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5.0 von 5 Sternen Ein Superalbum mit coolen Gimmicks, 28. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Toxicity [Limited Edition mit Bonus DVD] (Audio CD)
Na ja, was soll man noch groß sagen... Das Album an sich ist sehr, sehr stark ausgefallen, 2-3 langsame Lieder, der ganze rest hat harte Gitarren, vernünftige bis sehr starke Melodien, durchgehend sinnvolle und gut geschriebene Lyrics. Anspieltips sind: Chop Suey!, Aerials, Toxicity (die drei Singles), Bounce, Jet Pilot, Needles etc. Das einzige was gelegentlich stört ist, dass man kaum merkt wann ein Lied aufhört und das andere anfängt.
Zu den Extras: Als Sammler ist diese Collection natürlich ein Muss, da sie aber nur geringfügig teurer ist als das "normale" Album sollte man sie sich auf jeden Fall holen, gerade die drei Livestücke machen Lust auf einen Konzertbesuch, während das Toxicity Video mittlerweile ja hochbekannt ist (MTV)
Alles in allem ein Pflichtkauf für Fans der etwas härteren Gangart.
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5.0 von 5 Sternen Frischzellkur, 22. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Toxicity [Limited Edition mit Bonus DVD] (Audio CD)
Das Jahr 2001 war für die Vereinigten Staaten von Amerika einer der schlimmsten in der Geschichte des Landes. Der 11. September und seine Folgen sollten das politische Weltgeschehen ab sofort maßgeblich beeinflussen. Auch die Musikindustrie reagierte auf die Geschehnisse in New York City, in dem strittige Musiktitel oder Coverartworks, die um dieses Zeit erschienen, indiziert oder vorübergehend aus dem Handel genommen wurden. 16 Tage nachdem die Türme des World Trade Center eingestürzt sind, erschien das zweite Album „Toxicity“ von System Of A Down und erklomm aus dem Stand Platz Eins der US-amerikanischen Charts. Da der nahe Osten immer mehr ins Fadenkreuz US-amerikanischer Außenpolitik rückte, war es vielleicht besonders deswegen interessant, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt eine Rockband in den USA, von denen ' der Mitglieder aus dem Jemen und Armenien stammen, ihren großen Durchbruch feierte. Produzentenlegende Rick Rubin hatte seinen Schützlingen erneut unter die Arme gegriffen und diesmal dafür gesorgt, dass die unterschiedlichen Einflüsse von armenischer Folklore und Pop ihren vor Kreativität und Innovation schier platzenden Nu-Metal hörbar erweitern. Man höre nur „Chop Suey!“, eine perfekte Hymne, die in nur dreieinhalb Minuten mit einer „Stop And Go“-Dynamik aus schnellem, brutalem Mosh-Riff und eingängigem (Pop-) Refrain tonnenweise Staub bis zum sicherem Erstickungstot aufwirbelt. Viele verspielte, angriffslustige und natürlich harte Riffbretter geben sich auf „Toxicity“ die Klinke und die oft unter der Drei-Minuten-Grenze bleiben. Stilistisch passten die Stücke zum damaligen Nu-Metal-Zeitgeist, verpassten dem Genre aber aufgrund ihrer Versiertheit und des enormen Variantenreichtums eine deutliche Frischzellkur. Nach hinten öffnet sich „Toxicity“ mehr in die Breite, wovon besonders das mitreißende Titelstück und die Halbballade „Aerials“ zeugen. Generell wurde die Rockmusik im zurückliegenden Jahrzehnt nicht mit besonders viel Innovation oder frischen Ideen versehen. System Of A Down waren da eine mehr als besondere Ausnahme.
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