Kundenrezensionen


113 Rezensionen
5 Sterne:
 (50)
4 Sterne:
 (24)
3 Sterne:
 (22)
2 Sterne:
 (9)
1 Sterne:
 (8)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


51 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DON'T RUN AWAY FROM THIS DISC !
MINORITY REPORT (2002)

Zum Film muss nicht mehr viel gesagt werden: Er wird jedes Mal besser. Ich habe MINORITY REPORT jetzt zum 4ten Mal geschaut und muss sagen, so gut wie auf Blu-Ray fand ich ihn noch nie.

Zur Disc: Einige haben sich über die Bildqualität enttäuschend geäußert, als hätte man hier gepfuscht. In diesem...
Veröffentlicht am 7. Mai 2010 von Chris

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dicks Buch hätte eine ambitioniertere Verfilmung verdient
2002 - zwei Jahrzehnte nach dem 1982 veröffentlichten Film der Filme Blade Runner gibt es für einen "Star"-Regisseur wie Steven Spielberg (56) wirklich keine gute Ausrede mehr für handwerkliche Unzulänglichkeiten; auch nicht für finanzielle "Notlagen", die es rechtfertigen, einen ernsthaften Film, für welchen der Zuschauer satt Eintritt...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2010 von jury


‹ Zurück | 1 212| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dicks Buch hätte eine ambitioniertere Verfilmung verdient, 30. Dezember 2010
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Minority Report [Blu-ray] (Blu-ray)
2002 - zwei Jahrzehnte nach dem 1982 veröffentlichten Film der Filme Blade Runner gibt es für einen "Star"-Regisseur wie Steven Spielberg (56) wirklich keine gute Ausrede mehr für handwerkliche Unzulänglichkeiten; auch nicht für finanzielle "Notlagen", die es rechtfertigen, einen ernsthaften Film, für welchen der Zuschauer satt Eintritt zahlt, mit Werbung vollzustopfen. Nichts gegen Guinness...

Wird Spielberg überschätzt? Ich bin nur drei Jahre jünger als er und habe die meisten Spielberg-Filme - auch "Minority Report" - im Kino mit Begeisterung gesehen. Frisch gezapft schmeckten sie gut, aber nach einigen Jahren wirken sie doch deutlich abgestandener als vieles, was WIRKLICH gute Regisseure geleistet haben.

Spielberg tritt in seiner Überheblichkeit ein unrühmliches Erbe des zwei Jahre zuvor verstorbenen Sir Alfred Joseph Hitchcock an, dessen Peinlichkeit nicht nur in auf Riesentücher gemalten Hafen-Szenerien und den berühmten Wackel-Autofahrten vor einer flimmernden Projektion lag, sondern vor allem darin, zu behaupten, das Publikum wäre nicht imstande, seine schäbigen "Illusionen" von der Realität zu unterscheiden.

Spielbergs Animationen wirken bereits heute mindestens ebenso lächerlich.

Wie seine an die Flash Gordon - Steinzeit des Science-Fiction erinnernden Polizeitransporter durch das Bild geschoben werden oder wie dilettantisch "die fliegenden Bullen der schnellen Eingreiftruppe" vor das Restbild montiert wurden, ist eines großen Regisseurs unwürdig. Man versteht das wirklich nicht: Kann er es nicht besser, ist er geizig oder unterschätzt er wie seinerzeit Hitchcock das Publikum?

Optisch schön, aber völlig blödsinnig sind die Mensch-Maschine-Schnittstellen. Bei "GAP" konnte man die Augen locker auf drei Meter scannen, aber die "Spinnen" der Eingreiftruppe und die Sicherheitssysteme mussten auf Handweite heran?

Natürlich gehen andererseits Holzkugeln in Ordnung - das ist Design, Nostalgie, Verspieltheit, so etwas passt in jede Zeit. Aber wer würde die Kügelchen nach Art der Lottofee langwierig durch eine Spirale laufen lassen, wenn es um Sekunden geht? Lieber Himmel, wollte in diesem Set denn keiner mitdenken?

