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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen16
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am 12. September 2007
Lange habe ich überlegt, ob ich mir nach den EMI-Remasters der Triumvirat Alben tatsächlich noch diese, übrigens bei Capitol in den USA erschienene Version von SPARTACUS zulegen sollte.
Der Kauf hat sich wirklich gelohnt, denn man bekommt nicht nur eine noch um Längen besser gemasterte Version des Triumvirat Klassikers als die anologe europäische Veröffentlichung.
Der eigentliche Clou sind die hervorragenden Bonus-Tracks, von denen bislang nur THE CAPITAL OF POWER (LIVE) in Europa veröffentlicht wurde.
Enthalten sind zusätzlich noch THE DEADLY DREAM OF FREEDOM und THE MARCH TO THE ETERNAL CITY, beide ebenfalls LIVE und in hervorragender Soundqualität - alles in allem fast 20 Minuten Triumvirat live!!!
Super rar sind außerdem noch eine bislang unveröffentlichte Version von LATE AGAIN aus den Sessions zu A LA CARTE und die originale (!) Single Version von TAKE A BREAK TODAY. Den Song gab es bislang bei uns nur als Bonus Track auf OLD LOVES DIE HARD in einer späteren Version mit Barry Palmer als Vokalist.
Entgegen der Soundqualität der EMI Remasters kommt SPARTACUS im US-Remastering mit knackigen Bässen und glasklaren Höhen daher, habe ich so bislang nur auf der originalen LP Version gehört.
Fazit - Tatsächlich, nicht nur für Sammler sondern für alle Fans progressiver Rockmusik die definitive Version dieses Meilensteins.
11 Kommentar18 von 18 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2010
Ich bin 18, interessiere mich grundsätzlich für ältere Rockmusik und ihren Wurzeln und habe vor einiger Zeit die Band Kraftwerk entdeckt. Sofort begann ich mich für die Wurzeln und der Geschichte des Synthesizers und ihrer "Pioniere" zu interessieren. Ich erzählte meinem Vater davon und wir machten uns einen "Synthesizer-Abend" und er präsentierte mir seine besten Platten, neben Tangerine Dream und einigen anderem zog er diese Platte hervor und spielte sie ab- ich war hin und weg, sowas geniales und idylisches zugleich habe ich zuvor nur selten gehört und es ist überaus bedauerlich, dass modernere Künstler sich nicht mehr mit dieser Art von Musik befassen. Triumvirat, die sich vieles von Emerson, Lake and Palmer abgesehen haben, haben hier was ganz eigenes und meisterhaftes kreirt, was zudem sehr gut auf CD remastered übertragen wurde. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!
Ebenfalls kann ich den Vorgänger "Illusions on a duoble dimple" empfehlen!
11 Kommentar11 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2002
Gestern bekam ich mein Paket mit den T'rat remasters. Als erstes wanderte natürlich "Spartacus" in den CD Player. Nach den Anfangstakten hatte ich nur einen Gedanken: Mensch, tut das gut!
Das Triumvirat Konzeptalbum über den allseits bekannten Sklavenaufstand im römischen Reich klingt auch schlappe 28 Jahre nach der Erstveröffentlichung absolut grandios. Bombastische Keyboards, ein knackiger Bass und wuchtige, Energie geladene Drums. T'rat waren wirklich die deutschen ELP: im Vergleich zu ihren großen britischen Vorbildern etwas weniger Material geprägt, etwas Melodie betonter, aber mit genau so viel Power.
Diese Wiederveröffentlichung hat einen exzellenten Sound, das Album enthält ein nettes Beiblatt mit einigen Seiten interessanten Liner Notes und Fotos, es sind zwei super rare live Bonustracks enthalten. Was will man mehr?
0Kommentar27 von 30 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
von Triumvirat aus dem Jahr 1975 das sie weder vorher noch nachher
toppen konnten, sie brachten es immerhin auf sieben Lp`s.
Sie wurden immer mit Emerson,Lake& Palmer verglichen und alleine die
Instrumentierung lässt dieses zu, ihre Eigenkompositionen hielten
sich jedoch nicht an Klassik-Elementen fest sondern sind völlig eigenständig
und um so einiges eingänglicher und leichter verdaulich als EL&P es
jemals waren.

