Kundenrezensionen

74
4,1 von 5 Sternen
About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente
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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juni 2007
Natürlich geht es in diesem Film um einen Jungen, nämlich um den egozentrischen Dandy Will Freeman (Hugh Grant), der trotz seiner 38 Jahre noch keineswegs erwachsen ist. Will lebt ein sorg- aber auch nutzlosen Upper-Class-Dasein in London. Dass er keine tiefen Beziehungen eingehen kann, interpretiert er für sich als Vorteil. Er gibt unumwunden zu, dass er einen seichten und wertlosen Charakter hat und er scheint mit diesem Leben sehr zufrieden.
Wills neueste Masche an problemlosen Sex zu kommen besteht darin, sich vermittels einer Selbsthilfegruppe an allein erziehende Mütter heran zu machen. So lernt er (am Tag der toten Ente) den 12 jährigen Marcus (Nicholas Hoult) kennen. Seinem Alter nach ist Marcus zwar ein Kind, doch das Leben hat den Jungen schon früh erwachsen werden lassen. Seine depressive und selbstmordgefährdete Alt-Hippie-Mutter (Toni Colette) ist nicht nur dafür verantwortlich, dass Marcus in der Schule ein Außenseiter bleibt, der andauernd schikaniert wird, sondern sie lädt auch unerträglich viele Sorgen und Verantwortung auf die Schultern ihres Sohns.
Um dieser deprimierenden Welt zu entfliehen, steht Marcus eines Tages vor Wills Tür und verlangt Einlass. Will ist gar nicht erfreut über den aufdringlichen Gast, denn eigentlich hängt er am liebsten alleine herum und beschäftigt sich nur mit sich selbst und außerdem kann er Kinder nicht ausstehen.
Dennoch lässt er Marcus über seine Türschwelle und damit auch in seine zweifelhafte Single-Existenz. So entsteht langsam eine seltsame Beziehung zwischen Will und Marcus, die das Leben der beiden "Jungen" schließlich grundlegend verändert.

Was für ein Film und was für Darsteller!
Wenn ich je gedacht habe, dass Hugh Grant nur ein mittelmäßiger Schauspieler sei, so nehme ich das hiermit feierlich zurück. Selten habe ich den britischen Schönling so einfühlsam und subtil spielen sehen wie in "about a boy". Glaubwürdig und ergreifend verwandelt er sich vom nichtsnutzigen Tagedieb langsam aber sicher in einen liebenden und sich kümmernden Menschen ohne dabei seinen britischen Charme einzubüßen. Diese Besetzung ist ein Volltreffer, ebenso wie Nicholas Hoult, der als der absonderliche Marcus souverän und absolut überzeugend auftritt, ein wahrhaftes Dreamteam diese beiden.
Natürlich ist der Film vordergründig eine unterhaltsame Komödie, die gespickt ist mit geistreichen Dialogen und herzerfrischend witzigen Off-Kommentaren von Will und Marcus. Skurrile Szenen garantieren trockenen und niveauvollen Humor, wie er britischer nicht sein könnte. Doch darüber hinaus bekommt der Zuschauer so ganz beiläufig eben auch traurige und nachdenkliche Elemente serviert, unaufdringlich, ironisch, genial!
Dieser Film ist britisches Unterhaltungskino auf höchstem Niveau und damit - besonders in der englischen Originalfassung - uneingeschränkt empfehlenswert und zwar für jeden, der auch nur annähernd Wert auf anspruchsvollen Humor legt, für alle Freunde von Kultautor Nick Hornby (dessen Buch hier mehr oder weniger genau verfilmt wurde), für Verehrer(innen) von Hugh Grant, für Englisch-Eleven und für den Rest der Menschheit natürlich auch ;-).
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Februar 2004
Ob "About a Boy" Drama oder Komödie ist, lässt sich nicht genau sagen. Aber selbst wenn man den Film als Drama betrachtet, so dürfte es kaum einen Film dieses Genres geben, in dem es soviel zu Lachen gibt. Das liegt in erster Linie an den offenherzigen Gedanken, die sich Will laufend macht und die sich meist im absoluten Gegensatz zu dem bewegen, was er sagt. Und dank des Off-Kommentars bekommt der Zuschauer den Zwiespalt, in dem sich Will permanent befindet, auch ohne Beschönigungen mit. Ausgerechnet den Brüdern Paul & Chris Witz, die als Regisseure die Aufmerksamkeit des Kinopublikums bislang nur durch den platten Humor der "American Pie"-Filme erlangten, gelang es, den Roman von Beststeller-Autor Nick Hornby charmant und mit viel feinsinnigem Humor zu verfilmen. Hugh Grant passt perfekt in die männliche Variante der "Bridget Jones"-Diaries und schafft selbst den Wandeel vom Narzisten zum idealen Familienmensch, ohne dass diese Veränderung klischeehaft und erzwungen wirkt. Schade ist nur, dass der Film bereits nach noch nicht einmal 100 Minuten vorbei ist und somit nicht einmal die üblichen zwei Stunden Laufzeit erreicht.