Transparente Schirme, auf denen man nichts erkennen kann, plumpe, langwierige Datentransfers mit ruckelnden Plexiplatten und vor allem ein äußerst umständlich zu bedienendes, Fingerkuppen erforderndes Bedienungsinterface waren zu einer Zeit, in der bereits Gesichter- und Mimik-Erkennung im Labor funktionierte, bereits völlig unangemessen und wären zu jeder Zeit unvermarktbar. Und Acrylglas ist ja auch so "praktisch" - vermutlich mussten die armen Precogs im Loch unter dem Schirm in Glasreiniger baden...

Spielberg gibt sich offenbar einfach nicht genug Mühe.

Leider kann mit solchen "Äußerlichkeiten" die Kritik noch nicht am Ende sein. Vom Stoff her ist "Minority Report", basierend auf einer Kurzgeschichte von 1956(!) des 1982 verstorbenen Jahrhundertautors Philip K. Dick, dessen Ideen wir etliche bekannte Filme[1] verdanken, bekanntlich ein soziologisch-philosophischer Stoff.

Im Zentrum der Handlung liegen sogenannte "Precogs", drei dauerhaft in einem Bad gefangene und unter Drogen gesetzte Extremtalente, die imstande sind, Verbrechen in Traumszenen vorherzusehen.

Dabei stellen sich schwierige Fragen - zumindest in zivilisierten Gesellschaften: Darf der Staat besonders talentierte Menschen z.B. als Wahrsage-Junkies missbrauchen, auch wenn der Nutzen groß ist? Darf man Menschen für Verbrechen bestrafen, die verhindert werden konnten? Welche Fehler-Toleranz eines Vorhersagesystems ist noch akzeptabel? Welche Kollateralschäden kann, darf oder muss man in Kauf nehmen?

Solches hätte eine konsequent dramatische Umsetzung verdient. Offensichtlich war dies der Produktion weniger wichtig als das Schielen auf ein breites Publikum, denn sonst hätte man auf völlig deplatzierte und aufgesetzte Action weitgehend verzichten können. Dies hätte dem Film, der viele schlicht langweilt (der Autor dieser Rezension ist bei endlos lärmender Action sogar eingeschlafen), deutlich mehr Straffheit und Spannung verliehen.

Das auf Action scharfe Massenpublikum dagegen ist von den "langweiligen" Szenen, in welchen "endlos nichts passiert", geödet. Nom de Dieu, ein Mann vom Range Spielbergs müsste doch inzwischen kapiert haben, was zusammen geht und was nicht! Diese verkrampfte Action-Anreicherung passte in eine solche Umgebung noch weniger als Stanzerls nackte Brüstchen in Amadeus. Und sorry, liebe Spielberg-Fans, wenn schon Action, dann witzig und gekonnt wie z.B. in Die Insel.

Was hingegen nicht greift, ist Kritik am Drehbuch - da sollte man nochmal genau hinschauen. Insbesondere spielt der "Minority Report" - die Minderheiten-Meinung - natürlich die zentrale Rolle im Film. Wenn überhaupt, hätte man die Handlungsstränge etwas vereinfachen können, aber so bleibt es natürlich für Mehrfach-Betrachter interessanter.

Was dagegen stört, sind die übertrieben dämpfigen Darsteller, zuvorderst Chief John Anderton (Thomas Cruise Mapother IV, 40), den man gerne mal zur Abwechslung "down" erleben würde, und sein zeitweiser Gegenspieler Danny Witwer (Colin Farell, 26), dessen durchaus interessante Nebenrolle als "Ermittler des Justizministeriums" durch eine zu sehr polarisierte Ausrichtung (offensichtlich von der Regie) zu einem kurzen Überraschungs-Gag demontiert worden ist. Heute sind aber längst differenzierte Persönlichkeiten angesagt - auch das könnte ein Herr Spielberg eigentlich erkennen, wenn er die Dollars von den Augen wischt.

All diesen kritischen Anmerkungen zum Trotz bleibt "Minority Report" ein besonderer Film, den man gesehen haben sollte - nicht zuletzt wegen des Drehbuchs von Scott Frank. Manche der technischen Unzulänglichkeiten fallen naturgemäß in SD weniger auf - insofern könnte dies einer der Streifen sein, die von DVD auf einem Dampf-Fernsehgerät besser wegkommen als von Blu-ray in einer HD-Projektion.

