelt, welches er mit Inbrunst benutzt, um den Titeln das Tüpfelchen auf dem I zu geben. Ein weiteres Merkmal von Dark Tranquillity 2002 ist der vermehrte Einsatz von groovigen Elementen, welche in fast jedem Song zu finden sind. Alles in allem haben die Schweden hier ein Meisterwerk abgeliefert, welches wohl nur schwer zu übertreffen ist. Man kann wirklich ohne Übertreibung behaupten, das die Band auf dem Höhepunkt Ihres Schaffens angelangt ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dark Tranquillity in Topform!, 29. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Damage Done (Audio CD)
Wow! Ich wurde von Dark Tranquillity echt noch nie enttäuscht! "Haven" war ein erstklassiges Stück melodischem Death Metals und "Damage Done" lässt da ebenfalls keine Wünsche offen. Schon der Opener "Final Resistance" ist ein absolut gelungener Track und "Hour Passed In Exile" sowie die anderen auch. Dark Tranquillity verstehen es einfach, harte Riffs mit wunderschönen, eingängigen Melodien zu kombinieren.

Mit "Damage Done" gehen die Schweden auch bereits schon wieder etwas härter an die Sache, jedoch auch ein wenig eingängiger.

Es fällt mir einfach schwer, an diesem Album irgendetwas Negatives zu finden, sodass es unter 5 Punkten nicht wegkommt! Super gemachT!
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Damage Done (Digipack)
Damage Done (Digipack) von Dark Tranquillity (Audio CD - 2002)
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