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5.0 von 5 Sternen OpenSource trifft Kapitalismus
"Traue nur dir selbst", diesen Untertitel wird jeder mehr als passend finden, der Startup gesehen hat.

Das Szenario:
Anfangs ist alles noch sehr harmonisch: 4 Computerfreaks wollen eine Firma gruenden und sich mit ganzem Herzen dem OpenSource (offengelegte Quellcodes) verschreiben - bis ein Anruf vom Software-Monopolisten Garry Winston alles aus der Bahn wirft. Er...

Veröffentlicht am 12. Mai 2002 von Markus Wolf

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Sog der Gigantomanie.
Milo und Teddy sind zwei junge US-Amerikaner, die vom großen Geld in der Computerbranche träumen. Beide sind hochbegabt und motiviert. Ihr neues Kommunikationsprogramm sorgt bereits auf Aufsehen und erregt die Aufmerksamkeit des Konzernchefs Gary Winston.

Gary überredet Milo in seinem Computerkonzern mitzuarbeiten und bei der Entwicklung von...
Veröffentlicht am 26. Januar 2008 von Lothar Hitzges


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen OpenSource trifft Kapitalismus, 12. Mai 2002
Von 
Markus Wolf (Muenchehofe Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: startup [VHS] (Videokassette)
"Traue nur dir selbst", diesen Untertitel wird jeder mehr als passend finden, der Startup gesehen hat.

Das Szenario:
Anfangs ist alles noch sehr harmonisch: 4 Computerfreaks wollen eine Firma gruenden und sich mit ganzem Herzen dem OpenSource (offengelegte Quellcodes) verschreiben - bis ein Anruf vom Software-Monopolisten Garry Winston alles aus der Bahn wirft. Er will zwei der vier Programmierer in seiner Firma als Programmierer einstellen - nicht ohne Hintergedanken, denn ohne die beiden wuerde er sein Projekt, ein Mediendaten-Ubertragungssystem, nicht rechtzeitig fertigstellen koennen. Dass die beiden Genies gerade an genau der selben Sache arbeiten, kommt ihm sehr zu Gute.
Jedoch hat nur einer der beiden Interesse an dem Angebot, der andere bleibt seinen Idealen treu, denn Winston's Firma entwickelt keinen OpenSource und betreibt Kapitalismus um jeden Preis.
Milo, so heisst der Interessent, zieht schon bald ins Sillicon Valley, um bei der Winston's Firma (N.U.R.V.) anzufangen, die anderen fahren mit der Firmengruendung ohne ihn fort.
Anfangs ist Milo sehr begeistert von seinem Arbeitsplatz und alles scheint ideal. Als jedoch sein Freund ermordet wird, kommt er langsam hinter die Machenschaften der Firma:
Geniale Programmierer werden skrupellos ermordet und deren Quellcodes gestohlen. Zur Kroenung kommt Milo dahinter, dass seine Freundin eine von N.U.R.V. bezahlte "Spionin" ist und im Laufe der Zeit stellt sich heraus, dass so ziemlich jeder darin verwickelt ist - er kann niemandem mehr trauen.
Wie's weitergeht, wird natuerlich nicht verraten. ;)

Meine Meinung:
Dieser Film ist schlichtweg genial!
Beim Eignungsgrad fuer das Publikum scheiden sich die Wege jedoch geringfuegig:
Der typische Computerfreak und somit zumeist auch Verschwoerungstheoretiker kommt voll auf seine Kosten. Ich persoenlich habe mir den Film schon ca. 10 mal angesehen und jedes mal wieder etwas neues, geniales entdeckt, was mir vorher verborgen blieb. Von Langeweile kann da wirklich keine Rede sein. Ein grosser Pluspunkt ist zudem, dass authentische Computer und Betriebssysteme benutzt werden - in manch anderen Filmen sind dies eher bunte 3D-Oberflaechen, die riesige Fehler anzeigen. ;) Dank enger Zusammenarbeit mit Linus Torvalds und dem GNOME-Entwicklerteam sind auf den Bildschirmen UNIX-Kommandozeilen und GNOME zu sehen. Auch sind ganz deutlich die beabsichtigten Parallelen zwischen Microsoft und N.U.R.V. erkennbar, genau wie die zwischen Garry Winston und Bill Gates. :)
(Kleiner Tipp fuer UNIX-Freaks: Schaut mal in die ab und zu gezeigten Quellcodes via Standbild - IMHO sind das Apache-Sourcen :D)
Der "Normalbuerger", der mit Computern nicht uebermaessig viel zu tun hat, kann durch diese Mittel natuerlich nicht begeistert werden. Nichtsdestotrotz war beispielsweise meine Mutter von der tollen und komplexen Handlung hin und weg. Auch die Darsteller spielen ihre Rollen perfekt. So muss der Garry Winston Darsteller glaubwuerdig den kindlichen Computerfreak und zugleich machtgierigen Kapitalisten mimen, was ihm ausgezeichnet gelingt. Wenn er sich den ganzen Film ueber mit Pringles vollstopft und Pepsi schluerft, muss man auch einfach grinsen. ;)

Fazit: Es ist einfach alles super konzipiert, die Story stimmt, das Flaire stimmt, die Darsteller stimmen und das Equipment ist authentisch. Vor allem das Ende ist auch unheimlich stimmig und man kriegt fast eine Gaensehaut - warum auch immer. :)
Ein Film der meiner Meinung nach seinesgleichen sucht.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen relativ realistischer "IT-Thriller" mit spannenden Elementen, 2. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: startup (DVD)
Einer der besten "Computer/IT-Thriller" bis jetzt, die benutzten Fachbegriffe sind (meist) nicht an den Haaren herbeigezogen (siehe Hackers, The Net, etc.), und auch der nicht PC-affine Zuschauer kann der Handlung folgen, ohne sich mit Netzwerktechnologie auszukennen oder vor Langeweile einzuschlafen. Auch verzichtet der Film größenteils auf unsinnige grafische 3D-Benutzeroberflächen oder "Cyberspace"-Szenen, die nur dazu dienen sollen, möglichst modern zu wirken.

Viel wichtiger außerdem: Die Story ist gelungen! Die Hauptperson Milo (Ryan Phillipe) wird von der Firma NURV angeworben, um ein Kommunikationsmodul für ein revolutionäres Programm zu schreiben. Er entdeckt jedoch kriminelle Machenschaften - zugegeben, das allein ist nicht besonders originell. Aber die Art und Weise, wie Milo die Verschwörung Stück für Stück zu verstehen versucht, wie er schließlich bemerkt, dass auch er selbst überwacht wird, ist durchaus unterhaltsam.
Spannung wird hier dadurch erzeugt, dass Milo zunehmend Angst bekommen muss, aufzufliegen. Es gibt also nicht die üblichen platten Verfolgungsjagden und Schlägereien (oder zumindest nur eingeschränkt), es geht für Milo vielmehr darum, herauszufinden, wem er vertrauen kann und wem nicht. Und in diesem Punkt hat der Autor einfach gute Arbeit geleistet, die Handlung ist stimmig und logisch nachvollziehbar und weiß auch ohne übertriebene Spannungseffekte zu fesseln (mich zumindest).

Das Ende ist Geschmackssache, ich persönlich fand es etwas zu schnell, aber doch noch akzeptabel, einzig die finale "Aktion" (mehr wird nicht verraten) war mir etwas zu weit hergeholt, deswegen "nur" 4 Sterne.

Die schauspielerische Leistung fand ich auch durchaus sehenswert, besonders Tim Robbins und Ryan Phillipe wissen (wie gewohnt) zu überzeugen, einzig Claire Forlani ("Interview mit Joe Black") wirkt teilweise etwas steif...

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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Linux <--> Windows, 17. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Anti-Trust [UK Import] (DVD)
Dieser Film ist für mich nach Matrix (wenn auch nicht zu vergleichen) der Beste Computer Film,den es gibt.Alles,was in diesem Film gezeigt wird ist technisch möglich,von den Linux Oberflächen und Befehlen bis hin zu den lokalen IP Adressen,dem Hack usw.
Die Handlung stimmt nachdenklich,und zeigt eindrucksvoll welche Macht ein Konzern wie Microsoft hat (oder hätte) und wie mit allen Mitteln versucht wird den "Idealisten", die sich für Open Source einsetzen, den Gar auszumachen.Für jeden, der nur ansatzweise mit IT/EDV zu tun hat, ist dieser Film ein MUSS, die anderen werden sicher darüber nachdenken welcher "Fachidiot" diese Rezension geschrieben hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer und spannender Computer-Thriller, 16. September 2002
Von 
A. Gerstner (unter der Sonne) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: startup (DVD)
Bill Gates wird diesen Film sicher nicht zu seinen Lieblingsfilmen zählen, sind die Anspielungen auf ihn und Microsoft zu offensichtlich:

1. Der Bösewicht (Tim Robbins) ist vom Aussehen her eindeutig auf Gates getrimmt.

2. Der Firmensitz der Computerfirma NURV liegt wie der Microsofts ebenfalls in Oregon.

3. Das Privathaus des Bösewichts ist ähnlich imposant und mit Gimmicks ausgestattet wie das von Gates und liegt ebenfalls an der Küste.

4. Der Plot des Films entstammt aus dem Lehrbuch der Microsoft Gegner: NURV (=Microsoft) strebt ein Software- und Kommunikationsmonopol an und schaltet seine Mitbewerber durch Abwerben, Aufkaufen oder Nachmachen kombiniert mit kostenloser Einbindung der Software in die eigenen Softwarepakete aus.

In unserem Fall wirbt NURV einen jungen Programmierer ab, der gerade dabei ist, mit Freunden ein eigenes Unternehmen mit revolutionärer Software zu gründen.

Zunächst ist alles in bester Ordnung, doch der Schein trügt. Der Firmenbesitzer von NURV (Tim Robbins) ist nicht immer der liebenswerte "Onkel", der er anfangs zu sein scheint und mysteriöse Todesfälle fähiger Programmierer der Konkurrenz geben dem Titelhelden auch langsam zu denken. Steckt NURV hinter alldem ?...

Alles in allem ein spannender und beklemmender Film. Wollen wir hoffen, daß die Realität nie so weit sein wird wie im Film.

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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf jeden Fall anschauen!!!, 24. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anti-Trust [UK Import] (DVD)
Filme, die versuchen, eine spannenden Geschichte mit den unendlichen Möglichkeiten der heutigen Technologie als Grundlage zu erzählen, gibt es viele. Bei den meisten fällt einem jedoch auf, dass die Fachausdrücke, die verwendet werden, und die Requisiten einfach nur "albern" sind. Bestes Beispiel dafür ist "Hackers": die Benutzeroberflächen sind unglaubwürdig, die Hardwarebezeichnungen größtenteils aus der Luft gegriffen und wenn ich nur an die Sinnlose Brille denkt, die beim finalen "Hackangriff" das eine Auge von Dade verdeckt, muss ich immer schmunzeln. Anders ist Antitrust: Die Oberflächen sind real und glaubwürdig, die Geschichte ist zwar ausgedacht, basiert jedoch auf den Befürchtungen vieler Menschen und Verschwöhrungstheorien, wie man sie schon oft gehört hat: Die Computergiganten sind eben nur skrupellose Menschen, die versuchen, ihren Reichtum mit allen Mitteln zu vermehren. Obwohl das jetzt nicht sehr spannend klingt, ist der Film meiner Meinung nach ein absolutes Muss!!!! Die Schauspieler machen ihre Arbeit sehr gut und die musikalische Untermalung ist hervorragend. Bis zur letzten Minute Bleibt der Film spannend und fesselt einen - der Zuschauer erlebt immer wieder neue Überraschungen. Als ich zuerst von dem Fil gehört habe, war ich skeptisch, da ich in diesem Genre eher reale Geschichten (wie "Die Silicon Valley Story") bevorzuge - erfundene Geschichten konnten mich wegen ihrer Unglaubwürdigkeit und übertriebenen Darstellung einfach nicht fesseln - jedoch wurde "ANTITRUST" schon nach dem ersten gucken zu meinem absoluten Lieblingsfilm.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für Linuxer, 22. September 2002
Von 
Henry Jensen (Dorsten, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: startup (DVD)
Klar, die Anspielungen auf MS sind vielleicht zu offensichtlich, und aus schauspielerischer Sicht ist der Film nur höheres Mittelmass. Aber die Insider-Sachen die da drin vorkommen und die Botschaft sind genial.

Miguel de Icaza (der Schöper von GNOME) hat einen Gastauftritt. Der Code der über die Monitore flimmert ist echter Linux-Kernel-Code (Besonders schön in einer Szene zu sehen, als da ein "#ifdef LINUX_KERNEL_THREADS" zu lesen ist :-))

Bei der schlechten Vorab-Kritik habe ich einen eher langweiligen Film erwartet. Aber der Film ist sehr spannend, sogar meine Frau, die nichts mit Computern anfangen kann, fand ihn gut, und das will was heissen.

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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend, 1. November 2006
Rezension bezieht sich auf: startup (DVD)
Von diesem unbekannten Film für wenig Geld hatten wir alle nicht viel erwartet, aber .. wir wurden von einem sehr intelligenten, spannenden Film über die Computerwelt überrascht.
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5.0 von 5 Sternen Super Film auch für nicht IT'ler, 15. Dezember 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: startup (DVD)
Meiner Meinung nach ein super Film mit Ryan Phillipe und Tim Robbins, der ganz zufälligerweise dem Microsoft Boss sehr ähnlich sieht. Man muss nicht unbedingt ein Computerfreak sein um den Inhalt des Films zu verstehen. Sehr spannend und unterhaltsam.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Sog der Gigantomanie., 26. Januar 2008
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: startup (DVD)
Milo und Teddy sind zwei junge US-Amerikaner, die vom großen Geld in der Computerbranche träumen. Beide sind hochbegabt und motiviert. Ihr neues Kommunikationsprogramm sorgt bereits auf Aufsehen und erregt die Aufmerksamkeit des Konzernchefs Gary Winston.

Gary überredet Milo in seinem Computerkonzern mitzuarbeiten und bei der Entwicklung von Software für ein neues Satellitensystem sein Wissen und Können einzubringen. Gary ist von dem Möglichkeiten und Privilegien beeindruck. Er erliegt der Versuchung und zieht wie viele andere junge Mitarbeiter aufs Firmengelände. Hier ist er ein Talent unter vielen und muss sich mächtig anstrengen, den hohen Erwartungen zu genügen.

Derweil baut Teddy seine eigene kleine Firma auf und verfolgt das mit Milo begonnene Kommunikationsprojekt weiter. Immer wenn Milo bei einem Problem festzustecken scheint, taucht Gary mit einer helfenden CD auf. Derweil häufen sich die Todesfälle in anderen kleinen Computerunternehmen.

Milo wird erst misstrauisch, als er von Teddys Tod erfährt und auf Gary's CD allzu bekannten Programmsequenzen von Teddy auftauchen. Er begingt zu recherchieren und stösst auf viel kriminelle Energie. Er vertraut sich seiner Lebensgefährtin und einer Kollegin an. Doch beide stehen auf der Gehaltsliste von Gary. Das Komplott scheint perfekt. Milo gibt nicht auf und findet im Chef des Sicherheitspersonals einen mutigen Helfer. Es kommt zur finalen Auseinandersetzung mit Gary.

Die Geschichte wirkt heute etwas angestaubt. Die Handlung wird spannend erzählt. Scharaden und Intrigen sorgen für überraschende Wendungen in einem Art Hase und Igel Wettlauf. Der konspirative Gary mit seinem infiltrierten Konzern , der selbst staatliche Ermittler nicht fürchtet, erinnern ein wenig an eine lebende Person mit ähnlichen Möglichkeiten.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter Einblick in die Computer-Welt, 24. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: startup (DVD)
Für Computer-Laien manchmal etwas schwierig zu verstehen, aber wer sich ein wenig auskennt bzw. einfach aufmerksam schaut, kann 'startup' in vollen Zügen genießen. Auch wenn die Story an manchen Punkten "wie erwartet" läuft, ist der Film dennoch in vielen Details spannend.

Ich selbst, der schon mit 13 angefangen an zu programmieren und der lange Zeit als Computer-Freak galt, sehe mich inzwischen irgendwo zwischen Milo/Teddy (junge Idealisten, die eine Firma gründen wollen), und dem Software-Mogul Gary Winston - hoffentlich ohne seine dunkle Seiten. ;-) Und ich denke, deshalb wird für viele wie mich, die im Software-Business groß geworden sind, der Film ein Genuss sein - weil man sich mit den Darstellern, der Handlung und der dort gezeigten Welt identifizieren kann.

Positiv empfand ich auch die ziemlich realitätsnahe Darstellung von allem, was mit Computern zu tun hat. Dies sieht man leider selten (besser nur noch im Film '23 - Nichts ist wie es scheint'). In den meisten Filmen sind übertriebende 3D-Animationen etc. zu sehen, wenn jemand etwas programmiert oder lediglich Informationen aufruft. Darauf verzichtet 'startup' völlig, und das tut dem Film gut, denn in anderen Streifen wirkt dies zeitweise überzogen.

Die Computer-Welt hat heute längst nicht mehr den faszinierenden Glanz, den sie noch Ende der 80'er / Anfang der 90'er hatte. Oder doch? Dieser Film zeigt, dass da doch noch - oder wieder - Faszination ist. Denn heute ist fast jeder "Benutzer" von Computern, ohne zu verstehen, was dahinter steckt. Diejenigen, die es wissen, haben eine gewisse Macht - und um den Kampf um diese Macht geht es in 'startup' auch.

Und letztlich gibt es zum Glück viele Menschen, die ein Hauptthema von 'startup' schon verstanden haben, nämlich dass Bill Gates kein genialer Programmierer, sondern eiskalter Firmenboss ist, der Ideen anderer milliardenbringend 'übernommen' und seine Monopolstellung unzählige Male ausgenutzt hat (ich sage nur: Internet Explorer vs. Netscape Navigator). Sehen Sie das auch so? Dann werden Sie diesen Film lieben. Warum? Sehen Sie ihn zu Ende an... ;-)
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