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am 4. Dezember 2004
Dieses Album der Band Coheed And Cambria ist einfach unglaublich gut, so erzählt es einen Teil einer großen Science-Fiction-Story, die aus 4 Alben bestehen soll. Natürlich ist da das Intro besonders wichtig, um die Weltraum-Atmosphäre einzufangen, und das ist auf diesem Album auch wirklich hervorragend gelungen.
Der titelgebende erste Track dauert zwar nur 50 Sekunden, schafft aber trotzdem eine sehr dichte Atmosphäre, man fühlt sich fast an das Intro von Star Trek - Die nächste Generation erinnert, außer, dass es keinen Sprecher gibt, der einem zuflüstert : "Der Weltraum. Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer von Coheed And Cambria...." Dabei hätte das gepasst wie die Faust aufs Auge. Vielmehr jedoch mündet der erste Track nahtlos in den zweiten, "Time Consumer" betitelt, der die bedrückende Atmosphäre mit einem instrumentalen Anfangsteil vertieft. Die Spannung beim Zuhörer steigt also schon in den ersten 2 Minuten ins unermessliche, weil man nicht so recht weiß, was in den folgen 55 Minuten über einen hinwegrollen wird.
Nach 2 Minuten und 6 Sekunden passiert es dann, Coheed And Cambria legen los, mit einem fantastischen Song, der schon in den ersten Textzeilen so viel Enthusiasmus beinhaltet, dass es dem geflashten Hörer zunächst ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert. Begeisterung ist das Zauberwort bei Coheed And Cambria, und man hört der Band, vor allem Sänger und Gitarrist Claudio Sanchez, wirklich an, dass es ihm Spaß macht, seine Geschichte zu erzählen. Überhaupt stimmt bei Song Nummer 2 alles, der Refrain ist einfach himmlisch und die mehrstimmigen Gitarren gegen Ende geben dem Wort "Emo-Prog" eine völlig neue Bedeutung.
Nach diesem Einstieg wäre eigentlich erst einmal eine Abkühlung angesagt. Fehlanzeige! Deutlich scheller und punklastiger als noch in "Time Consumer" geht es in "Devil In Jersey City" zur Sache. Am besten ist aber immer noch der ruhige Mittelteil, bevor die Band am Ende doch noch das Haus zum Einsturz bringen.
"Everything" Evil ist ebenso genial wie komplex. Aus diesem Song hätten manche anderen Bands 3 Songs gemacht. Vor allem das emotionale Ende und das themenhafte Piano-Outro überzeugen restlos!
"Delirium Trigger" ist ebenfalls ein absolutes Highlight. Kein Song auf dem Album ist so düster, aber gerade dadurch entfaltet dieses Monstrum eine einzigartige Sci-Fi-Atmosphäre. Der Song hätte auch durchaus Titeltrack eines Alien-Filmes sein können. Immer wieder wird es ruhig, um dann plötzlich in einen Refrain zu explodieren, der einem zunächst Gänsehaut bereitet. Übersetzung der ersten Textzeilen: "Wir sind jetzt hier oben allein, Terror auf dem Interkom, kann uns irgendjemand retten? Systemfehlfunktionen... Zerstöre sie! Diese verdammte Maschine! Aus und Ende, Captain. Irgendetwas lauert in den Zwischenräumen hinter uns...." Noch Fragen?
"Hearshot Kid Disaster" überzeugt ebenfalls, ist aber nicht ganz so gut wie die ersten 5 Tracks, trotzdem aber ein sehr guter Song, nicht zuletzt wegen der Schreiattacken am Ende.
"33" ist ein 3minütiger Punksong, der einem sofort im Ohr hängenbleibt und sich dort einige Zeit einnistet. Sehr schön!
"Junesong Provision" ist extrem komplex, obwohl der Song nur 5 einhalb Minuten dauert. Trotzdem wurden hier nahtlos so viele verschiedene Parts miteinander verwurstet, dass der Song einige Hördurchgänge braucht, dann aber umso gewaltiger zündet. Besonders der Wechsel zwischen ruhigen und knallharten Parts ist spektakulär.