Mit "The capital of power" (2:40) gibt es sofort einen bombastischen Einstieg
mit eingängiger Hammond-Melodie, String-Ensemble und Moog-Fill-Ins, die Roto-Toms
waren damals sehr angesagt und werden voll eingesetzt.

Das vierteilige "The school of instant pain" (6:22) beginnt mit eingängigem
Gesang optimal unterstützt von Grand-Piano, String-Ensemble und Moog bevor
der Part flotter von einer Piano/Hammond-Bridge gebreakt wird. Es schliesst sich
ein Instrumental von Hammond und Moog an und der Drummer bringt uns wieder die
Roto-Toms zu Gehör.

Relaxt und doch beschwingt folgt "The walls of doom" (4:01) mit coolem
Hammond-Thema von Akustik-Gitarre unterstützt, gebreakt von String/Hammond/Moog-
und Emerson-Typischen Drum-Bass-Einlagen um nahtlos überzugehen in

"The deadly dream of freedom" (3:51) das sehr balladesk mit einschmeichelndem
Gesang über Akustik-Gitarre und Grand-Piano dargebracht wird.

Instrumental im Mid-Tempo folgt "The hazy shades of dawn" (3:09) teilweise im
Marsch-Rhythmus, immer wieder durch Bombast-Einlagen gebreakt.

Ebenfalls instrumental kommt "The burning sword of Capua" (2:42) schwer
bombastisch und leicht angejazzt rüber bevor es nahtlos übergeht in

"The sweetest sound of liberty" (2:38) sehr eingängig, Vocals eingerahmt von
Akustik-Gitarre, sparsamer Hammond und Rhythmusgruppe.

Den absoluten Höhenflug geben Triumvirat mit "The march to the Eternal City" (8:51)
bestehend aus den folgenden Parts, die nahtlos ineinander übergehen:
a) Dusty road
b) Italian improvisation
c) First success
9. Spartacus (7:42)
a) The superior force of Rome
b) A broken dream
c) The finale
Bombastisch startend mit einem der eingängigsten String-Ensemble-Themen
überhaupt werden die Vocals nur vom Grand-Piano untermalt um dann wieder
vom Anfangsthema gebreakt zu werden.
Es geht in einen gut dramatisierten Instrumentalpart in dem ein Moog-Solo
von Stakkato-Rhythmus und Bombast-Arrangements begleitet wird.
Das Anfangsthema kehrt zurück und leitet das Finale ein mit eingängigen
Vocals, leichten instrumentalen Jazz-Rock-Einlagen und diversen Breaks.
Alles klasse arrangiert, dramatisiert, instrumentalisiert und
obendrein auch noch sehr eingängig.

Ein Spitzenalbum das viel mehr als fünf Sterne verdient.

