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4.0 von 5 Sternen Neuauflage der "Live Adventures" - dieses Mal Fillmore East, 17. Mai 2003
Von 
Linda99 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fillmore East: the Lost Concert Tapes 12/13/68 (Audio CD)
Ich war gespannt, als ich auf Al Kooper's Home Page im letzten Jahr las, dass er nach über 30 Jahren verloren gegangene Tapes einer "Super Session" aus New York's "Fillmore East" vom Dezember 1968 gefunden hatte. Natürlich wieder mit Mike Bloomfield, aber ansonsten anderen Musikern als auf der "Fillmore-West-Session".

Insgesamt gefällt mir die CD, allerdings mit ein paar Abstrichen. Mike Bloomfield spielt hier klasse, man merkt er hat einen guten Abend. Die Introduction kommt - wie auf The Live Adventures of Mike Bloomfield & Al Kooper wieder von ihm selbst. Al Kooper kommt für mich bei seinem guten B-3-Hammond-Spiel insgesamt etwas zu kurz, verglichen mit den "Live Adventures".

Ein wirklicher Schwachpunkt ist aber Drummer Johnny Cresci, der sich - wie Al Kooper in den Notes selber schreibt - als kein sehr geübter Chicago-Blues-Style-Drummer herausstellte. Da war Skip Prokop von den "Live Adventures" um Klassen besser. Und so hört sich das - vornehmlich auf den Blues-Tracks - auch an. Die Wahl hätte sich Al Kooper besser erspart (das war auch der Grund, so Al Kooper, dass die Tapes sofort unbearbeitet 1968 in den Archiven verschwanden, da man diese für eine Veröffentlichung für zu schlecht hielt).

Es gibt auch einige Wiederholungen in den einzelnen Titeln zu "Live Adventures", was aber zu verstehen ist, da die beiden Aufnahmen "Fillmore-West" und "Fillmore-East" nur knapp 3 Monate zeitlich auseinander liegen. Ein toller Track (11 Min.) ist der mit Johnny Winter, der hier das erste Mal auf einer "großen Bühne" auftreten konnte (Bloomfield hatte ihn mit in's Fillmore East geschleppt). Er hört sich tatsächlich - so Al Kooper - an, als spiele er um sein Leben auf der Bühne des "Fillmore East". Hier hört man, dass Johnny Winter bereits 1968 ein begnadeter Guitar-Player mit irren Läufen und einer beeindruckenden Stimme war. Das war dann der Auftritt zum Plattenvertrag mit CBS, der drei Tage später zustande kam und 1969 zum erstklassigen Debutalbum Johnny Winter (Expanded Edition) führte.

"(Please) Tell Me Partner" ist ein typischer guter Bloomfield-Blues (10 Min.). "Season of the Witch" gefällt mir in der Fassung der Bloomfield, Kooper & Stills - Super Session besser. Ich finde die Version hier etwas langweilig. Aber Geschmacksache.
Unverständlich finde ich, dass Al Kooper nur 60 Minuten aus den vier Konzerten vom Wochenende vom 13./14.12.1968 ausgewählt und veröffentlicht hat. Die Laufzeit einer CD hätte man schon ausnutzen können. Und selbst die Erläuterung auf der Rückseite der CD-Box spricht von: "Here, then, are 77 previously-unissued Minutes of an in-concert Super Session". Da fehlen dann auf der CD aber gut 17 Minuten. Schade!

Die CD hat ein Begleitheft (10 Seiten), in dem Al Kooper die Hintergründe zu dem Konzert selbst und den "Lost Tapes" erzählt und das noch einige unveröffentlichte Fotos enthält. Al Kooper sagt auch selbst in seinen Notes, dass er das Konzert und seine eigene Rolle darin alles andere als perfekt sieht, aber allein das brillante Spiel von Mike Bloomfield die Veröffentlichung rechtfertigt.

Insgesamt "nur" 4 Sterne für diese Veröffentlichung. Es bleibt eine gute CD mit einem inspiriert spielenden Mike Bloomfield, die ein weiteres Vermächtnis seines Könnens darstellt. Schön, dass diese Tapes nach 33 Jahren in den Archiven doch wieder - wenn auch nur zufällig - aufgetaucht sind.
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5.0 von 5 Sternen Erstaunlich, 18. November 2014
Von 
A. Vitali "Musikfreak" (Baden Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fillmore East: the Lost Concert Tapes 12/13/68 (Audio CD)
Erstaunlich, was sie damals ohne Transistoren oder Digital Elektronik gemacht haben! Wir sind noch Lichtjahren entfernt!! Lange Lebe die Röhre!
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