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Kundenrezensionen

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am 27. Mai 2014
Der Film beginnt düster: In einem vornehm anmutenden Wohnzimmer erhängt sich ein junger Mann. Schockierend erst einmal, bis seine Mutter herein kommt, offensichtlich völlig unbeteiligt, und Harold, ihren Sohn auffordert, diesen Blödsinn zu lassen.

Harold inszeniert Selbstmorde, seine eigenen Selbstmorde. Immer und immer wieder, sehr extravagant, sehr aufwändig, aber nie mit der Absicht, sich umzubringen. Seiner Mutter kann er damit nicht einmal mehr ein Mindestmaß an Aufregung entlocken, und auch als Zuschauer gewöhnt man sich schnell daran. Eine gewisse Todessehnsucht wohnt ihm dennoch inne, wie er später bekennt. Und noch etwas offenbart Harolds Hang zum Morbiden: Er geht gern auf Beerdigungen.

Auf einer dieser Beerdigungen lernt er Maude kennen, die bald ihren 80. Geburtstag feiern wird. Fröhlich, lebensfroh, lebensbejahend kann sie Harold in seiner Einsamkeit, in seiner depressiven Stimmung erreichen.

Als Harolds Mutter beschließt, dass Harold heiraten müsse und entsprechende Kandidatinnen einlädt, die ihr genehm erscheinen, ihren Sohn ehelichen zu können, schafft Harold es, durch seine skurrilen Einfälle alle Damen zu vergraulen. Schwierig wird es, als Harolds Mutter beschließt, dass Harold nun zur Armee müsse, aber da tritt Maude auf den Plan.

Immer mehr Zeit verbringen Harold und Maude, dieses auf den ersten Blick ungleich erscheinende Paar, miteinander, und Harold beginnt, sich in Maude zu verlieben.

Während Harold anämisch und eher unscheinbar daherkommt, sowieso "überstrahlt" zunächst von seiner unerträglich extrovertierten und egozentrischen Mutter, sprüht Maude geradezu vor Lebensfreude. Auf unkonventionelle Art versucht sie, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, kommt dennoch mit jedem gut aus. Das ist natürlich nicht immer wirklichkeitsnah: Dass Maude kaum jemals belangt wird für ihre "Autodiebstähle", ist nicht wirklich realistisch. Darum geht es aber auch gar nicht. Es geht um die Lust am Leben selbst, um das Aufbrechen von Konventionen, darum, so sein zu dürfen, wie man sich fühlt und wie man ist, ohne sich scheren zu müssen oder zu wollen, was andere darüber denken. Deshalb macht Harold Purzelbäume: Einfach deshalb, weil ihm danach ist. Maude weiß darüber umso besser Bescheid, als sie durchaus Zeiten erlebt hat, in denen so etwas nicht möglich gewesen ist. Angedeutet wird dies durch die nur sehr kurz zu sehende in ihrem Arm eintätowierte KZ-Nummer. Glaubwürdig ist das alles dennoch irgendwie.

Der Konservatismus, der im Gegensatz zu dieser offenen, Konventionen sprengenden Lebensart ja durchaus auch im Film vertreten ist, wird in einer der letzten Szenen karikiert bis zum Letzten, als der Pfarrer, bereits bekannt von den Beerdigungen, und nicht nur er, scheinbar angeekelt, aber doch fasziniert, sich ergeht in der Vorstellung, wie die körperliche Liebesbeziehung zwischen Harold und Maude aussehen wird.

