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5.0 von 5 Sternen Goth'n'roll aus Finnland!
Paris kills ist das dritte Album der 69 eyes. Und ich behaupte, dass es auch das Beste der fünf Finnen ist. Allein das Booklet ist schon sehr schick gestaltet. Anders als auf den Vorgängern "Wasting the dawn" und "Blessed be" gibt es keinen großen Qualitätsverlust zwischen den Liedern. Man kann deutlich hören, dass sich die Gruppe...
Am 28. Juli 2002 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The 69 Eyes in Harmonie
Das Album gibt es zwar mittlerweile schon eine ganze Zeit und es steht auch schon länger in meinem CD-Regal, doch 'ne Meinung habe ich mir jetzt erst gebildet.
Nach den ersten Hörversuchen dachte ich, hm, da ist wohl jemand im Weichspüler gelandet und konnte mich so gar nicht mit diesem jüngsten Erguss der Finnen anfreunden.
Jetzt einige Zeit...
Am 6. Oktober 2002 veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Goth'n'roll aus Finnland!, 28. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Paris kills ist das dritte Album der 69 eyes. Und ich behaupte, dass es auch das Beste der fünf Finnen ist. Allein das Booklet ist schon sehr schick gestaltet. Anders als auf den Vorgängern "Wasting the dawn" und "Blessed be" gibt es keinen großen Qualitätsverlust zwischen den Liedern. Man kann deutlich hören, dass sich die Gruppe weiterentwickelt hat. Sie gehen zwar jetzt ein wenig mehr in die Rock-Richtung, was aber schon bei "Blessed be" zu erkennen war und keineswegs negativ zu verstehen ist. Timo-Timo, Archzie, Jussi, Bazie und Jyrki überzeugen durch eine klare Linie und nicht so viel experimentellen Sachen. Der Sampler ist durchgängig düster, melancholisch und etwas depressiv. Eben typisch finnisch möchte man meinen. The 69 eyes brauchen sich nun nicht mehr hinter ihren Landsleuten von HIM oder Apocalyptica zu verstecken.
Insgesamt zehn Stücke umfasst "Paris kills". Der Opener "Crashing high" ist sehr poppig gemacht. Jedenfalls für 69-Verhältnisse. "Dance d' amour" ist mit das schönste Lied auf dem Album. Ein sehr depressives Lied wie ich finde. Jyrki beweist eindrucksvoll das er auch ein wenig französisch beherrscht. Nicht umsonst haben die Finnen das Lied als Single rausgebracht. "Betty blue" wurde ebenfalls ausgekoppelt und als Maxi unters Volk gebracht. Ein rockig-romantisches Liebeslied. "Grey" ist ein wenig schwächer als die restlichen Lieder. Es geht hier etwas ruhiger und düsterer zu. Mit dem Song "Radical" hätten wir die Hälfte des Albums erreicht. "Radical" ist relativ langsam und sehr traurig wie ich meine. "Don't turn your back on fear" nehme ich auch ohne Bedenken in die Top 3 des Albums auf. Sehr rockige Nummer mit einem eingängigen Refrain. Ein weiteres Highlight der Gruppe. "Stigmata" erinnert mich ein wenig an die Einmarschmusik der Wrestler wie z.B. Edge, usw. Ziemlich flotte Nummer mit einem starken Bass. Wunderbares Stück. "Forever more" ist ebenfalls ein Lied, was sehr schön ist. Auch recht traurig. In bestimmten Situationen bringt einen dieser Song bestimmt an den Rand der tiefen Depression. Das vorletzte Lied "Still waters run deep" komplettiert meine Top 3. Eine eingängige Melodie gepaart mit einem relativ simplen (nicht negativ verstehen) Text lässt einem dieses Lied gut merken. Sehr schönes Stück mit ein wenig melancholischer Romantik. "Dawn's highway" ist der letzte Song auf dem Album. Der Anfang erinnert ein wenig an Entspannungsmusik. Doch nach kurzer Zeit ist es dann auch schon vorbei mit der Entspannung. Timo-Timo und Bazie holen den Hörer wieder eindrucksvoll zurück. Das Lied ist der ideale Ausklang da es Abschiedsstimmung vermittelt. Man kann wirklich das Lied mit dem Bild assoziieren wie man sich von einer bestimmten Person trennt und auf einem Highway von dieser Person wegfahren muss. Sehr melancholisches Lied.