Im Original 145 Minuten, Format 2,35:1 auf 35 mm Film, DD/DTS (Quelle: IMDB)

film-jury 3* A0429 4.1.2011eg Genre: Action | Mystery | Sci-Fi | Thriller

Philip Kindred Dick (* 16. Dezember 1928 in Chicago, Illinois)
---------------------- ---------------------- ----------------------
1982 Blade Runner (5 Sterne)
1990 Total Recall (3 Sterne)
1995 Screamers - Tödliche Schreie
2002 Impostor
2003 Paycheck - Die Abrechnung
2006 A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm
2007 Next
2010 Radio Free Albemuth
2011 The Adjustment Bureau

Philip K. Dick starb am 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien

Quelle: Wikipedia
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


51 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DON'T RUN AWAY FROM THIS DISC !, 7. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Minority Report [Blu-ray] (Blu-ray)
MINORITY REPORT (2002)

Zum Film muss nicht mehr viel gesagt werden: Er wird jedes Mal besser. Ich habe MINORITY REPORT jetzt zum 4ten Mal geschaut und muss sagen, so gut wie auf Blu-Ray fand ich ihn noch nie.

Zur Disc: Einige haben sich über die Bildqualität enttäuschend geäußert, als hätte man hier gepfuscht. In diesem Fall trifft das jedoch nicht einmal im Ansatz zu. Spielbergs Science Fiction sah im Kino so aus und ist jetzt auf Blu-Ray genauso präsentiert, wie der Regisseur es intendiert. Der Film badet häufig in von Licht durchfluteten Bildern sodass der Transfer in hellen und dunklen Bildbereichen absichtlich Details verschluckt. Die ganze Optik des Films ist so angelegt, erst dadurch bekommt er seinen eigenen Stil. Im Vergleich zur DVD sind generell viel schärfere Bilder zu verzeichnen, die die Details der futuristischen Welt erst so richtig zur Geltung bringen. Der Sound ist einfach beeindruckend und weist häufig Referenzwerte auf.

Besser wird MINORITY REPORT nie aussehen und klingen! Klare Kaufempfehlung! Don't run!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr geniale Zukunftsvision!!!, 4. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Ich hatte das Glück ihn im Kino sehen zu dürfen.
Und er sticht von Anfang an aus der Spielberg-Chronik heraus.
Ich will fast behaupten, daß er besser als "Blade Runner" ist.
Er ist sehr beklemmend, düster und bietet einen intelligenten, vorstellbaren Blick in die Zukunft.
Tom Cruise ist so gut, wie lange nicht mehr.
Die Suspense-haltige Story und die kalten, hoffnungslosen Bilder, mit denen sie erzählt wird, bleiben lange im Kopf des Betrachters bestehen.

Auf jeden Fall einer der besten Science-Fiction Filme des Jahrzehnts.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung., 20. August 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Auf diesen Film war ich schon sehr gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Der Film ansich hat mich gut unterhalten. War Spannend bis zum Schluß. Die Umsetzung auf Blu Ray geht auch in Ordnung. Über das eingesetzte feine Filmkorn als Stilmittel läßt sich streiten. Wirklich störend empfand ich es nicht, da das Bild ansich wirklich gut ist. Der Ton ist ebenfalls sehr gut. Das Steelbook ist sehr schön gelungen. Fazit: aus meiner Sicht durchaus zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterstück von Spielberg, 17. März 2003
Von 
Peter-Thilo Hasler (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Mit den Wahrsagern ist das so eine Sache. Nehmen wir an, zwei Züge rasen führerlos aufeinander zu rasen und man befragt zwei Wahrsager, ob es zu einer Katastrophe kommen wird. Der erste würde die Frage bejahen, der zweite, wissend, dass man die Züge aufgrund seiner Weissagung anhalten würde, würde die Frage verneinen. Dann wären wir so schlau wie zuvor und würden, um zu einer eindeutigen mehrheitsfähigen Aussage zu kommen, einen dritten Wahrsager zu Rate ziehen. Würden wir uns dann nach der Mehrheit richten, würde stets die Minderheitsmeinung Recht behalten. Auf dieser keineswegs lapidaren Idee beruht Minority Report. Die drei Wahrsager, "Precogs", schwimmen embryogleich in Tanks, ihre Hirnströme werden gemessen. Anhand ihrer sind Polizisten in der Lage, Verbrechen zu bekämpfen, bevor sie begangen werden. Morde sind dadurch ausgerottet, die Verbrecher werden kurzerhand kryogenetisch eingefroren. Die Handlung dreht sich um einen seltenen Fall des Dissens zwischen den Precogs. Obwohl sie niemals eine falsche Anweisung gegeben haben, so wird uns erklärt, stimmen sie doch manches Mal nicht überein. Der Leidtragende dieser Minderheitsmeinung ist Pre-Crime-Polizist Tom Cruise, der so vom Verfolger zum Verfolgten wird.

