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Where the Action Is
Format: Audio CDÄndern
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Titel des Albums ist programmatisch: Hier ist die Action, und wie! Nach all den (hervorragenden) Alben vorher, hätte ich nicht gedacht, daß Miss Foley eine derartige Power entwickeln kann - der Blues kocht hier und rockt, daß die Fetzen fliegen! Der Sound ist "dreckiger" als auf den Vorgängeralben, leicht übersteuert und sehr dicht, so daß ein sehr kompakter, wenn auch nicht ganz klarer, Bandsound erzeugt wird - vielleicht das Verdienst des Produzenten Colin Linden (früher auch 'mal mit Bruce Cockburn zugange), der auch auf einigen Titeln eine verzerrte E-Gitarre, bzw. Bottleneck spielt. Und über all diesem fauchenden, elektrischen Gebräu ist Sues Leadgitarre: klar, heftig - manchmal fast wütend. Ihre Stimme ist eingebettet in diesen Sound, wird getragen und ist voller Power und auch - sehr sexy. Jedem Song voll angemessen, keine Ausrutscher - sie hat alles drauf: den Country-Blues, den Chicago-Blues und heftige Rock-Attacken. Mit wenigen Ausnahmen wurden alle Songs von ihr geschrieben: und auch hier kann ich ihr nur große Klasse bescheinigen! Gerade beim "Vertigo-Blues" hätte ich zuerst auf ein Traditional getippt, daß hier durch die elektrische Behandlung zu einem mörderischen Großstadtblues umfunktioniert wurde. Ein Höhepunkt des Albums ist das Stones-Cover "Stupid Girl". Sue macht daraus einen heftigen Bluesrock und ihr gelingt das, was vielen anderen Bands, die versuchen, Stones-Songs zu covern, fast nie gelingt: sie bringt eine überzeugende eigene Version zustande. Das liegt nicht zuletzt an ihrer Stimme - denn jeder männliche Sänger würde ja automatisch mit Jagger verglichen (und die meisten schneiden dabei schlechter ab), bei einer Frauenstimme fällt das keinem ein! Der letzte Song des Albums ist der absolute "Fetzer" - bei "Gotta keep moving" geht die Post ab und Sue legt ein Solo hin, daß einem die Ohren wegfliegen! Mehr davon! Leider wurde auch dieses Album nicht bei uns veröffentlicht, so daß man's nur (teuer) über Import beziehen kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2010
Auf ihrem Nachfolgealbum zum großartigen "Love Comin' Down" gibt sich Sue Foley rockiger ohne den Blues beiseite zu lassen. Es ist ein gitarrenlastiges Album - Bass, Schlagzeug, ein wenig Keyboards und vorneweg die Gitarren, aber wie! Foley beweist hier wieder einmal, was für eine grandiose Gitarristin sie ist und auch ihre Stimme passt genau zu dieser Art Musik. Egal ob Chicago, R&B oder Country-Bluesrock, sie ist überall zu Hause. Sie hat den Großteil der Songs selbst verfasst bzw. dabei mitgeschrieben, aber es macht keinen Unterschied zu den Cover, sie macht durch ihre intensive und direkte Interpretation jeden Song zu ihrem eigenen. Sie hat auch keinen Respekt vor großen Namen. Ihre Version von Stupid Girl" von den Rolling Stones kommt um einiges erdiger und direkter als das Original. Bei Songs wie "Vertigo Blues", "Let It Go", "Every Hour", "Baby Where Are You?" oder "Get Together" liefert Foley ein Feuerwerk an gefühlvoller Gitarrenarbeit und stimmlicher Präsenz ab, so dass man die Scheibe gar nicht mehr aus dem Player nehmen möchte. Die Aufzählung dieser Songs erfolgt aber eher beispielsweise. Ganz großartig geriet ihre Interpretation von Etta James' "Roll With Me Henry". Da ist Druck und Energie zu verspüren. Und gleich darauf folgt das dunkle Traditional "Down the Big Road Blues", ein akustischer Delta-Blues, bei dem du nie glaubst, das die Interpretin Kanadierin ist. Der krönende Abschluss ist das fetzige "Gotta Keep Moving", bei dem Foley noch mal alle Register zieht.
In diesem Album steckt so viel Gefühl, das ist ehrliche und erdgebundene Musik ohne jeden technischen Firlefanz. Wahrscheinlich ist das Grund, warum ihr bis jetzt ein größerers Publikum versagt blieb. Allen, die ehrlichen Blues-Rock mögen, Freude an einer wirklich gut gespielten Gitarre haben und was Neues entdecken möchten, sei dieses Album wärmstens empfohlen. Es ist genau der richtige Ort eine Ausnahmekünstlerin kennenzulernen.
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