Zu Bild und Ton:
Prinzipiell bietet die DVD ein sehr plastisches Bild mit hervorragendem Kontrast und satten Farben.
Soundtechnisch gibt "About a Boy" nicht viel her. Die Abmischung des Films wurde sehr frontlastig vorgenommen und macht von den Surroundkanälen kaum Gebrauch.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2003
Die Geschichte des Films ist einfach erzählt: Will (38) hat alles wovon seine Geschlechts-und Altersgenossen (zumindest manchmal) träumen: Er ist Single, hat weder Kinder noch berufliche Verpflichtungen und lässt, wie man so schön sagt "den lieben Gott einen guten Mann sein. Und nebenbei kann er jede Menge Frauen abschleppen. Seine neueste Masche hierbei ist der Besuch von Selbsthilfegruppen für Alleinerziehende. Das alles ändert sich, als er Marcus kennenlernt. Der zwölfjährige Sohn einer selbstmord-gefährdeten Mutter stellt Will's Leben auf den Kopf. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nick Hornby ist einfach nur gelungen. Wunderbar spritzige Dialoge und tolle Darsteller. Hier allen voran Nicolas Hoult als Marcus, der immer wieder versucht sich anzupassen und gleichzeitig seiner Mutter damit nicht wehzutun. Und natürlich ein wunderbarer Hugh Grant, der in diesem Film eine seiner bisher besten Leistungen abgibt. In seiner Darstellung dieses Junggesellen, der ohne Verpflichtungen in den Tag hineinlebt,ist er lässig, wie lange nicht und nimmt sich und sein Image ein Stück weit selbst auf die Schippe. Fazit: Nicht nur für Fans von Hugh Grant ein Muss!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juni 2006
Nach einer hervorragenden Verfilmung des Hornby-Romans "High Fidelity" lag die Latte entsprechend hoch. Und Hugh Grant als Hauptfigur Will schien auch eine gute Wahl für "About a boy". Doch die erste Enttäuschung war groß: Die Drehbuchautoren hatten viele wichtige Charaktere und Handlungen in den Hintergrund gestellt - scheinbar um Hugh Grant in den Vordergund zu holen. Das komlpexe Ende des Buchs wird im Film völlig weggelassen und durch eine drollige Bühnennummer ersetzt.

Und beim zweiten Anschauen? Einfach das Buch vergessen und eine nette, melancholische Komödie sehen - und dann das Buch lesen. Sofort!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"About a Boy" handelt von der Entwicklung des Enddreißigers Will und der des jungen Teenagers Marcus. Will genießt ein Leben als sorgenfreier Single in London. Er hat noch nie in seinem Leben eine richtige Beziehung mit einer Frau gehabt, er ist eher daran interessiert, sie ins Bett zu kriegen - mehr nicht. Wie auch immer, Will schließt sich einer Selbsthilfegruppe für allein erziehende Eltern an um Frauen kennenzulernen. Stattdessen lernt er Marcus kennen, der sein Verhalten komplett ändern wird. Der Junge benötigt Hilfe bei seinen Problemen, welche mit Mobbing an seiner Schule zu tun haben. Beide fangen an, sich aufeinander zu verlassen.

Die DVD enthält die deutsche und englische Tonspur. Untertitel sind in Deutsch, Englisch und Hebräisch vorhanden.
Des Weiteren ist die Scheibe angemessen an Zusatzmaterial ausgestattet. Vor allem die Deleted Scenes sind sehenswert. Zu bemängeln gibt es beim DVD-Release meines Erachtens nichts.

"About a Boy" basiert auf den gleichnamigen Roman von Nick Hornby. Der Film hat jedoch Änderungen zur Buchvorlage erhalten, die aber gefallen. Dadurch gibt es mehr Handlung und Spannung, weil der Roman sich eher mit der Gefühlswelt der Charaktere beschäftigt und gewisse Längen besitzt. So hat die Komödie zum Beispiel ein ganz anderes (und unterhaltsameres) Ende als der Roman, der etwas mau vor sich hindümpelt. Es ist das erste Mal, dass ich dem Film der Buchvorlage den Vortritt gebe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hugh Grant in seiner vielleicht besten Rolle, Toni Collette (deren Name Prädikat genug ist) und der famose Nicholas Hoult sind nur drei der vielen Gründe, warum "About a Boy" ein derart warmherziger und gleichzeitig wunderbar komischer Film geworden ist. Grant brilliert als reicher Nichtstuer auf dem Weg ins emotionale Elend, wo Collettes Figur schon längst angekommen ist. Irgendwo dazwischen steckt hilflos Marcus, dem die Mutter langsam abhanden kommt und der auch sonst dringend Hilfe benötigen könnte. "About a Boy" wirft einen sehr (und vielleicht etwas zu) behutsamen Blick auf die unterschiedlichen Versehrtheiten seiner Figuren. "Niemand ist eine Insel" - manche halten sich aber dafür und haben dem Festland Adieu gesagt, und manche sind ungewollt vom festen Grund abgetrieben. Die Kunst des Zusammenhaltens kann so einfach sein und sie wird am Ende von "About a Boy" beschworen. Dass die Dinge in der Realität etwas komplizierter liegen und dass der Film am Ende lieber skurril sein mag als realistisch, ist ein kleines bisschen ärgerlich. Nicht jede Insel schafft den Anschluss. Dass es aber Filme gibt, die der Hoffnung darauf Ausdruck verleihen, ohne allzu sentimental zu werden, ist immerhin schön.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein bekennender Single und Kinderhasser, der von den Tantiemen des einzigen Single-Erfolges seines Vaters lebt und ein Junge, der in der Schule malträtiert wird.
Diese Beiden kommen durch einige Zufälle zusammen. Nach einigen Schwierigkeiten entwickelt sich Zuneigung zwischen den Beiden und sie werden gute Freunde.
"About a boy" ist typisch British, sehr smart erzählt und mit einigen komischen Momenten. Die Regiesseure von"American Pie" gehen diesmal nicht unter die Gürtellinie sondern schaffen es, auch einige nachdenkliche Momente einzubauen.
Hugh Grant spielt den eingefleischten Single und Lebemann sehr überzeugend, nach "Vier Hochzeiten.." seine beste Rolle.
Besonders das Finale ist wirklich ein Knaller!!!
I'm very amused...
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2003
Nach Fever Pitch und High Fidelity war klar, dass auch Nick Hornby's nächster Roman schnell verfilmt werden wird. Doch während man bei High Fidelity noch des Erfolges in Amerika wegen die Handlung von England nach Chicago verlegt hat bleibt man der Romanvorlage bei „About a Boy" treu und hat mit Hugh Grant sicherlich auch die absolute Bestbesetzung für die Rolle des charmanten, aber völlig orientierungslosen Will Freeman gefunden.
Zunächst hatte mich der deutsche Zusatztitel „Der Tag der toten Ente" sehr gestört, aber er passt zu diesem Film. Mehr noch als vielleicht der Originaltitel, denn eigentlich geht es in dem Film um zwei Jungs, auch wenn der eine längst aus dem Kindesalter herausgewachsen sein sollte. Aber Will's (Hugh Grant) Mangel an Ernsthaftigkeit und seine Unfähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, stehen im krassen Gegensatz zu Marcus, dem 12 jährigen, den Will beim Versuch allein stehende Mütter aufzugabeln kennen lernt. Will's Mutter ist selbstmordgefährdet nachdem sie sich von Will's Vater getrennt hat und mit der neuen Situation nicht fertig wird. Da kommt Will für Marcus gerade recht, um als Großer-Bruder-Vater-Ersatz bei den eigenen Problemen mit dem Erwachsenwerden zu helfen. Doch wie soll Will das anstellen, wenn er doch selber eigentlich noch ein Kind ist?
Den Film in eine Kategorie einzuordnen fällt schwer - natürlich will er unterhalten, und das vor allem mit knochentrockenem britischem Humor. Aber er ist sowohl eine „Beziehungskomödie, ein Film über das Erwachsenwerden, ein Film über das Alleinsein, er ist lustig und ernsthaft, schräg und nachdenklich. Also von allem ist etwas dabei.
Als alles in allem ein klasse Film. Doch ich kann jedem nur dazu raten, auch die Romanvorlage zu lesen (am besten in Englisch), denn wie meist geht im Film ,noch dazu mit deutscher Synchronisation, viel von dem britischen Humor von Nick Hornby verloren. Dennoch noch immer ein Highlight des Jahres und 4 Sterne wert. Wo der fünfte Stern bleibt kann ich auch nicht genau sagen, vielleicht weil ich weiß, dass ich in Zukunft eher nochmals zu dem Buch als der DVD greifen würde.
Ach ja: Sie werden diesen Film mögen, wenn Ihnen auch folgende Filme gefallen haben:
„Notting Hill" und „Vier Hochzeiten und ein Todesfall" (natürlich), dazu „Billy Elliott - I will Dance" und „Ganz oder gar nicht" (wegen der schrulligen Engländer), „High Fidelty" (Nick Hornby), und vielleicht auch „Gottes Werk und Teufels Beitrag" (weiss nicht wieso, ist mir aber eingefallen).
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2004
Will (Hugh Grant) hat nie einen Job gehabt und plant auch keinen zu suchen. Seit immer lebt er von den Verkaufseinkünften eines Liedes, das sein Vater vor vielen Jahren schrieb. Er hat nur einen Menschen in seinem Leben; sich selbst - und so soll es auch bitte schön bleiben. Die vielen Frauen, die er so oft gegen eine andere austauscht sind nur vorübergehend und es ist auch gut so.
Er denkt viel darüber nach, wie er neue Frauen kennenlernen soll, und wo man sie trifft. Eines Tages trifft er eine Frau; eine Frau wie jede andere abgesehen davon, dass sie eine single Mutter ist. Die beiden verbringen eine schöne Zeit zusammen, bis zu dem Punkt, wo Will mit ihr schluss machen will. Überraschend kommt aber die Wörter aus ihrem Mund. Will ist bisher nie verlassen worden, und fühlt sich super dabei, weil er kein schlechtes Gewissen haben muss. So kommt er auf die Idee, nur single Mütter kennezulernen, obwohl er eigentlich Kinder hasst.
So trifft er Marcus, den Sohn einer singlen Mutter, der große schwierigkeiten hat; zuhause und in der Schule. Seine Mutter versucht sich das Leben zu nehmen und er wird täglich von immer mehr Kindern gehänselt. Marcus möchte aber, dass seine Mutter einen Freund bekommt, und versucht deswegen Will in ihr Leben zu integrieren. Nach vielen unfreiwilligen Stunden mit Marcus und nach viel Nachdenken, versucht Will, dem kleinen zu helfen, obwohl er ihn am Anfang aus seinem Leben schmeißen wollte.
"About A Boy" ist eine schöne Komödie, ganz ohne Gewalt und sonstige unrealistische Actionszenen. Meiner Meinung nach, ein typischer Hugh Grant Film; ruhig, lustig und mit vielen humoristischen Kommentaren, genau wo man sie nicht erwartet hat. Die Geschichte hätte eine sehr traurige sein können; sie wird aber mit Humor und Späßen in etwas positives gedreht, wo der Fokus auf die Zeit nach der schwierigen Phase gesetzt worden ist.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2003
About a boy ist nicht nur die mittlerweile dritte gelungene Verfilmung eines Nick Hornby Romans (nach Fever Pitch und High Fidelity) sondern auch eine wunderbare und warmherzige Komödie. In einer Zeit, in der immer mehr Filme die das Prädikat Komödie tragen eigentlich mehr die Bezeichnung Fäkalposse verdient hätten, ragt dieser Film um Welten aus diesem Gossenniveau hervor. Wer es mittlerweile satt hatte, Hugh Grant ständig als liebenswerten Tollpatsch auf der Leinwand zu sehen, wird hier einen Schauspieler erleben, der erfolgreich gegen sein Schwiegersohnimage anspielt. Es macht wirklich Spaß ihn in der Rolle eines egoistischen und zynischen Singles in den dreissigern zu erleben, der ständig auf der Suche nach seiner nächsten Ex-Freundin ist. Geld spielt für ihn keine Rolle, da er von den Tantiemen eines One-Hit Wonders den sein Vater mal gelandet hat, gut leben kann. So kann er sich ganz den „Freuden" des Singledaseins wie Sportschau, Quizshows, Billiard und dem durchstöbern von Platten bzw. CD-Läden widmen. Was Frauen angeht, hat er irgendwann die Idee, sich nur noch an alleinstehende Mütter heranzumachen, weil er feststellt, das diese bei einer zukünftigen Trennung weniger Probleme bereiten. Zu diesem Zweck gibt er sich ebenfalls als alleinerziehender Vater aus. Im Laufe der folgenden Beziehungen trifft er auf Marcus, den Sohn einer seiner Verabredungen. Es entwickelt sich eine Beziehung zwischen ihnen, in der Marcus von Will lernt, was wirklich cool ist und Will von Marcus was erwachsen werden bedeutet. Will wird plötzlich bewußt, das in seinem Freundeskreis mittlerweile viele Leute verheiratet sind und Kinder haben und er merkt das er eigentlich ziemlich einsam ist.
Keine Panik, wir sind immer noch bei einer Komödie, allerdings einer mit Tiefgang, und bis zum grandiosen Finale, einem Gesangswettbewerb an Marcus Schule, gibt es noch viel zu lachen. Was mich angeht, so konnte ich einiges an Will entdecken, was mir sehr bekannt vorkommt. Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken. Der Film gehört für mich zu den Top Five der Komödien des Jahres 2002 und gehört unbedingt in jede DVD Sammlung.
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