Minority Report ist ein weiteres Meisterstück von Spielberg, Actionfilm und anspruchsvolle Zukunftsvision zugleich. Im Gegensatz beispielsweise zu Star Wars Episode II, der zeitgleich erschienen ist und Spezialeffekte leider oft nur um ihrer selbst Willen einsetzt, was sie zusammenhangslos und steril macht, verwendet Spielberg Computereffekte ausschließlich, um die Handlung voranzutreiben und die Charaktere glaubwürdiger zu machen. Seine Vision von der Zukunft ist gefüllt mit Details, großen und kleinen, die für mehrere Science-Fiction-Projekte reichen würden und einen staunen lassen. Da gibt es einen Computerbildschirm, der in Augenhöhe schwebt und von Tom Cruise dirigentenhaft bedient wird. Da kriechen Werbebotschaften die Wände hoch, die auf den jeweils Vorbeigehenden personalisiert sind. Es gibt Spinnenroboter, die scharenweise ein Haus in Windeseile durchsuchen können, indem sie Netzhäute aller Bewohner scannen.

Rein zufällig fiel der Filmstart mit der Verhaftung eines gewissen Jose Padilla zusammen, der angeblich eine schmutzige Bombe zur Explosion bringen wollte. Die amerikanische Regierung, seit jeher nicht gerade zimperlich mit Staatsfeinden und "gewöhnlichen" Kriminellen, wiederholt seither gebetsmühlenartig ihr Recht zur vorwegnehmenden Selbstverteidigung. Spielberg erwiderte darauf in der New York Times, dass die Menschen nach dem 11. September bereit wären, Teile ihrer Freiheiten aufzugeben, um sich sicher zu fühlen. Die Frage ist nur, wie viele Freiheiten jeder Einzelne bereit ist aufzugeben. Das ist das Thema des Films. Blade Runner, ebenfalls von Philip K. Dick, zeigt eine Zukunft des Verfalls. Minority Report nimmt eine wesentlich optimistischere Grundhaltung ein. Minority Report ist großes Kino!

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bildqualität unterstes Niveau., 22. Oktober 2010
Von 
Yoda2003 (Braunschweig, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Minority Report [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bewerte mit dieser Rezension NICHT die Story und den Film an sich, sonder nur die Qualität der Blu-Ray. Und die ist in meinen Augen nicht akzeptabel. Weit, sehr weit weg von einer Referenz Blu-Ray.

Auch wenn dies bereits die zweite Blu-Ray Veröffentlichung dieses Films ist, so hat sich vermutlich bis auf die Blu-Ray-Standard-Hülle nichts weiter getan. Der ganze Film besteht aus teilweise sehr starkem Bildrauschen. Teilweise so heftig, dass die DVD an manchen Stellen bessere Bildresultate liefert. Nur an wenigen Stellen kommt die Schärfe, wie man es von Blu-Rays gewohnt ist, zur Geltung.

Was den Ton betrifft ist dieser gut. Mehr aber auch nicht. Eher wenig Dynamik und der Raumklang kommt bei anderen Filmen auch deutlich besser zur Geltung. Auch bei 5.1 DTS.