"Neverender" verursachte bei mir zunächst ein Kribbeln im Bauch, denn der Song klingt sehr nach Abschied. Aber gerade dadurch wirkt das ganze irgendwie traurig. Coheed And Cambria wissen ganz genau, mit welchen musikalischen Mitteln sie beim Hörer Emotionen auslösen können. Genauso sollte Emo sein. "Neverender" ist das eigentlich Ende der CD. Das 14minütige "God Send Conspirator" ist eher eine Art Nachwort. In drei Teile wurde der Song gesplittet, um den Ausklang der CD in verschiedenen Stufen einzuläuten. Zunächst gibt es einen sehr schönen, mittelschnellen Song, der ohne zuviele Wendungen auskommt und somit einzigartig auf dem Album ist. Danach hört man für eine Minute die bereits aus "Everything Evil" bekannte Klaviermelodie, die eine Art Themenmusik der gesamten Geschichte darstellt. Diese kommt auch auf dem Nachfolgealbum "In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3" vor. Ganz am Ende gibt es noch einen baladenartigen Song, der ziemlich ruhig ist und zunächst vor sich hinplätschert, dann aber doch interessante Wendungen vollzieht. Sehr schön, ein perfektes Outro.
Insgesamt lässt sich sagen, dass "The Second Stage Turbine Blade" ein Science-Fiction-Emo-Prog-Rock-Mesiterwerk ist, das in der Musikwelt eine einzigartige Stellung einnimmt. Nicht zuletzt aufgrund des originellen Konzeptes und der mehr als gerechten Umsetzung von eben diesem. Natürlich wird man für die ganzen komplexen Songs, die sich dem 4/4-takt weitgehend entledigen, einiges an Eingewöhnungszeit brauchen, daher sollte man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn einem das Album zu Beginn nicht gefällt. Außerdem sollte man beim ersten Hören Folgendes machen:
1. Licht herunterdimmen, alle anderen Geräte ausschalten, absolute Stille schaffen und sich aufs Sofa oder auf die Couch legen
2. Cd in den Player, Lautstärke aufdrehen und sich zurücklehnen
3. Versuchen, durch die Musik Bilder im Kopf entstehen zu lassen
4. Die CD von vorne bis hinten durchhören, und nicht gleich ausschalten, wenn es mal Stille gibt, sondern die CD weiterlaufen lassen, um die ganzen versteckten Extras am Ende zu entdecken
Wenn man diese Punkte beachtet, wird sich das Album dem Hörer viel schneller erschließen als, wenn man die Musik einfach nebenher laufen lässt. das kann man immer noch, wenn man alles verstanden hat, und sich aus den Lyrics die Story zusammengesetzt hat.
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am 25. Juni 2002
"The Second Stage Turbine Blade" hat mich umgehauen. Da hat es eine Band geschafft, alle guten Eigenschaften mitreissender Gitarrenmusik unter einen Hut zu stecken: druckvoller Drive, die Verspieltheit mit außergewöhnlichen Riffs, hypnotisierende Melodien zwischen Traurigkeit und Schönheit, der ständige Wechsel zwischen Ruhe und Sturm sowie Texte aus der Seele.
Das mag nach freudiger Paarung von Tool, Jimmy Eat World, System Of A Down und Madrugada klingen, doch während diese sicher nicht funktionieren würde haben es Coheed And Cambria bestens gemeistert, ihren Ideenreichtum zu einer Einheit verschmelzen zu lassen, denn trotz aller Gegensätze zieht ein roter Faden durch die gesamte Platte.
Über allem liegt die auf den "ersten Ton" nahezu eunuchale Stimme von Claudio Sanchez, die sich bald als Chamäleon entpuppt. So beginnt er vorsichtig in "Everything Evil", um letztlich in purer Wut zu enden, versinkt melodiös im Refrain von "Hearshot Kid Disaster", um sich in "33" die Seele aus dem Leib zu kreischen.
Anspieltips gibt es eigentlich keine, denn nach dem Intro übertrifft jedes Lied das andere, damit am Ende klar wird: Diese Scheibe ist ein Muss!
