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am 12. November 2002
Ich finde die White Stripes nicht besonders toll und stimme doch mit Jack White in mindestens einem überein: „I want to tell everybody about my new favorite album. It's by a Detroit songwriter named Brendan Benson ... it's the best thing I've heard in years."
Was dem guten Mr. Brenson jetzt sechs Sommer nach seinem gefeierten und doch so gut wie nicht verkauften „One Mississippi"-Debut gelungen ist, ist aller Ehren wert. „Lapalco" ist vielleicht nicht unbedingt das Aller-Beste, was man seit Jahren zu Hören bekommen hat, es spielt aber durchaus in einer Liga mit der letzten Bright Eyes Platte, „Gold" von Ryan Adams oder „Rocking the suburbs" von Ben Folds. Schlicht eine Platte zum Festhören und Liebhaben.
Brenson nimmt uns auf eine Reise durch schönste musikalische Gefilde mit: Erinnerungen an Paul Weller, T.Rex, die Kinks und die Beatles werden geweckt. Trotz dieser „Verwurzelung" schafft sich Brenson sein eigenes Spielfeld. Alle möglichen Retroanklagen werden von der enormen Frische des Materials weggewischt. Das ist neben der flockigen Produktion auch den über-persönlichen Texten zu verdanken. Soviel Nähe ist selten: „I'm Brendan/ what's your name?"
Brenson arbeitet die für ihn wohl nicht so einfache Zeit seit seiner ersten Platte auf. Sechs Jahre saß er da und überlegte, wie es weitergehen könnte. Das Resultat seiner Überlegungen klingt zum Glück weder weinerlich noch grüblerisch. Das sind ganz einfach Popsongs vom Feinsten, unverkrampft, glitzernd und tänzelnd.
Da hat einer zu sich gefunden und die Gunst der Stunde genutzt. Im Song „Folksinger" rät eine Freundin:" Stop pretendin' / you're not John Lennon." Spitze, denn so eine phantastische Platte hat John in seinen letzten zehn Jahren nicht mal annähernd zustande gebracht. Schöne Grüße nach Detroit und „Auf Wiedersehen" in den Jahresbestenlisten.
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am 30. Januar 2012
Es gibt nur wenige Alben, die mir so lieb geworden sind wie "Lapalco" von Brendan Benson.

Das hat und hatte zuvörderst musikalische Gründe, denn eine Platte, die keinen "schwachen" Song enthält (sofern man diese Skalierung nicht eh gleich auf den Verbalmüllplatz schmeißen sollte), sondern bei der sich die vorhandenen gegenseitig den Rang des Meisterwerks je nach Tageslaune streitig machen, kann man ja nur gern haben.
Es hat (nach jetzt fast 10 Jahren) natürlich auch sentimentale Gründe, wenn sich persönliche Erlebnisse um die Musik gruppieren à la "die Juhugend ging dahin", aber ich finde, das ist dann schon Nostalgie auf schwindelnd hohem musikalischem Niveau.

5 Jahre nach "One Mississippi" (wir berichteten) ist die Tonsprache von Brendan Benson ein bisschen aus dem Bandkeller rausgekommen und durchaus erwachsener geworden, wobei da keine Routine oder gar Banalität entstehen, sondern die Songs einfach noch ein wenig ausgereifter wirken. Die Gitarren dominieren weiterhin auf angenehmste Weise, die Grenze zwischen Effektlärm und kräftigem Groove wird aber stets respektiert.

Die Platte ist darüber hinaus hervorragend gealtert, Erscheinungsjahr 2012 statt 2002 wäre bei den Songs jederzeit glaubhaft, so dass ein gesetztes "Was sind wir alt geworden"-Feeling elegant gemildert werden kann. "Was sind wir jung geblieben" hat zwar dann wieder eine fatale Nähe zu diversen monolithischen Schlagerstars der heimischen Musikvegetation (L'oreal machts möglich...), aber das wollen wir hier jetzt ganz bestimmt nicht vertiefen.

Bleibt dabei, ein lohnender Kauf von Anfang an, auch neuen Freunden des Rock'n'Roll (das ist - mit Verlaub - mein Prädikat "Ganz besonders wertvoll", was Popmusik betrifft ; hat jetzt nicht direkt mit Bill Haley zu tun, obwohl der auch dieses Prädikat erhält...es ist kompliziert... ;-) ) wärmstens zum Genuss empfohlen.
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am 9. Oktober 2002
Ich hatte die Möglichkeit im Internet vorab das, bei uns am 14. Oktober, erscheinende Album zu hören. Und ich muss sagen ich wahr schlichtweg überwältigt. Verspielter erscheint das neue Werk "Lapalco" im Gegensatz zum Vorgänger "One Mississippi", das schon länger als fünf Jahre zurückliegt, aber ich deswegen immer noch gern höre. Es ist eine Reise durch verschiedene Stile der Popmusik, die niemals langweilt oder eintönig wird. Es geht von Folk zu klassischen Pop-Balladen bis zu Discofloorfillern. So wird allerhand geboten und der Ideenreichtum ist auch schlicht unbeschreiblich.
Das schönste Stück auf "Lapalco" ist wie ich finde "Metarie" obwohl "What" und "Eventually" auch zu meinen Favoriten gehören!
Somit ist dieses Album auf das ich sehnlichst gewartet habe wärmstens zu empfehlen, für jeden der die Popmusik von ihren verschiedensten Seiten kennenlernen möchte! Ist nur zu hoffen das sich Brendan Benson beim nächsten Album nicht so lange Zeit lässt wie beim "Lapalco"! Aber Fazit ist die Wartezeit hat sich gelohnt! Für mich das beste Popalbum des Jahres!
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am 17. Dezember 2002
Pop vom Feinsten, da kann der gerade vielgehypete Spookey Ruben definitiv einpacken. Brendan Benson gelingt einfach alles, jeder Song eine eingängige Melodie, schlaue Texte, und Überraschung, da reimt sich sogar einiges. Der großartige Jason Falkner (macht auch tolle Platten) produziert ca. die Hälfte dieses Albums, was das Ganze noch sympathischer macht. Das ganze strotzt nur so vor Einfällen, es will und will nicht langweiliger werden.
Durchgängig super. Gleich kaufen, und "Necessity: The 4-Track Years" von Jason Falkner gleich mitbestellen!
"I need a pick-up and I don't mean truck..."
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