Was mir dann doch noch aufgefallen ist: Das Bonus-Material ist in wuderbarer Full-HD Auflösung und gestochen scharf! Das kann doch echt nicht sein, dass das Bonusmaterial von der Bildqualität dem Film um Längen (!) voraus ist...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, 6. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Eins direkt vorweg- die Vorlage habe ich nicht gelesen. Vielleicht liegt es ja daran, daß ich den Film besser finde als viele der anderen Rezensenten. Aber per se ist dies meiner Meinung nach ein sehr unterhaltsamer Film. Die Schauspieler machen einen guten Job, die Optik ist dank dem Einsatz von Blaufiltern ziemlich cool (alles leicht bläulich, so wie bei 'Matrix' alles ein bißchen grünlich war), das PreCrime-Prinzip ist sehr interessant, es kommt viel Spannung auf, hin und wieder gibt es auch ein paar intelligente Gags und im Finale gibt es die eine oder andere Überraschung- wäre es dabei geblieben, hätte ich dem Film 5 Sterne gegeben.

Der eine Punkt geht flöten, weil einige der zugegeben rasanten Actionszenen leider total unlogisch und unrealistisch sind und das Ende leider leider unglaublich Hollywood-like ist- ein kitschiges Happy-End, das wirklich einfallslos ist. Da hätte sich Spielberg schon etwas Originelleres einfallen lassen können- ein Spielberg kann sich in Hollywood doch wahrscheinlich mehr herausnehmen als andere und sollte sich daher eigentlich etwas mehr trauen. Wenn man davon aber absieht- einen unterhaltsamen Abend kann man sich mit diesem Film auf jeden Fall machen, und Fans von Action, Spannung und des Zukunftsvisions-Genres kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit-Paradoxon -- DVD-Spieler-Probleme, 11. April 2003
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Wie kann man eine Tat vorhersehen, die dadurch verhindert wird, dass man sie vorhergesehen hat, also nicht begangen werden wird? Mit dem aus vielen Science Fiction-Filmen und -Fernsehserien bekannten Zeit-Paradoxon wird man hier wieder konfrontiert. Noch dazu werden hier Menschen für diese vorhergesehenen, aber von ihnen deshalb nicht begangenen Taten verurteilt und streng bestraft. Aber abgesehen von diesem den logischen Verstand beschäftigenden Problem ist der Film spannend und unterhaltend. Zu Beginn wird als Einführung für den Zuschauer ein Beispiel-Fall abgehandelt , der wegen des Countdowns zur Tat, die nicht bei (00)7 Sekunden, sondern erst bei 0 verhindert wird, äußerst dramatisch, hektisch und aktionsreich abläuft - man hat den Mord ja schon gesehen. Danach erlebt man einen vorhergesagten Mord, den der Hauptdarsteller als Angehöriger der Precrime-Behörde begehen wird. Der Rest des Filmes zeigt dann den Weg zur Tat. Mehr zu schreiben hieße die Spannung zu nehmen.
Die DVD hat bei einigen DVD-Playern der Firmen Löwe, Phillips und Pioneer ihre Macken. Scheinbar lässt sich die Sprache Deutsch nicht einstellen, sie wird automatisch immer wieder in Englisch abgespielt. Mit folgendem Trick lässt sich das aber dennoch lösen:
Man startet zuerst den Film und drückt erst dann (bei laufendem Film) die "Menü"-Taste und wählt das Sprachenmenü.

* "Deutsch" auswählen.
* mit "ok" bestätigen
* anschließend erneut die "Menü"-Taste (!!!) der Fernbedienung betätigen, und nicht (!!!) den Punkt "Hauptmenü" wählen.

Nun läuft die DVD ab der unterbrochenen Stelle in der
deutschsprachigen Version weiter.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von vielem ein bisschen zuviel..., 6. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Sowohl Steven Spielberg als auch Tom Cruise sind Garanten für eine mehr als hochkarätige Produktion. Deutlich wird auch das Teamspiel zwischen Spielberg und seinen langjährigen Mitarbeitern wie Janusz Kaminski, Michael Kahn und John Williams um nur ein paar zu nennen. Der Film ist technisch nahezu perfekt, spannend bis zur letzten Minute und entlässt den Zuschauer nicht mit Magenkrämpfen und Kloß im Hals, sonder mit dem guten Gefühl, dass alles sich zum Guten gewandt hat.