Alles in allem ist "Paris kills" also typisch für die Truppe. Das bislang beste Album und auf jeden Fall das Geld wert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Rock als Goth? Warum nicht..., 3. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Nachdem das Vorgängeralbum „Blessed Be..." mich vollends überzeugen konnte, stehe ich diesem Album dementsprechend kritisch gegenüber. Der Grund liegt auf der Hand, denn The 69 Eyes klingen anders, leider im negativen Sinne. „Paris Kills" versprüht einen edlen Glanz, der mit schwarzer Musik nicht mehr allzu viel am Hut hat.
Bereits der Opener „Crashing High" lässt die Stirn des alteingesessenen 69 Eyes- Liebhabers runzeln: Frische, fröhliche Melodien, welche man nach kurzer Zeit mitsummen und bald auch -singen kann. Das wird den einen oder anderen vermutlich stark verunsichern, da man bisweilen melancholische, traurig-schöne, man könnte meinen typisch finnische Musik zu hören bekam. Wer das auch von diesem Album erwartet, sollte sich warm anziehen, denn allzu viel ist von der ehemals gotisch anmutenden Atmosphäre nicht geblieben. „Paris Kills" bietet seiner Hörerschaft vielmehr einen Mix aus düsterer Heiterkeit und leicht verdaulichem Gothic-Pop-Rock, was nicht zuletzt an die finnischen Kollegen von HIM erinnert.
Was sich jetzt vielleicht wie ein vernichtendes Urteil anhört, sollte eigentlich nur andeuten, dass The 69 Eyes ihren Schwerpunkt hier deutlicher auf Eingängigkeit, keinesfalls aber auf Eintönigkeit gesetzt haben. Prinzipiell sind sie sich treu geblieben, zumindest was den Aspekt der Abwechslung anbelangt. Neben simpel gestrickten Tracks wie „Dance D'Amour" oder „Betty Blue" findet man natürlich auch die altbewährte Tränendrüsen-Ballade und zwar „Radical". Der Schwerpunkt des 10 Titel umfassenden Albums liegt auch hier wieder bei den Midtempo-Nummern wie zum Beispiel das optimistische „Don't Turn Your Back On Fear" oder das ohrwurmtaugliche „Forever More". Bei manchen Liedern hat man sich besonders experimentell gezeigt; so tauchen bei „Grey" zu Beginn fast orientalisch klingende Laute auf, „Stigmata" hingegen wird von einem flotten Stakkatoriff angetrieben und der letzte, knapp sechs Minuten lange Titel, „Dawn's Highway", besticht durch nachdenkliche, fast schon zerbrechlich wirkende Melodien.
The 69 Eyes haben sich mit dieser Platte die größte Mühe gemacht, ein möglichst breites Spektrum an Menschen zu begeistern, was unwiederbringlich zu der Annahme führt, dass kommerziell ausgerichtete Beweggründe dahinter stecken. Wer keine ausgereifte Komplexität, keine weltbewegenden Texte und keine revolutionäre Musik erwartet, dürfte sich mit „Paris Kills" anfreunden können. Junge Goth-Mädchen werden ihren Lieblingssänger Jyrki auch weiterhin anschmachten, ein Großteil der HIM'schen Fangemeinde wird spätestens durch dieses Album auch zum The 69 Eyes- Groupie mutieren und bei allen anderen wird sich zeigen, inwiefern sie mit der leicht veränderten Musik der Finnen auskommen können. Hätte ich nie „Blessed Be..." gehört, so käme vielleicht etwas besseres heraus, da sie aber einen derart tollen Vorgänger abgeliefert haben, reicht es ‚nur' für vier kleine, aber feine Sterne.