- Jürgen Fritz / Hammond organ, moog synthesizer, Steinway grand piano,
ARP string-ensemble, electric piano.
- Helmut Köllen / bass, acoustic & electric guitars, vocals
- Hans Bathelt / drums and percussion
1010 Kommentare4 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2007
Es war so gegen ende August 1975. Ich war gerade wieder mal in meinem Lieblingsplattenladen (Musicland/Berlin, Uhlandstr.) zugange, um nach guten Lp's Ausschau zu halten. Im Hintergrund dudelte schon seit geraumer Zeit eine Platte, die in mir gewisse Assoziationen auslöste. Ich dachte noch: "Hey - da haben ELP nach langer Zeit mal wieder mal 'n richtig gutes Album hingelegt". Aber schon bald kamen mir erste Zweifel - der Gesang erinnerte mich in keinester Weise an Grec Lake. Und überhaupt... es klang alles sehr viel melodiöser, als ich es bislang von Emerson&Co gewohnt war. Als ich dann noch auf Anfrage erfahren habe, dass es sich bei diesem Produkt um eine deutsche Band handelt, wuchs meine Begeisterung ins Unermessliche. Innerhalb kürzester Zeit habe ich diese Scheibe tief in mein Herz geschlossen und kaufte mir sogleich auch die beiden vorangegangenen Alben. Aber schon nach Veröffentlichung des mit Bravour angekündigten Nachfogealbums "Old Loves Die Hard"(1976) musste ich leider feststellen, dass der Höhepunkt mit "Spartacus" offensichtlich bereits erreicht war. Dies lag letztendlich sicher auch an dem Weggang von Helmut Köllen, welcher bis dato mit seiner Akkustic-Gitarre und seinem sehr beherztem Gesang dieser Band zusätzliches Leben einhauchte. Zwei Jahre später (1977) hat H.Köllen unter bislang nie geklärten Umständen den Weg in den ewigen Frieden gefunden. Geblieben sind uns in jedem Fall die beiden unvergesslichen Alben "Illusions.."(1973) und "Spartacus"(1975), die ich an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen kann. Selbstverständlich ist auch 'Spartacus' digital überarbeitet, was allerdings (fast) nicht nötig gewesen wäre. Schon die Vinyl-Ausgabe aus dem Jahre 1975 war von außerordentlich exellenter Qualität, was wohl auch an der damaligen Unterhaltungindustrie nicht vorüber ging - wurde doch gerade "Spartacus" auf der IFA 1975 in Berlin immer wieder gerne dazu eingesetzt, um Hifi-Anlagen und Lautsprecherboxen zu testen!!!
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am 20. November 2002
Lange, lange ist es her, dass ich Spartacus bei meinem großen Bruder zum ersten Mal hörte - auf knackendem Vinyl, versteht sich. Wenn man in der Kindheit durch solche Einflüsse geprägt wird, ist man zweifellos voreingenommen. Entsprechend ist es kein Wunder, dass mich die CD nun - quasi Jahrzehnte später - wieder rasant vom Hocker haut.
Damals wie heute bewundere ich den satten handgemachten Sound von Schlagzeug, Gitarre und der dominanten Orgel. Die Musik ist heute noch genau so kraftvoll wie damals, der Gesang klar und verständlich, allein das Knacken der Platte fehlt.
Wie aus Titel der CD ersichtlich ist, erzählen die Songs die Geschichte des Sklavenaufstandes im alten Rom, angeführt von Spartacus. Ein rundes Werk, fulminant insziniert.
0Kommentar19 von 23 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
von Triumvirat aus dem Jahr 1975 das sie weder vorher noch nachher
toppen konnten, sie brachten es immerhin auf sieben Lp`s.
Sie wurden immer mit Emerson,Lake& Palmer verglichen und alleine die
Instrumentierung lässt dieses zu, ihre Eigenkompositionen hielten
sich jedoch nicht an Klassik-Elementen fest sondern sind völlig eigenständig
und um so einiges eingänglicher und leichter verdaulich als EL&P es
jemals waren.

Mit "The capital of power" (2:40) gibt es sofort einen bombastischen Einstieg
mit eingängiger Hammond-Melodie, String-Ensemble und Moog-Fill-Ins, die Roto-Toms
waren damals sehr angesagt und werden voll eingesetzt.

Das vierteilige "The school of instant pain" (6:22) beginnt mit eingängigem
Gesang optimal unterstützt von Grand-Piano, String-Ensemble und Moog bevor
der Part flotter von einer Piano/Hammond-Bridge gebreakt wird. Es schliesst sich
ein Instrumental von Hammond und Moog an und der Drummer bringt uns wieder die
Roto-Toms zu Gehör.

Relaxt und doch beschwingt folgt "The walls of doom" (4:01) mit coolem
Hammond-Thema von Akustik-Gitarre unterstützt, gebreakt von String/Hammond/Moog-
und Emerson-Typischen Drum-Bass-Einlagen um nahtlos überzugehen in

"The deadly dream of freedom" (3:51) das sehr balladesk mit einschmeichelndem
Gesang über Akustik-Gitarre und Grand-Piano dargebracht wird.

Instrumental im Mid-Tempo folgt "The hazy shades of dawn" (3:09) teilweise im
Marsch-Rhythmus, immer wieder durch Bombast-Einlagen gebreakt.

Ebenfalls instrumental kommt "The burning sword of Capua" (2:42) schwer
bombastisch und leicht angejazzt rüber bevor es nahtlos übergeht in

"The sweetest sound of liberty" (2:38) sehr eingängig, Vocals eingerahmt von
Akustik-Gitarre, sparsamer Hammond und Rhythmusgruppe.