Dennoch muss man sagen, dass der "Post-Schindlers-Liste-Spielberg" nicht mehr dass ist, was er mal war, mit Ausnahme von "Die Vergessene Welt" bleibt immer ein fader Beigeschmack zurück, mal mehr, mal weniger. Da wäre zum einen die so genannte, politische Korrektheit seiner Werke. Wenn John Anderton die Verfolger aus seinen eigenen Reihen nicht tötet, wie Schwarzenegger und Stallone es vor zehn Jahren noch getan hätten, ist das okay, nein, sogar gut. Glorifiziert man Vaterland und Regierung jedoch zu sehr, indem man z. B. die Waffen der Polizisten digital durch Funkgeräte ersetzt wie bei E.T., geht die Glaubwürdigkeit (so was gibt's auch bei Science Fiction Filmen) flöten. Dieser Stil kommt bei Minority Report zum Glück nur sehr subtil durch das Weglassen übermäßiger Kritik des Systems zum Vorschein. Was das viel diskutierte Ende angeht; ich bin ein Fan des guten alten Happyends, gebe aber auch zu, dass hier vielleicht sprichwörtlich etwas viel des Guten angerührt wurde.

Apropos etwas viel...
Die Spezialeffekte sind wohl DAS Aushängeschild eines Films, der in der Zukunft spielt. Warum aber muss der Zuschauer damit erschlagen werden. Gerade bei ILM hat man immer mehr den Eindruck, dass der Film nur als Trägermedium für die Effekte benutzt wird, und nicht umgekehrt. Im Falle von Star Wars kann man das noch George Lucas in die Schuhe schieben, da er offensichtlich nicht mehr willens oder fähig ist, ein vernünftiges Drehbuch zu schreiben. Aber auch andere Werke, wie Minority Report sind stellenweise nur noch überladen mit Effekten. Man denke and die Struktur aus Straßen auf dem Boden, in der Luft und an den Wänden, wo es von hunderten von sich nahezu gleichenden Fahrzeugen wimmelt. Oder and die "Spiders", die wie in einem 80er Jahre Manga mit Tentakelbeinchen daherkommen und überall reinkrabbeln. Letztere machen zumindest in der Handlung noch einen Sinn. Von den Jägern der Pre-Crime Cops gar nicht erst anzufangen, die wir in ähnlicher Ausführung doch irgendwo schon gesehen haben, oder? Unter diesen Effekten leidet jedenfalls der Rest des Film ganz gewaltig und der Begriff Set Decoration könnte bald zu einem Fremdwort werden. So gibt es in der Automobilfabrik neben den Kastenartigen Fabrikationsstraßen, aus den die fertigen Vehikel flutschen nur noch palettenweise lehre Tonnen !? Wenigstens waren in Minority Report die Möbel noch echt.

Die zweite Hälfte des Films, die sich doch zu einem nicht unbedeutenden Teil außerhalb der Stadt abspielt, bzw. nicht ganz so extrem mit den Errungenschaften der Technologie protzt, macht übrigens einen viel besseren Eindruck als die Hover-Motor-Show zu Beginn.

Das gleiche Problem schlägt sich auf den Sound nieder. Statt vielseitig und realistisch sind die Effekte Skywalker Sounds Effekt seid Episode 1 nur noch VIEL und LAUT.

Wieder sind es die konventionellen, die den Tag retten. Kameraführung (Janusz Kaminski), Schnitt (Michael Kahn), Kostüme (Deborah Lynn Scott) und John Williams mitreißende, emotionsgeladene Partitur machen Minority Report zu einem echten Film. So schafft er es, zu fesseln und aufzuwühlen.

Tom Cruise ist mittlerweile ein recht zweifelhafter Mann geworden. Immerhin hat er sogar seine eigene Synchronstimme vergrault. Spielen kann er aber und ich muss zugeben, ihn gerne zu sehen. Max von Sydow ist und bleibt ein Profi, so natürlich und glaubwürdig, ist kaum jemand in Minority Report. Auch Colin Farrell (Danny Witwer), Neal McDonough (Fletcher), Lois Smith (Dr. Hineman) und Peter Stormare (Dr. Solomon Eddie) und noch einige mehr verdienen Anerkennung für ihre Leistungen, das sie verhindern, dass Minority Report zu einer hochkarätig besetzten Ein-Mann-Show des Helden wird. Aber Vorsicht, auch mit den kleinen menschlichen Details geht Spielberg ein bisschen sehr großzügig um. Ein Polizist speit dem anderen sein Frühstück ins Gesicht, dann haben wir zwei Leute auf der Toilette, fünf beim Sex, ob nun am Anfang abgebrochen, am Ende überrascht oder virtuell simuliert, Dr. Solomon schnaubt uns seinen Auswurf vor die Füße usw. Entwickelt sich Spielberg zum Körperflüssigkeitenfetischist? Auch hier gilt, es war ein bisschen zu viel.