Anspieltipps: "Dance D'Amour" , "Radical" , "Still Waters Run Deep"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Song ein Treffer, 17. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Ich war erstmal erschrocken, als die neueste Scheibe der finnischen Schwarzkittel das erste mal durch meine Anlage flutete. Goth-Pop mit vereinzelten Gitarrenriffs? Das musste ein schlechter Scherz sein. Nein! Gleich nochmal hören! Und so nach und nach verwarf sich dann auch mein erster Eindruck vom neuerlichen Popappeal der 69 Eyes. Einige Gassenhauer wie "Betty Blue", das schwer tanzbare "Dance D'Amour" oder die zart bis orchestralisch angehauchten Keyboardeinlagen auf "Don't Turn Your Back On Fear" und "Still Waters Run Deep" entblößten sich nach genauerem Hinhören, und schon hatte sie mich wieder in ihren Bann gezogen: die infektiöse Musik der Eyes! Großes Kino! Zwar versucht man sich mit dem Intro "Crashing High" noch ein wenig an die alten Tage des Sleaze-Rocks anzukoppeln, was der eingängige Gute-Laune-Chorus aber schnell wieder wettmacht.

Fazit: die Eyes dreschen wieder so eingängig auf den Hooklines rum, dass man schnell um die Einzigartigkeit der Melodien fürchten muss, aber der Melancholiepegel wird dennoch konstant hochgehalten. Die Balance stimmt!
Ergo: Licht aus, Kerzen an und im Soundurwald des neu Eyes'schen Paris verirren.
"Dance with me into the night, to the serious moonlight..."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus Finnland, kaufen, 12. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Mit "Paris Kills" liegt der nunmehr 7 Longplayer der finnischen Gothheroen in schön verpacktem Design in unseren ausgewählten CD-Fachgeschäften. Wobei dies nicht ganz richtig ist, sind The 69 Eyes doch erst nach der Zusammenarbeit mit Roadrunner Records in deutsche Eigenheime geflogen, genauer gesagt mit ihrem Album "Wasting the dawn". Als erstes hat es deutschen Boden erreicht und "Paris Kills" nimmt auch als erstes Bezug darauf, ebenso wie auf seinen direkten Vorfahren "Blessed Be". Trilogie nennt der Gebildete solch ein Schaffenswerk und das ist es, zweifelsohne.
Wurden in den Anfangstagen, welche in den frühen 90igern zu suchen sind noch böse Gitarren geschrummelt und sleazig gerockt, so begann spätestens mit "Wasting the dawn" der Einzug ins zivilisierte Gothicrock Genre, welches für das, was die düster gekleideten Herren da ablieferten sogleich gar keinen Namen parat hatte. Aber was nicht ist, das wird und so begann mit dem Entern internationalen Bodens die Ära des The 69 Eyes Goth'n'Roll. Eine feine Mischung zwischen bekannt ruhigem, schwerfälligem und harmonischen Gothic gepaart mit Eifrigkeit und Lautstärke an Gitarren und Drums. Will sagen, eine nahezu perfekte Harmonie abgerundet durch die tiefe und herzzerreißende Stimme von Jyrki 69.
So oder so ähnlich ist es bis hier hin gewesen. Doch was hat sich mit "Paris Kills" verändert?

Viel. Noch intensiver als jemals zu vor stehen die eigentlichen Songstrukturen im Vordergrund, jedes einzelne Instrument ordnet sich dem Allgemeinwohl unter. Es geht um Sound, nicht um Solos. Im Mittelpunkt dieses Klanggewandes steht Jyrki, der noch gefühlvoller und noch melodischer in die Mikros klagt.
Was er uns zu sagen hat? Es gibt kein Thema im eigentlichen Sinne, wohl aber eine Tendenz und diese nennt sich Paris, Stadt des Glamour und der Fashion. Und genau das Gefühl, was schon in Form von "Mulin Rouge" über die Kinoleinwände flackerte und in jedem Parisbesucher früher oder später aufsteigt ist von The 69 Eyes in musikalische Form gepackt worden. Erlebt und erfahren durch zahlreiche DJ Gastbesuche in einer der schönsten Metropolen Europas, wenn nicht der Welt, in der das dunkle Gothicherz höher schlägt. Aber wie gesagt, es ist nur eine Tendenz.