Den absoluten Höhenflug geben Triumvirat mit "The march to the Eternal City" (8:51)
bestehend aus den folgenden Parts, die nahtlos ineinander übergehen:
a) Dusty road
b) Italian improvisation
c) First success
9. Spartacus (7:42)
a) The superior force of Rome
b) A broken dream
c) The finale
Bombastisch startend mit einem der eingängigsten String-Ensemble-Themen
überhaupt werden die Vocals nur vom Grand-Piano untermalt um dann wieder
vom Anfangsthema gebreakt zu werden.
Es geht in einen gut dramatisierten Instrumentalpart in dem ein Moog-Solo
von Stakkato-Rhythmus und Bombast-Arrangements begleitet wird.
Das Anfangsthema kehrt zurück und leitet das Finale ein mit eingängigen
Vocals, leichten instrumentalen Jazz-Rock-Einlagen und diversen Breaks.
Alles klasse arrangiert, dramatisiert, instrumentalisiert und
obendrein auch noch sehr eingängig.

Ein Spitzenalbum das viel mehr als fünf Sterne verdient.

- Jürgen Fritz / Hammond organ, moog synthesizer, Steinway grand piano,
ARP string-ensemble, electric piano.
- Helmut Köllen / bass, acoustic & electric guitars, vocals
- Hans Bathelt / drums and percussion
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77 Kommentare1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
von Triumvirat aus dem Jahr 1975 das sie weder vorher noch nachher
toppen konnten, sie brachten es immerhin auf sieben Lp`s.
Sie wurden immer mit Emerson,Lake& Palmer verglichen und alleine die
Instrumentierung lässt dieses zu, ihre Eigenkompositionen hielten
sich jedoch nicht an Klassik-Elementen fest sondern sind völlig eigenständig
und um so einiges eingänglicher und leichter verdaulich als EL&P es
jemals waren.

Mit "The capital of power" (2:40) gibt es sofort einen bombastischen Einstieg
mit eingängiger Hammond-Melodie, String-Ensemble und Moog-Fill-Ins, die Roto-Toms
waren damals sehr angesagt und werden voll eingesetzt.

Das vierteilige "The school of instant pain" (6:22) beginnt mit eingängigem
Gesang optimal unterstützt von Grand-Piano, String-Ensemble und Moog bevor
der Part flotter von einer Piano/Hammond-Bridge gebreakt wird. Es schliesst sich
ein Instrumental von Hammond und Moog an und der Drummer bringt uns wieder die
Roto-Toms zu Gehör.

Relaxt und doch beschwingt folgt "The walls of doom" (4:01) mit coolem
Hammond-Thema von Akustik-Gitarre unterstützt, gebreakt von String/Hammond/Moog-
und Emerson-Typischen Drum-Bass-Einlagen um nahtlos überzugehen in

"The deadly dream of freedom" (3:51) das sehr balladesk mit einschmeichelndem
Gesang über Akustik-Gitarre und Grand-Piano dargebracht wird.

Instrumental im Mid-Tempo folgt "The hazy shades of dawn" (3:09) teilweise im
Marsch-Rhythmus, immer wieder durch Bombast-Einlagen gebreakt.

Ebenfalls instrumental kommt "The burning sword of Capua" (2:42) schwer
bombastisch und leicht angejazzt rüber bevor es nahtlos übergeht in

"The sweetest sound of liberty" (2:38) sehr eingängig, Vocals eingerahmt von
Akustik-Gitarre, sparsamer Hammond und Rhythmusgruppe.

Den absoluten Höhenflug geben Triumvirat mit "The march to the Eternal City" (8:51)
bestehend aus den folgenden Parts, die nahtlos ineinander übergehen:
a) Dusty road
b) Italian improvisation
c) First success
9. Spartacus (7:42)
a) The superior force of Rome
b) A broken dream
c) The finale
Bombastisch startend mit einem der eingängigsten String-Ensemble-Themen
überhaupt werden die Vocals nur vom Grand-Piano untermalt um dann wieder
vom Anfangsthema gebreakt zu werden.
Es geht in einen gut dramatisierten Instrumentalpart in dem ein Moog-Solo
von Stakkato-Rhythmus und Bombast-Arrangements begleitet wird.
Das Anfangsthema kehrt zurück und leitet das Finale ein mit eingängigen
Vocals, leichten instrumentalen Jazz-Rock-Einlagen und diversen Breaks.
Alles klasse arrangiert, dramatisiert, instrumentalisiert und
obendrein auch noch sehr eingängig.

Ein Spitzenalbum das viel mehr als fünf Sterne verdient.

- Jürgen Fritz / Hammond organ, moog synthesizer, Steinway grand piano,
ARP string-ensemble, electric piano.
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Sie wurden immer mit Emerson,Lake& Palmer verglichen und alleine die
Instrumentierung lässt dieses zu, ihre Eigenkompositionen hielten
sich jedoch nicht an Klassik-Elementen fest sondern sind völlig eigenständig
und um so einiges eingänglicher und leichter verdaulich als EL&P es
jemals waren.

Mit "The capital of power" (2:40) gibt es sofort einen bombastischen Einstieg
mit eingängiger Hammond-Melodie, String-Ensemble und Moog-Fill-Ins, die Roto-Toms
waren damals sehr angesagt und werden voll eingesetzt.

Das vierteilige "The school of instant pain" (6:22) beginnt mit eingängigem
Gesang optimal unterstützt von Grand-Piano, String-Ensemble und Moog bevor
der Part flotter von einer Piano/Hammond-Bridge gebreakt wird. Es schliesst sich
ein Instrumental von Hammond und Moog an und der Drummer bringt uns wieder die
Roto-Toms zu Gehör.

Relaxt und doch beschwingt folgt "The walls of doom" (4:01) mit coolem
Hammond-Thema von Akustik-Gitarre unterstützt, gebreakt von String/Hammond/Moog-
und Emerson-Typischen Drum-Bass-Einlagen um nahtlos überzugehen in

"The deadly dream of freedom" (3:51) das sehr balladesk mit einschmeichelndem
Gesang über Akustik-Gitarre und Grand-Piano dargebracht wird.

Instrumental im Mid-Tempo folgt "The hazy shades of dawn" (3:09) teilweise im
Marsch-Rhythmus, immer wieder durch Bombast-Einlagen gebreakt.

Ebenfalls instrumental kommt "The burning sword of Capua" (2:42) schwer
bombastisch und leicht angejazzt rüber bevor es nahtlos übergeht in

"The sweetest sound of liberty" (2:38) sehr eingängig, Vocals eingerahmt von
Akustik-Gitarre, sparsamer Hammond und Rhythmusgruppe.

Den absoluten Höhenflug geben Triumvirat mit "The march to the Eternal City" (8:51)
bestehend aus den folgenden Parts, die nahtlos ineinander übergehen:
a) Dusty road
b) Italian improvisation
c) First success
9. Spartacus (7:42)
a) The superior force of Rome
b) A broken dream
c) The finale
Bombastisch startend mit einem der eingängigsten String-Ensemble-Themen
überhaupt werden die Vocals nur vom Grand-Piano untermalt um dann wieder
vom Anfangsthema gebreakt zu werden.
Es geht in einen gut dramatisierten Instrumentalpart in dem ein Moog-Solo
von Stakkato-Rhythmus und Bombast-Arrangements begleitet wird.
Das Anfangsthema kehrt zurück und leitet das Finale ein mit eingängigen
Vocals, leichten instrumentalen Jazz-Rock-Einlagen und diversen Breaks.
Alles klasse arrangiert, dramatisiert, instrumentalisiert und
obendrein auch noch sehr eingängig.

Ein Spitzenalbum das viel mehr als fünf Sterne verdient.

- Jürgen Fritz / Hammond organ, moog synthesizer, Steinway grand piano,
ARP string-ensemble, electric piano.
- Helmut Köllen / bass, acoustic & electric guitars, vocals
- Hans Bathelt / drums and percussion
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am 27. Mai 2013
Habe vor kurzem auf meinem Smartphone unter den vorgeschlagenen Alben gestöbert und bin dabei auf dieses Werk gestoßen. Nach bereits 10sek Probehören war mir klar, die muss ich haben.
Da bei Amazon die CD deutlich günstiger war als der MP3 Download, habe ich sie mir natürlich als CD bestellt.

Progressive Rock aus deutschen Landen war mir bisher gar nicht bekannt und habe mir jetzt auch noch "Illusions on a Double Dimple" dazu bestellt.

Was soll ich hier noch viel zu diesem zeitlosen Album sagen, hört doch einfach mal hier rein!
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