Was die Ausstattung der DVD angeht, sehr gut, wie schon bei Planet der Affen, Titan A.E. oder Episode 1 und 2 aus dem Hause Fox. Persönlich finde ich allerdings nichts spannendes daran, zu erleben, wie sich die Mitwirkenden in Interviews gegenseitig Honig um den Bart schmieren. "Er weis genau, was er will...", "Er machte soviel Spaß mit ihm zu arbeiten..." und ähnlicher Bla Bla. Dennoch, Audiokommentare und Berichte vom Set oder aus der Schmiede der Effekte sind immer interessant, wenn einige ILM Leute sich auch manchmal nur selbst bewundern, wie toll sie doch sind. Bild und Ton der DVD sind ausgezeichnet, wenn auch der DTS Ton nicht den spektakulären Vorsprung vor der Dolby DIgital Fassung hat, den man bei Projekten aus dem DTS Elternhaus Universal gewohnt ist. Das Menü kann sich sehen lassen, ist aber wie schon bei Planet der Affen auf der zweiten Disc wesentlich abwechslungsreicher als auf der ersten. (Okay, das ist natürlich kein Faktor für die Kaufentscheidung). Im Ganzen ist die DVD auf jeden Fall eine Bereicherung für die Sammlung.

Fazit. Anschauen und Testen. Wer den Film mag, sollte ihn sich auf jeden Fall kaufen, da er ihn sich mit Sicherheit auch ein zweites und drittes Mal ansieht. Auch für den Video (oder DVD) Abend mit freunden ist Minority Report prima geeignet.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Action als Tiefgang, 25. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (Special Edition, 2 DVDs) (DVD)
Für mich reiht sich dieser Film nahtlos an A.I. an: Auch hier versucht Spielberg wieder ein anspruchvolles Buch (hier von Philip K. Dick, der auch schon Klassiker wie Blade Runner und Total Recall inspirierte) mit Popcorn-Kino zu verbinden. Das Ergebnis kommt zwar optisch sehr stark daher, aber trotzdem vermag der Film nicht mich zu fesseln. Anstatt nämlich das ganze Szenario wirklich "auszuleuchten" reisst Spielberg alle aufkeimenden Fragen zu Precrime, etc. nur kurz an und lässt seinen Helden lieber minutenlang mit futuristischen Jet-Packs und Gleitern durch die Gegend schwirren. Dann kommen aber wieder "besinnliche" Momente die einfach nicht zu der ganzen Hektik/Action passen, sondern dann viel zu schwülstig wirken.
Ein weiterer negativ Punkt ist für mich die Soundkulisse, dderen Ausgewogenheit ist dermaßen schlecht, wie ich es bislang bei noch keiner DVD erlebt habe. Bei manchen Dialogen musste ich meine Anlage so weit aufdrehen, dass ich bei einem anschließenden Sound-Effekt fast von der Couch gefallen bin und "Angst" hatte Stress mit den Nachbarn zu bekommen....
Auch das Bonus-Material der DVD kann mich obwohl reichhaltig nicht so recht vom Hocker reißen: 17 Featuretten in denen sich Stab & Crew gegenseitig loben und beweihräuchern brauche ich nicht wirklich. Oder glaubt hier wirklich jemand, dass bei solchen Aktionen jemand etwas negatives über den Film bzw. ein Crew-Mitglied sagen würden. Ginge es nach diesen Featuretten, so wäre wohl jeder Film das absolute Meisterwerk.
Alles in allem ist der Film gut produziert und bietet solide Action, mehr aber auch nicht. Sehenswert aber kein "Must-Have" für die Sammlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 212| Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Minority Report (Special Edition, 2 DVDs)
Minority Report (Special Edition, 2 DVDs) von Steven Spielberg (DVD - 2003)
EUR 4,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen