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am 10. Februar 2007
Bark At The Moon ist ein großartiges Hard Rock-Album aus den 80ern. Doch wer glaubt hier das Original-Album von 1983 auf einer CD von 2002 zu hören wird bitter enttäuscht. Tatsächlich enthält dieses Produkt die Musik nur in veränderten Versionen!
In dem Song "Bark At The Moon" ertönen im Original ab ca. der 54. Sekunde per Synthesizer einige kräftige "Wellen", die dem Track das gewisse 80er-Jahre-Feeling geben. Aber in der neuen Version wurden die Wellen ganz übel kastriert (klingen jetzt sehr schwach und dumpf), sodass sie eher als Störung wahrgenommen werden. Außerdem wurde Ozzys lautes Lachen, das im Original mit Echo ertönt (ca. 43. Sekunde), zu einem einsamen leisen Lachen "demastert".
Ähnliches wurde auch bei anderen Tracks wie z.B. "Centre Of Eternity" und "Now You See It" verändert. Am Anfang von "Rock'N'Roll Rebel" wurde sogar das erste Gitarrensolo (0:16) entfernt!
Wenn die Veränderung von Originaltracks nicht explizit deklariert wird, muss man eindeutig von BETRUG sprechen!
Dieses Produkt von 2002 ist keine Remaster- sondern eine REMIX-VERSION!

Tipp: Wer verständlicherweise trotzdem nicht auf das sehr gute Album verzichten will, dem kann ich die remasterte "Bark At The Moon"-CD von 1995 empfehlen.
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am 11. Dezember 2007
"Bark at the Moon" ist an sich eine tolle Scheibe.

Bei diesem Release jedoch es sich um ein Remix des oben genannten Albums. Was hat Ozzy sich dabei bloß gedacht? Die Gitarre klingt matschig, der Sound in seiner Gesamtheit hat an Transparenz verloren. 80er-Metal darf - und soll auch - nach 80er-Metal klingen. Der Sound wurde krampfhaft auf modern getrimmt. Wollte man damit vielleicht NuRock- Anhänger locken?

Neue klangliche Nuancen eröffnet diese Remix-Platte jedenfalls nicht. In keiner Weise unterstreicht sie die vielleicht immer noch währende Relevanz der auf ihr enthaltenen Songs. Mal ganz davon abgesehen, dass eine Größe wie Ozzy es nicht nötig hat, sich irgendwelchen trendingen Imperativen zu beugen.

Immerhin hat man sich hier nicht den Fauxpas geleistet, die Schlagzeug- und Bassspuren zu löschen und neu einzuspielen, wie dies bei den 2002 remasterten Ausgaben von "Blizzard of Ozz" und "Diary of a Madman" geschehen ist.

Vier Sterne für das Original bzw. das vorzügliche '95er Remaster. Zwei für diesen Quatsch. Ozzy sollte seine ersten drei Studioalben in gescheiten Versionen neu auflegen- ohne Remixe oder Ähnliches.
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am 6. Oktober 2010
1983 ging der Stern eines jungen Gitarrenhelden namens Jake E. Lee auf. Nach dem traurigen und dramatischen Tod von Randy Rhodes, konnte Ozzy tatsächlich wieder einen ganz, ganz starken Gitarristen aus dem Hut zaubern. Jake war vorher übrigens ganz kurz bei Dio. Neben Jake und Ozzy waren wieder Bob Daisley (Bass Guitar), Tommy Aldridge (Drums) und Don Airey (Keyboards) am Start. Für die Produktion zeichneten Max Norman, Ozzy und Bob Daisley. Aldridge wurde kurz nach den Aufnahmen von Carmine Appice ersetzt.

"Bark At The Moon" ist ein ganz starkes Album. Der Stil der beiden Vorgänger wurde im wesentlichen beibehalten. "Bark..." ist vielleicht etwas kommerzieller ausgefallen. Aber auch hier ist jeder Song ein Treffer. Angefangen beim Titelsong, über `You`re so different`, `Now you see it` bis hin zu `Centre of eternity`, nur Klassiker. Nur `So tired` gefällt mir gar nicht. Ich kann mit den Balladen des Madman auch meistens nicht viel anfangen. Das Album ist insgesamt sehr abwechslungsreich. Neben Jake kann Don Airey (heute bei Deep Purple) voll überzeugen.

Mit "Bark..." hat Ozzy den 3. Volltreffer hintereinander geschafft. "Blizzard" und "Diary" sind zwar noch besser und `So tired` ist ein Ausfall. Aber insgesamt reicht es doch zu (knappen) 5 Sternen.
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am 4. Oktober 2010
1983 ging der Stern eines jungen Gitarrenhelden namens Jake E. Lee auf. Nach dem traurigen und dramatischen Tod von Randy Rhodes, konnte Ozzy tatsächlich wieder einen ganz, ganz starken Gitarristen aus dem Hut zaubern. Jake war vorher übrigens ganz kurz bei Dio. Neben Jake und Ozzy waren wieder Bob Daisley (Bass Guitar), Tommy Aldridge (Drums) und Don Airey (Keyboards) am Start. Für die Produktion zeichneten Max Norman, Ozzy und Bob Daisley. Aldridge wurde kurz nach den Aufnahmen von Carmine Appice ersetzt.

"Bark At The Moon" ist ein ganz starkes Album. Der Stil der beiden Vorgänger wurde im wesentlichen beibehalten. "Bark..." ist vielleicht etwas kommerzieller ausgefallen. Aber auch hier ist jeder Song ein Treffer. Angefangen beim Titelsong, über `You`re so different`, `Now you see it` bis hin zu `Centre of eternity`, nur Klassiker. Nur `So tired` gefällt mir gar nicht. Ich kann mit den Balladen des Madman auch meistens nicht viel anfangen. Das Album ist insgesamt sehr abwechslungsreich. Neben Jake kann Don Airey (heute bei Deep Purple) voll überzeugen.

Mit "Bark..." hat Ozzy den 3. Volltreffer hintereinander geschafft. "Blizzard" und "Diary" sind zwar noch besser und `So tired` ist ein Ausfall. Aber insgesamt reicht es doch zu (knappen) 5 Sternen.
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am 20. Juli 2007
1983 ging der Stern eines jungen Gitarrenhelden namens Jake E. Lee auf. Nach dem traurigen und dramatischen Tod von Randy Rhodes, konnte Ozzy tatsächlich wieder einen ganz, ganz starken Gitarristen aus dem Hut zaubern. Neben Jake und Ozzy waren wieder Bob Daisley (Bass Guitar), Tommy Aldridge (Drums) und Don Airey (Keyboards) am Start. Für die Produktion zeichneten Max Norman, Ozzy und Bob Daisley. Aldridge wurde kurz nach den Aufnahmen von Carmine Appice ersetzt.

"Bark At The Moon" ist ein ganz starkes Album. Der Stil der beiden Vorgänger wurde im wesentlichen beibehalten. "Bark..." ist vielleicht etwas kommerzieller ausgefallen. Aber auch hier ist jeder Song ein Treffer. Angefangen beim Titelsong, über `You`re so different`, `Now you see it` bis hin zu `Centre of eternity`, nur Klassiker. Nur `So tired` gefällt mir gar nicht. Ich kann mit den Balladen des Madman auch meistens nicht viel anfangen. Das Album ist insgesamt sehr abwechslungsreich. Neben Jake kann Don Airey (heute bei Deep Purple) voll überzeugen.

Mit "Bark..." hat Ozzy den 3. Volltreffer hintereinander geschafft. "Blizzard" und "Diary" sind zwar noch besser und `So tired` ist ein Ausfall. Aber insgesamt reicht es doch zu (knappen) 5 Sternen.
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am 21. November 2005
Das dritte Studioalbum von *uns Ozzy* wartete mit einer kleiner Überraschung auf. Bob Daisley war in die Band zurückgekehrt. Gleichzeitig präsentierte Ozzy nach den Gitarristen Bernie Torme und Brad Gillis mit Jake E. Lee ein weiteren Nachfolger des legendären und leider tödlich verunglückten Randy Rhoads, der Wohl auf Ewig der einzige wahre Gitarrist von Ozzy Osbourne bleiben dürfte.

In der Presse gab Ozzy vollmundig an das alle Songs von ihm selbst stammen würden, ein Umstand der sich in den credits widerspiegelten. Man kann getrost spekulieren welchen Songwritinganteil die Mitglieder seiner Band gehabt hatten, aber der Boss bestimmt wer mitkassieren darf.