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am 28. März 2005
Einfach reinhören! Die Jungs von Co&Ca erzählen mit hilfe von Gesang und Rockmusik auf bisher 2 Alben eine,von Sänger Claudio erdachte, Geschichte.Die Lieder sind mit liebe zum Detail zusammen gestellt, dass es eine freude ist sie immer wieder zu hören! Ohrwurm jagt Ohrwurm und wer diese Band einmal in sein Herz (CD-Player) geschlossen hat, wird sie nie mehr daraus verbannen! Die Geschichte ist auch als Comic-Book erschienen und ist wohl ein wahrer Genuß, leider nur auf den Konzerten erhältlich! Aber Live sind Co&Ca bestimmt auch der Bringer! Auf jeden Fall reinhören!
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am 19. Januar 2006
Coheed and Cambria sind keine Band. Sie sind ein musikalischer Science Fiction Comic!
Natürlich steht die Musik an dieser Stelle im Vordergrund aber ich muss mich meiner faszination über die Geschichte der zwei IRO-Bots "Coheed" und "Cambria", nach denen sich auch die Band benannt hat, ergeben.
Claudio Sanchez, Sänger dieser Band, behandelt die Geschichte in seinen Texten. Wen das Thema interessiert sollte sich den Comic "Second Stage Turbine Blade" besorgen.
Die gleichnamige CD und die darauf enthaltende Musik bedürfen es einer längeren Weile bis man sich richtig mit ihnen identifizieren kann und sie ihre ganze Pracht entfaltet haben.
Doch dann kann man sich ihrer Fazination nicht mehr entziehen.
Es ist ein sehr abwechslungsreiches Album. Die Lieder haben allgemein hin einen angenehm ruhigen Charakter, den Claudio Sanchez durch eine sehr extra vaganten Stimme mit der nötigen Dramatik und Leidenschaft, den die Geschichte hinter den Lyrics erfordert, perfekt ergänzt.
Auf der anderen Seite gibt es Lieder, welche durch schnellere Rhythmen besticht. Wörter wie "hart" oder "aggressiv" sind hier falsch platziert.
Coheed and Cambria haben den Effekt einzelne Textstellen aus den Liedern immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Das macht den enormen Suchtfaktor dieser Cd aus.
Sie ist für jede Stimmungslage geeignet. Es ist schwer zu sagen ob die Lieder Freude oder Trauer ausdrücken sollen. An einigen Stellen klingt die Sanchez' Stimme sehr kindlich, niedlich, an andern Stellen ( auch in gleichen Liedern ) wiederum macht sie einen sehr ernsten, bedeutenden, leidenschaftlichen sogar imposanten Eindruck.
Wärend ich dies schreibe fällt mir auf das es verdammt schwer ist diese Musik zu beschreiben.
Ich kann jedem dieses (meiner Meinung auch beste) Album der Band zuzulegen oder zumindest durch die Realdatein oben ein Bild zu machen.
Es lohnt sich sehr.
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am 30. Mai 2003
Was für ein Album!
Ich las die erste Kritik. War begeistert. Bestellte und kaufte die Platte blind. Und war maßlos enttäuscht. Tiefgängig? Vielschichtig? Mir erschien sie nervig, oberflächlich und unangenehm. Schreckliche Stimme. Zerfahrene, unüberschaubare Musik. Ich gab ihr eine weitere Chance. Und noch eine. Und irgendwann hat es KLICK gemacht. Irgendwann verstand ich, was dieses Musikerkollektiv wollte. Ich hörte sie wieder. Und wieder. Und immer wieder. Und wurde süchtig. Was für eine Scheibe. Welche Melodien, Harmonien, Atmosphäre, Stimmungen, Aggressionen, Vielschichtigkeit, Melancholie. Einfach alles. Ich hörte sie über 3 Monate. Ständig. Immer wieder. Dann verschwand sie im Schrank. Für ca. 9 Monate. Jetzt ist wieder Mai. Genau ein Jahr nach VÖ. Und sie läuft wieder. Und wieder. Und wird immer größer. Immer mächtiger. Immer unglaublicher. Sie scheint alles in den Schatten zu stellen. Ich bin begeistert. Überwältigt. Aber auch ein wenig enttäuscht, eines der besten Alben ever schon zu kennen. Und ich höre sie wieder. Und wieder. Und immer wieder. Und sie wächst. Und gedeiht. Langeweile? Zu keiner Zeit. Und sie läuft weiter..
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am 29. August 2003
Ich mag Science Fiction und ich mag emotionale Musik. Ordentlich zusammengebracht hat beides meiner Meinung nach bisher nur Christian Bruhn mit seinem genialen Soundtrack zur 80er-Zeichentrickserie CAPTAIN FUTURE. Lang, lang ist's her - und außerdem Lichtjahre davon entfernt, was COHEED & CAMBRIA mit ihrem Debüt.-Konzeptalbum „The Second Stage Turbine Blade" geschaffen haben.
Es ist melodiöser, harter, fast Progrock. Es ist atmosphärisch, es ist laut und leise, und es vor allem die androgyn androide Falsettstimme von Sänger Claudio Sanchez. Irgendwo zwischen STAR WARS, der Bibel und ROMEO UND JULIA erzählt der erste Teil einer Science Fiction-Saga in Rock von den beiden Protagonisten Coheed und Cambria, die sich den intergalaktischen Gefahren unendlicher Weiten stellen. Und so klingt auch die Musik.
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am 1. Februar 2005
so wirr das konzept um die story von Co&Ca auch ist, so tiefsinnig und schön sind die texte, in denen sie erzählt wird, und wenn man sie rational nicht versteht, so kann man sie doch fühlen.
ich dachte zuerst, das wäre die neue band vom wheatus-sänger (ihr wisst schon, teenage dirtbag), denn die stimme von claudio klingt relativ ähnlich. was jedoch nichts bedeuten muss. dieses album bietet dem hörer eine einzagigartige kompilation an komplexität und emotionalität, wie sie in diesen zeiten selten ist (abgesehen von the mars volta). die stücke sind so vielschichtig, so großartig komponiert, dass man nur noch staunend davor sitzt, gleichzeitig so ergreifend performt, dass man eine träne wegdrücken muss. Co&Ca reißen mit, stürzen einen in den schwarzen abgrund, fliegen mit mir ins licht, alle höhen und tiefen des daseins werden hier musikalisch verkörpert und durchlebt. das vergisst man so schnell nicht. und es lässt einen auch so schnell nicht los.
tsstb ist, im gegensatz zum ebenso genialen nachfolger iksose3, nicht ganz so düster, was sich im verlauf der platte jedoch ändert (und mit I, Robot, dem hidden track, den es sich u suchen lohnt, wird ein düsteres kapitel der geschichte vollends aufgeschlagen)und man spürt die verknüpfung. seit pink floyds konzeptalben habe ich nicht mehr ein derartig gutes, durchdachtes und in sich stimmiges konstrukt gehört. und die musik ist wunderschön dazu. was will man mehr? nur sehr zu empfehlen.
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am 18. Januar 2006
Zunächst muss ich gestehen, dass ich großer Fan von Coheed and Cambria bin. Die nach "Turbine Blade" erschienen Werke "In Keeping Secrets of Silent Earth: 3" und "Good Apollo I'm Burning Star: IV" sind wirklich geniale Platten und jedem Freund von "progressivem", komplexem, wenig eingängigen Metal zu empfehlen.
Die 3 bisher erschienen Alben erzählen die Teile 2-4 der Sci-Fi-Geschichte um die Charaktere Coheed und Cambria (die allerdings recht früh sterben). Die Teile 5 und 1 sollen noch folgen.
Teil 2, also "The Second Stage Turbine Blade" ist auch als Comic erschienen. Wenn man die Story verstehen will sollte man sich diese Lektüre besorgen. Weitere Comics sind geplant.
Die Musik auf "Turbine Blade" ist leider vergleichsweise schlecht produziert, wodurch viel Charme verloren geht. Zumindest im Vergleich zum zuletzt erschienenen "Good Apollo" muss dieses Album klar zurückstecken. Trotzdem gefallen mir die Songs aufgrund ihrer komplexen, abwechslungsreichen Struktur sehr gut.
Jedem Fan von C&C sei diese Platte auf jeden Fall ans Herz gelegt.
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am 6. Juni 2002
Eine großartige Platte. Coheed and Camria rocken wie die Sau.Trotz der (zu anfang) gewöhnungsbedürftigen Stimme des Sänger ein Muss für alle fans von harter Rockmusik.Als anspieltips seien hier noch "Devil in Jersey city" und "Everything Evil"erwähnt. Geniales Debut.
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