Ein herrlich skurriler, bisweilen anarchisch anmutender Film in tollen Bildern und unterlegt mit Musik von Cat Stevens und mit einer wunderbaren, unaufdringlich agierenden Ruth Gordon als vor guter Laune nur so sprühender Maude, der man jede Bewegung, jedes Lächeln einfach abnimmt. Am Ende - konsequent nach dem, was der Film dargeboten hat bis dahin - sitzt man da und denkt - jedenfalls wenigstens für einen kurzen Augenblick: So ein Leben jenseits aller Fremdbestimmtheit, in dem einfach die Lust am Leben selbst zählt, wäre ein nachahmenswertes Ziel. Ob Harold es schafft, sein bisher fremdbestimmtes Leben nun selbst in die Hand zu nehmen, lässt der Film offen.
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am 25. Dezember 2005
Auch nach dreissig Jahren hat dieser Kinoklassiker von Hal Ashby nicht an Charme verloren und gehoert zu den Filmen, die man sich immer wieder anschauen kann!
Diese alle Konventionen erschuetternde Liebesgeschichte zwischen zwei sehr skurrilen Menschen - einem gelangweilten Upperclass-Jungen, der mit stets scheiternden, spektakulären Selbstmordversuchen auf sich aufmerksam machen möchte
- und einer das Leben in vollen Zuegen geniessenden jung gebliebenen alten Frau mit einer Biographie voller Brueche - was jedoch nur am Rande erkennbar ist, gehoert zu den anruehrendsten, liebevollsten aber auch komischsten Liebesgeschichten, die je im Kino zu sehen waren!
Untermalt von den Klaengen Cat Stevens ruehrt dieser Film stets aufs Neue und ist trotz fast schon nostalgisch anmutender Siebziger Jahre-Romantik ein zeitlos schoener Film!
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am 26. Februar 2016
Meine Rezension bezieht sich auf die französische Importversion der BluRay ("Harold et Maude"), die ich aufgrund des umfangreichen Angebotes an Synchronfassungen und Untertitelungen anderen Versionen vorgezogen habe. Der Film selbst bekommt von mir fünf Sterne, auch die (audio-) visuelle Aufbereitung für das Medium BluRay stellt mich vollkommen zufrieden. Ich verzichte an dieser Stelle auf eine (weitere) Wiedergabe des Inhaltes oder Interpretation, da dies bereits an anderer Stelle mehr als hinreichend erfolgt ist.
Ich sehe ausländische Filme gerne im Originalton und mit englischer oder französischer Untertitelung. Während die englischen Untertitel weitgehend dem gesprochenen Originaltext entsprechen, weichen die französischen z.T. erheblich vom gesprochenen Wortlaut der entsprechenden Synchronfassung ab. Vieles wird verkürzt oder ganz weggelassen, oder sogar durch andere Ausdrücke als im gesprochenen Text ersetzt. Man hat den Eindruck, Synchronfassung und Untertitelung seien von zwei verschiedenen Institutioner angefertigt worden. Grobe inhaltliche Fehler habe ich zwar nicht bemerkt, jedoch gehen auf diese Weise viele Feinheiten verloren. Würde es sich hierbei lediglich um zusätzliche Features der deutschen Ausgabe handeln, liesse sich darüber hinwegsehen. Es handelt sich jedoch um die offizielle französische Ausgabe, gedacht für französche Muttersprachler, denen hier z.B. im Fall einer Hörschädigung ein entsprechender Service angeboten werden soll. Für diese Fälle ist eine derartige Untertitelung definitiv unzureichend, und für mich als einen an Fremdsprachen interessierten ebenfalls nicht.
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am 24. August 2002
Über den Film ist schon alles gesagt worden aber die lieblos gestaltete DVD ist für den Preis ein Witz. Immerhin 2 Trailer sind enthalten, das wars auch schon, Bild und Ton könnten auch von einer VHS kommen und viel schlimmer - der Film wurde geschnitten.
Ich hatte den Film vor ein paar Jahren auf Video gesehen und beim ansehen der DVD vermisste ich z.B die Szene wo Harold und Maude sich auf den Mund küssen.
In einem der beiden Trailer ist diese Szene zu sehen.
Schade da hätte man mehr daraus machen können.
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am 22. Januar 2002
Mit diesem Film ist etwas Unmöglich scheinendes gelungen: die glaubwürdige Darstellung einer Liebe zwischen einem jungen Mann und einer alten Frau. Selbst als Zuschauer verliebt man sich ein wenig in die lebenssprühende Maud. Dieser Film sollte als Therapie Suizidgefährdeter verwendet werden. Lustig, pfiffig, traurig, ein Gesang an das Leben. Und nebenbei werden auch noch Seitenhiebe ausgeteilt: an die Kirche, das Militär, Psychiater...
Ganz besonderen Pfiff bekommt der Film durch die Musik von Cat Stevens. Ich werde den Film noch mindestens fünfmal ansehen!
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Harold und Maude ist ein Film, den man sich auf jeden Fall mal anschauen sollte. Ein intelligent und sympathisch gemachtes Werk, bei dem sich traurige und lustige Elemente gut die Waage halten. Man kann sich denken, dass Anfang der 70er als dieser Film entstand, allerhand Staub aufgewirbelt wurde, ob der ja bis heute nicht ganz unproblematischen Liebesbeziehung zwischen einem 18jährigen Jungen und einer 79 Jahre alten Frau. Zumal das Spiel mit den Selbstmordphantasien eben auch gewagtes Kino ist. Also, es werden gleich zwei Tabus aufgegriffen und in eine Komödie gepackt: da ist schon ein kleines Meisterstück gelungen. Ich hatte bei diesem Film etwas Sorge vor einer Überdosis Cat Stevens, aber es fügt sich in den Film und die Musik ist wirklich gut. War eine schöne Unterhaltung, stark auch mit dem Geist der frühen 70er Jahre verbunden. Zur SZ-Ausgabe noch ein Wort: Ein bißchen abwegig ist der Vergleich im Klappentext "irgendwo zwischen Claudia Roth, Luise Rinser mit einem Schuss Stefan Raab (!)" Maude betreffend ja schon.. ich würde vielleicht eher Pippi Langstrumpf mit 80 als Vergleich heranziehen..
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am 6. März 2016
„Harald (Bud Cort) und Maude (die begnadete Ruth Gordon)“ gehört für mich zu den Top 50 Liebesfilmen ever.
Harald, 18, der mit morbiden Ideen seine Langeweile in der ach so heilen Welt der Mutter vor allem mit fingierten, fantastisch in Szene gesetzten Selbstmorden den Sinn in seinem Leben sieht – nicht zuletzt deshalb, um die Liebe seiner Mutter zu erringen, die zum einzigen Mal in seinem Leben Zuneigung für ihn zeigte, als sie geglaubt hatte, er wäre als Kind tatsächlich einem tödlichen Unfall zum Opfer gefallen.
Zu seinen Hobbys gehören Leichenwagen, die er sich selbst zurecht bastelt (so auch sofort den von der Mutter geschenkten Ferrari) und vor allem Beerdigungen liebt. Dort lernt er auch die 79jährige Maude kennen, die lebenslustig, liebenswert, so gar nicht schrullig ist. Die beiden beginnen eine tiefe Freundschaft und Liebe, in der Harald den anderen, fröhlicheren Sinn des Lebens kennen lernt. Die jungen Damen, die ihm die Mutter von einem Datingportal vorstellt, erschreckt er mit weiteren fiktiven Selbstmorden bis es ihm eine Schauspielerin nachmachen will und dabei stirbt (dies bleibt der Fantasie des Zuschauers überlassen). Nach vielen ach so skurilen Episoden begeht Maude – wie angekündigt, aber von Harold nicht verstanden – echten Selbstmord als krönenden Abschluss ihres Lebens, den sie mit 80 Jahren immer als günstigen Zeitpunkt abzutreten empfand und erwähnte. Zuerst ist Harald zutiefst entsetzt und traurig. Dann aber fährt er mit seinem Auto an die Klippen über dem Meer und tanzt, begleitet von seinem Banjo, das Maude ihm spielen gelernt hatte.
Der ganze Film ist unterlegt mit Songs von Cat Stevens, die wunderbar zu dieser wunderbaren Story passen.
Einziger Wehrmutstropfen ist die Bildqualität, die in den über 40 Jahren leider sehr gelitten hat.
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am 19. Mai 2005
"Harold und Maude" ist (wie sicherlich schon bekannt) keine gewöhnliche Liebesgeschichte. Man nehme zwei ungleiche, auf ihre liebenswerte Art exzentrische Protagonisten, würze die herrlich schräge Story, in der sie agieren mit einer großzügig bemessenen Brise schwarzen Humor, verfeinere die pfiffigen Dialoge und schmecke das ganze mit wundervollen Cat Stevens' Songs ab. Außerdem sollte man diesen ganz besonderen Zauber nicht vergessen hinzuzufügen, der kaum in Worte zu fassen geht und sich einem erst Stück für Stück beim Ansehen erschließt.
Für mich stellt der Film ein Lehrvideo über das Leben dar. Maude als erfahrene Lehrerin, die daher von Freud' und Leid gleicher Maßen erfahren hat und Harold, der durch seine tiefe Zuneigung zu ihr auch die Liebe zum Leben entdeckt. Denn die Worte "Lieben" und "Leben" sind sich ganz bestimmt nicht ohne Grund so ähnlich.
Zu der äußerst dürftigen Ausstattung der DVD kann ich nur soviel sagen, daß sie mir eher unwichtig ist. Natürlich wäre es schöner gewesen, mehr als zwei Trailer unter der Sparte Extras zu finden, aber die sind wiederum sehr sehenswert (sie beinhalten viele Szenen, welche im Film leider nicht inbegriffen sind) und außerdem tröstet mich persönlich das eigentliche Machwerk über jenes Manko hinweg. ;-)
Zum Abschluss noch ein schönes Zitat des Filmes:
Harold: "Hier ist es richtig schön. Ich möchte fast Purzelbäume schlagen."
Maude: "Warum machst du's dann nicht?"
Harold: "Ich käme mir blöde vor."
Maude: "Harold... Jeder Mensch hat das Recht, einen Narren aus sich zu machen. Man darf sich nicht zu sehr nach dem Urteil der anderen richten, weißt du?"
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am 7. Mai 2014
Ich schließe mich der Allgemeinheit an: Auch nach über 40 Jahren noch ein toller, witziger, berührender Film. Allerdings muss ich zugeben, dass mich die anarchistisch weltverbesserische Art von Maude heute ein bisschen nervt (als Teenager in den 80er Jahren, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, war das natürlich ganz anders). Aber Harold ist immer noch genial - ebenso die Musik von Cat Stevens, die sicher einen großen Anteil am (berechtigten) Kultstatus des Films hat. Für mich einer der 10 besten Filme aller Zeiten ...
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am 28. April 2015
Vor ca. 40 Jahren das erste Mal im Kino gesehen und begeistert. Nun erneut per CD und es war toll: etliche Szenen und Teile der Handlung zwar zwischenzeitlich vergessen, aber immer noch: ein phantastischer Film!
Extrem empfhelenswert und sollte von jedem Filmliebhaber einmal im Leben gesehen werden!
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