Das Sound der Scheibe ist kompakt und klar. Jake E. Lee liefert einen hervorragenden Einstand an der Axe und das Artwork zählt zu den Besten der Ozzy Historie. Songs wie *Bark At The Moon*, *Rock'n'Roll Rebel*, *Spiders*, *Centre Of Eternity*, *You`re No Different* und *Waiting For Darkness* gehören zu Ozzy's Soloklassikern. Einzig die Ballade *So Tired* kommt etwas arg kitschig daher, deshalb vergebe ich keine volle Punktzahl.

FAZIT: traumhaftes Metal-Package von Ozzy Osbourne und Jake E. Lee...
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am 17. Oktober 2005
Kaum ein Jahr ist nach dem tragischen Tod von Gitarrenmeister Randy Rhoads vergangen, da wartet Metal-Gott Ozzy Osbourne bereits mit seinem 3. Solowerk nach der Trennung von Black Sabbath auf. "Bark at the Moon" heißt der Longplayer und erscheint 1983. Als Nachfolger von Rhoads an der Gitarre präsentiert Ozzy den Amerikaner Jake "E" Lee. Dieser erweist sich Verbund mit Bob Daisley (Bass) und Tommy Aldridge (Schlagzeug) als perfekte Rhythmus Fraktion um des Meisters Fähigkeiten besonders zur Geltung zu bringen. Diese liegen auf "Bark at the Moon" nicht nur im Gesanglichen, sondern auch und besonders im Bereich des Songwriting, denn diese LP ist die Einzige seiner Karriere, auf der Ozzy alle Songs komplett alleine komponiert hat.
Bereits der Titeltrack zeigt deutlich, welche Klasse der Madman auch ohne fremde Hilfe als Songwriter besitzt. Ein ziemlich hartes Riff und ein dunkler Text über einen mysteriösen Untoten machen diesen Song aus und zum Single-Hit. Mit "You're no different" folgt direkt eine Ballade, die für heutige Verhältnisse vielleicht etwas altmodisch scheint, deren Melodie jedoch sofort hängen bleibt und einen nicht mehr loslässt. Seine erste Reminiszenz an die Beatles, die er einmal als seine Musikalischen Vorbilder nennt. "Now you see it (now you don't)" und "Rock'n'Roll Rebel" sind saftige Rock-Kracher mit eingängigen Refrains und guten Riffs. Düster beginnt "Centre of Eternity" mit einem etwas mehr als einminütigen Intro, das mit einem herrlichen, bombastischen Orgelvorspiel ausgestattet ist, dass einen glauben lässt man stünde direkt in einer Kirche. Das kernige Riff, dass sich direkt danach jedoch entädt erinnert wieder daran, dass man es hier eigentlich mit einer Rock-Größe erster Güte zu tun hat. Zusammen mit dem Titeltrack ist "Centre of Eternity" der härteste Song des Albums. Wer hier jedoch brutale Metal-Riffs erwartet, der ist fehl am Platze, denn Ozzy Osbourne steht seit jeher für hochwertigen, filigranen und melodiösen Metal der feineren Sorte. Es ist beruhigend in Zeiten des aufkommenden Thrash Metal (Metallica's furioses Debut "Kill 'em all" erscheint im selben Jahr) zu wissen, dass es auch noch verfechter der melodiöseren Sparte im Metal-Bereich gibt. So auch auf dem zweiten Single-Hit "So tired" zu hören. Der zweite Beatles-Verweis erinnert etwas an seinen 2003er Hit "Dreamer", ist eine wirklich liebliche Ballade mit absolutem Wiederhör-Charakter.
Mit "Slow down" geht es wieder etwas rockiger zur Sache, wenn der Song insgesamt vom Niveau her im Vergleich zu den anderen 7 Titeln etwas abfällt. Zum Abschluss entschädigt jedoch "Waiting for darkness" für alles. Dieser Song ist für mich mit das Beste was der Medman jemals veröffentlichte, ein gigantischer Refrain, eine wunderschöne Melodie und ein sehr schönes Solo runden den absolut besten Track der Platte ab.
Auf der Re-Editon von 2002 finden sich noch zwei Bonus-Tracks. Zum einen "Spiders", einen Song den Ozzy gern auf der regulären LP gehabt hätte, den die Plattenfirma jedoch als zu schwach ablehnte. Schlielich endete der Song als B-Seite der "Bark at the Moon" Single. Ich finde ihn insgesamt nicht überragend,a ber solide, genau wie "One up the B side", die B-Seite der "So tired" Single. Ein rockiges Stück zum Abschluss, dass jedoch für das hohe Album-Niveau auch etwas zu schwach gewesen wäre.
Ingesamt lässt sich sagen, dass "Bark at the Moon" nach den beiden überragenden Vorgängern "Blizzard of Ozz" (1980) und "Diary of a Madman" (1981) eine gekonnte Weiterführung des Erfolgsweges ist. Die im Nachfolger "The ultimate Sin" zu stark vertretenen Keyboard-Klänge werden auf Ozzy's drittem Longplayer noch gekonnt und nie störend in das Gesamtbild eingefügt und unterstreichen zusätzlich die Qualität der Songs.
"Bark at the Moon" ist zwar deutlich ruhiger und nicht so düster wie der Vorgänger "Diary of a Madman", zeigt den Engländer jedoch von seiner Melodiöseren Seite, die ihm ebenfalls sehr gut steht. Ein gut Produziertes 80er Metal-Album das erneut beweist, dass Ozzy Osbourne seinen weg als Solokünstler erfolgreich aus dem Schatten von Black Sabbath gemacht hat und sich auch weiterhin als Metal-Feingeist präsentiert. Ein starkes Album!
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am 6. April 2015
Ging es auf "Blizzards of Ozz" noch melodisch zu, so wurde beim Nachfolger "Diary of a Madman" im großen und ganzen der kultivierte Lärm in den Mittelpunkt gerückt. Beim dritten Album erwartet uns beides, und das romantische Covermotiv enttäuscht die Erwartungen nicht. Der Titelsong ist mitreißend gelungen und nach 3 guten, soliden Nummern ist es Zeit für ein weiteres Highlight. Beim Beginn von "Centre of eternity" stellt man sich den Einzug des Hohepriesters bei einer schwarzen Messe vor, dann wird drauf los gerockt, die Melodie brennt sich sofort ins Gehirn, vielleicht schon mal wo anders so etwas gehört, egal, das Ding geht ab wie Schmidts Katze. Nach mehrmaligem aufmerksamen Anhören der nächsten Nummer "So tired" werde ich das Gefühl nicht los, hier eine Urversion von Ozzys späterem Riesenhit "Dreamer" zu hören, eine härtere Version zwar, es würde mich nicht allzu sehr wundern, hätte der Fürst der Dunkelheit diese Nummer viele Jahre später radiotauglich glattgebügelt. Die letzten 3 Nummern dieses Albums sind solide, nicht mehr und nicht weniger, bei "Waiting for Darkness" hätte ich mir vom Titel in Kombination mit dem Covermotiv eine Horrornummer im positiven Sinn erwartet, hat nicht ganz sollen sein. In Summe überwiegt aber eindeutig das Positive und daher 5 von 5 Sternen.
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am 15. Oktober 2005
Kaum ein Jahr ist nach dem tragischen Tod von Gitarrenmeister Randy Rhoads vergangen, da wartet Metal-Gott Ozzy Osbourne bereits mit seinem 3. Solowerk nach der Trennung von Black Sabbath auf. "Bark at the Moon" heißt der Longplayer und erscheint 1983. Als Nachfolger von Rhoads an der Gitarre präsentiert Ozzy den Amerikaner Jake "E" Lee. Dieser erweist sich Verbund mit Bob Daisley (Bass) und Tommy Aldridge (Schlagzeug) als perfekte Rhythmus Fraktion um des Meisters Fähigkeiten besonders zur Geltung zu bringen. Diese liegen auf "Bark at the Moon" nicht nur im Gesanglichen, sondern auch und besonders im Bereich des Songwriting, denn diese LP ist die Einzige seiner Karriere, auf der Ozzy alle Songs komplett alleine komponiert hat.
Bereits der Titeltrack zeigt deutlich, welche Klasse der Madman auch ohne fremde Hilfe als Songwriter besitzt. Ein ziemlich hartes Riff und ein dunkler Text über einen mysteriösen Untoten machen diesen Song aus und zum Single-Hit. Mit "You're no different" folgt direkt eine Ballade, die für heutige Verhältnisse vielleicht etwas altmodisch scheint, deren Melodie jedoch sofort hängen bleibt und einen nicht mehr loslässt. Seine erste Reminiszenz an die Beatles, die er einmal als seine Musikalischen Vorbilder nennt. "Now you see it (now you don't)" und "Rock'n'Roll Rebel" sind saftige Rock-Kracher mit eingängigen Refrains und guten Riffs. Düster beginnt "Centre of Eternity" mit einem etwas mehr als einminütigen Intro, das mit einem herrlichen, bombastischen Orgelvorspiel ausgestattet ist, dass einen glauben lässt man stünde direkt in einer Kirche. Das kernige Riff, dass sich direkt danach jedoch entädt erinnert wieder daran, dass man es hier eigentlich mit einer Rock-Größe erster Güte zu tun hat. Zusammen mit dem Titeltrack ist "Centre of Eternity" der härteste Song des Albums. Wer hier jedoch brutale Metal-Riffs erwartet, der ist fehl am Platze, denn Ozzy Osbourne steht seit jeher für hochwertigen, filigranen und melodiösen Metal der feineren Sorte. Es ist beruhigend in Zeiten des aufkommenden Thrash Metal (Metallica's furioses Debut "Kill 'em all" erscheint im selben Jahr) zu wissen, dass es auch noch verfechter der melodiöseren Sparte im Metal-Bereich gibt. So auch auf dem zweiten Single-Hit "So tired" zu hören. Der zweite Beatles-Verweis erinnert etwas an seinen 2003er Hit "Dreamer", ist eine wirklich liebliche Ballade mit absolutem Wiederhör-Charakter.
Mit "Slow down" geht es wieder etwas rockiger zur Sache, wenn der Song insgesamt vom Niveau her im Vergleich zu den anderen 7 Titeln etwas abfällt. Zum Abschluss entschädigt jedoch "Waiting for darkness" für alles. Dieser Song ist für mich mit das Beste was der Medman jemals veröffentlichte, ein gigantischer Refrain, eine wunderschöne Melodie und ein sehr schönes Solo runden den absolut besten Track der Platte ab.
Auf der Re-Editon von 2002 finden sich noch zwei Bonus-Tracks. Zum einen "Spiders", einen Song den Ozzy gern auf der regulären LP gehabt hätte, den die Plattenfirma jedoch als zu schwach ablehnte. Schlielich endete der Song als B-Seite der "Bark at the Moon" Single. Ich finde ihn insgesamt nicht überragend,a ber solide, genau wie "One up the B side", die B-Seite der "So tired" Single. Ein rockiges Stück zum Abschluss, dass jedoch für das hohe Album-Niveau auch etwas zu schwach gewesen wäre.
Ingesamt lässt sich sagen, dass "Bark at the Moon" nach den beiden überragenden Vorgängern "Blizzard of Ozz" (1980) und "Diary of a Madman" (1981) eine gekonnte Weiterführung des Erfolgsweges ist. Die im Nachfolger "The ultimate Sin" zu stark vertretenen Keyboard-Klänge werden auf Ozzy's drittem Longplayer noch gekonnt und nie störend in das Gesamtbild eingefügt und unterstreichen zusätzlich die Qualität der Songs.
"Bark at the Moon" ist zwar deutlich ruhiger und nicht so düster wie der Vorgänger "Diary of a Madman", zeigt den Engländer jedoch von seiner Melodiöseren Seite, die ihm ebenfalls sehr gut steht. Ein gut Produziertes 80er Metal-Album das erneut beweist, dass Ozzy Osbourne seinen weg als Solokünstler erfolgreich aus dem Schatten von Black Sabbath gemacht hat und sich auch weiterhin als Metal-Feingeist präsentiert. Ein starkes Album!
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am 19. Januar 2009
Schon bei der Veröffentlichung der LP schauderte man vor diesem Plattencover! Randy Roads war verstorben, was mag da kommen, vom Madman? Es kam schlicht ein Meisterwerk! Natürlich sehr keyboardlastig, aber klasse! Don Airey wieder an den Tasten, wie auch schon beim Album "Blizzard Of Ozz". Der junge Jack E. Lee an der Gitarre... Ein Album ohne Schwächen. Der Sound dieser CD ist klasse. Besonders auffällig sind die Songs "Bark At The Moon", die Krönung des Albums ist für mich "Now You See It(Now You Don`t), weiterhin erste Sahne ist das Stück "Centre Of Eternity"!! Anderseits ist das Album auch im Gesamtpaket sehr gelungen. Ein Meilenstein des Heavy Metal! Dieses Album sollte man besitzen oder zumindest kennen! Ozzy wollte nach "Bark At The Moon" weniger Tasten einsetzen. Dies hat er auch auf dem Nachfolger "The Ultimate Sin" umgesetzt. Aber dieses Album war/ist für meinen Geschmack noch einen Tick besser...
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