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am 12. Juni 2002
"Works 1989-2002" ist die erste Retrospektive der britischen Elektronika-Band Orbital und beinhaltet die besten - oder besser gesagt populärsten - Songs aus den Jahren 1990 bis heute. Betrachtet man die Songauswahl von "Work", drängt sich der Verdacht auf, dass Orbital ihren Hörerkreis erweitern wollen. Auch wenn der Charterfolg "The Saint" (glücklicherweise) übersehen wurde, tummeln sich hier fast ausschließlich Singles und Albumversionen der eingängigeren Sorte von überwiegend Airplay-Kompatiber Länge. Vertracktere Tracks, wie "Adnan's" oder das grandiose "I Wish I Had Duck Feet", die sich erst nach mehrmaligem Hören voll erschließen lassen, sucht man vergebens. Doch das tut der Freude, die man mit "Work" haben kann, keinen Abbruch. Langjährige Fans der Gebrüder Hartnoll erfreuen sich am ersten Orbital-Album, dass man sich durchaus auch mal nebenbei, beim Staubwischen, auf Partys oder bei wasauchimmer antun kann und auf Neulinge wirkt das Ganze eher wie ein erster Trip, der sie bis ans Ende ihres Lebens auf dem Halluzinogen Orbital hängen bleiben lässt. Während sich so gut wie alle Tracks eigentlich schon mal auf irgendeinem Orbital-Album, einer EP oder einem Filmsoundtrack wiederfinden lassen, ist die ungewöhnlich straighte Dance-Nummer "Frenetic" die einzige wirkliche Neuigkeit auf "Work". Was zunächst als kruder Mix aus „Kinetic" von den Golden Girls und alltäglichem Eurodance mit einer Prise Hartnoll-Songwriting anmutet, wird so manchen Hardcore-Orbital-Fan ob der vermeintlichen Anbiederung an den Zeitgeist zwar abschrecken, doch aufgeschlossene Hörer, die den beiden Briten auch die „The Saint" und „Illuminate"-Eskapaden verzeihen konnten, erleben spätestens beim dritten Hören einen im besten Sinne kurzweiligen und absolut mitreißenden „Vierminüter". Alles in allem bietet "Work" ein gelungenes Mixtape längst liebgewonnener Klassiker und ist deshalb jedem Liebhaber progressiver wie variantenreicher elektronischer Musik wärmstens zu empfehlen.
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