"Dance d'Amour" ist die erste Singleauskopplung, ein warmherziges Liebeslied in bester 69 Augenmanier. "Dance with me into the night....", eine Aufforderung, der so mancher weiblicher Fan gerne nachkommen würde.

Die gedankliche Fortführung von "30" des Vorgängeralbums "Blessed Be" findet sich in "Radical" wieder. Kein Nachtrauern der vergangenen Jugend, sondern bewusstes Leben im Alter. Sofern man sich mit Anfang 30 als alt bezeichnen möchte
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es verdient Anerkennung!, 16. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Ja, es verdient Anerkennung, dieses Album von The Sixty-Nine Eyes, da es eine, von Album zu Album stattgefundene, Weiterentwicklung dokumentiert. War "Wasting the Dawn" noch ein hauptsächlich primitiv, auf harte Gitarren und Sound, reduziertes Album (obwohl der Song Wasting the Dawn genial ist), so war "Blessed Be" schon qualitativ hochwertiger. Damals begann auch die Zusammenarbeit mit einem Produzenten und dieser dürfte anscheinend wirklich gute, poppige Inputs gegeben haben. Dadurch erschien "Blessed Be" bereits weitaus melodiöser und es verdeutlichte den Gothic Sound von The Sixty-Nine Eyes. Mit "Paris Kills" zeigen sie sich noch eine Spur harmloser und poppiger. Es bedarf zwar einer Anlaufphase, sprich einiger Male Album hören, bis die Songs ins Ohr gehen, dennoch stellt man letztendlich fest, dass es genial ist. Auch in diesem Fall stehen die Gothic Elemente weiterhin im Vordergrund. Und das ist auch gut so. Denn anders kann ich mir The Sixty-Nine Eyes auch gar nicht vorstellen. Und in ihrem Bereich haben sie sich auch nun endgültig einen Namen gemacht.
Laut Jyrki ist nun die Trilogie abgeschlossen. Was kommt jetzt?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The 69 Eyes in Harmonie, 6. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Das Album gibt es zwar mittlerweile schon eine ganze Zeit und es steht auch schon länger in meinem CD-Regal, doch 'ne Meinung habe ich mir jetzt erst gebildet.
Nach den ersten Hörversuchen dachte ich, hm, da ist wohl jemand im Weichspüler gelandet und konnte mich so gar nicht mit diesem jüngsten Erguss der Finnen anfreunden.
Jetzt einige Zeit danach, habe ich mich an das Album gewöhnt und höre es wirklich gerne.
Es ist ein sehr schönes Album, welches eine große Harmonie ausstrahlt - schöne Melodien, schöner Gesang.
Die Melancholie meiner Vorreder suche ich allerdings vergebens.
Mag man schöne Melodien ist das Album zu empfehlen und das nicht nur für Fans des sog. Goth'n'Roll.
Allerdings wird es nie zu meinen absoluten Lieblingsalben gehören. Es ist ein gutes Album, aber am Ende im Vergleich zu anderen finnischen Musikern (und damit ist nicht nur HIM gemeint) allenfalls nett, okay sehr nett; eben echte Populärmusik.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut, besser, Finnland, 2. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Mit dieser Cd beweisen the 69 eyes mal wieder, wie kreativ, melodisch und rockig Finnen sein können. Dieses Album steht den vorigen nichts nach und kann sich locker mit 5 Sternen auszeichnen lassen.
Zwar würde man ihren Musikstil eher in den Winter einreihen, aber man kann dieses Album auch problemlos in der Sonne liegend hören.
Ich kann es nur jedem empfehlen, der 1. the 69 eyes liebt, der 2. Him liebt, der 3. Finnland liebt und der 4. gute Musik zu schätzen weiß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glamour & Darkness in Paris, 24. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Monatelang habe ich auf das neue Album der Eyes gewartet, und als es dann in meinem CD - Player lag, und ich gespannt den ersten Klängen lauschte, war ich erst mal enttäuscht...doch das sollte sich nach einigen Malen des Durchlaufs der CD schnell ändern.
Das Album ist zwar deutlich anders als sein Vorgänger "Blessed be", nämlich nicht so offensichtlich der Dunkelheit zugewandt, aber dafür subtiler, versteckter, was es "ausgereifter" wirken läßt. Die zahlreichen Konzerte, die sie gaben, zeigen wohl auch ihre Wirkung, und deswegen sind deutlich Fortschritte zu verzeichnen: in der Melodie und auch der Technik.
"Paris kills" ein Album voll Glamour, doch dieser ist von bewegender, tiefgründiger Art....kein simples "carpe diem". das wird ganz deutlich sichtbar an Songs wie "Betty Blue" (nicht umsonst 1. Singleauskoppelung) oder "Still waters run deep".
Daneben ist aber sicher auch "Don't turn your back on fear" ein Favorit dieser CD, da es mich persönlich an "Black No.1" erinnert, dessen Kultstatus zwar niemals ein anderer Song erreichen wird können, aber dies ist zumindest durchaus mal ein hörenswerter Versuch, einen ähnlichen Song zu fabrizieren, ohne daß er wie eine billige Kopie wirkt.
"Crashing high" ist sicher kein typischer "gothic song", hat fast schon "Pop - Charakter", ist genau deswegen erfrischend anders und ebenfalls ein "Ohrenschmaus"..."love can kill so why....you wanna fall in love?!"
Unbedingt sollte man auch in "Forever more" reinhören!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ganz gut, 11. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Hier ist es also, das dritte Album Paris kills der finnischen Gothic-Gruppe the 69 Eyes. Für Gothic-Fans ein Album, das nicht in der Sammlung fehlen sollte. Auch wenn es nicht ganz so gut ist wie "blessed be", so ist es doch durchaus ein lohnender Einkauf. Melodische, schöne Klänge und romantisch-tiefgehende Texte sind es, was die so schöne Mischung dieser Finnen ausmacht. Die Liebe mal weniger durch die rosa Brille betrachtet und auch über den Tellerrand geschaut. Besser als HIM. Kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen elvis trifft Sisters, 23. Oktober 2011
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Paris Kills (Audio CD)
Die finnischen Gothic - Rocker 69 Eyes gibt es schon seit 1992, seit der Zeit haben sie kontinuierlich Platten veröffentlicht und mit "Paris Kills" ihren siebten Longplayer veröffentlicht. Komisch das ich von denen noch nie was hörte! Früher sollen sich noch diesen sogenannten Sleazerock (bäh!) gemacht haben. Da denke ich jetzt an so optische und auch musikalische Katastrophen wie die Quireboys und andere Tucken. Jetzt spielen die 69 Eyes einen durch 80er Jahre Koriphäen wie Sisters Of Mercy, The Cult und Fields Of The Nephilim oder neuzeitlichem Bands wie Type O Negative beeinflussten Sound. Die Jungs haben ein Gespür für Ohrwurmmelodien und rockige Düstergitarrenriffs. Gleich der Opener "Crashing High"ist einer von vielen potentiellen Singlehits. Auffallend ist die "hard rockige" Inszenierung, und die dezente Instrumentierung, man hört noch alle Instrumente einzeln heraus. So ein transparenter Sound ist heute selten, wo alles mit Effekten zugekleistert wird, und vielleicht auch das Werk des Produzenten Johnny Lee Michaels? 69 Eyes können das Niveau, was der Opener verspricht, auf dem ganzer Longplayer halten. Lediglich "Stigmata" mit seinen "Techno Beats" passt eher auf einen üblen EBM - Abend und man verschandelt dadurch den eigentlich gelungenen Song anfangs ganz schön. Da die Sisters Of Mercy eh schon lange tot sind und es noch nicht gemerkt haben, Fields Of The Nephilim ebenfalls nix machen und Type O Negative auch lange für ne Platte brauchen, sollte jeder der Schwarzkittelfraktion zuschlagen, wenn man es mal ruhig angehen lassen will, ist dies eine schöne düstere Platte dafür. Klar , nix neues, aber es ist doch eh alles geschrieben, auf die Mischung der Zutaten kommt es an um eine gute Platte heraus zu bringen!
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Paris Kills
Paris Kills von 69 Eyes (Audio CD - 2007)
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