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5.0 von 5 Sternen Frau ohne Schatten in Vollendung
Eine Partiturgerechte Aufführung von Richard Strauss` Meisterwerk Die Frau ohne Schatten, seine vierte Oper in Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal als Librettisten, überfordert die Möglichkeiten der meisten Opernhäuser der Welt. Das beginnt schon mit der Größe des Orchestergrabens. Nur wenige bieten ausreichenden Platz für mehr als...
Veröffentlicht am 13. September 2003 von Werner Kühn

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit deutlichen Schwächen
Eine "Frau ohne Schatten kann eigentlich nicht adäquat besetzt werden. Selbst in Salzburg hatte man damals Probleme, wie diese DVD beweist. Der Beginn ist atemberaubend. Solti schlägt den Takt, Terfel und Lipovsek eröffnen eines der größten Opernwerke der gesamten Literatur hingebungsvoll. Leider geht das Niveau recht schnell in Mittelmaß...
Veröffentlicht am 24. Februar 2010 von Pretender


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36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frau ohne Schatten in Vollendung, 13. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Strauss, Richard - Die Frau ohne Schatten [2 DVDs] (DVD)
Eine Partiturgerechte Aufführung von Richard Strauss` Meisterwerk Die Frau ohne Schatten, seine vierte Oper in Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal als Librettisten, überfordert die Möglichkeiten der meisten Opernhäuser der Welt. Das beginnt schon mit der Größe des Orchestergrabens. Nur wenige bieten ausreichenden Platz für mehr als 130 Musiker. Das setzt sich fort bei der Verpflichtung adäquater Sänger, die dem Bollwerk aus dem Orchestergraben über vier Stunden lang gewachsen sein müssen, und endet nicht zuletzt bei der Auswahl eines Dirigenten, der der immensen Herausforderung der vielschichtigen Partitur gewachsen ist.
Bei der vorliegenden Aufnahme sind diese Kriterien zur höchsten Zufriedenheit erfüllt. In Höchstform meistern die Wiener Philharmoniker unter der vorzüglichen Leitung von Sir Georg Solti die heikle Partitur mit Bravour. Sinnvoll differenziert stehen den häufigen Gewaltausbrüchen kammermusikalisch zarte Passagen gegenüber, so dass die Aufführung nicht in einem permanenten Phonrausch untergeht. Solti kennt die Tücken der Partitur und meistert sie, indem er den großen Orchesterapparat nicht nur für Rekordlautstärken nutzt, sondern auch feine, diffizile Klangfarben entwickelt. Die Große Orchesterbesetzung wurde ja in erster Linie zur Erweiterung der Klangmöglichkeiten von Strauss gewählt.
Den Solisten auf der Bühne kommt das voll entgegen. Ohnehin schon mit großen Stimmen ausgestattet, müssen sie nicht forcieren oder sich brüllend auf einen ausichtslosen Kampf mit dem Orchester einlassen. Mit Eva Marton und Robert Hale steht ein Färberpaar auf der Bühne, das seines gleichen sucht. Der Stimmgewalt Martons setzt Hale seinen warm timbrierten Bariton entgegen. Mit beeindruckender Substanz und mächtiger Klangfülle besteht sein "Barak" die Herausforderung, den dramatischen Ausbrüchen Martons "Färberin" stimmlich gleichwertig gegenüber zu stehen. Cheryl Studer gestaltet die "Kaiserin" mit zunehmender Reife, von kindlicher Naivität zur selbstbewußten Entscheidungsträgerin. Dämonisch und stimmgewaltig steht ihr Marjana Lipovsek zur Seite. Thomas Moser als "Kaiser" hingegen fällt ein wenig ab. Er verfügt nicht über die "Große Stimme", um sich homogen in das Ensemble einzufügen. Beeindruckend ist, dass auch kleinere Rollen mit vorzüglichen Solisten besetzt wurden. Zum Beispiel die des Geisterboten mit Bryn Terfel.
Genauso beeindruckend ist die Inszenierung von Götz Friedrich. Seine Regie und das meist abstrakt gehaltene Bühnenbild bieten Raum für die Symbolik, die auch ohne konkreten zeitlichen Bezug klar verständlich ist.
Technisch ist die Aufnahme sehr gut. Das Bild im 16:9 Format ist brillant und der Ton bietet vor allem im DTS die ganze Klangfülle der Oper, ohne dass man ständig am Lautstärkeregler fummeln muß. Die Dynamik liegt in der Breite der Substanz und nicht in der Phonskala. Der notwendige Layerbrake wurde zwischen dem ersten und zweiten Akt platziert und stört nicht den Ablauf der Oper. Ein kleines Minus gibt es für die fehlenden deutschen Untertitel.
Fazit
Eine Frau ohne Schatten in Vollendung.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine deutschen Untertitel -- aber sonst klasse, 6. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Strauss, Richard - Die Frau ohne Schatten [2 DVDs] (DVD)
Da ich leider bei den anderen Rezensionen nicht bis zum Ende gelesen habe, konnte ich dann erst zu Hause feststellen, dass die DVD zwar Untertitel in allen möglichen Sprachen anbietet, aber nicht in Deutsch. Bei einer Oper mit deutschsprachigem Libretto meiner Meinung nach ziemlich daneben.

Ansonsten: Tolle Oper, interessante Inszenierung!
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz erstaunlich! Fast 5 Sterne., 26. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Strauss, Richard - Die Frau ohne Schatten [2 DVDs] (DVD)
Hier sieht man eine beeindruckende Inszenierung von Götz Friedrich. Die Handlung, die mir vorher gar nicht bekannt war, erläutert sich nach nur einmaliger Lektüre des Beiheftes von selbst, weil Friedrich, soweit ich das beurteilen kann, keinen eigenen Blödsinn macht und über Deutung in sinnvollem Rahmen und Darstellung des Librettos im Bild nicht hinausgeht. Die Sänger singen überwiegend hervorragend, und das erstaunliche ist, das die Wiener Philharmoniker überzeugend musizieren! Soltis Dirigat ist da vielleicht hilfreich. Man wünscht sich vielleicht manchmal vom hohen Blech mehr Durchschlagskraft, aber das kennt man ja von Wien. Schade auch, das auf der DVD nicht Hofmannsthals Text auf Deutsch als Untertitel mitzuverfolgen ist. Aber sonst: Wirklich eine lohnenswerte Anschaffung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frau ohne Schatten in Bestbesetzung, 16. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Strauss, Richard - Die Frau ohne Schatten [2 DVDs] (DVD)
Dieser Mitschnitt ist in allen Partien optimal besetzt; das Besondere macht die ungekürzte Version aus.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit deutlichen Schwächen, 24. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Strauss, Richard - Die Frau ohne Schatten [2 DVDs] (DVD)
Eine "Frau ohne Schatten kann eigentlich nicht adäquat besetzt werden. Selbst in Salzburg hatte man damals Probleme, wie diese DVD beweist. Der Beginn ist atemberaubend. Solti schlägt den Takt, Terfel und Lipovsek eröffnen eines der größten Opernwerke der gesamten Literatur hingebungsvoll. Leider geht das Niveau recht schnell in Mittelmaß unter. Eva Marton kann nur als furchtbar beschrieben werden, Robert Hale bemüht sich um Stimmkultur. Cheryl Studers Kaiserin ist akzeptabel, Thomas Mosers Kaiser ebenfalls. Götz Friedrichs Regie ist leider so, wie man den Regisseur bereits zum Zeitpunkt der Aufführung aus Berlin kannte. Er findet keine magischen Bilder für die doch eigentlich nicht komplizierte Geschichte, seine Personenführung ist vage und lässt Platz für zu viel Gefuchtel. Einzig Lipovsek agiert intelligent. Und Sir Solti wirkt an manchen Stellen erstaunlich kraftlos. Da es jedoch keine Alternative zu dieser Aufnahme auf DVD zu geben scheint, muss man sie wohl haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes Produkt, 28. Februar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strauss, Richard - Die Frau ohne Schatten [2 DVDs] (DVD)
Nun ja, was soll man schreiben bei einer Inszenierung in Salzburg. Da hat es im Vorfeld schon so viele Schreiber (Presse) gegeben. Ich beschränke mich daher auf das technische Produkt: Beide DVDs laufen problemlos, Hülle und Inlay entsprechen dem Standard bei diesen Produkten. Weitergehende Informationen gibt es hinreichend, so daß offene Fragen ohne weiteres recherchiert werden können.
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Strauss, Richard - Die Frau ohne Schatten [2 DVDs]
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